Trouble, der weiße Malteserhund der ehemaligen Society-Königin Leona Helmsley, erbt zwölf Millionen Dollar. Ein weiterer Wunsch der Verstorbenen ist es, dass ihr Hund nach seinem Tod neben ihr begraben wird. Verblüffend: zwei ihrer Enkel gehen erben gar nichts.
Foto: APLeona Helmsley mit ihrem Hund Trouble, der nun 12 Millionen Dollar erbt.
Die kürzlich verstorbene New Yorker Immobilienkönigin Leona Helmsley hat ihrem Schoßhündchen ein Vermögen vermacht und zwei ihrer Enkel vom Erbe ausgeschlossen. Ihr weißer Malteserhund ?Trouble? bekommt zwölf Millionen Dollar (8,8 Millionen Euro) aus dem Nachlass der Milliardärin, wie aus dem verlesenen Testament hervorgeht. Zwei ihrer Enkel gehen leer aus ? ?aus Gründen, die ihnen bekannt sind?, heißt es in dem Dokument.
Trouble soll nach seinem Tod mit in ihr Grab
Zwei weitere Enkel bekommen jeweils fünf Millionen Dollar, aber nur, wenn sie mindestens einmal im Jahr das Grab ihres Vaters besuchen. Drei weitere Millionen sind für die Pflege des Mausoleums vorgesehen, in dem Helmsley neben ihrem verstorbenen Mann, dem Immobilienmagnaten Harry Helmsley, begraben liegt. Dort soll auch ?Trouble? nach seinem Tod bestattet werden. Der Großteil des auf vier Milliarden Dollar geschätzten Vermögens geht an die Stiftung von Helmsley.
Die für ihre exzentrischen Auftritte und ihre Temperamentsausbrüche bekannte Society-Königin war vergangene Woche im Alter von 87 Jahren gestorben. Die Milliardärin hatte sich vor Abgaben an den Staat gedrückt ? und musste deshalb von 1992 bis 1993 wegen Steuervergehen ins Gefängnis. Von ihr ist der Ausspruch überliefert: ?Nur kleine Leute zahlen Steuern.? Kritiker gaben ihr den Titel ?Queen of Mean? (?Königin des Bösen?).