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  1. #1
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    Standard Reitanfängerin braucht ein wenig Unterstützung....

    Hallo ihr Lieben,


    ich heiße Conny, bin 44 Jahre alt und hatte gestern meine 3. Reitstunde. Ich bin also blutiger Anfänger und hoffe hier auf ein wenig moralische Unterstützung von euch erfahrenen Reitern....;o)

    Ich liebe Pferde über alles, wollte schon als Kind reiten lernen, durfte jedoch nicht. Als ich mich dann einfach mal heimlich auf das Pferd meines Onkels setzte, wurde ich dermaßen unsanft auf den Boden gesetzt, dass ich seitdem einen großen Bogen um Pferde machte und allein beim Anblick eines Pferdes Herzbubbern bekam....
    Nun wollten aber meine 6-jährigen Zwillingstöchter unbedingt Reitunterricht nehmen, ich musste meine Angst also überwinden und mit ihnen einen Reitstall suchen. Dort verlor ich dann so nach und nach die Angst, nahm mir ein Herz und nehme nun seit 3 Wochen selbst Reitunterricht.
    Es macht mir wirklich sehr viel Spaß, auch wenn ich natürlich noch nicht viel kann. Das leichttraben klappt noch nicht so recht, entweder finde ich nicht den Rhythmus des Pferdes, oder das Pferd geht nach wenigen Metern Traben einfach in Schritt über und ich bekomm`s nicht hin, es weiter anzutreiben. Ich reite auf einem größeren Pony, eine ganz gutmütige Stute, die aber halt merkt, dass sie mit mir alles machen kann....

    Nachdem ich nun gestern von meiner 3. Stunde zurück bin und wieder keine Besserung feststellen konnte, bin ich nun doch ein wenig geknickt....
    Meint ihr, ich bin ein hoffnungsloser Fall? Nach wie vielen Stunden sollte man das Leichttraben denn beherrschen? Oder setze ich mich zu sehr unter Druck? Ich hab einfach Angst, meine Reitlehrerin könnte die Geduld mit mir verlieren und mir raten, es sein zu lassen. Das wäre für mich ein Weltuntergang.....;o(
    Vielleicht könnt ihr mich ja ein wenig aufbauen oder mir sogar Tipps geben?

    Liebe Grüße
    Sonja

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kantarro
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    Standard

    Nun, aller Anfang ist schwer...setz dich nicht so unter Druck..das fühlen des Rythmus muß auch erst erlernt werden, genauso wie das treiben...lach und deine Stute ist wahrscheinlich eine alte erfahrene die das gründlich ausnutzt...smileDu wirst sicherlich noch einige Stunden brauchen..und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen..

    LG Dani die heutzutage noch manchmal vom Pferd fällt..grins
    Alles liegt im Auge des Betrachters !

  3. #3
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    Hallo Dani,

    ich danke dir für deine aufbauenden Worte. Du hast ja recht, ich darf mich nicht unter Druck setzen und gleich am Anfang zu viel erwarten. Bin halt ein sehr ungeduldiger Mensch....;o) Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meine nächste Stunde und das ist ja die Hauptsache ;o)
    Liebe Grüße
    Sonja

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Ich schließe mich Danis Worten an ;) Lass dir Zeit.... wenn du dir zu viele Gedanken darüber machst, dann gehst du schon mit einem "falschen" Gefühl aufs Pferd. Steig aufs Pferd und denk dir, mal sehen wies heute klappt. Nicht " oh und heute bekomm ich es hin richtig im Takt zu bleiben und überhaupt"
    Du bekommst das schon hin ;) Geniess es lieber auf dem Pferd zu sitzen anstatt dich unter Druck zu setzten :D du wirst sehen es klappt bald schon viel besser :) :)

    Viel Glück und Spass bei deinen nächsten Stunden :)

    LG eva

  5. #5
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    Hallo Eva,
    als ich deine Antwort gelesen habe, habe ich festgestellt, dass es genauso war, wie du schreibst. Ich bin gestern mit zu vielen Erwartungen in die Reitstunde rein, und als es dann doch nicht so klappte, wie ich es mir vorgestellt hatte, war ich enttäuscht. Dadurch konnte ich die Stunde natürlich gar nicht so richtig genießen. Ich muss einfach drauf achten, mich nicht so sehr unter Druck zu setzen und alles auf mich zukommen lassen. Ich danke dir für deine Hilfe!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Kein Problem, ich finde das übrigens klasse dass du jetzt damit anfängst...! Ich meine, dass du Schritt gewagt hast und dich aufs Pferd schwingst.
    Mir hat mal eine Freundin gesagt, die schon etwas älter ist, dass man mit zunehmenden Alter viel schneller Angst bekommt weil man einfach mehr Verantwortung hat... ich weiß nich in wie weit sie da Recht hat, ich bin noch nich so weit :D :D Aber eigentlich klingt das recht logisch...
    Aber wie gesagt, find ich klasse :) :) *thumbsup*

  7. #7
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    Klar hat sie Recht, Eva. Ich merk`s auch, wenn ich in einen Flieger steige. "Früher" hab ich da gar nicht groß drüber nachgedacht, heute malt man sich plötzlich alle möglichen Horrorszenen aus....Liegt vielleicht auch daran, dass man jetzt selbst Kinder hat und somit mehr Verantwortung übernehmen muss.
    Aber keine Angst, auch wenn ich "schon" 44 bin, fühl ich mich ansonsten nicht anders als mit 24.....;o))))

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Cleo
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    Als aller Erstes: Conny, ich finde es toll, dass Du mit dem Reiten angefangen hast. Ich habe damals mit meinen Eltern das gleiche Problem gehabt und durfte nicht reiten lernen. Allerdings habe ich den Umweg "Sturz" ausgelassen und mit 20 vom ersten selbstverdienten Geld die ersten Reitstunden genommen ... und mir mit 30 mein eigenes Pferd zum Geburtstag geschenkt.

    Nach der dritten Reitstunde kannst Du sicher noch keine perfekte Reiterin sein. Im Allgemeinen sagte man bei uns in der RS, dass im Schnitt 10 Longenstunden nötig waren, um einigermaßen ein Gefühl für die Bewegungen des Pferdes zu haben.... um sich dann auch aufs Treiben und Lenken und nicht nur aufs Gleichgewicht konzentrieren zu können. Es ist für einen Anfänger eben nicht einfach, das alles gleichzeitig hinzukriegen.

    Wenn Dein Pony also nicht von sich aus durchtrabt, frag doch mal Deine Reitlehrerin, ob sie Dich dabei etwas unterstützen kann. Erfahrene Schulpferde reagieren nämlich auf die Stimme des RL fast besser als auf den Reiter. Es muss übrigens nicht mal sein, dass das Stütchen Deine Schwäche ausnutzt... sondern es kann sein, dass sie darauf reagiert, wenn Du das Gleichgewicht nicht mehr 100%ig hast. "Ich brems mal lieber, bevor ich meine Reiterin verliere".

    Dazu kommt, dass es manche Pferde gibt, die man leichter Leichttraben kann und manche weniger leicht. Je schwungvoller ein Pferd m Rücken ist, desto mehr unterstützt es den Reiter im Takt. Pferde, die "butterweich" sind, geben dem Reiter den Takt nicht so deutlich vor. Also wirf die Flinte nicht ins Korn! Übrigens: Auch wenn ich selbst aus der klassischen Reiterei komme.... beim Westernreiten erleben die meisten Anfänger viel schneller die ersten Erfolge.... sagt man wenigstens.
    Liebe Grüße
    Gabi mit Leiko, Danny, Patrisha und Cleo im Herzen

  9. #9
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    Danke Gabi, das baut mich wirklich auf ;o) Die gestrige Reitstunde fiel auch schon viel besser aus, es klappte immer öfters, dass ich in den Rhythmus fand. Meine Reitlehrerin war sehr zufrieden und unterstützte mich auch immer wieder beim Antreiben. Auf jeden Fall hat es wieder sehr viel Spaß gemacht und ich bin im Nachhinein wirklich froh, dass ich mich überwunden und damit angefangen habe. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden, auch wenn das blöd klingt....;o)

  10. #10
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    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Was das Leichttraben angeht, hat es bei mir trotz (Gruppen-)Reitstunden etwas gedauert, bis ich merkte, daß das eher aus den Oberschenkel und Hintern kommt - vorher baumelten meine Unterschenkel immer irgendwie herum- aber irgendwann beim Traben ohne Steigbügel kam das AHA-Erlebnis. Wie Schwimmen oder Fahradfahren braucht das etwas Übung, - aber dann -

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