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Thema: Gangarten!

  1. #1
    Bonnie
    Gast

    Standard Gangarten!

    Hallo foris, die auch an Pferden interessiert sind!!!

    Hab mal was schönes raus gesucht! Das beschreibt die Gangart Trab. Wäre schön, wenn auch noch andere Gangarten dazu kommen würden. Also wer Lust hat sich damit zu beschäftigen, kann ja was dazu schreiben!


    Liebe grüße
    Silke

  2. #2
    Bonnie
    Gast

    Standard

    Und hier kommt auch schon der Beitrag!
    Viel Spaß beim lesen!!!

    Der Trab
    Der Trab ist eine Gangart im Zweitakt. Es fußt jeweils das vordere rechte und hintere linke Bein, sowie das vordere linke und hintere rechte Bein zusammen auf. Dazwischen befindet sich eine Schwebephase. Der Trab gehört damit zu den "schwungvollen" Gangarten.


    Zeichen eines guten Trabs:

    im Zweitakt
    gleichmäßig
    schwungvoll
    in der Versammlung mit Kadenz
    im Mittel+ Starken Trab mit deutlicher Raumgriff und Rahmenerweiterung sein
    Von den 3 Grundgangarten lässt sich der Trab am besten und auch einfachsten verbessern.

    Treiben im Trab:

    Beide Beine liegen gleichmäßig am Pferdekörper. Durch die Bauchbewegung des Pferdes
    (schauen Sie es sich mal von hinten an) holt sich das Pferd automatisch seine treibende Hilfe

    Im Leichttraben (vor allem für Anfänger) wird beim Einsitzen mit beiden Beinen leicht an den Pferdekörper gedrückt. Bitte ziehen Sie das Bein nicht hoch, da sonst ihre wichtigste Hilfe - nämlich die Kreuzhilfe verloren geht)

    Faule Pferde:
    Pferde die schwer zu treiben sind oder Pferde die gerne Taktfehler machen, kann man auch mit einer anderen Art des Treibens zum vorwärts gehen veranlassen:

    Treiben Sie wechselseitig!

    Wenn der linke Hinterfuß abhebt treiben Sie mit dem linken Schenkel, wenn der rechte Hinterfuß abhebt mit dem rechten Schenkel. Man braucht eine Zeit um sich an diese Art des Treibens zu gewöhnen. Bei "faulen" Pferden oder Pferden mit Taktproblemen wirkt sie oft Wunder.

    Der Trab soll schwungvoll sein, d.h. die Hinterbeine sollen energisch vom Boden ab fußen und die Schwebephase ausgeprägt sein. Hier liegen oft die Schwierigkeiten der Reiter die den fließenden Übergang von "Treten" und "Laufen" nicht erkennen. Bald haben sie ein flach über den Boden "rennendes" Pferd, das sich verspannt und den Rücken nicht mehr hergibt.


    Wenn Sie das Gefühl haben sie sitzen auf einer "Rennmaus" dann ist auf jeden Fall etwas falsch. Lassen Sie immer wieder kompetente Personen (Reitlehrer, gute Turnierreiter, etc) den Trab anschauen. Scheuen Sie sich auch nicht mal zu den Außenstehenden zu sagen "Wie sieht es denn aus?". Selbst Laien können "von unten" oft erkennen, ob der Trab laufend oder getreten (schwungvoll) ist.

    Fehler:

    laufend
    schwunglos (Hufe kleben am Boden)
    nicht im Takt
    Hinterhufe treten nicht in die Spur der Vorderhufe (wir reden hier vom Arbeitstrab, im Mittel + Starken Trab müssen die Hinterhufe über die Spur der Vorderhufe hinausfußen)
    auf der Vorhand


    Trabarbeit

    Lösungsarbeiten im Trab:

    Gerade der Trab eignet sich besonders gut für die meisten Pferde um sie zu lösen, d.h. die Muskulatur zu lockern und zu dehnen, so dass sie geschmeidig wird. Durch das Dehnen und Zusammenziehen bereits in der Lösungsarbeit wird Muskulatur aufgebaut, so dass das Pferd die Lektionen in den späteren Arbeitsphasen immer besser bewältigen kann:

    Möglichkeiten lösender Trabarbeit

    Leichttraben auf großen gebogenen Linien mit Handwechsel:
    Zirkel; an der geschlossenen Zirkelseite Zügel aufnehmen, an der offenen Zirkelseite Zügel (bis zum langen ! ! nicht hingegebenen Zügel) aus der Hand kauen lassen. Durch die Biegung wird die Muskulatur auf einer Seite gedehnt auf der anderen kontraktiert; durch den immer wieder erfolgenden Handwechsel werden beide Muskelseiten gleichmäßig. gearbeitet.
    Das Pferd wird dabei vorwärts abwärts in die Tiefe geritten (Dehnung der Oberlinienmuskulatur) Es soll dabei eine Aufwölbung im Rücken und im oberen Halsbereich stattfinden (Oberhalsmuskel ist vom Genick bis zum Widerrist deutlich zu sehen)

    Traben, nach ca. 40 m durchparieren zum Schritt, einige Schritte dann wieder antraben.
    Wichtig ist dabei, dass die Parade zum Schritt geschmeidig erfolgt, das Pferd nicht ins Stocken kommt oder bremst, sondern ohne abzubremsen vom Trab zum Schritt übergeht. Der erste großer Tritt muss vorwärts aus der Hinterhand sein. Das Pferd bleibt im Übergang in der vorwärts abwärts Haltung
    Das Antraben muss vom Fleck passieren, d.h. es sollen nicht erst ein paar schnellere Tritte im Schritt stattfinden, sondern sofort ein schwungvoller, elastischer Trabtritt erfolgen. Nimmt das ihr Pferd nicht gleich an, nehmen Sie die Gerte, ticken leicht hinter dem Schenkel 1-3 x an. Nehmen dann beide Beine ca. 5 cm weiter nach hinten, richten der Oberkörper senkrecht auf (denken Sie an die zurückgenommenen Schultern und Kopf hoch!!) und drücken dann energisch kurz mit beiden Schenkeln (nicht den Absätzen) gegen den Pferdebauch. Wenn das erfolgreich war, das ganze ohne Gerteneinwirkung probieren

    Trab- Galoppübergänge
    Auf dem Zirkel traben, nach 1-2 Runden angaloppieren 1-2 Runden Galopp dann wieder durchparieren zum Trab
    Auf das Weitertreiben beim durchparieren zum Trab achten, da sonst das Pferd auf die Vorhand fällt

    Trab in der Arbeitsphase

    Wenn das Pferd gelöst ist, beginnen wir die Arbeitsphase

    Trab-Halten-Trab
    Aus einem schwungvollen gleichmäßigen Arbeitstrab durchparieren zum Halten. Das Pferd 1-2 sec stehen lassen und wieder antraben
    Das Durchparieren muss geschmeidig durch über 2-4 Tritte verkürzten Trab stattfinden. Die Hinterhand muss sich in diesen letzten Tritten vor dem Halten mehr unter den Schwerpunkt schieben. Das Halten darf nicht abrupt erfolgen. Es sollte nicht wie eine "Stockzahnparade" aussehen.

    Zirkel verkleinern und vergrößern
    Das Pferd soll auf der Zirkellinie beginnend jeweils Meter für Meter bei jeder Umrundung weiter nach Innen kommen. Wenn Sie also von 20 m Durchmesser auf 10 m Durchmesser verkleinern sollten Sie 5-7 Runden brauchen.
    Und denken Sie daran. , . ein Zirkel ist ein Kreis, keine Ellipse und kein Sechseck! !. Reiten Sie wirklich von Zirkelpunkt zu Zirkelpunkt .
    Auch hier ist wichtig das Pferd nicht am inneren Zügel mit der Vorhand voraus immer weiter nach innen zu ziehen, sondern auch hier mit dem äußeren Schenkel und Zügel das Pferd quasi hinein zuschieben. Stellen Sie sich vor, dass Sie jede Runde einen Zaun um ihr Pferd aufbauen und den Durchmesser dieses Zaunes jedes Mal verkleinern. Ihr Pferd läuft dann an einem immer kleiner werdenden Zaunkreis entlang. Nur dass der Zaun Ihr Schenkel und Ihr äußerer Zügel ist.

    Genauso verhält es sich beim Vergrößern. Ich schiebe das Pferd mit dem Inneren Schenkel gegen den verwahrenden, begrenzenden äußeren Schenkel immer weiter nach außen. Auch hier 5-7 Runden um wieder "raus" zu kommen.
    Das gleichmäßige Treten muss erhalten bleiben. Wenn Sie merken, dass Ihr Pferd noch Schwierigkeiten mit Biegung und gleichmäßigem, schwungvollen Zutreten hat, dann Verkleinern Sie den Zirkel nicht so stark. Üben Sie es immer wieder - auf beiden Händen!! bis Ihr Pferd mühelos, Takt, Schwung und Biegung halten kann.

    Volten im Trab
    Beginnen Sie mit Volten im Durchmesser von 10-12 m, damit Ihr Pferd sich auch tatsächlich auf der gesamten Linie biegen kann und die Hinterhand nicht nach außen ausweicht.
    Setzen Sie sich einen Punkt an dem Sie beginnen und an dem Sie auch wieder ankommen! ! ! Teilen Sie sich die Volte in 2 gleich große Hälften ein, das hilft Ihnen sie rund zu bekommen.
    Hilfengebung: Bereits vor dem Abwenden mit innerem Schenkel durchtreiben und so dem Pferd bereits eine minimale Biegung verschaffen. Am äußeren Zügel wenden! Gehen Sie dazu ca. 1 Handbreit mit der äußeren Hand Richtung Widerrist. Geben Sie kurz! ! ! ca. 1 sec. Stellung mit der inneren Hand und wenden Sie durch andrücken des äußeren Schenkels. Der äußere Schenkel ist ca. 1-2 Handbreit, aus der Hüfte!! zurückgenommen, hinter dem Gurt. Durch das Zurücknehmen des Schenkels aus der Hüfte sitzen Sie vermehrt auf dem inneren Gesäßknochen. Dieser wiederum veranlasst das Pferd sich nach innen zu biegen.
    Im Verlauf der Volte treiben Sie weiter mit dem inneren Schenkel, fast als wollten Sie Schenkelweichen machen, und begrenzen das Pferd mit dem äußeren Schenkel so, dass die Hinterhand nicht nach außen ausweicht.
    Im Idealfall sollten Sie nach dem Abwenden den inneren Zügel nicht mehr benötigen, sondern Ihr Pferd zwischen den Schenkeln und den Gesäßknochen auf der gebogenen Linie halten.
    Stelle Sie sich das bitte so vor, als hätten Sie einen Karton zwischen den Füßen und mit diesem müssen Sie einen Kreis gehen. Sie schieben den Karton mit dem inneren Fuß nach außen und mit dem äußeren wieder nach innen um ihn auf dieser Linie zu halten oder??? Und sicher ziehen Sie nicht mit dem inneren Fuß (das wäre verglichen beim Pferd unsere innere ziehende Hand) am Karton, denn das würde den Karton nicht weit bringen!!
    Würde man von oben auf die Kreislinie schauen, dann wäre das Pferd im gesamten Körper auf dieser Linie gebogen. Die Hinterfüße würden genau in die Spur der Vorderfüße fußen.
    Mit steigender Geschmeidigkeit und Biegungsbereitschaft des Pferdes können Sie die Volten immer mehr verkleinern. Unter 6 m sollten sie nicht werden, da das die Grenze der Biegungsfähigkeit eines Pferdes darstellt. Wenn das Pferd korrekt gestellt und gebogen darunter bekommen, haben Sie wahrscheinlich ein anatomisches Wunderpferd, das in der Wirbelsäule abknicken kann.

    Trab, Halten, Rückwärtsrichten
    Wenn Ihr Pferd die Lektion Trab-Halten-Trab korrekt beherrscht, können Sie zu
    TRAB-HALTEN- RÜCKWÄRTSRICHTEN – AUS DEM RÜCKWÄRTSRICHTEN ANTRABEN übergehen.
    Korrekt beherrscht heißt, dass es sich geschmeidig über 2-3 Tritte im Trab zurückführen lässt, mit untergesetzter Hinterhand zum Halten kommt und im Schwerpunkt steht. Dabei stehen die 4 Beine ausbalanciert. Von der Seite gesehen „sieht man nur 2 Beine“. Die Hinterbeine sind nicht nach hinten hinausgeschoben, sondern stehen senkrecht.
    Aussehen/Beschreibung:
    Korrekt ausgeführt sieht das so aus:
    Trab-Halten:
    Geschmeidiges Zurückführen im Trab über 2-3 Tritte bis zum Halten. Beim Halten untersetzen der Hinterbeine, gerades, gleichmäßiges Stehen auf allen 4 Beinen (Von der Seite und von vorne sind 2 Beine „sichtbar“ ). Das Pferd bleibt dabei an der Hand. Oberlinie bleibt aufgewölbt. Genick ist höchster Punkt.
    1 sec stehen bleiben.

  3. #3
    Candy
    Gast

    Standard

    Her je is das viel*g*

    Aber interessant!

    Ich mach mal weiter

    Der Schritt

    Eine ruhige Viertaktgangart ohne Schwebephase, bei der das Pferd die Hufe in der Reihenfolge links vorne - rechts hinten - rechts vorne - links hinten setzt, wobei die Bewegungen sich ein wenig überlappen. Als fehlerhaft gilt ein passartiger Gang (in der deutschen bzw. klassischen Reitlehre - es gibt freilich Pferderassen von Passgängern, etwa beim Isländer den Rennpass). Man unterscheidet Mittelschritt, versammelten und starken Schritt. Die beiden letzteren werden erst nach der Grundausbildung des Pferdes verlangt. Beim starken Schritt mit mehr Raumgriff tritt der Hinterhuf deutlich über den Abdruck des Vorderhufs hinaus, man spricht auch von Rahmenerweiterung, bei der die Schrittfrequenz nicht eiliger, aber die Schritte ausgreifender und die Nickbewegung des Pferdekopfs deutlicher werden. Beim versammelten Schritt soll sich die Versammlung erhöhen, nicht lediglich der Schritt verlangsamt und verkürzt werden (Pass-Gefahr; siehe auch weiter unten: Pass). Starker und versammelter Schritt werden erst in fortgeschrittenen und höheren Dressuraufgaben verlangt.

  4. #4
    Bonnie
    Gast

    Standard

    Sehr schön und hier kommt dann mal der Galopp!

    Galopp
    Eine schnelle Dreitaktgangart, für den Linksgalopp ist die Bewegungsfolge rechts hinten - rechts vorne und links hinten - links vorne, dann ausgeprägte Schwebephase. Er kann auch spiegelbildlich als Rechtsgalopp geritten werden.

    Der Galopp kann als eine Abfolge von Sprüngen aufgefasst werden. Diese lange nicht gesicherte Erkenntnis wurde, durch eine Wette animiert, erstmals 1878 durch den Fotografen Eadweard Muybridge fotografisch festgehalten. Bei der von ihm entwickelten Aufnahmetechnik löste ein galoppierendes Pferd durch Reißleinen kurz hintereinander versetzte Kameras aus, die die verschiedenen Phasen des Galopps als Einzelbilder festhalten konnten. Nach neuesten Messungen ist der Galopp eigentlich eine Viertaktgangart, da links hinten und rechts vorne in der Bewegungsfolge nicht wirklich exakt gleichzeitig gesetzt werden. Je schneller der Galopp geritten wird, umso größer ist der zeitliche Unterschied zwischen links hinten und rechts vorne. Der Unterschied ist allerdings so gering, dass er für den Reiter unbedeutend ist. Es gibt allerdings zwei Fälle, in denen der Viertakt deutlich sichtbar wird: Beim sehr schnellen Renngalopp sowie beim extrem langsamen Galopp. Letzteres ist je nach Reitweise erwünscht oder verpönt. Eine besondere Variante des Galopps ist der Rückwärtsgalopp, bei dem das Pferd die gleiche Bewegungsabfolge ausführt, jedoch die Beine nach hinten setzt. Er kann nur andressiert werden. Auch der Galoppwechsel a tempo kann als eine Abwandlung des Normalgalopps angesehen werden. Hierbei wechselt das Pferd bei jedem Galoppsprung die Galoppart vom Links- zum Rechtsgalopp und zurück. Ein schneller gestreckter Galopp wird auch als Karriere oder Carrière bezeichnet.

  5. #5
    Bonnie
    Gast

    Standard

    Aber natürlich gibt es auch noch andere Gangarten. Also weiter gehts!

    @Candy:Ich denke immer irgendwie, dass wir die einzigen sind, die sich für dieses Thema interessieren. Aber naja, was will man machen???

  6. #6
    Candy
    Gast

    Standard

    jo das Gefühl hab ich leider auch

    Der Tölt!!

    Der Tölt
    Der Tölt ist ein Viertakt in acht Phasen. Im Tölt gibt es keine Schwebephase, abwechselnd sind im Tölt immer ein oder zwei Beine am Boden. Von der Fußfolge her entspricht der Tölt, dem Schritt. Das bedeutet, das Pferd fußt hinten links dann vorne links, danach hinten rechts und dann vorne rechts. Der Unterschied zum Schritt wird sichtbar wenn man das Pferd bei der Beinaktion beobachtets. Die sogenannte Phasenfolge zeigt abwechselnd eine Ein- und Zweibeinstütze, das bedeutet das abwechselnd ein oder zwei Beine das Pferd tragen. (Im Schritt, siehe Beschreibung, waren es immer 2 oder 3 Beine)
    Die meisten Pferde haben im Tölt ein Lieblingstempo in dem sie taktklaren Tölt gehen, wirklich gute Tölter gehen in mindestens zwei Tempi taktklar.

    Aber was ist denn jetzt "taktklar" ?
    Es ist garnicht so einfach einem töltenden Pferd auf die Beine zu sehen und noch dazu zu unterscheiden welches Bein wann und in welcher Reihenfolge auffußt - oder fußen vielleicht doch zwei Beine gleichzeitig auf? Islandpferdereiter helfen sich häufig mit einem kleinen Trick, kurze Strecken werden einfach auf einer Teerstraße geritten, beim taktklaren Tölt hört man dabei immer den typischen "Black-und-Decker-Black-und-Decker"-Klang. Ob das Pferd jedoch wirklich ein guter Tölter ist, kann häufig nur auf längeren Stecken ausgetestet werden. Wenn sich der Viertakt immer locker und flüssig anhört, befindet sich das Pferd im Gleichgewicht. Es geht locker voran und läßt den Reiter bequem sitzen. Jede Verspannung macht den Takt ungleichmäßig und hörbar schwerfälliger. Ausserdem fällt ein guter Tölter durch eine hohe Knieaktion und einer guten Aufrichtung auf. Wichtig ist auch eine gut untertretende Hinterhand, da der gute Tölter mit möglichst geringer Zügeleinwirkung in hoher Aufrichtung geritten werden kann.

  7. #7
    Candy
    Gast

    Standard

    Der Pass

    Zusätzlich verfügen einige Islandpferde über den Rennpass. Beim Rennpass läuft das Islandpferd in gestreckter Haltung von einer Lateralen auf die andere. Rennpass unterscheidet sich von der bei Islandpferden unerwünschten Gangart "Schweinepass" durch seine Flugphase zwischen dem Auffußen der Lateralen. Rennpass gilt als "Königsgangart" des Islandpferdes, Passreiter genießen daher innerhalb der Islandpferde-Szene bis heute ein besonderes Ansehen. Besonders gute Fünfgangpferde werden häufig auch als "Gædingur" bezeichnet.

    Der Rekord im Rennpass liegt derzeit bei 7.24 sek auf 100m; aufgestellt wurde er 2006 von Jens Füchtenschnieder auf Keimur frá Vótmula. Der Weltrekord über 250m liegt bei 21,10 sek und wurde aufgestellt von Reynir A alsteinsson mit seinem Pferd Sprengi-Hvellur frá Efsta-Dal.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Standard

    Rack
    englisch für Tölt
    Der Rack ist eine etwas schnellere Variante des Slow Gait. Variationen: Show Rack, Fast Rack, Speed Rack

    Gait (Single Foot)
    Reiner Viertaktgang, der weder zum Trab noch zum Pass tendiert.

    Slow Gait
    Ist genau genommen ein Schritt, eine sehr langsame, weiche Viertaktbewegung (wie ein schneller Pass). Im Unterschied zu diesem wird jede Bewegung kurz unterbrochen, was bedeutet, dass das Pferd nach Anheben eines Fußes kurz verharrt.

    Saddle Gait
    weicher Vierschlaggang, ein gebrochener Pass

    Walk
    Der Walk ist eine sehr raumgreifende Gangart in Fuß- und Phasenfolge des Schritts (ist nur schneller) und kann vom Flat (Foot) Walk (Schritt) bis zum Running Walk (Rennschritt) reichen.

    Flatfoot Walk
    Er ist ein flacher Viertaktgang, ein beschleunigter Schritt. Die Spur der Hinterbeine soll die der Vorderbeine übertreten.

    Running Walk
    Hat die gleiche Fußfolge wie der Flatfoot Walk. Die Geschwindigkeit ist höher und der Übertritt der Hinterhand ist deutlich erkennbar.

    Foxtrott
    Der Foxtrott ist ein ungleichmässiger, vierschlägiger, gebrochener, diagonaler Trab. Die Vorwärtsbewegung der Beine ist: links vorne, rechts hinten, rechts vorne, links hinten. Das Pferd scheint mit den Vorderbeinen Schritt zu gehen und mit den Hinterbeinen zu traben. Es bewegt sich in einer entspannten Art und Weise, und in der Bewegung nickt es mit dem Kopf und der Schweif fällt wellenartig auf und ab.

    Trocha
    Der Trocha ist ein diagonaler Viertakt, in dem der vordere Fuss vor dem hinteren, diagonalen Fuss aufsetzt. Also vorne rechts, hinten links, vorne links, hinten rechts. Eine Show-Gangart, vergleichbar mit Classic-Fino.

    Trote y Galope
    Der Trote ist ein Zweitakt wie der Trab, aber ohne Schwebephase. Galope bezeichnet einen weichen, stark versammelten Galopp.

    Termino (Campaneo)
    Ein Galopp mit seitlich ausgreifender, hoher Bewegung der Vordergliedmassen, die aus der Schulter kommt.

    Marcha
    Er ist ein langsamer bis mittelschneller Viertakt, die zwischen Trab und Canter liegt, bei dem immer mindestens ein Bein am Boden ist.

    Canter
    Canter/ Kanter (langsamer Galopp) ist eine Dreitaktgangart. Die Tritte sind lang, weitausgreifend.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von strubbel
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    heijeijei carisma, wo haste das denn alles hergeholt

    kenn ich ja vieles gar nicht




    lg heike
    lg Heike




    www.radio-powerfun.eu wir haben die Power - Ihr den Fun (hört doch mal rein oder schaut unseren DJ´s beim moderieren zu)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    was denn z.B??

    lg eva

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