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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Guthaben: 6.975 Taler Kontonummer: 527
Registriert seit: 06.03.2010
Beiträge: 12
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Hallo, hat hier jemand Erfahrung in Angstbewältigung mit homöopatischen Mitteln? Nach einem heftigen Sturz im letzten Sommer kriege ich meine Angst einfach nicht mehr geregelt. Ich will aber nicht aufgeben, mein Pferd aufzugeben kommt für mich nicht in Frage.
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#2 (permalink) |
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Moderator
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Registriert seit: 02.03.2007
Ort: zu Hause ;)
Alter: 39
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hi,
soooo erzähl doch mal genauer was passiert ist damit ich mich da ein wenig hinein versetzen kann. Wo genau ist jetzt das Problem? Hast du jetzt grundsätzlich Angst zu reiten, oder hat sich auch Dein Pferd verändert und von dem Sturz evtl ein Trauma behalten. Ist schwierig ohne von euch beiden genau zu wissen was man euch raten oder wie man euch helfen kann. In welchen Situationen bekommst du / Pferd Angst. Versuch doch mal bitte genauer zu beschreiben wo die Blockade ist. Was machst Du mit deinem Pferd, Dressur, Springen, Freizeit...dass sind leider Fragen über Fragen, aber ich denke anders haben wir keine Chance das "aus der Ferne" hinzubekommen, versuchs mal... zum einen ist ein ganz großer Schritt einer Angstbewältigung das ganze noch mal "aufzurollen" und zu erzählen, auch wenns schwer fällt
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Guthaben: 6.975 Taler Kontonummer: 527
Registriert seit: 06.03.2010
Beiträge: 12
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Stimmt, da fehlt natürlich ein bisschen das Hintergrund Wissen.... - also:
ich habe sehr spät angefangen zu reiten, mit Anfang 30. Daher bin ich nie über das "Freizeit"-Reiten hinaus gekommen, bin aber damit auch völlig zufrieden gewesen. Ich habe immer (mehr oder weniger regelmäßig) ein bis zweimal die Woche Unterricht genommen und ansonsten bin ich mit meiner (9jährigen) Welsh-Cob Stute immer ein bisschen im Gelände und auf dem Platz unterwegs gewesen. Sie war schon immer "spritzig", hat sich auch mal erschreckt oder die Flöhe husten gehört. Aber sie ist nicht böse oder "nicht klar im Kopf". Tja, und im letzten Juni hatte ich Unterricht auf dem Platz, bin in einer Ecke und sie geht mit mir durch. Sie wurde 10 cm kleiner und ganz schnell. Und trotz Unterricht (gutem Unterricht von fähigen Leuten) hat mein Kopf einfach nicht funktioniert. Bis zum Ende des Platzes bin ich auch oben geblieben, aber dann hat sie einen Haken geschlagen und ich bin geflogen. Ich weiß nicht warum sie durch gegangen ist, ich hab nichts wirklich gar nichts mitbekommen. Und jetzt hab ich Angst, daß es wieder passiert, das ich nicht die Kontrolle habe, das ich so hilflos bin. Und dabei beißt sich die Katze in den Schwanz: denn... - nur wenn ich reite werde ich wieder Sattelfest. Aber ich habe Angst davor auf's Pferd zu gehen. Mein anderes Pferd, ein Brandenburger Wallach ist total brav, das optimale Pferd um wieder anzufangen. Aber ich versuche es, dann passiert wieder eine klitze kleine Kleinigkeit und dann bin ich wieder wochenlang nicht mehr auf dem Pferd. Ich will mir diese Angst nicht erlauben, aber ich kann leider nichts dagegen tun. Obwohl mir alle (Reitlehrerin, Freunde) immer wieder Hilfe anbieten, ich werde diese blöde Angst nicht los. Und jetzt hat mir jemand mit ähnlichen Problemen erzählt, daß sie gegen ihre Angst ein Homöophatisches Mittel nimmt, und das hilft ihr sehr. |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Guthaben: 4.676.093 Taler Kontonummer: 34
Registriert seit: 02.03.2007
Ort: zu Hause ;)
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hmmm das is natürlich schwer was zu sagen....obwohl ich schon fast 35 auf dem Pferderücken sitze hab ich auch schon sehr viele Pirellen gedreht, auch das "klassische" viel: will springen, Pferd bleibt stehen und ich springe alleine-und zwar übern Pferdekopf.....
Wie ich lese is dein Hotte ja klar im Kopf...vergiss nie: es sind Tiere....sie hat diese Aktion damals mit Sicherheit nicht böse gemeint...wer weiss was manchmal in deren Köppen vor sich geht. Vielleicht ist sie sogar sooo clever im Kopf das sie genau wusste wie sie dich runter kriegt - und somit is der Unterricht für sie an dem Tag beendet. Und gegen Haken schlagen hat niemand eine Chance...das setzt auch die Promis mit dem Hintern in Dreck.... Es ist aber auch so: wenn du mit einem mulmigen Gefühl in Sattel steigst, kannst du eigentlich gleich wieder absteigen. Dein PFerd merkt ganz genau wenn du unsicher bist, du bist im Kopf nicht bei der Sache (weil du wartest ja drauf das wieder was kommt) du bist dadurch angespannt und verhälst dich ganz komisch - und wie reagieren dann geschätzte 400kg Tier? Sie werden natürlich auch unsicher und benehmen sich komisch, rennen los oder irgendwas.... Hast du nur Angst auf DIESES Pferd zu steigen oder auf Pferd allgemein? Ansonsten würde ich dir nichts mit Medis oder so raten, sondern auf einem wirklich gutmütigen und nerven wie Drahtseilen und gut ausgebildetem -gern auch altem Pferd die ersten Stunden wieder anzufangen. Und dann aber nicht gleich wieder hei gib ihm mit Unterricht, sondern alles in Ruhe, du sagst auf dem Pferd was gemacht wird, Du baust Vertrauen zu dir selbst auf....dann gehst du mit jemandem ins Gelände...und wenn du dann wieder sicher bist steigst du auf deine Stute. Aber verlang nichts von ihr....Sie muss auch erstmal wieder begreifen das du da oben den Ton angibst. Nimm dir deinen Wallach und geh in die Halle und mach erstmal nichts...wenn er so gut und ruhig ist kann dir nichts besseres passiern als mit ihm wieder anzufangen... Aber auch er ist ein Tier - und auch er kann zur Seite springen weil er sich mal erschreckt etc...damit musst du rechnen Ich glaube auch nicht das es gut ist sich mit Mitteln (selbst wenn es homö sind) der Situation zu stellen denn davon verlierst du die Angst nicht. Entweder du steigst aufs Pferd auf - aber ohne Druck und viele gute Ratschläge an der Bande stehen - oder du bekkommst nie die Kurve..Hoffe das hört sich nich so hart an....longier ihn oder sie ab, bind ihn / sie aus und fang mit nur noch nachm Longieren 20 Min runterreiten an...dann sollte der "Dampf" ja auch raus sein.....
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 06.03.2010
Beiträge: 12
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Hallo,
danke das Du Dich so mit dem Thema auseinander setzt. Und alles was Du schreibst ist auch richtig. Meine Stute hat es nicht böse gemeint, auf keinen Fall. Sie ist wirklich klar eben nur instinktbelassen. Vor dem Unterricht drückt sie sich nicht. Im Gegenteil - sie ist ein Arbeitstier. Es ist wie Du sagst: sie ist ein Tier und was immer da auch war, es hat sie erschreckt. Mein Wallach wäre das Optimum an dem was ich jetzt brauche. Er ist fast 16, recht hoch ausgebildet und einfach vom Charakter der Typ: "Coole Sau" ![]() Aber sogar da wird mir mulmig. Und das Hauptproblem ist eben, daß sie merken wenn man schissig ist. Ich werde mich da durch quälen. Muss sein. Das war auch nicht mein erster Sturz und ich hab mir nicht mal doll was dabei getan (Prellungen, besonders am Becken, Nase war angebrochen und Mittelhandknochen war durch), da hab ich mich schon doller verletzt. Und warum dieser Sturz so tief sitzt kann ich einfach nicht verstehen. Momentan überlege ich, ob ich mich auf den Schul-Hafi vom Hof setze und wieder ganz von vorne anfange..... Mit den "Homöo-Mitteln" komme ich eh nicht weiter, also lass ich es glaub ich ganz sein. Ablongieren und in der Halle Schritt reiten. Solange bis ICH meine mal wieder mehr machen zu wollen. Ich will so gerne wieder reiten
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Guthaben: 6.975 Taler Kontonummer: 527
Registriert seit: 06.03.2010
Beiträge: 12
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Kurz noch eine andere Frage.... : wofür nutzt man denn die "Taler"?
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#7 (permalink) |
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Moderator
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hmm das ist echt ein schwieriges Thema...aber wenn du reiten willst, dann nutz es das du den ruhigen Wallach hast....und was auch wichtig ist: frag nicht 10 Leute nach ihrer Meinung- du wirst mindestens 10 verschiedene bekommen und wirst immer unsicherer, einer sagt hüh , der andere sagt hott...ich denke echt das es vielleicht ein Anfang wäre das mit dem Ablongieren und dann raufsetzen...auch wenns wochenlang nur Schritt ist, das macht überhaupt nichts...irgendwann wirst du den Mut haben und einfach anzutraben...nur denke ich auch das Unterricht dich jetzt überhaupt nicht weiterbringt...wenn ich ängstlich bin und dann steht jemand in der mitte und sagt mir was ich tun oder lassen soll? hmm glaub das wäre nichts für mich
Du musst dich da alleine durchkämpfen, da kann dir niemand bei helfen. Vielleicht hast du ja jemand der die Stute zwischendurch vernünftig reitet, damit sie nicht so "rumdümpelt" sondern trotzdem zwischendurch gefordert wird...das ist auch wichtig...es kommt das Frühjahr jetz und da haben die meisten Pferdis eh nen Knall im Kopp und springen und flitzen mehr durch die Gegend... Du musst das alles nach Gefühl machen, wenn dir danach ist setz dich nachm longieren drauf - wenn nicht hab kein schlechtes Gewissen...nur nicht unter Druck setzen lassen...aber immer im Kopf haben: Ich will reiten, und wenns nur 3 Runden sind, - diese 3 Runden mach ich jetzt...nur so wirst du sicherer, versuchs mal Wo kommst du ganz her? Wahrscheinlich zu weit weg :-( Ps: die Taler sind hier eigentlich "Spielgeld" du bekommst für jeden Beitrag welche, kannst sie in der Spiele Abteilung einsetzen, jedes Spiel kostet glaub ich 100 Taler...
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
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Beiträge: 12
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Hallo Heike,
da hetze ich heute nach der Arbeit (in warmen Klamotten) zum Hof um auf meinem "alten Herrn" ein paar Therapie-Schrittrunden zu gehen, und der arme hat Fuß-Schmerzen....
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 06.03.2010
Beiträge: 12
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Achso, ich wohne übrigens in der Nähe von Berlin (ca. 20 km dahinter)....
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#10 (permalink) | |
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Moderator
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Zitat:
oh was hat er denn genau? lahmt er? vertreten?
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