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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Bedrohen Hunde die Artenvielfalt?

    Hunde gelten als treue Kameraden und wichtige Begleiter des Menschen. In der Natur verbreitet der Nachfahre des Wolfes aber nach wie vor Angst und Schrecken. Vor allem für das Wild ist der Hund ein erheblicher Störfaktor. In den Naturschutzgebieten der Schweiz gilt deshalb ein strikter Leinenzwang. In manchen Reservaten herrscht sogar ein völliges Hundeverbot. Nicht wenige Hundebesitzer halten dies für übertriebene Massnahmen, und zum Teil werden diese missachtet oder gar bekämpft. Neue Forschungsresultate aus Australien zeigen nun allerdings, dass sogar angeleinte Hunde die Artenvielfalt deutlich negativ beeinflussen können.¹

    Die Wissenschafter von der University of New South Wales in Kensington untersuchten dazu die Vogelwelt entlang von Wegen, die entweder unter kontrollierten Bedingungen mit angeleinten Hunden regelmässig begangen wurden oder keinerlei menschlichen Einflüssen ausgesetzt waren. Um den Einfluss von Herrchen und Frauchen auf die Vogelwelt vom Einfluss des Hundes zu trennen, wurden mehrere Wege ? ebenfalls unter kontrollierten Bedingungen ? von einer Versuchsperson ohne Hund abgelaufen. Die Forscher bezeichnen ihre Resultate als dramatisch: In den Waldgebieten, in denen der Hund den Spaziergänger begleitet hatte, nahm die Artenvielfalt um über ein Drittel ab. Die Chance, einen Vogel zu Gesicht zu bekommen, halbierte sich sogar fast. Besonders betroffen waren bodenbrütende Arten. Offenbar wurden Flächen längs der Wege wegen der Hunde für manche Vögel quasi «unbewohnbar». In kleinen Schutzgebieten kann dies fatale Folgen haben, weil sich der verfügbare Lebensraum für die Tiere verringert. Zwar reduzierte sich die Artenvielfalt auch dort, wo Personen ohne Hund spazieren gingen, der Rückgang der Artenvielfalt und der Zahl der Individuen war allerdings nur halb so gross. Ein striktes Hundeverbot in Naturschutzgebieten, die in den meisten Ländern ja nur wenige Prozent der Landesfläche bedecken, ist deshalb nach Meinung der australischen Wissenschafter eine durchaus angemessene ? und wirksame ? Massnahme zur Erhaltung der dort jeweils heimischen Artenvielfalt.
    Quelle:

    NZZ Schweiz
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
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    Standard

    Was für eine gequirlte Scheiße!

  3. #3
    Moderator Avatar von Arachne
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    Original von Quanto
    Was für eine gequirlte Scheiße!
    Allerdings!

    Ich denke dass sich das Wild durch den Menschen weitaus mehr gestört fühlt als durch nen Hund. Oder hat schon mal jemand einen Hund gesehen der mit der geschulterten Waffe durch den Wald marschiert ist? Oder einen Hund der seinem Nachwuchs gesagt hat, komm mal mit, die Mami zeigt dir jetzt mal wie Greifvogelbabys in ihrem Nest aussehen?
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

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