Quelle:Eine 47 Jahre alte Pflegefachkraft, die am 18. November vergangenen Jahres ihren Hund aus dem sechsten Stock geworfen haben soll, wurde von einem Moabiter Strafrichter freigesprochen.
Ilona K. hatte die Aussage vor Gericht zunächst verweigert und erst am zweiten Prozesstag angegeben, ihr Lebensgefährte habe vermutlich den Terriermischling vom Balkon seiner am Neuköllner Michael-Bohnen-Ring gelegenen Wohnung geworfen. Sie habe anfangs zu dem Vorfall geschwiegen, weil der 25-jährige Michael F. eine Karriere in der Partei Die Linke anstrebe und sie ihm die "nicht vermasseln" wolle.
Michael F. hatte am ersten Prozesstag ausgesagt, seine Lebensgefährtin habe den Hund versehentlich vom Balkon fallen gelassen. Vermutlich wäre auch gleich danach ein Urteil verkündet worden. Ein Reporterteam war jedoch bei Recherchen auf einen Nachbarn von Ilona K. gestoßen. Der hatte zu Protokoll gegeben, dass Ilona K. ihm berichtet hatte, die Tat nur auf sich genommen zu haben. Dieser Nachbar wiederholte jetzt vor Gericht seine Angaben.
Der Richter sah am Ende drei mögliche Varianten für den Tode des Hundes: Entweder habe ihn Ilona K. heruntergeworfen oder Michael F. Vielleicht, so der Richter augenzwinkernd, sei der Hund auch vom Balkon gesprungen, weil er die ständigen Streitereien des Paares nicht mehr ertragen habe. Konsequenz: Freispruch mangels Beweisen.
Berliner Morgenpost



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ohne worte
.Manche Richter sind fehl am Platz.
Also ich denke auch der Hund ist von allein gesprungen, wollte sich von seinem Leiden erlösen
