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Alt 13.05.2009, 07:16   #1 (permalink)
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Standard Hunde-Führerschein für Herrchen!

Zitat:
Die schreckliche Beißattacke von Hildesheim sorgt für heftige Diskussionen.
Zitat:
Nachdem freilaufende Rottweiler zwei kleine Mädchen (2 und 5) angefallen hatten, melden sich jetzt Experten und Politiker zu Wort.


Die brennenden Fragen:

● Warum rasten scheinbar friedliche Hunde plötzlich aus?
● Wie kann man sie besser kontrollieren?
● Was ist zu tun, um unsere Kinder zu schützen?

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans Heinrich Ehlen (CDU) will einen Wesenstest für besonders beißwütige Rassen einführen. Für viele Experten der falsche Weg - sie sehen das Problem nicht bei den Hunden, sondern bei den Haltern. Deutschlands bekanntester Hundeflüsterer, TV-Tierlehrer Martin Rütter (38) aus Bonn: „Wir brauchen den Hundeführerschein für Herrchen. Er ist längst überfällig. Denn viele Unfälle passieren, weil der Besitzer nicht weiß, wie sein Tier tickt!“

Hamburg hat‘s 2006 schon vorgemacht. Hundehalter müssen ihre Tiere, egal welche Rasse, grundsätzlich an der Leine führen. Es sei denn, sie haben einen Hundeführerschein.

Den bekommen sie, wenn sie bei einem speziell ausgebildeten Hundetrainer eine „Gehorsamkeitsprüfung“ ablegen. Der Hund muss einfache Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder „Steh“ beherrschen. Aus mindestens 10 Metern Entfernung auf Zuruf sofort kommen, sich problemlos anleinen lassen. Der „Lappen“ kostet inklusive Gebühren bis zu 85 Euro. Allerdings: Hamburg kontrolliert die Einhaltung des Leinenzwangs in der City praktisch nicht, kaum jemand hält sich daran.

BILD fragte Justizminister Bernd Busemann (CDU): Geht das auch bei uns?
Der Minister: „Ein interessantes Modell, überlegenswert auch für unser Land. Wir stehen mit Landwirtschaftsminister Ehlen in Kontakt, suchen gemeinsam nach einer Lösung.“

Für Tierlehrer Martin Rütter ist auch das noch zuwenig. Er sagt: „Das wäre nur eine Dressur. Zu einer vernünftigen Hundeerziehung gehört aber auch eine Beziehung. Die Menschen müssen die Körpersprache ihres Tieres verstehen. Dann können sie derartige Vorfälle schon im Ansatz verhindern.“
Quelle

Hunde-Führerschein für Herrchen! - Hannover - Bild.de
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Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!
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Alt 13.05.2009, 07:22   #2 (permalink)
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Na wäre für einige doch echt ne Überlegung wert
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Alt 13.05.2009, 07:33   #3 (permalink)
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Was den Wesenstest für beisswütige Rassen anbetrifft, den hab ich ja schon bestanden.
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Alt 13.05.2009, 08:03   #4 (permalink)
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Für Tierlehrer Martin Rütter ist auch das noch zuwenig. Er sagt: „Das wäre nur eine Dressur. Zu einer vernünftigen Hundeerziehung gehört aber auch eine Beziehung. Die Menschen müssen die Körpersprache ihres Tieres verstehen. Dann können sie derartige Vorfälle schon im Ansatz verhindern.“


Ich denke auch das sollte in einer vernünftigen Hundeschule möglich sein,........ich kenn es nicht anders.
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Alt 22.05.2009, 18:17   #5 (permalink)
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Ich hab mir den Rütter schon ein paar mal angesehen und ich finde er hat Recht. Viele Besitzer wissen gar nicht was ihr Hund möchte und / oder braucht. Für die meisten hier ja nicht von Belang, da mit den Hunden "gearbeitet" wird. Aber viele schaffen sich einen Hund an nur weil es jetzt "IN" ist diese Rasse zu haben (Dalmatiner, Border Collie o. ä.). Man erinnere sich an den Dalmatiner Boom nach dem Film 101 Dalmatiner. Viele sind danach im Tierheim gelandet weil vielen der Hund zu groß wurde (obwohl auch erwachsene Tiere im Film zu sehen waren) oder sie Probleme mit dem Hund bekamen weil er nicht ausgelastet war.

Ich wäre auf jeden Fall eher für einen Nachweis über das Wissen im Umgang mit Hunden vom Herrchen, als das Rassen einfach als aggressiv und gefährlich hingestellt werden. Es gibt keine "Kampfhunde", es sei denn der Mensch macht sie zu welchen. Beißvorfälle haben meines Erachtens auch nichts mit "Kampfhunden" zu tun, sondern mit unerzogenen Hunden. Ähnliches kann man auch in der Eltern-Kind-Beziehung feststellen. Und ich behaupte jetzt einfach mal, das bei den Besitzern mit schlecht oder gar nicht erzogenen Hunden auch (wenn vorhanden) die Kinder genau solche Rabauken sind.

Gruß Morgane
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Alt 22.05.2009, 18:49   #6 (permalink)
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@Morgane

Schau Dir mache Hundebesitzer eine Weile an und Du weist wie der Hund drauf ist.

Das Wissen über Hunde und deren Verhalten schriftlich abzufragen nutzt wenig. Denn es ist in der Regel nur ein auswendig lernen.

Es gibt viele Menschen, die theoretisch alles drauf haben und auch immer alles wissen, das wesentliche können sie aber nicht. Auf den Hund eingehen, so wie es hündischem Verhalten entspricht.
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Vertraue der Nase Deines Hundes.

LG Ralf mit Danilo im Herzen

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Alt 22.05.2009, 19:14   #7 (permalink)
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Das wäre das nächste was in die Diskussion geworfen hätte. Wie sollte ein "Führerschein" getestet werden? Jedes Tier ist anders und hat seinen eigenen Charakter. Was bei dem einen klappt, stößt beim nächsten auf Durchzug. Ich denke ein solcher Test muss am lebenden Tier durchgeführt werden, zumindest 50%. Also wie beim Führerschein auch 50% Theorie und 50% Praxis. Klar ist es schwierig mit einem fremdem Hund eine solche Prüfung abzulegen, aber ein guter HF (auch im privaten Bereich) sollte sich so ziemlich auf jeden Hund einstellen können.

Gruß Morgane
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Alt 22.05.2009, 19:34   #8 (permalink)
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seh ich genauso. Hatte heute ein typisches Beispiel.
Ältere Dame, von der Ausdrucksweise nicht die hellste, kommt uns entgegen mit einem Riesenschnautzer. Riesenschnautzer natürlich ohne Leine, warum auch, sie kann ihn sowieso nicht halten. Hundchen macht was es will und sucht sich seine Bespassung.
Ich ruf meinen zu mir lasse ihn absitzen und leine ihn an.
Welcher Ruf erfolgt jetzt wohl von der Dame mit dem RS.

Tut ihrer was? Lassen sie ihren ruhig laufen. Meiner tut nix. Wie zuvorkommend oder?

Naja jedenfalls kommt Hundi zu uns und will spielen. Acht Monate alt erfahre ich.

Dame beklagt sich, daß er einfach nicht hören will. Ich weis warum. Verrate es ihr aber auch nicht. Da ich weis es nutzt nix.

Hatte die Gelegenheit ca. 10 Minuten mit dem Hund zu spielen. Diesr wäre danach ohne eine Träne zu vergiessen und seinem Frauchchen hinterher zu sehen mit uns gegangen.

Warum müssen sich solche Leute nur immer wieder solche Hunde anschaffen. Der war richtig gut und ich hätte auch was draus machen können. Leider ist's nicht meiner.
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LG Ralf mit Danilo im Herzen

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Alt 22.05.2009, 19:59   #9 (permalink)
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Ja sowas macht mich auch immer sprachlos, schaffen sich Hunde an, aber haben null Ahnung, was alles dazu gehört. Viele Hunde hören nicht, wenn ein anderer Hund kommt, aber umso mehr muß ich dann rechtzeitig meine Umgebung beobachten, damit ich ihn vorher anleinen kann, bevor er (der Hund) den anderen Vierbeiner sieht. Schnell sagen sie dann, er tut nix, ohne zu wissen, wie er auf andere Hunde reagiert. Das sind dann immer die Superschlauen, die man nix zu sagen braucht.......die wissen eben alles.
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sonst behandelt er dich wie ein Hund.

Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

Madam Tussaud
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Alt 23.05.2009, 07:52   #10 (permalink)
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Ja so eine Begegnung mit einem Riesenschnauzer hatte ich auch mal. Ich ging mit unserem Pascha spazieren, da wir ausserhalb waren auch ohne Leine. Ich hörte ein Rufen, dass fast wie Pascha klang. Also blieb ich stehen und schaute von wo die Rufe kamen und ob wir gemeint waren, Pascha rief ich zu mir. Zuerst sah ich nur eine Person die etwa 700 Meter entfernt war. Kurz darauf bemerkte ich ein schwarzes Etwas, das dann ziemlich schnell auf uns zu kam. Pascha zog es vor hinter mir Stellung zu beziehen als der Riesenschauzer "Hassan" dann bei uns war. Was tun? Hassan stand vor mir und wartete wohl auf etwas, Pascha stand hinter meinen Beinen und wartete das Hassan wieder geht. Irgendwann kam "Frauchen" angelaufen um Hassan wieder an die Leine zu nehmen. Da der Schnauzer die ganze Zeit eigentlich sehr ruhig war, fragte ich wie alt der denn sei (war ja auch ein Rüde). Darauf kam diese Antwort:

Das weiß ich nicht wie alt der ist, ich geh nur mit dem spazieren.

Ich glaube mit entgleisten die Gesichtszüge. Einen Hund den ich kaum kenne, leine ich nicht ab. Selbst die Schäferhündin meiner Schwester ging die erste Woche nur an der Leine. Erst nach dieser Gewöhnungsphase liessen wir sie laufen.

Gruß Morgane
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