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| Augen, Ohren & Schnauze Tipps, Tricks und Informationsaustausch zum Thema Hunde, Augen, Ohren & Schnauze. |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Guthaben: 31.470 Taler Kontonummer: 321
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Wallhalben
Beiträge: 59
Meine Stimmung:
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Gestern Abend bemerkte ich bei meiner 4jährigen DSHündin einen Schleier auf der Hornhaut, und zwar genau begrenzt ein Fleck ca. 1/8 Größe des Auges, unterhalb der Pupillen, auf beiden Augen. Die Hornhaut ist durchscheinend, aber man sieht deutlich (habe es heute im Tageslicht nochmal betrachtet) einen opaquen Fleck beidseitig.
Meine Süße wurde schon ED-operiert und hat Allergien, jetzt das noch. Wir haben erst Freitag einen Tierartztermin, bis dahin die Ungewißheit. Hat jemand hier eine Idee, was das sein könnte? Meine Bücher helfen hier nicht weiter. Danke für jede Info... Gabi |
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#2 (permalink) |
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Langfusselbeschäftiger
Guthaben: 536.970 Taler Kontonummer: 4
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Hast du schon mal an grauen Star gedacht?
Meine hat auch einen schleirigen Fleck auf der Hornhaut, allerdings kommt der von einer Verletzung mit anschließender heftiger bakterieller Entzündung.
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LG Dana Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war. Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen. Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden! |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Guthaben: 31.470 Taler Kontonummer: 321
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Wallhalben
Beiträge: 59
Meine Stimmung:
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Guten Abend Dana, Hornhautverletzung stimmt schon
- die hatte sie vor drei Jahren auf einem Auge (kleiner Punkt), wurde medikamentös versorgt und ärztlich als geheilt eingestuft. Seither waren Augen unauffällig. In meinem Buch steht bei Grauer Star Linsentrübung, aber nicht, ob ganzes Auge oder wie hier fleckförmig beginnend? Habe eben noch einmal nachgeschaut: Beidseitig begrenzte opaque Flecken, die nur teilweise über die eigentliche Pupille gehen. Ungleichmäßig groß, also jedes Auge anders. Vielleicht ist es ja nichts oder hinzukriegen, habe aber doch Angst. LG Gabi |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Guthaben: 31.470 Taler Kontonummer: 321
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Wallhalben
Beiträge: 59
Meine Stimmung:
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Also Schäferhund-Keratitis ist es nicht, bleibt nur allergische Reaktion.
Die opaquen Flächen sind rapid deutlicher geworden, und die Hündin fühlt sich unwohl, dazu kommen noch die entzündeten Ohren und das Blutohr. Meine Ärztin sagt, die Hornhaut sein geschwollen... jetzt Augentropfen, Otomax (Abstrich, Antibiogramm folgt), Heparinsalbe mehrmals täglich. Die Hornhaut sollte in wenigen Tagen besser werden weil Kortison. Seltsam ist, daß sie die letzten 4 Monate allergiemäßig besser dran war und jetzt diese krasse Reaktion zeigt. Anfang Februar ließ ich sie L/Pi impfen und 3 Wochen später ging es los mit den Ohren... Meine Tierärztin nannte eine Tierheilpraktikerin, die ich nächste Woche kontaktieren will. Per Bluttest wurden vor drei Jahren Hausstaub- und Vorratsmilbenallergie diagnostiziert. Erst Dosenfutter (half), jetzt BARF, Teppiche entsorgt etc. half. Hat noch jemand einen betroffenen Hund und noch Tips? Danke Gabi |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Guthaben: 20.900 Taler Kontonummer: 67
Registriert seit: 04.10.2007
Alter: 30
Beiträge: 200
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Hast Du das amtlich vom Tierarzt?
Es muß zudem nicht unbedingt die schäferhundspezifische Keratitis sein, da gibts auch noch ne "normale" Erscheinungsform. Zieh mal die Bindehäute rund ums Auge etwas beiseite, sind da braune "Ausfransungen", also Flecken aus der Iris erkennbar, die sich ins Weiße hinüberziehen? Das wäre ein zielich sicheres Indiz für eine Keratitis - bei einer Keratitis lagern sich einfach Farbpigmente auf der Hornhaut ein, was den Hund schleichend erblinden läßt. Mein Leo hat eine und wird seither mit Optimmune-Augensalbe behandelt. Ne buchstäblich teure Schmiere, eine kleine Tube kostet 30 Euro, aber was nützt es...Bei ihm ist es offenbar eine Autoimmunerkrankung - vielleicht trifft etwas derartiges ja auch auf Deinen Hund zu? Hole Dir gegebenenfalls eine zweite tierärztliche Meinung ein...Alles Gute! |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Guthaben: 31.470 Taler Kontonummer: 321
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Wallhalben
Beiträge: 59
Meine Stimmung:
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Danke, Zipfelhut, für Deinen Beitrag. Das wußte ich nicht, war gerade heute noch einmal zur Kontrolle, die Flecken sind immer noch deutlich aber nicht größer. Die Ärztin sagt, die Hornhaut wird unterversorgt, allergiebedingt.
Habe nachgeschaut: in beiden äußeren Augenwinkeln geht das Braun in`s Weiße über. Nächsten Samstag bin ich bei einer anderen, spezialisierten Ärztin in derselben Klinik, dann werde ich nochmal gezielt wg. Keratitis nachfragen! Übrigens sind wir jetzt mit wohlwollendem Wissen meiner Tierärztin nebenher wg. Allergie und evtl. Impffolgen bei einer Tierheilpraktikerin in Behandlung mit Nadel- und Laserakupunktur und Homöopathie. Ich würde es nicht ertragen, müßte ich zusehen, wie sie erblindet... daran denke ich jetzt nicht. Ich hoffe, Dein Hund hält sich mit der Salbe. Auch alles Gute! Gabi |
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#7 (permalink) |
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Langfusselbeschäftiger
Guthaben: 536.970 Taler Kontonummer: 4
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Da du gerade das Impfen ansprichst ... Bei mir auf dem Platz ist ein Rüde, der einen Impfschaden hat. Bei ihm hat sich ne Allergie entwickelt, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter kommt. Er kratzt und knibbelt sich richtig blutig, verliert Fell, muss teilweise mit T-Shirt und Hose rumlaufen nur um ihn zu hindern an die Wunden zu kommen. Die Besitzer sind auch zum Homäopathen, stehen aber noch am Anfang der Behandlung. Soll aber schon Wirkung zeigen.
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LG Dana Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war. Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen. Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden! |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Guthaben: 31.470 Taler Kontonummer: 321
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Wallhalben
Beiträge: 59
Meine Stimmung:
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Hallo Dana,
armer Kerl, da ist meine Hündin ja noch gut dran, mit Ohrensalbe und Augentropfen ist sie echt gut drauf. Mich würden Einzelheiten über diesen Hund interessieren (Allergie worauf, wie diagnostiziert, wann nach Impfung aufgetreten...) Gruß Gabi |
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#9 (permalink) |
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Langfusselbeschäftiger
Guthaben: 536.970 Taler Kontonummer: 4
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Am Anfang hieß es noch Futtermittel und Hausstaubmilbenallergie. Er war knallrot am Bauch, voller Pusteln und nackt unten rum - das ist ein Langhaar! Deshalb wurde eine Ausschlußdiät gemacht, angefangen mit Pferdefleisch. Das kannte er nicht, also konnte es keine Allergie auslösen - oder so ähnlich. Jedenfalls, wenn er davon keine Symtome zeigt, sollte nach und nach was anderes dazu gefüttert werden. Man konnte kurzfristig eine Besserung erkennen, aber dann war es schlimmer als vorher. Er musste Medis nehmen, hat viele Tests hinter sich, aber ein Erfolg stellte sich nicht ein. Was genau, weiss ich auch nicht.
Seit Kurzem sind sie bei einem Homäopathen, viele Fragen, viele Antworten - die Allergie hat direkt nach der 1. kompl. Impfung angefangen. (wo eben auch Tollwut zugehört) Er bekommt wohl jetzt Globuli, wodurch sich die ganze Sache erst mal verschlimmert. Sie sagte, dass das Gift irgendwie über die Haut ausgeschieden wird, da eine Tollwutimpfe normal auch 3 Jahre hält. Es ist nicht nötig jährlich zu impfen. Auch die anderen halten eigentlich ein Hundeleben lang. Danach müsste es ihm wieder besser gehen und die Allergie weg sein. Aber auch nur, wenn nicht mehr geimpft wird. Soweit die Theorie und mein Wissensstand.
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LG Dana Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war. Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen. Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden! |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Guthaben: 20.900 Taler Kontonummer: 67
Registriert seit: 04.10.2007
Alter: 30
Beiträge: 200
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Ja, das ist wirklich das Beste, frag nochmal nen anderen Doc. Leo hat eben auch nicht die Schäferhundkeratitis, sondern eine, die auch jeden anderen Hund treffen kann. Glücklicherweise hat es mein Tierarzt sofort erkannt...
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