Geht es
nach dem Willen der Brüsseler EU-Kommissare, dann geht Omi bald nicht mehr nur
mit Fiffi an der Leine spazieren, sondern mit einem ganzen Rudel von Fiffi`s und
Waldi`s.
Vorreiter in Europa ist
wieder einmal die Bundesrepublik Deutschland
"Nach
zähen europaweiten Verhandlungen von mehr als 5 Jahren" so EU-Minister Wofgang Herschel
"ist es uns gelungen, dieses Gesetz europaweit auf den Weg zu
bringen und nun auch in Deutschland durchzusetzen". Mit Stolz verweist der
Tierschützer darauf, dass sein Wahlkreis der erste sein wird, der in Europa die
Testphase zur Rudelhaltung durchführen wird.
Zur
Sachlage:
Hunde und hundartige Tiere, sogenannte Caniden sollen nach Willen der EU-Kommission in Brüssel ab 01.01.2013 nur noch artgerecht, d. h. in Rudeln von 2-10 Tieren gehalten werden. Hierbei ist die Struktur eines Wolfsrudels einzuhalten. Das heißt, die Rudel müssen gemischt geschlechtlich und unterschiedlichen Alters
sein. Nur in dieser Formkönnen sie sich Ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem
Sozialkontakt hingeben.
Eine Zwinger- oder Einzelhaltung von Hunden ist demnach in Europa bald passè.
Der Hund, als Nachfahre des Wolfes, hat noch manch ursprüngliches Bedürfnis geerbt. Neben dem «Knochenvergraben», «Höhlenbau» oder «Gras niedertreten», ist noch immer das Bedürfnis nach «Kontaktliegen» im Hund fest verankert. Diese sozialen Grundbedürfnisse dürfen einem Hund nichtmehr vorenthalten werden und können nur im Rudel von den Tieren erfahren werden.
Die Testphase für die neue Ordnung soll am 01.07.2010 beginnen In allen europäischen Ländern wird es so genannte Rudelbezirke geben. In der Bundesrepublik wird dies der Landkreis Leer in Ostfriesland durchführen, so
Herschel.
Der Landkreis Leer ist durch seine offenen Strukturen und weitläufigen großen
Flächen geradezu prädestiniert, dieses Projekt durchzuführen. Unabhängig von der
Hunderasse sollen in Ostfriesland dann bald alle Tiere friedlich nebeneinander
leben. Man hofft dadurch die Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber großen und
kleinen Hunden zu vergrößern. Außerdem sollen weniger verhaltensauffällige Tiere
in den Tierheimen landen, so die Meinungder
Verhaltensforscher.
Begleitet wird das Projekt von den Tierärztlichen Hochschulen. Federführend ist hier die TH in Madrid. Im Mittelmeerraum ist die Rudelhaltung nichts neues, hier hat man jahrhundertelange Erfahrung und kann so wertvolle Hilfen geben, so Minister Herschel. Besonders in den ländlichen Gebieten leben auf vielen Höfen mehrere Hunde.
Überwacht wird die Einhaltung des neuen Gesetztes von den Landesveterinärämtern. Befreiungen von
der Rudelhaltung wird es nur in absoluten Ausnahmefällen geben.
Wer sich nicht an die neue Verordnung hält, hat mit empfindlichen
Strafen zu rechnen.
"Die neue Rudelhaltung ist eine wegweisende artgerechte Haltungsart " so Landrat
Bramvater "die sich als optimal und tierfreundlich erweisen wird. Ich bin stolz
mit meinem Landkreis den ersten Schritt zu tun.“



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Was wird zu dieser Meldung bloß meine 75-jährige Nachbarin sagen?
Hoffentlich trifft sie nicht der Schlag
Dana vielleicht? 
Schließlich hat das scheinbar sonst niemand hier im Forum als April-Scherz erkannt. Ich werde meine Nachbarin jetzt also wieder aus dem Koma holen und sie beruhigen können 
