Gequält und entstellt: Noch ist nicht klar, ob der Mann, der "Bitbull" ein Hakenkreuz ins Fell rasiert hat, seinen Hund behalten darf.
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Für den Hund, dem von seinem Besitzer ein Hakenkreuz ins Fell rasiert wurde, gibt es bereits Interessenten. Tierpflegerin Daniela Dietrich vom Straubinger Tierheim sagte, eine ehrenamtliche Helferin habe sich angeboten, den vier Monate alten Rüden aufzunehmen. Noch sei aber nicht klar, ob der Hund von den Behörden auf Dauer seinem Herrchen weggenommen werde.
Die Ex-Freundin des Mannes hatte die Polizei informiert, dass er sein Tier nicht nur mit Nazi-Symbolen verunstaltet, sondern es auch gequält habe. Ihren Angaben zufolge soll der 29-Jährige das Tier mit voller Wucht in der Wohnung durch die Luft geschleudert haben.
Tierpflegerin Dietrich zeigte sich entsetzt. Der kleine Hund zeige auch im Tierheim große Angst vor Männern. Das sei bei einem so jungen Tier "ganz untypisch". Körperlich gehe es "Bitbull", wie der kleine Mischling unpassenderweise heißt, recht gut.
Das Hakenkreuz sei schon fast nicht mehr zu erkennen, weil das Fell inzwischen nachgewachsen ist. "Er ist ganz brav und ein aufgewecktes Kerlchen", sagte die Betreuerin. Zurzeit sei der Welpe im Katzenhaus des Tierheims untergebracht: "Draußen, bei den anderen Hunden, wäre es ihm viel zu kalt."