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Gangpferderassen
So ich geb mal ab an Cari.
Wäre schön wenn du mal die Gangpferderassen mit Bild und Text beschreibst
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Erfahrener Benutzer
oki immer gerne :)
also ich fang einfach mal an *gg*
wenn ihr dann noch ein paar mehr wisst dann hängt sie einfach hinten dran 
Aegidienberger
Der Aegidienberger ist eine 1981 von Walter Feldmann Senior und Walter Feldmann Junior begründete Pferderasse. Sie hat 140 bis 150 cm Stockmaß; kräftiges Kleinpferd; Isländertyp; edler, gerader Kopf; üppiger Behang.
Exterieur Der Aegidienberger ähnelt im Aussehen stärker dem Isländer als dem Paso Peruano. Sein Körperbau ist harmonisch, der Hals in natürlicher Aufrichtung gut aufgesetzt. Sein Kopf ist hübsch, aber kräftig. Mähne und Schweif fallen üppig. Er hat einen tragfähigen Rücken, eine kräftige, häufig steile Schulter, eine leicht abfallende Kruppe und wenig Kötenbehang.
Interieur Das Pferd ist mit genügend Adel ausgestattet, aber auch sehr ausdauernd, widerstandsfähig und lebendig. Es ist trittsicher und schnell, hat aber nur geringes Springvermögen. Sein freundliches Wesen und seine natürliche Veranlagung zu den Gangarten Tölt und Pass machen den Aegidienberger zum idealen Familien- und Freizeitreitpferd.
Zuchtgeschichte 1981 wurde aufgrund eines Besuches der Peruanischen Pferdemeisterschaften durch die Herren Walter Feldmann (sen. u. jun.) der Plan gefasst durch Kreuzung der beiden Gangpferde Paso Peruano und Islandpferd eine neue Pferderasse zu züchten. Die Summe der jeweiligen Rassevorteile sollten in einem in Aegidienberg aufgelegten Rassezuchtprogramm vereint werden.
Herauskommen sollte dabei ein Gangpferd, das als Mischung aus Paso Peruano und Isländer die Geschwindigkeit des Isländers bewahrt, dabei eine Tölt- und Fundamentverbesserung aufweist, das gegenüber den in Island gewohnten (genetischer Stempel) Temperaturen höhere Temperaturen aushält, dabei die Robustheit und Leichtrittigkeit nicht verliert, ein gegenüber dem Isländer höheres Stockmaß aufweist und die vom Paso Peruano bekannten Rassegegebenheiten wie die exzellente Naturtöltfähigkeit nicht verliert. Wesentlich ist auch, dass der Aegidienberger im Gegensatz zum Isländer fast kein Sommerekzem aufweist.
Zuchtmethodik Durch die Paarung eines reinen Paso-Peruano-Hengstes mit einer reinen Isländer-Stute wurde die F1-Generation geschaffen. Diese F1-Generation wurde danach in einer Anpaarung mit einem reinen Islandpferd rückgekreuzt. Das Ergebnis war die R1-Generation. Im folgendem Zuchtabschnitt wurde diese mit der F1-Generation angepaart. In Folge entstand das Endprodukt, eine 5/8-Kreuzung aus Islandpferden und Paso Peruanos das über 5/8 isländisches und 3/8 peruanisches Blut verfügt.
Der Erfolg zeigte sich in der Anerkennung als eigene Pferderasse mit dem Namen Aegidienberger der so auch im Rheinischen Pferdestammbuch und verschiedenen Zuchtverbänden eingetragen ist und ebenfalls vom Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft als eigenständige Pferderasse anerkannt wurde.
Rassestandards Die ideale Schnittmenge zweier Welten ergibt wie bereits im Zuchtziel beschrieben durch den Einfluss des Paso Peruanos ein kooperatives mittelgroßes Pferd mit Anmut, Leichtigkeit, das als Energiebündel und gegebenem Naturtölt mit der Robustheit der Isländer ein recht starkes Fundament hat. Da Kreuzungsrassen genetisch nicht absolut gefestigt sind, ist bekannt, denn Kreuzungsrassen haben gelegentlich Nachfahren mit geringwertigeren Eigenschaften als die eigentliche Rassedefinition. Dieser Anteil findet ihren Einsatz zwar nicht in der Zucht, sind aber sehr geschätzte Reitpferde.
Der klassische Aegeidienberger als Naturtölter ist das gewünschte Endprodukt.
Im Jahre 2004 gab es jedoch Versuche die Zuchtlinie für Aegidienberger auch für andere Rassen zu öffnen um sie in die Zuchtlinie einzubringen. Damit würde der klassische 5/8 Zuchtmix aus Paso Peruano und Isländer jedoch verschwimmen, was auf breiten Widerstand stieß. Es heißt, wer je einen wirklich guten Aegidienberger geritten sei, wird so ein Pferd nicht mehr aus der Hand geben.
bildchen wie immer von stüwer 

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Erfahrener Benutzer
dann DER PASO FINO
EINE DER ÄLTESTEN RASSEN DER WELT.
Die typischen Eigenschaften, die wir heute am Paso Fino schätzen ist Teil seines über 500 jährigen Erbes. Obwohl der Paso Fino in Lateinamerika seit den Tagen der Konquistadoren gezüchtet wird, war diese besondere Rasse in den USA praktisch bis in die 40er Jahre unseres Jahrhunderts gänzlich unbekannt. Entstanden aus den drei europäischen Rassen ? Andalusier, Berber und der leider nicht mehr existierenden Spanischen Genet ? gelangten die Vorfahren des heutigen Paso Fino auf Columbus? zweiter Reise in die Neue Welt. Zunächst eingesetzt als Zuchtgrundlage für die Pferdewechselstationen der Spanischer Konquistadoren, trugen diese Pferd ihre Reiter tagelang über Gebirge, Ebenen, dichten Dschungel und ermöglichten somit den Spaniern die konsequente Eroberung ihrer Neuen Welt. Mit der Zeit wurden diese Pferd unter dem Namen ?Los Caballos de Paso Fino? ? die Pferde mit dem feinen Gang ? bekannt.
EIGENSCHAFTEN
Das spanische Erbe des Paso Fino wird deutlich durch seine stolze Ausstrahlung, Anmut und Eleganz. Der ideale Paso Fino ist zugleich edel, sanft, impulsiv und strahlt eine unwahrscheinliche Präsenz aus ? eine Kombination von Energie und Temperament, das mit dem spanischen Wort ?Brio? bezeichnet wird. Der Paso Fino ist sehr menschenbezogen und stets bemüht seinen Besitzern und Reitern zu gefallen. Trotz seines großen Arbeitseifers und seines heißblütigen Temperaments ist er stets problemlos im Umgang.
Der Paso Fino ist ein Naturtölter. Der Tölt ist weich, taktklar, rhythmisch, ausbalanciert, mit harmonischen Bewegungen der Vor- und Hinterhand. Der typische Gang des Paso Finos ist sehr bequem zu sitzen. Da die Rasse von Natur aus sehr ausbalanciert ist, ist der Paso Fino reaktionsschnell, trittsicher und athletisch. Die Hufe des Paso Fino sind extrem hart und normalerweise wird ein Hufbeschlag nur in sehr steinigem Gelände erforderlich. Die Größe des Paso Fino liegt gewöhnlich zwischen 140 cm und 155 cm. Es gibt alle Farben und Abzeichen (auch Schecken).
DER TÖLT
Obwohl der Paso Fino neben dem Tölt auch Schritt, Trab und Galopp zeigt, bewegen sich die Pferde normalerweise in der ihnen angeboren Gangart. Dabei ist die Fußfolge identisch mit der im Schritt, d.h. hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts. Perfekt ausgeführt ergibt sich eine gleichmäßige, fließende Bewegung. Der Antrieb erfolgt dabei aus der Hinterhand, allerdings wird die Bewegung in der Rücken- und Lendenpartie weich abgefangen. Aus diesem Grund sitzt der Reiter vollkommen ruhig und erschütterungsfrei im Sattel im Vergleich zu einem trabenden Pferd.
TEMPI
Der typische Tölt des Paso Fino wird in drei unterschiedlichen Tempi und Versammlungsgraden geritten:
CLASSIC FINO
Die für den Classic Fino benötigte schnelle Fußfolge bei höchster Versammlung und minimalem Raumgriff ist nur wenigen Paso Fino Pferden angeboren. Die Pferde sind dabei vollkommen versammelt und ausbalanciert. Die Fußfolge erfolgt rasend schnell und ist teilweise mit bloßem Auge fast nicht mehr zu wahrnehmbar. Die Bewegungen der Vor- und Hinterhand bleibt dabei rhythmisch und ausbalanciert. Der reine 4-Takt bleibt stets erhalten. Der Raumgriff entspricht versammeltem Schritt. Der Classic Fino ist eine spektakuläre Gangart rein für Showzwecke.
PASO CORTO
Vergleichbar in der Geschwindigkeit mit dem Arbeitstrab ist der Paso Corto das bevorzugte Tempo im Gelände. Der Raumgriff ist mittel bei ruhiger, gleichmäßiger Vorwärtsbewegung. Ein gut konditioniertes Pferd kann Stunden im Paso Corto gehen, ohne dabei sichtlich zu ermüden, was wiederum dem Reiter zu Gute kommt, der bequem und ausgeruht ans Ziel kommt.
PASO LARGO
Das schnellste der drei Tölttempi des Paso Finos. Der Raumgriff und die Schrittlänge des Paso Largo bei unterschiedlicher Versammlung ist wesentlich größer als im Corto. Das Tempo des Largo variiert dabei von Pferd zu Pferd, da Taktreinheit, Rhythmus und Balance des Tölts nicht zu Gunsten der Endgeschwindigkeit verloren gehen dürfen. Die Bewegungen des Pferdes sollten dabei stets harmonisch und fließend sein.
VERWENDUNG
Ob im Classic Fino oder im rasanten Paso Largo, ein Paso Fino ist immer ein Erlebnis für den Reiter und den Zuschauer. Ganz gleich in welchen Prüfungen (Classic Fino, Pleasure, Performance) ein Züchter oder Besitzer seine Pferde vorstellen möchte, der Schwerpunkt liegt immer auf dem Tölt ? das Markenzeichen des Paso Finos. Western oder Englisch geritten, der Paso Fino demonstriert seine unglaubliche Bandbreite nicht nur im Showring oder auf dem Turnierplatz, sondern auch auf Wander-, Gelände- und Distanzritten, in verschiedenen Westerndisziplinen, bei Reiterspielen sowie tagtäglich als unübertroffenes Freizeitpferd.
Mit diesen Gang- und Charaktermerkmalen ist der Paso Fino der Freizeitkamerad schlechthin, da er gleichermaßen dem sportlich ambitionierten wie dem erholungsuchenden Reiter ein weites Einsatzfeld bietet.
Quelle: http://www.pfae.org/


Ensueno de classico vom Gestüt Sternberghof

La Borrasca de la Tierra geritten von Stanley Paul ebenfals sternberghof
Aber Finos werden nochmal unterteilt nähmlich:
DIE GANGART TROCHA UND DER TROCHADOR
Im Wörterbuch findet man unter ?Trocha? unter anderem folgende Erklärung: ?Ein Pfad durch die Wildnis...? Anhand dieser Definition könnte man ?Trocha? als die Gangart bezeichnen, die viele unserer Pferde in unwegsamen Gelände gehen. Sie ermöglicht es den Pferden kräfteschonend von einem Ort zum anderen zu gelangen.
Trocha ist eine traditionelle Gangart, die hierzulande als Trabtölt bezeichnet wird; ein Pferd im Trocha hört sich an wie ?tras...tras...tras...tras...? und ist für das Ohr gut wahrnehmbar.
Es ist nicht bekannt, wann der Trocha genau entstanden ist. Aber es ist erwiesen, dass viele der spanischen Konquistadoren Trocha und/oder Tölt gehende Pferde bei der Kolonisation der rauhen Gegenden in Antioquia, Caldas, Santander und Cundinamarca in Kolumbien einsetzen.
Wenn wir über den Trocha sprechen, sollten wir uns immer an vergangene Zeiten erinnern, in denen das Pferd gleichzeitig Transport- und Fortbewegungsmittel bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben war. Die Trochadores gingen den äußerst komfortablen Trocha, der auf langen Ritten im Wechsel mit dem Tölt geritten wurde, um dem Reiter durch die verschiedenen Gangarten ein wenig Erholung im Sattel zu gönnen.
Heute gilt der Trocha als ?spezielle Gangart?. Trocha-Pferde werden gerne auf Turnieren und Schauveranstaltungen besonders in Kolumbien gezeigt, um dem Publikum die Bandbreite und Vielseitigkeit der kolumbianischen Pferde zu demonstrieren.
Der Trocha hat eine ganze Reihe von berühmten Literaten wie z.B. Thomas Rueda Vargas oder Jose Manuel Marroquin inspiriert, in der Freude an dieser Gangart und ihrer Leichtigkeit und Eleganz zu schwelgen.
Der berühmte Kritiker, Dichter und Kolumnist, Jose Maria Vergara y Vergara, war der Verfasser eines Schreibens an seinen Hengst, elegant und auf den Punkt gebracht, schrieb er: ?Wenn Du einen weichen Trocha hast, dann bist Du ein gutes Pferd für die Reise; wenn Du willig im Trocha gehst, weich im Maul, trittsicher und wunderschön bist, dann kann ich für Dich nicht mehr tun, als das, was ich mit meinem Herzen getan habe: Ich habe es meiner Frau geschenkt.?
Wenn wir nochmals die Zeit zurückdrehen und einen Blick auf die ländlichen Schauen werfen, die die Vorgänger der großen Veranstaltungen in den Städten waren. Diese ländlichen Inszenierungen waren populär und stets gut besucht; alle Bauern der Gegend kamen dort zusammen, um Vieh, Pferde oder Mulis, ohne die die tägliche Arbeit nicht bewältigt werden konnte, zu kaufen oder zu verkaufen.
Auf diesen Schauen und Ausstellungen gab es keine Ställe oder Reitplätze. Alles spielte sich auf dem zentralen Marktplatz ab und jeder kam dorthin. Die Richter wurden vom Bürgermeister des Ortes und den Veranstaltern benannt. Als Richter fungierten namhafte Grundbesitzer aus der Gegend, die sich in der Pferdezucht auskannten. Die Richtkritierien waren eher subjektiv und basierten auf den Kenntnissen, der Erfahrung und den Vorstellungen darüber, wie ein gutes Pferd sein sollte. Es wurde jeweils der ?beste Hengst? und die ?beste Stute? gekürt, ganz gleich ob das Pferd Tölt oder Trocha ging.
In den großen Städten wurden die Schauveranstaltungen später dann in großem Stil organisiert, wie z.B. die Centennial Show of Bogota, auf der Pferde wie ?El Rey?, im Besitz von Aureliano Marino, geritten von dem großartigen Elias Paez; und ?Sarraceno? im Besitz von Eduardo Garnizo zu sehen waren. Auf anderen Veranstaltungen brillierten ?Mahoma? im Besitz von Roberto Bermudez, ?Marino? im Besitz von Jose Jaramillo aus Quindio, und ?Cometa? im Besitz von Fidel Ochoa aus Antioquia. Alle drei Pferde waren sowohl im Tölt als auch im Trocha herausragend.
Dieser kleine Exkurs in die Geschichte sollte Ihnen zeigen, dass der ?Trocha? schon immer eine bedeutende Rolle in der Entwicklung unserer Pferde gespielt hat. Zunächst wurden keine großen Unterschiede zwischen den beiden Gangarten Trocha und Tölt gemacht, da die Pferde als Arbeitspferde genutzt wurden oder zum Vergnügen der Grundbesitzer und anderer Leuten da waren, die das Privileg hatten ein Pferd mit Brio und weichen Gängen zu besitzen, ganz gleich, ob das Pferd nun ein Tölter oder ein Trochador y Galopero war.
Jaime Mejia Escobar (übersetzt aus dem Englischen von Sandra Hofstetter)
Anmerkung: 1999 wurden anlässlich der Weltmeisterschaften der Pasopferde, die von der CONFEPASO in Tampa, Florida ausgerichtet wurden, eine große Anzahl an Trochadores und Trote y Galope kolumbianischen Ursprungs gezeigt. Diese Pferde rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. In Deutschland gibt es bislang nur eine paar wenige Exemplare, aber die Zahl der Liebhaber dieses Typs wird sicherlich in den nächsten Jahren stetig steigen, so dass es in geraumer Zeit genügend Trochadores und Troton Galoperos geben wird, die auf Turnieren und Schauveranstaltungen ihre Qualitäten unter Beweis stellen können.
und
DER TROTE ? GALOPE ODER TROTON
Spricht man über den Paso Fino, so muss auch der Trochador und der Trote y Galope erwähnt werden, da alle 3 aufgrund ihrer Herkunft und der Zucht eng miteinander verwandt sind. In Kolumbien besitzen alle 3 den gleichen Stellenwert und werden ähnlich geritten und trainiert. Man verwendet die gleichen Sättel, Zamarros, Gebisse etc. und manchmal werden die Pferde sogar von denselben Reitern geritten. 90% der Turnierregeln sind ebenfalls identisch.
Viele Bewunderer des Trote y Galope glauben, dass sich die typischen Gänge dieser Pferde durch das schwierige Gelände einiger kolumbianischer Landstriche herauskristallisiert haben. Die Weichheit und das elegante Erscheinungsbild haben Maler und Bildhauer ebenso inspiriert wie Dichter und Musiker.
Das Hauptmerkmal des Trote y Galope ist, dass im Trote im Unterschied zum Trab immer ein Bein am Boden bleibt.
SEINE HERKUNFT
Es waren die spanischen Konquistadoren, die das Pferd im 16. Jhd. nach Amerika brachten (bzw. zurückbrachten), da Pferde bei der Eroberung und Kolonialisierung des südamerikanischen Kontinents unentbehrlich waren.
Diese Pferde stammten aus Spanien und Nordafrika. Die spanischen Pferde waren Nachkommen einer Kreuzung aus Soraya, Arabern und Berbern. Unser ursprüngliches kolumbianische Pferd war also ein Kreuzung aus diesen Rassen. Während im Paso Fino der Berbereinfluß deutlich mehr zum tragen kommt, ist der Trote y Galope mehr vom Andalusier geprägt und der Trocha ist eine Mischung aus beidem.
MERKMALE
Der Trote y Galope ist gewöhnlich etwas größer als der Paso Fino. Er verfügt über sehr elastische Gänge. Sein Hals ist stark ausgeprägt und muskulös. Die Pferde haben einen sehr athletischen Körperbau. Trote y Galope Pferde sind sehr intelligent, verfügen über viel Dynamik und Brio und sind trotzdem leichtrittig und menschenbezogen.
BRIO
Brio und Dynamik formen eine Einheit. Brio bedeutet hierbei das Temperament, Dynamik die Kraft und Energie. Brio ist dem Pferd angeboren, während sich die Dynamik im Laufe des Lebens eines Pferdes entwickelt. Ein dünnes Pferd hat keine Energie und kann sein volles Brio und seine gesamte Dynamik nicht entfalten; ein unterernährtes Pferd mit viel Brio ermüdet schnell und bringt keine Leistung mehr.
Der Trote muss in Versammlung geritten werden, nicht ganz so versammelt wie eine Passage, aber auch nicht so schnell wie der Trocha. Dasselbe trifft auf den Galope zu, der entsprechend versammelt sein muss.
Dr. Raul Estrada beschreibt den typischen Hufschlag der einzelnen Gangarten wie folgt:
Trote: tas...tas...tas...tas...tas...tas...tas.tas...tas *
Galope: Ca...tor...ce...ca...tor...ce...ca...tor...ce...ca ...tor...ce...ca...to
Trocha: tras...tras...tras...tras...tras...tras...tras...t ras...tras..
Paso Fino: ta..ca...ta...ca...ta...ca...ta...ca...ta...ca...t a...ca...ta...ca...
* Sollten Sie Trote und Trocha verwechseln, verwenden Sie für den Trote am besten: tac...tac...tac...tac...tac...tac...
Sollten sich Ihnen jemals die Gelegenheit bieten, einen Trote y Galope oder einen Trochador zu reiten, nutzen Sie sie. Sie werden feststellen, dass sich die Pferde kaum im Handling unterscheiden, aber ein vollkommen anderes Reitgefühl vermitteln. Wenn sie einen Trote y Galope galoppieren, werden Sie verstehen, weshalb man ihn als den Sohn des Windes bezeichnet. Sie werden sehen, dass der Wind einfach Ihre Sorgen wegbläst und sie ein Gefühl der vollkommenen Freiheit verspüren.
sooo also das zu den finos :)
wie gesagt Quelle ist : http://www.pfae.org/
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Erfahrener Benutzer
dann kommt der Paso Peruano
Bedingt durch die landschaftlichen Gegebenheiten war das Reitpferd in Peru lange Zeit, das einzige komfortable Transportmittel. Es musste nicht nur, dem spanisch geprägtem Schönheitsideal, des feurigen, eleganten, edlen Pferdes gerecht werden, sondern auch noch stark, ausdauernd und mit minimalsten reiterlichen Einsatz, so bequem wie möglich, zu reiten sein.
Es sollte daher folgende Qualitäten haben: Weicher Gang, Arbeitseifer, Trittsicherheit, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Robustheit. Als Grundlage zu dieser Zucht dienten die Pferde, die die Spanier mit in die "Neue Welt" gebracht hatten.
Durch eine kontinuierliche Selektion entstand der Paso Peruano, wie wir ihn heute kennen, mit einem Stockmaß von etwa 1,50 m; elegant doch kräftig, mit tiefer Brust und extrem starker Hinterhand, hoch aufgesetztem Hals, einem ed len Kopf und feinen Gliedmaßen. Es kommen alle Farben vor, besonders häufig sind Füchse.
Der Gang ist beim Paso Peruano von wesentlicher Bedeutung. Die Fähigkeit zu tölten ist bei dieser Pferderasse genetisch zu 100 % fixiert. Die Kenner unterscheiden zwischen dem "Pasollano", einem lang samen, ganz klaren Viertakt und dem schnelleren Sobrandando (Passtölt).
Seit 1971 sind die ersten peruanischen Pferde in Europa zu Hause. In Deutschland möchten die Paso-Züchter gern ein Pferd züchten, das sich als Partner für den anspruchsvollen Freizeitreiter auszeichnet. Der Paso soll neben dem Tölt, ebenso einen fleißigen Schritt wie auch einen runden Galopp beherrschen.


hier sieht man die übliche Zäumung: peruanisches Bosal mit einer peruanischen Kandarre

und hier die übliche ausrüstung von reiter und pferd
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Erfahrener Benutzer
Das American Saddlbred
Die Ursprünge der Rasse führt man bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück, die der Gangveranlagung sogar bis ins 17. Jahrhundert. Damals brachten die englischen Siedler Galloways und Hobbies mit in die neue Welt, kleine Robustpferde, die beide Veranlagung zu Pass und Tölt zeigten. Aus Kreuzungen mit größeren niederländischen und französischen Pferden entstand der Narragansett Pacer. Ihn kreuzte man im 18. Jahrhundert mit englischem Vollblut zum Typ des American Saddlebred Horse. Durch das American Saddlebred Horse wurde Kentucky zum größten Pferdezuchtland der USA, aber auch in Missouri, Tennessee und Ohio gründete man Gestüte. Ziel war ein hartes ausdauerndes und vielseitiges Gebrauchs- und Wagenpferd, das aufgrund seines Tölt ideal zu reiten war. So begründet sich auch der Name Saddlebred = für den Sattel gezüchtet, den man in den Südstaaten nur den besonders bequemen Pferden verlieh.
Das Zuchtziel veränderte sich jedoch Mitte des 19. Jahrhunderts: Immer öfter präsentierte man das American Saddlebred Horse auf den landwirtschaftlichen Ausstellungen. Die Showkarriere begann und der Preis dieser eleganten Pferde stieg. Heute zeigt das American Saddlebred zeigt Charme und Ausstrahlung, Intelligenz und Eleganz.
In den USA geht der Trend allmählich dazu, neben dem Showtalent wieder die Vielseitigkeit des Saddlebreds anzuerkennen. Es bewährt sich nach wie vor als Distanz-, Dressur-, Military (Olympiateilnehmer 1988 Frankreich), Spring-, Western- und Fahrpferd.
Die meisten Saddlebreds sind Viergänger. Sie gehen Schritt, Trab, Tölt und Galopp. Bei Showpferden soll der Trab viel Knieaktion, aber auch Raumgriff und Tempo haben, der Galopp soll versammelt in verkürztem Tempo präsentiert werden. Im Gelände trabt und galoppiert ein Saddlebred jedoch relativ normal. Es gibt jedoch auch Naturtölter.


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Erfahrener Benutzer
Das Arravani
Die Entstehungsgeschichte der Arravanis begann schon ca. 1000 Jahre vor Christus. Zu dieser Zeit fiel das Steppenreitervolk der Dorier mit ihren Ponys in Tessalien ein und erbeuteten, die berühmten und begehrten thessalische Pferde. Aus diesen beiden Rassen entstanden die Urahnen der heutigen Arravanis. Später wurden die Steppenreiter auf dem südlichen Peloponnes und einigen Inseln sesshaft. Da in diesem Landstrich nicht nur das berühmte Olympia, sondern auch die größten Pferdemärkte der Antike zu Hause waren, wurde diese bodenständige Zucht vom ägyptischen Araber, vom niasaische Meder, und immer wieder vom edlen Thessalier beeinflusst.
Nach dem Siegeszug der Römer fand ein Blutaustausch zwischen römischen und griechischen Zuchtlinien statt. Ebenfalls einen sehr starken Einfluss hatte der türkische Araber auf die Zucht der Arravanis. Hengste, dieser Rasse wurden nicht nur während der jahrhundertelangen türkischen Besatzung eingekreuzt, sondern auch nach der Befreiung wurde von staatlicher Stelle angeboten, Stuten kostenlos von erbeuteten türkischen Hengsten decken zu lassen.
Leider reduzierte sich der Pferdebestand in Griechenland durch die Mechanisierung der Landwirtschaft dramatisch. Die Zucht wurde vernachlässigt und die in der Landwirtschaft nicht mehr benötigten Pferde wurden nach Italien verschifft und landeten in der ?Salami?.
In der Gegenwart sind die Arravanis vom Aussterben bedroht, denn es gibt selbst im Ursprungsland nur noch 200 bis 300 Exemplare dieser alten Pferderasse. Aus diesem Grund versucht man mit staatlichen Förderprogrammen, diese und die wenigen noch existierenden griechischen Landrassen zu erhalten.
Die Arravanis haben einen zierlichen, eleganten Körperbau. Die Importpferde sind zwischen 1,35 m und 1,50 m groß. Die Nachzucht kann jedoch deutlich größer werden. Typisch ist der hoch aufgesetzte Hals und ein üppiger, manchmal lockiger Behang. Der Schweif ist tief angesetzt und dicht. Außerdem typisch sind die trockenen und steilen Fesseln, sowie die sehr harten, kleinen und auch steilen Hufe. Die Stellung der Hinterbeine ist oftmals kuhhessig. Der Rücken ist kurz und gerade. Der kleine, fein geschnittene Kopf mit den großen Augen und den geschwungenen Ohren weist auf die orientalische Abstammung der Arravanis hin.
Arravanis sind ausgesprochen vielseitig. In Griechenland werden sie sehr unterschiedlich eingesetzt. Sie dienen als Kutsch- und Packpferde; pflügen den steinigen griechischen Boden oder tragen ihre Besitzer im bequemen Tölt über die unbefestigten Bergwege. Die Pferde mussten nicht nur alles können, sondern dabei auch noch ausgesprochen unkompliziert sein, da ihre Besitzer oftmals nicht die Geduld für eine langwierige Ausbildung aufbringen.
In Deutschland werden die Arravanis hauptsächlich als Freizeitpferde, auch im Westernbereich eingesetzt. Sie machen aber auch als Distanz- und Kutschpferde eine gute Figur. Auf Gangpferde-Turnieren konnten sich Arravanis schon in den Disziplinen Tölt-Pleasure und Trail platzieren.

(tut mir leid mehr bilder habe ich nicht gefunden, die das pferd beschreiben...)
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Erfahrener Benutzer
Der Mangalarga Marchador
Die Entstehungsgeschichte der Mangalarga Marchadores liegt teilweise noch im Dunkeln. Nachdem die Portugiesen Brasilien entdeckt hatten, kamen mit den Menschen auch die Pferde nach Brasilien. Um welche Rassen es sich bei diesen Pferden gehandelt hat, kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen, der größte Teil werden aber Berber und einfache Landpferde und -ponys gewesen sein.
Etwa seit Jahr 1800 wurden auf dem "Campo Alegre", nördlich von Rio, Pferde gezüchtet, die durch Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und besonders weiche Gänge auffielen. Sie stammten aus Stuten, die von den ersten Siedlern mitgebracht wurden und von einem Hengst der portugiesischen Rasse "Altér".
Im Jahre 1949 schlossen sich die Züchter der Marchadores d.h. der marschierenden Pferde, zu einem Verband zusammen, der heute 6.000 Züchter umfasst. Ihr Zuchtziel ist ein Pferd mit elastischen, federnden und bequem zu reitenden Bewegungen. Es soll als Reitpferd Dauerleistung bringen, ohne übermäßig schnell zu sein oder viel Aktion zu zei gen. Dabei müssen Tagesentfernungen von 60 bis 80 km problemlos durchgehalten werden.
In Brasilien werden die unterschiedlichsten Pferdetypen gezüchtet. So finden sich unter die Mangalarga Marchadores genauso viele rumpfige, breitschultrige Vertreter wie auch feine zierliche, fast arabisch anmutende Pferde. Im Moment wird in Brasilien, der etwas feinere Typ bevorzugt, während man in Deutschland eher mit einem kräftigerem iberischen Exterieur bevorzugt wird. Es sind alle Farben erlaubt. Die Brasilianer bevorzugen ausgefallene Farben wie Rappen, Palominos etc. Besonders gefragt sind Schecken. Sie werden mit Summen von 40.0000 US $ und mehr gehandelt.
Mangalarga Marchadores haben einen freundlichen, ausgeglichenen Charakter, der geprägt ist von Leistungsbereitschaft, Aufgeschlossenheit und Umgänglichkeit. Obwohl die meisten Pferde sehr viel Gehwillen und Vorwärtsdrang haben, lassen sie sich gut regulieren.
In Brasilien gibt es ca. 360.000 eingetragene Mangalarga Marchadores. Heute gibt es in Europa ca. 350 Mangalarga Marchadores, die Tendenz ist durch Nachzucht und Import stark steigend. Für Freizeitreiter ist dieses Pferd einfach optimal: Unkompliziert, leichtrittig, gelehrig, leistungsbereit und robust.
nicht zu vergessen die Gänge:
Über die Definition der Marcha wurden schon vielfältige Diskussionen geführt.
Man kann den Gang grob unterscheiden zwischen zwei Varianten die sich besonders von der Optik her deutlich trennen lassen:
Da ist zum einen die Marcha Picada. In der Picada zeigt das Pferd kürzere und höhere Bewegungen, die Hinterhand tritt oft weniger weit unter, vom Klangbild ist ein Viertakt im Rhythmus ?Black-und-Decker? zu hören.
Da viele dieser Pferde keine reine Picada gehen, sondern die Lateralphase unter Umständen stärker ausgeprägt ist, kann sich der Klang verändern. Pferde, deren Lateralphase länger ist als die Diagonalphase (häufig zu sehen z.B. bei anderen Gangpferden) fallen zwar auch in die Kategorie "Picada", dieser Gang entspricht aber nicht dem Zuchtziel der Marchadores.
Picadapferde sind für den Reiter meistens sehr weich zu sitzen. Zeigen sie eine übermäßig hohe Aktion können sie jedoch durchaus als unangenehm empfunden werden.
Die Marcha Batida ist die andere Variante der Marcha. Das Pferd zeigt hier eine deutliche diagonale Bewegung, die Aktion der Vorhand ist flacher und vor allem raumgreifender, die Hinterhand tritt weit unter. Vom Klangbild ist ein Zweitakt mit oftmals sehr kurzem Echo zu hören.
Auch in der Batida gibt es keine Schwebephase, so dass der Reiter beständig im Sattel sitzen kann, die Schaukelbewegung des Beckens ist etwas stärker als in der Marcha Picada, dafür gehen die meisten Batidapferde regelmäßiger. Das macht sie sehr angenehm zu sitzen. Die laterale Phase in der Fußfolge ist bei Pferden der Marcha Batida unter Umständen sehr kurz.
Die Marcha Media, auch als Marcha Ideal, Marcha Verdadeira oder Marcha do Centro bezeichnet, ist ebenfalls ein optisch diagonal verschobener Gang. Hier soll der Raumgriff der Batidapferde mit der Bequemlichkeit der Picadapferde vereint werden.
Der Übergang zwischen den Gängen ist fließend und viele Marchadores bieten mehrere Gangvarianten an.
Damit widerlegt sich schon die oft geäußerte Meinung, MM seien absolute Anfängerpferde! Es gilt die Maxime: Je mehr verschiedene Gänge ein Pferd gehen kann, desto geübter muss der Reiter sein um diese Gänge zu erkennen und zu reiten.
Die für den Tölt typische Einbeinstütze, an der man das Gangpferd so gut erkennen kann, wird beim Marchador nicht gerne gesehen da sie meist ein Zeichen zu hoher Geschwindigkeit oder zu starker Verspannung ist.
Quelle und genauere Infos : http://www.mangalargamarchador.de/14617/14698.html
und damit es nicht langweilig wird gibts wieder bilder ;-) aber diesmal wieder andere 





soo ich denke für die mangalargas haben wir die expertin da 
RAVISQ denke ich ist hier bestimmt der beste ansprechpartner

lg eva
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Erfahrener Benutzer
weiter gehts mit dem Missouri Foxtrotter
Das Missouri Fox Trotting Horse gibt es seit über 150 Jahren. Sie wurden von den frühen Siedlern in den Ozark Bergen von Missouri und Arkansas gezüchtet. 1821 überquerten die ersten Siedler den Mississippi und ließen sich in den Ozarks in Missouri nieder. Der heute charakteristische Gang der Missouri Foxtrotter begünstigte die spezifische Fortbewegung der Pferde auf dem schwierigen Untergrund. Die Siedler begannen die Pferde mit dem "unterbrochenen Schritt", dem Foxtrot, zu züchten. Die Pferde gehen mit den Vorderbeinen Schritt und traben mit den Hinterbeinen. Dieser extrem sichere Gang überträgt auf den Reiter kaum eine Bewegung und verhindert eine schnelle Ermüdung der Pferde. Wegen dieser Qualitäten wurden die Missouri Foxtrotter die beliebtesten Pferde in den Ozarks. Sie wurden von all denen geritten, die längere Wege zurückzulegen hatten, von Rinderzüchtern, Landärzten, Sheriffs und Steuerbeamten.
Viele Rassen hatten bei der Entstehung der Missouri Foxtrotter ihre Gene im Spiel. So sind in den Pedigrees neben Tennessee Walking Horse, American Saddlebreds, und Pacern auch arabische Pferde zu finden.
Seit 1948 konnte jedes Pferd in das Zuchtbuch der Missouri Foxtrotter eingetragen werden, das als Gangart Foxtrot ging. Geschlossen wurde das Zuchtbuch im Jahre 1982 und seither können nur noch Pferde eingetragen werden, die in drei Generationen auf Missouri Foxtrotter zurückgehen und selbst die Gangart Foxtrot gehen. Auch wenn die Quarter Horses uneinholbar die zahlreichste Zucht sind, so sind die Missouri Foxtrotter doch prozentual gesehen, die am stärksten wachsende Zucht der USA. Es gibt heute weltweit ca. 80.000 Exemplare, davon ca. 350 in Europa.
Der Missouri Foxtrotter ist ein Pferd auf dem man gerade im schwierigen Gelände schnell und bequem weite Strecken zurücklegen kann ? ein Meilenfresser, sozusagen. Er verfügt über eine ungeheure Trittsicherheit. Dieses Talent kann er hauptsächlich in den Bergen oder in schwierigem Gelände richtig entfalten.
die gänge des Missouri Foxtrotters:
Der Foxtrot:
Wie der Name schon sagt, ist die Spezialgangart des Missouri Foxtrotter der Foxtrot (Zuchtziel). Der Foxtrot ist ein diagonaler Gang im Vierschlag. Ein gebrochener Trab, bei dem der vordere Huf, kurz vor dem hinterem auffusst. Das Pferd geht dabei mit den Vorderbeinen Schritt und mit den Hinterbeinen Trab, und tritt dabei über. Der Kopf soll ebenso wie der Schweif den Rhythmus des Ganges wiederspiegeln.
Dabei soll das Pferd ohne Knieaktion mit seinem Vorderbein möglichst ökonomisch aus der Schulter heraus nach vorne ausgreifen und dann mit dem hinteren Teil des Hufes zuerst aufsetzen. Es soll keine Energie in eine uneffektive Bewegung nach oben verschleudert werden, Vorderhandaktion ist also unerwünscht. Es soll immer ein Vorderhuf am Boden sein.
Flatfootwalk (Zuchtziel)
Der Flatfoot Walk ist ein flacher Vier-Takt-Gang in lateraler Fußfolge. Die Spur der Hinterbeine soll die der Vorderbeine übertreten.
Canter (Zuchtziel)
Der Canter ist eine Drei-Takt- Gangart, geschmeidig, frei, entspannt und auf beiden Händen gerade. Die Tritte sind lang, weitausgreifend. Zu stark versammelter Vier-Takt-Galopp, übermäßiges Tempo und exzessives Pumpen in der Bewegung sind nicht erwünscht. Als weitere Variante des Canter verfügen die Foxtrotter über einen langsamen, bergauf gesprungenen Dreitaktgalopp, den Show Canter.
Galopp
Der gestreckte Vier-Takt-Galopp (Renngalopp) soll weich geschmeidig und entspannt in den Bewegungen ablaufen.
Running Walk
Es ist die gleiche Fussfolge wie beim Flatfoot Walk. Die Geschwindigkeit ist höher und der Übertritt der Hinterhand ist deutlich erkennbar.
Single Foot
Es ist die gleiche Fussfolge wie beim Flatfoot Walk. Die Geschwindigkeit ist höher und der Übertritt der Hinterhand ist deutlich erkennbar.
Walk
Der Walk (Schritt) ist eine natürliche, flach fußende, Vier-Takt- Gangart. Das Pferd bewegt sich aufmerksam und wach, hat eine Schrittlänge, die zu seinem Exterieur paßt.
Trab
Der Trab ist keinesfalls ein Ausschlusskriterium bei der Rasse, sondern wird als eine weitere Gangart angesehen



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Erfahrener Benutzer
so dann kommen wir zum Rocky Mountain Horse
Das Rocky Mountain Horse ist eine recht junge Gangpferde-Rasse und stammt nicht aus den Rocky Mountains, wie der Name irreführenderweise annehmen lässt, sondern aus den Appalachen. Es wird in der Literatur auch als Rocky Mountain Pony oder als Rocky Mountain Saddlehorse bezeichnet.
Exterieur
*gerader, trockener Kopf,
*feine Ohren
*starker, gerader, kräftiger Hals,
*schräge Schulter
*kurzer, gerader Rücken,
*leicht abfallende Kruppe
*schlanke, trockene Gliedmaßen.
*Farbe meistens schokoladenfarben mit flachsfarbenem Langhaar, aber auch alle anderen Farben außer Schecken.
Interieur
*sehr ausdauernd
*trittsicher
*Tölt-Veranlagung
Zuchtgeschichte
Rocky Mountain Horse mit hellem BehangDie Entwicklung des Rocky Mountain Horses geht zurück auf Sam Tuttle, der in Kentucky einen Reitstall betrieb und dessen Hengst Old Tobe wegen seiner Töltveranlagung und seiner Rittigkeit sehr bekannt war. Beides gab er auch an seine Nachkommen weiter, was ihn zu einem beliebten Zuchthengst machte. Viele der heutigen Rocky Mountain Horses führen das Blut von Old Tobe in ihrem Stammbaum. Sie sind sehr ausdauernd und trittsicher und eignen sich hervorragend für das Reiten in unebenem Gelände. Man geht davon aus, dass Rocky Mountain Horses sowohl das Blut von spanischen Pferden als auch des Narragansett Pacers in Linien führen. 1986 wurde das Stutbuch eröffnet und 2004 wieder geschlossen. Ende 2005 waren über 13.000 Rocky Mountain Horses bei der Association eingetragen.
Verwendung Es eignet sich zum Fahren von leichten Wagen. Als Reitpferd ist es besonders trittsicher im Gelände und durch den bequemen Tölt zum Wanderreiten sehr geeignet.


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Erfahrener Benutzer
Tennesee Walking Horse
In den USA ist der Tennessee Walker wegen seines umgänglichen Charakters und wegen seines bequemen Ganges sehr beliebt. Der Tennessee Walking Horse wurde jahrzehntelang nur im Hinblick auf seine Gangveranla gung und seinen Charakter selektiert. Das ist der Grund, weshalb Pferde dieser Rasse ein recht unterschiedliches Exterieur aufweisen können. Es gibt sowohl große, kräftige Tiere, die eher an ein Warm blutpferd erinnern, als auch kleinere und zierlichere Pferde, die mehr im Vollbluttyp stehen. Das Stockmaß schwankt zwischen ca. 1,48 und 1,70 m.. Laut Zuchtstandard wird besonders viel Wert gelegt auf eine möglichst lange und schräge Schulter, gute Rippenwölbung, eine lange und gut bemuskelte Kruppe und ein stabiles, korrektes Fundament. Die Fesseln sollen eher lang sein, schräg und möglichst elastisch sein. Tennessee Walker gibt es in allen Farben, auch als Schecken. Ihre sprichwörtliche Gelassenheit, Zuverlässigkeit und hohe Scheufestigkeit machen sie zu angenehmen und unkomplizierten Freizeitpartner. Am besten eignen sich diese Pferde sicherlich als Freizeit- und Wanderreitpferde, für Spazier- und lange Querfeldeinritte.
Ein korrekt ausgebildetes und trainiertes Tennessee Walking Horse geht strenggenommen nur zwei Gangarten: Schritt und Galopp. Der Schritt wird jedoch noch un terschieden in Flatwalk und den Running Walk. Der Flatfoot-Walk ist fleißiger, raumgreifender Schritt, bei dem die Hinterhand gut unter treten soll, dieser kann stufenlos bis zum Running Walk gesteigert werden wobei sich die Schritte des Pferdes verlängern. Im Running Walk ist ein deutliches Übertreten der Hinterhand erwünscht. Während hohe Aktion in der Vorhand beim Walk durchaus nicht unerwünscht ist, sollten die Hin terbeine möglichst flach über dem Boden weit nach vorne gleiten. Typisch für den Walk ist das rhythmische Kopfnicken.
Der Galopp des Tennessee Walker. wird als langsamer, rollender Kanter geritten.
Genau wie das American Saddlebred wurden Tennessee Walker ursprünglich als Plantagenpferde gezüchtet. Die Plantagenbesitzer in Tennessee und den anderen amerikanischen Südstaaten brauchten ein Pferd, das ausdau ernd war und über bequeme Gänge verfügte, so daß man den ganzen Tag unterwegs sein konnte, ohne sich "aufzureiben".
Den Ausschlag zur Entstehung der Rasse "Tennessee Walking Horse" gab wohl der 1886 geborene Rapphengst Allan, der heute allgemein als Stammvater der Rasse betrachtet wird. Dieser Hengst, der aus der Anpaarung einer Morgan-Stute mit einem Traberhengst hervor ging, war auf der Rennbahn nicht sonderlich erfolgreich. Allan deckte einige Stuten der Rasse "Tennessee Pacer" und es stellte sich heraus, dass seine Nachzucht nicht nur über einen angenehmen und umgänglichen Charakter verfügte, sondern auch über einen einzigartigen, natürlichen Gang: den Walk. Ein Großteil der Pferde, die in den ersten Stutbüchern der Tennessee Walking Horse Association eingetragen wurden, führte Allan im Stammbaum. Dieses Stutbuch wurde 1935 in Le wisburg, Tennessee, gegründet und 1947 geschlossen. Drei Jahre später wurde das Tennessee Walking Horse offiziell als eigenständige Rasse leichter Pferde anerkannt. Weltweit sind heute über 250.000 Pferde bei der Tennessee Walking Horse Asscociation eingetragen.


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