Erschreckender Fall von Tierquälerei in Australien: eine neunjährige Katze wurde mit einem Luftgewehr beschossen. 13 Kugeln trafen das Tier in Kopf und Gesicht, wie die Polizei mitteilte.
Drei Tage lang war Katze Smokey vermisst, dann stand sie plötzlich blutend vor der Haustür ihrer Familie in Maryborough im Bundesstaat Victoria. Der Polizist Craig Pearse zeigte sich schockiert von der Brutalität des oder der Täter. Er schloss nicht aus, dass die Katze zu Schießübungen missbraucht wurde.
Es sei bemerkenswert, dass Smokey nach dieser Tortur den Weg nach Hause gefunden habe, sagte Pearse. Elf Kugeln seien dem Tier mittlerweile herausoperiert worden, und Smokey sei auf dem Weg der Besserung. Tierschutzanwalt Hugh Wirth forderte Haftstrafe für Smokeys Folterer.
Auch in Deutschland zählt Tierquälerei zum Alltag. So auch an an diesem Dienstag. Erst bei Freiburg wurde der Tiertransporter aus Portugal aufgehalten - nach mehr als 30 Stunden Fahrt ohne Nahrung und Auslauf für die geladenen Hunde. Die 43 Hunde aus Spanien und Portugal waren für Tierheime im ganzen Bundesgebiet bestimmt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bis die letzten Tiere an ihrem jeweiligen Ziel versorgt würden, wären weitere zehn Stunden vergangen. Ein Hund hätte in Hamburg abgeladen werden sollen. Einigen Tieren fehlten zudem vorgeschriebene Impfungen.
Eine Tierärztin untersuchte die Hunde. Sie wurden alle im Offenburger Tierheim mit Wasser und Futter versorgt und durften ihre Transportboxen zum Auslauf verlassen. Der Kleinlaster war zudem überladen und hatte keine Schlafkabine für die beiden Fahrer. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen den Tierschutz sowie des Verdachts des Tierhandels. Die beiden Fahrer wurden angezeigt, ebenso Personen, die den Transportauftrag erteilt hatten.