Hallo ihr Lieben,
ich heiße Conny, bin 44 Jahre alt und hatte gestern meine 3. Reitstunde. Ich bin also blutiger Anfänger und hoffe hier auf ein wenig moralische Unterstützung von euch erfahrenen Reitern....;o)
Ich liebe Pferde über alles, wollte schon als Kind reiten lernen, durfte jedoch nicht. Als ich mich dann einfach mal heimlich auf das Pferd meines Onkels setzte, wurde ich dermaßen unsanft auf den Boden gesetzt, dass ich seitdem einen großen Bogen um Pferde machte und allein beim Anblick eines Pferdes Herzbubbern bekam....
Nun wollten aber meine 6-jährigen Zwillingstöchter unbedingt Reitunterricht nehmen, ich musste meine Angst also überwinden und mit ihnen einen Reitstall suchen. Dort verlor ich dann so nach und nach die Angst, nahm mir ein Herz und nehme nun seit 3 Wochen selbst Reitunterricht.
Es macht mir wirklich sehr viel Spaß, auch wenn ich natürlich noch nicht viel kann. Das leichttraben klappt noch nicht so recht, entweder finde ich nicht den Rhythmus des Pferdes, oder das Pferd geht nach wenigen Metern Traben einfach in Schritt über und ich bekomm`s nicht hin, es weiter anzutreiben. Ich reite auf einem größeren Pony, eine ganz gutmütige Stute, die aber halt merkt, dass sie mit mir alles machen kann....
Nachdem ich nun gestern von meiner 3. Stunde zurück bin und wieder keine Besserung feststellen konnte, bin ich nun doch ein wenig geknickt....
Meint ihr, ich bin ein hoffnungsloser Fall? Nach wie vielen Stunden sollte man das Leichttraben denn beherrschen? Oder setze ich mich zu sehr unter Druck? Ich hab einfach Angst, meine Reitlehrerin könnte die Geduld mit mir verlieren und mir raten, es sein zu lassen. Das wäre für mich ein Weltuntergang.....;o(
Vielleicht könnt ihr mich ja ein wenig aufbauen oder mir sogar Tipps geben?
Liebe Grüße
Sonja



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