Hallo
Aus gegebenem Anlass,
mein Schwager hat einen neun Monate alten DSH,
möchte ich Euch fragen wie viel Ihr mit einem
Hund in diesem Alter trainiert, wie oft und was Ihr erwartet?
Schon mal vielen Dank für Eure Antworten und
viele Grüße
Hallo
Aus gegebenem Anlass,
mein Schwager hat einen neun Monate alten DSH,
möchte ich Euch fragen wie viel Ihr mit einem
Hund in diesem Alter trainiert, wie oft und was Ihr erwartet?
Schon mal vielen Dank für Eure Antworten und
viele Grüße
Ich kann jetzt nur von mir sprechen, weil jeder es anders macht.
Wir sind 2 Mal die Woche auf dem Platz, ungefähr 1 Monat vor der Prüfung auch 3 Mal. Es gibt mehrere kurze Übungseinheiten - pi mal Daumen 10 min. Es wird in dieser Zeit auch nur eine Sache geübt. Und es geht mit einem Erfolg vom Platz.
Chandor zum Beispiel war mit 9 Monaten BH fertig. Wir waren in einer Huschu. Neela war in dem Alter noch lange nicht soweit, nur sitz und platz war sicher.Die anderen Kmdos kannte sie auch, aber das war eben nicht sicher.
LG Dana
Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.
Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.
Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!
Original von redbumper
Hallo
Aus gegebenem Anlass,
mein Schwager hat einen neun Monate alten DSH,
möchte ich Euch fragen wie viel Ihr mit einem
Hund in diesem Alter trainiert, wie oft und was Ihr erwartet?
Schon mal vielen Dank für Eure Antworten und
viele Grüße
Das ist so allgemein gefragt da könnte man Romane schreiben
Gib es einen genaueren Hintergrund für die Frage
Liebe Grüße
Sonja mit Emba & Django
Jeder wird als Unikat geboren doch die meisten sterben als Kopie
Hallo
Da hast Du wohl recht,
und den Roman, nicht über Hunde,
schreibe ich gerade selbst.
Schwierig zu erklären,
aber für mein Empfinden übertreibt manch einer
beim halbstarken Hund die Kontrolle.
Klar, wenn man was verlangt muss man es auch durchsetzen,
aber kann konstante Einflussnahme nicht auch zur Negativerziehung werden?
Viele Grüße
Original von redbumper
Hallo
Da hast Du wohl recht,
und den Roman, nicht über Hunde,
schreibe ich gerade selbst.
Schwierig zu erklären,
aber für mein Empfinden übertreibt manch einer
beim halbstarken Hund die Kontrolle.
Klar, wenn man was verlangt muss man es auch durchsetzen,
aber kann konstante Einflussnahme nicht auch zur Negativerziehung werden?
Viele Grüße
Meinst du mit konstante Einflussnahme eine konsequente Erziehung welche dem Hund auch ( knallhart) seine Grenzen zeigt?
Was sollte da falsch sein
Ich denke ein Hund braucht eine klare Richtung und muß sich auch seiner Position im Rudel bewußt sein
Und auch oder gerade ein Halbstarker muß seine Grenzen kennen
Ist das ein DSH aus LZ oder HZ
Wo siehst du die Negativerziehung
Zu deinem ersten Posting
Bei einem Welpen kommt zuerst mal Bindung , Umwelt , Stubenrein ect.
Das UO Training beginne ich etwa ab der 14. Woche
Ich trainiere täglich daheim im Haus oder auf der Wiese
Es sind immer kleine Einheiten welche sich natürlich mit dem Lebensalter steigern
Das Ganze läuft nonverbal ohne Einwirkungen auf den Hund ab
Der Hund wird mit Körpersprache + Futter zur Ausführung der Übungen gebracht
Bestätigung erfolgt dann über Clicker + Futter
Die Kommandos werden erst konditioniert wenn mein Hund die Übung schon kann
Trainieren kann man auch mit einem jungen Hund eigentlich schon alles was in der PO vorkommt.
Nur das Springen kommt später dazu
Das Fährten Training habe ich bei Django etwa mit 20 Wochen begonnen.
Als nach der Ernte wieder genug Gelände da war
Da gab es im Aufbau dann mindestens 4-5 Fährten pro Woche
SD kommt dann zwischen 10-12 Mo dazu
Ich setze mir zeitlich keine festen Ziele beim Aufbau
Dadurch gerate ich auch nicht unter einen Erwartungsdruck was bis wann erledigt sein soll
Man sollte sich auch darüber im klaren sein dass ein vernünftiger Aufbau für VPG Jahre dauert
Liebe Grüße
Sonja mit Emba & Django
Jeder wird als Unikat geboren doch die meisten sterben als Kopie
@Redbumper
Den Roman, nicht über Hunde, kenne ich.
So was krasses hatte ich bis dahin nicht gesehen.
Als wir die ersten Erziehungskurse angeboten haben, kam ein Mann mit einer wunderhübschen Aussiedame zu mir und sagte, mein Hund spurt wie eine eins. Eigentlich brauche ich das gar nicht. Er war stolz wie Oskar. Bis ich, eine Kollegin und seine Ehefrau ihn in nicht nur einer Minute auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hatte. Er hätte fast geheult, war bestürtzt und hatte Plötzlich Gewissensbisse seinem Hund gegenüber.
Was war geschehen.
Als wir unsere Hunde durch hatten, sah mich die Ehefrau der besagten Person schon mit viel sagendem Blick an.
Jetzt war er dran. Vorab die Aussiedame war zu dem Zeitpunkt acht Monate alt und in Anführungsstrichen fertig zur BH.
Nach uralter Schäferhundmanier legte er los. Lautstark kamen die Kommandos und der wirklich arbeitsfreudige Aussie wurde immer flacher. Ständig beschwichtigend und völlig unsicher führte sie die Kommandos aus und blieb auch schön an seiner Seite. Wir schauten uns ungläubig an und dann hab ich das Schauspiel abgebrochen.
Voller Stolz kam er zur Besprechung. Ein scharfes Platz und der Hund fiel in sich zusammen.
Ich lies seine Frau als erste das beschreiben, was sie gesehen hatte und fragte ob sie einen Unterschied zu unseren Hunden festgestellt habe.
Die Anwort war vernichtend. Im fiel auf einmal alles aus dem Gesicht.
Sie sagte, daß die anderen Hunde viel freudiger und aufmerksamer arbeiten würden als der ihre und auch völlig entspannt und locker rüberkämen.
Wir konnten das nur bestätigen und gaben dann unseren Senf ebenfalls dazu: vielzu jung, kein Vertrauen zum Hundeführer da ständig Meideverhalten und Beschwichtigung, überhaupt keine Bindung, Jugend genommen usw,usw. Vollkommen überfordert für das Alter.
Am Ende hatte er solche Gewissensbisse, daß er am liebsten im Erdboden versunken wäre. Das hat ihn sichtlich bedrückt und er hat sich ernsthaft gedanken gemacht.
Gleich in der ersten Stunde haben wir dann Vertauensbildende Massnahmen und Bindungsübungen gemacht.
Die Hündin war zunächst total verblüfft, weil sie das überhaupt nicht kannte hat aber nach kurzer Zeit angefangen freudig mit zu machen.
In den nächsten Wochen haben wir dann den Hund komplett umgebaut zur ehrlichen Freude seines Herrchens. Ne, eigentlich hab ich nur Herrchen umgebaut.
Leute die den Hund vorher kannten, haben ihn nicht wieder erkannt.
Mittlerweile sind beide, Führer und Hund ein echtes Dreamteam und es macht Spass den beiden bei der Arbeit zu zu schauen.
Gut das es auch noch solche Leute gibt, die bereit sind zum Wohle ihres Tieres umzudenken und noch mal ganz von vorne zu beginnen.
Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.
Vertraue der Nase Deines Hundes.
LG Ralf mit Danilo im Herzen
ich nehm mal an dass er den Hund als Welpe geholt hat?
anfangs ist es ja das A und O dass die Beziehung stimmt und er sich an seinem HF orientiert.......
wenn das mal drin ist kann man spielerisch schon sehr viel tun......
klar kommen auch Kommandos und Übungen hinzu und je länger je mehr ist Konsequenz gefragt, ansonsten macht man es sich nur schwer
aber man sollte auch nicht zu viel verlangen....lieber kleine korrekt ausgeführte Sequenzen wie viele so "so- la- la- Einheiten"
auch mit neun Monaten ist es noch ein sehr junger Hund der seine Flausen hat......wer die dauernd zu kontrollieren versucht kommt auch nicht weit.....![]()
lg Jack
Gut Jack![]()
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Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.
Vertraue der Nase Deines Hundes.
LG Ralf mit Danilo im Herzen
Hallo
Erst einmal vielen Dank für die Antworten.
Ich sehe es genau wie Jack und Danilo.
Bei der Arbeit am Vieh,
fand ich einen intrinsisch motivierten Hund der eine
gute Bindung zum Chef hat,
immer viel effektiver als einen der mit sehr viel Druck
ausgebildet wurde.
Na, da sollte ich wohl mal ein paar Worte verlieren.
Viele Grüße