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  1. #1
    Administrator Avatar von Chandor
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    Standard Was tun, wenn der Hund Angst hat?

    Martin Rütter referierte, wie mit furchtsamen und traumatisierten Fiffis umzugehen ist. Der Spezialist propagiert ein gewaltfreies und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Tier und Mensch.

    Zülpich- Wenn Martin Rütter nicht von Hund Mina oder Hund Gaja gesprochen hätte, man hätte meinen können, er spreche von seinen Therapieerlebnissen mit Menschen. Die ganz Jungen werden häufig in Watte gepackt, in der Pubertät spielen die Hormone verrückt, und eine ?Rentnergruppe? hat er auch schon betreut. Doch Martin Rütter ist ein ausgesprochener Spezialist für Hunde, und am Dienstagabend bot er in der Stadthalle einen Themenabend zu Ängsten und Traumata bei Hunden an.

    Rund 30 interessierte Hundebesitzer kamen zu diesem Abend. Für Rütter ist die geringe Zahl an Besuchern nichts Ungewöhnliches. Angst sei ein ganz spezielles Thema. Wenn er dagegen über Körpersprache und Kommunikation erzähle, kämen die Menschen in Scharen, sagte Rütter. Ernüchtert stellte er fest, dass viele Hundebesitzer es anscheinend dramatischer fänden,wenn ihr Hund beißt, als wenn er sich vor lauter Angst unter dem Sofa verkriecht. Es scheint wie bei den Menschen zu sein. Diejenigen, die laut auf sich aufmerksam machen, werden eher beachtet als die Stillen, die sich zurückziehen.

    Rüttgers Ziel ist es, ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund zu erzielen, ohne auf die häufig üblichen Drillmethoden zurückzugreifen. Rund drei Stunden referierte der Hundekenner vor seinem interessierten Publikum. Im ersten Teil ging es zunächst um Begriffsbestimmungen, Ursachen und Symptome der Angst bei Hunden, während der zweite Teil des Abends ganz praktische Tipps und Therapiemöglichkeiten zum Inhalt hatte. Fragen aus dem Publikum nahm Rütter immer gerne auf. Er konnte auch den einen oder anderen Hundebesitzer beruhigen.

    Vor etwa 14 Jahren hatte Rütter seine Trainingsphilosophie D.O.G.S. (am Hund orientiertes Führungssystem) entwickelt und inzwischen viele Hundetrainer mit ins Boot genommen, um alle Anfragen bewältigen zu können. Für Rütter ist klar: Jeder Hund hat eine eigene Persönlichkeit, und darauf müssen die Hundebesitzer eingehen. Bei seinen Besuchen bei Hund und Herrchen legt er genau darauf großen Wert und versucht dies auch immer in seinen Vorträgen zu vermitteln.

    Anschaulich und interessant erzählte Rütter über Ursachen und Symptome der Angst bei Hunden. Dass die zuweilen Angst vor Geräuschen wie Gewitter, Feuerwerk oder Staubsaugern haben, ist nicht ungewöhnlich. Aber auch Stress oder negative Erfahrungen können zu Ängsten führen. ?Stellen sie sich vor, ein winziger Chihuahua-Welpe trifft auf einen 18 Monate alten Bernhardiner, natürlich hat der kleine Hund Angst?, erklärte Rütter. Das sei vergleichbar mit der Situation, wenn ein Mensch auf einmal einen 3,50 Meter großen Menschen in seinem Garten liegen sähe. ?Dem bieten sie auch keinen Kaffee an?, verdeutlichte Rütter die Situation aus Sicht des Welpen. Doch beim richtigen Umgang des Herrchens mit dem Welpen könne durchaus erreicht werden, dass er sich zu einem ganz normalen Hund entwickele. Und das ist das Ziel von Martin Rütter und seinen Hundetrainern, artgerecht und gewaltfrei zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Mensch und Hund zu gelangen.
    Quelle: Kölner-Stadt-Anzeiger
    VG Chandor

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von sunshine23
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    mhhh ich hätt so ein Hunde - Fall!...

    wobei es schon viel viel besser geworden ist... mit unsrem Flöhchen

  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Schade, dass nicht dabei steht welche Methoden er anwendet. Wie Hunde da wieder raus geholt werden können.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  4. #4
    Massiv Dog
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    Original von Dana
    Schade, dass nicht dabei steht welche Methoden er anwendet. Wie Hunde da wieder raus geholt werden können.


    ......er verdient auch sein Geld damit, da würdest du vll auch nix oder zumindest nur wenig preisgeben.

  5. #5
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Nur wenn die Presse schon dabei war, hätten die auch mal was beschreiben können. Und die Leute, denen er schon geholfen hat, werden die Methoden auch weiter erzählen. Die mussten bestimmt nix zur Geheimhaltung unterschreiben.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  6. #6
    Massiv Dog
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    Vll war es so gewollt das die Presse nix schreibt und die-geh mal von absoluten Laien aus-Leutchen werden das gewiss erzählen, aber sie werden es weniger begriffen haben, so das man mit deren Infos bestimmt wenig bis garnix anfangen kann.

  7. #7
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Hab den schon öfter im Fernsehen gesehen. Aber Angst war noch nicht dabei. Z.B. die Sendung "Eine Couch für alle Felle". Der macht das ganz gut, hat mit den Hunden immer gefunzt.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  8. #8
    Massiv Dog
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    Jooo, aber die Sendung iss auch von Quoten abhängig, das muss man mal klar sehen, da werden die bestimmt nicht die Fälle zeigen die nich gefunzt haben, wirft ja auch dann letztenendes kein gutes Licht auf ihn.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von redbumper
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    Hallo

    Dann erzählt Ihr doch einmal wie Ihr
    die Ängste Eures Hundes bekämpfen würdet.

    Wie Ihr Souveränität und Selbstbewusstsein steigern würdet:

    Bitte sehr,
    Ring frei:

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Anschaulich und interessant erzählte Rütter über Ursachen und Symptome der Angst bei Hunden. Dass die zuweilen Angst vor Geräuschen wie Gewitter, Feuerwerk oder Staubsaugern haben, ist nicht ungewöhnlich. Aber auch Stress oder negative Erfahrungen können zu Ängsten führen. ?Stellen sie sich vor, ein winziger Chihuahua-Welpe trifft auf einen 18 Monate alten Bernhardiner, natürlich hat der kleine Hund Angst?, erklärte Rütter. Das sei vergleichbar mit der Situation, wenn ein Mensch auf einmal einen 3,50 Meter großen Menschen in seinem Garten liegen sähe. ?Dem bieten sie auch keinen Kaffee an?, verdeutlichte Rütter die Situation aus Sicht des Welpen. Doch beim richtigen Umgang des Herrchens mit dem Welpen könne durchaus erreicht werden, dass er sich zu einem ganz normalen Hund entwickele. Und das ist das Ziel von Martin Rütter und seinen Hundetrainern, artgerecht und gewaltfrei zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Mensch und Hund zu gelangen.


    na ja der Vergleich mit dem Winzling und dem Berhadiner mit Menschen hinkt wohl sehr.............leider sind viele "Ängste" schon teilweise in den Genen drin, der Rest wird vom Besitzer noch bestärkt wider besseren Wissens natürlich.................aber den Abbau bei solchen Hunden kann ein unerfahrener Hundebesitzer dann wohl kaum noch bewältigen...........
    die angebotenen Seminare find ich zwar gut aber die sind nichts für Ottonormalverbraucher............da sind Hundetrainer gefragt die sich dann jede Woche mit solchen Problemfällen beschäftigen müssen, denn Ängste sind sehr viel schlimmer für ein Tier mie manchmal etwas zu viel Schärfe............aber nehmen wir mal die vielen Importhunde die z. B. auf der Strasse oder in Heimen dahinvegetiert haben........auch da sind es WIR Menschen, die sie dann in Grossstädten wieder eingliedern wollen .......an Leine und mit viel Fressi.............aber in vielen Fällen bleiben die Hunde für unsere Verhältnisse gestört, obwohl sie vll. in ihrer gewohnten Umgebung klargekommen sind .......wenn auch unten durch aber gewohnt.............das werden sie hier in den seltensten Fällen schaffen.................auch nicht mit 10 Seminaren......
    lg Jack

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