Nachdem letztes Jahr hier am Ort eine Hündin (die noch nie im Ausland war) schwer an Babesiose erkrankt war,
ist jetzt auch der Herzwurm hier in der Gegend entdeckt worden:

Im nördlichen Landkreis Karlsruhe wurden bei zwei Jagdhunden Herzwürmer festgestellt. Die Hunde waren zuvor noch nie im Ausland gewesen.
Ein veterinärmedizinisches Labor hatte bei den Hunden einen von Stechmücken übertragbaren Krankheitserreger (Diolilaria repens) festgestellt. Der Erreger war bislang nur bei Tieren nach vorherigem Auslandsaufenthalt festgestellt worden.
Als Reaktion hat eine tierärztliche Praxis in Linkenheim Halter von Jagdhunden aufgerufen, sich an einer Studie zur Häufigkeit von durch Zecken und Stechmücken übertragbaren Erkrankungen bei Jagdhunden zu beteiligen. Das Blut der Jagdhunde soll darauf untersucht werden, ob die Hunde in den Wäldern bei Karlsruhe Kontakt mit Krankheitserregern von Borreliose, Ehrlichiose, Anaplasmose oder auch Dirofilariose haben. Für eine aussagekräftige Studie wird das Blut von 30 bis 50 Jagdhunden untersucht.

Quelle: Karlsruhe online