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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Was läuft schief, wenn ein Hund ein Baby beißt?

    Der Fall hat nicht nur in Freiburg für Entsetzen gesorgt: Ein Golden Retriever beißt einen zehn Monate alten Säugling in den Kopf und verletzt ihn lebensgefährlich. Wie kann ein solches Drama verhindert werden?



    In der Regel eine friedliche Koexistenz: Golden Retriever und Kind. Dass es nun in Freiburg zum Unfall kam, gibt Hundeexperten zu denken. | Foto: Sonya Etchison/Fotolia

    In Freiburg sind derzeit 3700 Hunde angemeldet. Im Zeitraum von 2004 bis 2008 musste das Ordnungsamt laut Rathaussprecherin Petra Zinthäfner in 183 Fällen die registrierten Hundehalter über "Gefahren durch Tiere" belehren. Dazu wurden 50 Kampfhunde einer Verhaltensprüfung, dem so genannten "Wesenstest", unterzogen. 101 Mal sah sich das Ordnungsamt in diesen fünf Jahren genötigt, Leinenzwang und Maulkorb für einen Hund anzuordnen, in der Regel nach Hundeattacken kleinerer Art; das schließt auch leichte Bissverletzungen ein. Kein einziger Fall war aber annähernd so gravierend wie das, was sich kürzlich im Garten hinter einem Haus an der Möslestraße im Stadtteil Waldsee zutrug.

    Während die Halterin eines Golden Retrievers und die Mutter eines zehn Monate alten Kleinkindes miteinander sprachen, hielten sich Hund und Kind "in unmittelbarer Nähe auf dem Boden auf", sagt Polizeisprecher Ulrich Brecht. Die beteiligten Personern wohnen im selben Haus, der Hund kennt das Kind seit dessen Geburt, man kam bisher problemlos miteinander aus. Plötzlich biss der Golden Retriever, Angehöriger einer als besonders friedlich und duldsam bekannten Rasse, den Säugling in den Kopf


    Opfer auf dem Weg der Besserung

    Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ist aber inzwischen auf dem Weg der Besserung – weitere Angaben verbietet die ärztliche Schweigepflicht. Der Hundehalterin wurden Leinenzwang und Maulkorb für ihren zuvor nie auffällig gewordenen Retriever auferlegt.

    Doch die Ursache der Tragödie bleibt schleierhaft, zumal die Polizei aus Rücksicht auf die zeitweise unter Schock stehenden Beteiligten keine Einzelheiten zum Geschehen mitteilt. Ulrich Brecht kann sich an keine ähnlich schwere Hundeattacke in den vergangenen zehn Jahren in Freiburg erinnern.

    "JEDER HUND HAT AGGRESSIONSVERHALTEN"

    Clemens Sauer, Hundetrainer und Inhaber der örtlichen "Schule für Hund und Mensch", wurde auf den Vorfall "schon x-mal angesprochen". Er stellt zunächst klar: "Jeder Hund hat Aggressionsverhalten. Das ist nicht unfassbar schlimm, sondern naturgegeben." In vergleichbaren Momenten gebe aber oft eher das Beutefangverhalten den Ausschlag. Wenn ein Kleinkind auf dem Boden krabble und dazu womöglich noch quietsche, wie es Nagetiere tun, könne das den Beuteinstinkt des Hundes wecken. "In solch einem Fall haben wohl beide Seiten ihre Sorgfaltspflicht verletzt. Eine Situation, in der Hund und Kind aufeinander treffen, muss von Erwachsenen beaufsichtigt werden." Selbst Achtjährige seien noch nicht in der Lage, solch eine Situation richtig einzuschätzen.

    Tina Majdecki, Leiterin des Freiburger Tierheims, kennt die örtliche Hundeszene seit 15 Jahren. Jährlich vermittelt das Tierheim 200 bis 300 Hunde an neue Halter, momentan leben 40 Hunde in ihrem Heim. Auch Majdecki war geschockt von dem Unglück, denn es passiere "sehr sehr selten", dass Hunde zubeißen: "Meine Erfahrung ist eher, dass es richtig gefährliche Hunde kaum noch gibt, weil sich die Form der Hundehaltung stark verändert hat". Früher hätte zu vielen Höfen ein Kettenhund gehört, mit dem nicht zu spaßen war, doch inzwischen würden Hunde in der Regel wie Familienmitglieder behandelt.

    KINDER SIND FÜR HUNDE KEINE RESPEKTPERSONEN

    Allerdings warnt Majdecki davor, dass ein wegrennendes (und dabei womöglich hinfallendes) Kind bei Hunden jeder Art den Beuteinstinkt wecken könnte. "Solange ein Kind nicht sicher stehen kann, wird es vom Hund nicht als Respektsperson wahrgenommen."

    Ursula Friedrich aus Titisee-Neustadt, Zuchtwartin im Deutschen Retriever-Club, sagt: "Ohne Anlass kann ich mir so eine Attacke nicht erklären. Golden Retriever sind so langmütig, dass sie selbst auf Schmerzen normalerweise nie mit Bissen reagieren." Unabhängig von der Rasse gelte aber, dass man Hunde nicht mit Kleinkindern allein lassen solle: "Babys neigen etwa dazu, Tiere zu hauen, das kann missverstanden werden, zumal wenn es ein unerwarteter Schlag auf den Kopf ist und das Tier sich erschreckt."

    Und was ist mit "Er will doch nur spielen", dem Horrorsatz für Eltern, die mit ihren Kindern in Feld und Flur unangeleinten Hunden begegnen? Ursula Friedrich sagt: "Knurren, raufen, schnappen – gerade junge Hunde machen wie auch junge Menschen gerne Unsinn. Dahinter stecken zwar spielerische Absichten, bis zum Zahnwechsel haben Welpen aber spitze Zähnchen – und können Babys weh tun. Spätestens mit drei müsse das Kind dann die wichtigste Regel lernen: "Fass nie einen Hund an, ohne vorher den Besitzer zu fragen!"

    Vorsichtsmaßnahmen für Hundebesitzer und Eltern von Kleinkindern:
    • Hunde und Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt alleine lassen
    • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Essbares (für das Kind) oder Futter (für den Hund) im Spiel ist
    • Hunde schon als Welpen mit der Anwesenheit und dem "tollpatschigen" Verhalten von Kleinkindern vertraut machen
    • Kindern früh beibringen, dass sie Hunde nur anfassen dürfen, wenn der Besitzer zustimmt und dabei ist
    • Kindern erklären, dass sie eine Hund nicht schlagen sollen, dass extreme Verhaltensweisen wie lautes Schreien oder Weglaufen ihn erschrecken können
    Quelle

    Freiburg: Was läuft schief, wenn ein Hund ein Baby beißt? - badische-zeitung.de
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Aik
    Aik ist offline
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aik
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    Standard

    Also ein Baby mit einem Hund alleine lassen halte ich persöhnlich schon mal für bekloppt. Der Hund kann noch so friedlich sein...aber mann stelle sich vor das Kind kann schon krabbeln...schnell hast es den Schwanz in der Hand und zieht oder kneift es in die Ohren .Hab ich selber schon mal gesehen bei einer Freundin wie der kleine Junde seinem Hund an den Ohren zog ja sogar den Finger in das Auge des Hundes stecken wollte...und was sagt die Mutter als ich sie drauf ansprach...ach der macht nichts der lässt sich alles gefallen.Aber einmal hat auch er die Nase voll denn geknurrt hat er schon oft genug und die Zähne gezeigt. Also Fazit :ich würde mein Baby niemals mit einem Hund alleine lassen egal ober er lieb ist und sich alles gefallen lässt. Es ist verantwortungslos ...
    LG Tina
    Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite .


  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von eine_ganz_liebe2003
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    also wenn ich seh wie queen den schröder zurechtweißt ist es ja wohl logisch wie ein kleinkind nach sowas aussieht. schröder is rotzfrech und wie ihr schon sagtet das kind brauch nur den hund am fell gezogen haben.
    ich versteh solche mütter nicht. immer diese blöde spruch der hund kannte das kind. bla bla bla ich kanns nich mehr hören. weil grundsätzlich alles auf die hunde geschoben wird. naja is ja auch einfacher als sich mit dem thema hund mal auseinanderzusetzen.
    dann sind immer noch diese meinungen der hund sieht uns als mensch. wie soll er das machen? hat ihm das schon einer gesagt?

  4. #4
    Moderator Avatar von Arachne
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    Das Schlimme ist, dass viele Leute einfach immer wieder vergessen dass es ein Hund ist der in ihrem Haushalt lebt.

    Ein HUND,.....kein schmuse Plüschtier, keine vierbeinige Nanny oder ähnliches.
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
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    Und trotzdem, daß der Hund ein domenstiziertes Haustier ist, so ist er immer noch teilweise in seinen Verhaltensweisen und Trieben ein Raubtier, welches vom Wolf abstammt - das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Sicher haben manche Hunde viel Geduld mit Kindern, aber man sollte wissen, daß es auch da irgendwann mal Grenzen gibt......und gerade bei Babys sollte man aufpassen, denn sie verstehen noch kein Verhalten, weder von sich, noch vom Hund.
    Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,
    sonst behandelt er dich wie ein Hund.

    Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

    Madam Tussaud

  6. #6
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
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    ...ja, also von mir gabs auch beweisfotos wie ich auf unsere damaligen huskyhündinn rumkletter, und sogar eins wo ich ihr ins bein beisse xD. die hat nichts gemacht, die hat nur nie jemadn anderen an mich rangelassen ;). aber meine eltern waren auch immer dabei!

    mit einem baby oder auch schon etwas älterem kleinen kind würd ich unsere aber auch nie allein lassen, alleine schon weil die son kind ja auch ganz leicht umschuppsen können um nicht gleich von soetwas wie oben auszugehen. und man weiß ja nie...... es sind wie ihr sagt halt immer noch tiere...
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von eine_ganz_liebe2003
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    aahhhhhhhhhhhh jetzt weiß ich wannabee deswegen hast du auch haare auf den zähnen

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