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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Hund im eignen Fell gefangen

    So wurde 'Joshi' auf der Straße in Zuzenhausen gefunden. Wegen seiner überlangen und verfilzten Fellhaare konnte der Hund nicht mehr laufen. Foto: privat



    RNZ Zuzenhausen. (kel) Was ist bloß mit diesem Hund geschehen? Und wer hat ihm das angetan? Verfilzt, verlaust, mit schwärenden Wunden, unfähig sich fortzubewegen - so lag die armselige Kreatur im Zuzenhausener Allmendweg. Für das Tier kam trotz intensiver Rettungsversuche jede Hilfe zu spät, es musste eingeschläfert werden. Jetzt wird nach dem Hundehalter gesucht.

    "Das ist der schlimmste Fall, den ich jemals gehabt habe", sagt Gaby Strobel-Maus vom Sinsheimer Tierheim. Dort verbrachte der geschundene Hund seine letzten Stunden. Gefunden worden war der Vierbeiner, der zur Rasse der ungarischen Hütehunde (Puli) gehören könnte, am frühen Mittwochmorgen in Zuzenhausen. Anwohner des Allmendwegs hörten sein Gejaule. Weil der Hund unmöglich von selbst in das Wohnviertel unweit der Bundesstraße 45 gelangt sein kann, wird vermutet, dass ihn sein Herrchen kurzerhand aus dem Auto geworfen hat.

    Der Rüde, der vom Tierheim auf den Namen "Joshi" getauft wurde, bot einen schrecklichen Anblick: Die von Kot und Dreck verklebten Haare hatten sich rund um den gesamten Tierkörper geschlungen, sodass das Tier im eigenen Fell gefangen war. Die Krallen waren derart lang und verwachsen, dass es dem Tier nicht möglich war, auf eigenen Beinen zu stehen. Und das schlimmste: Am Oberschenkel und an der Rückenpartie klafften große Wunden, der Schwanz hatte einen offenen Bruch. Unzählige Maden hatten sich im Fleisch niedergelassen. Der Hund muss unter Höllenqualen gelitten haben. "Er wurde praktisch bei lebendigem Leibe aufgefressen", formuliert es Gaby Strobel-Maus drastisch.

    Für "Joshi" kam jede Hilfe zu spät. Zwar wurde er noch unter Narkose geschoren, aber die entzündeten Wunden waren nicht mehr zu operieren. Ein Tierarzt erlöste den Hund.

    Jetzt stellt sich die Frage, wer für das schreckliche Schicksal des Tieres verantwortlich ist. Mehr darüber in der RNZ vom Dienstag.
    Quelle

    DIE RHEIN-NECKAR-ZEITUNG IM WEB - Kraichgau: "Joshi" war in seinem eigenen Fell gefangen
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nawar
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    Das kann nicht wahr sein... Wer tut sowas...
    unsere Homepage:

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von muck00
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    mein Gott wie furchtbar,
    armes Tier, das schlimme ist, das sich die armen Kreaturen nicht wehren können.
    Bei lebendigem Leibe aufgefressen werden, schrecklich die Vorstellung
    Ich wünsche mir von ganzem Herzen, das sie das Mistvieh finden, der dem armen Hund das angetan hat
    Ein Leben ohne Menschen kann ich mir vorstellen, ein Leben ohne Tiere nicht.

  4. #4
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Ich frag mich, wo waren die Nachbarn, die nicht nur sehen, sondern auch erkennen und mal einen Tip an die entscheidende Stelle weiter geben? Bis ein Hund so aussieht, dauert es Wochen.
    LG Dana

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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von muck00
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    ich vermute mal, das der Hund die ganze Zeit eingesperrt war, und ihn niemand wirklich gesehen hat, denn die Krallen waren ja sehr lang. Das passiet eigentlich nur, wenn das Tier so gut wie keinen Auslauf hat.
    Ein Leben ohne Menschen kann ich mir vorstellen, ein Leben ohne Tiere nicht.

  6. #6
    Moderator Avatar von kuddelkiki
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    @muck und @all
    ...aber meinst du nicht, dass die Nachbarn auch dann reagieren sollten, wenn sie wissen, nebenan wohnt ein Hund den man aber nie draussen sieht?
    Wo fängt Tierquälerei an? Ist es erst Qälerei, wenn dem Tier körperliche Schmerzen zugefügt werden? Ist es nicht schon quälerei, wenn man z.B. seinem Hund nicht den benötigten Auslauf und die benötigte Ansprache gibt? Wenn ich wüßte, mein Nachbar hat einen Hund, der diesen aber nur in der Wohnung hält oder vll. mal auf den Balkon raus läßt, glaubt mir, ich würde mal ganz freundlich nachfragen, warum er sich einen Hund hält!

    Ich könnte kotzen, wenn ich das arme Tier sehe....
    GLG
    Kerstin

    "Sic vis pacem para bellum"-"Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg vor"

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
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    Sowas braucht Monate, um so auszusehen, ich kann mir sowas immer gar nicht vorstellen, wie grausam und sorglos Menschen mit anderen Wesen umgehen, weil sie wissen, daß sie sich nicht wehren können - der wurde wahrscheinlich nur im Keller oder eingesperrt im Haus/Wohnung gehalten. Und dann auch noch heimlich entsorgt, wie ein Stück Dreck....
    Eigentlich soll es ja ein Puli sein, dann wächst das Haar ja lang und verfilzt, sodaß so´ne Art Schnüren entstehen, aber der hat nie Auslauf gehabt, sonst hätte sich der Hund doch nicht so vollgeschissen, der sein Haar so verklebt und das Gewicht des Fells muß ja vielfache Kilos seines eigenes Körpergewichts gehabt haben - unglaublich!!!! Es wird Zeit, daß die Strafen für Tierquälerei mal drastisch und abschreckend erhöht werden!
    Geändert von wolfsgrau (05.05.2010 um 19:32 Uhr)
    Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,
    sonst behandelt er dich wie ein Hund.

    Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

    Madam Tussaud

  8. #8
    Aik
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    Auch wenn der Hund eingesperrt war....jammert er oder jault er nicht? das hört man doch . Aber manche Menschen denken nur an sich selbst ..ich könnte da nicht dran vorbei gehen wenn der Hund jammert ...hätte dann schon längst mal geklopft oder die Polizei geholt...
    LG Tina
    Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite .


  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
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    tja aik, vll hat er gejault - aber niemand hat ihn wahrscheinlich gehört - unfassbar, aber eigentlich kriegt man doch irgendwann mal mit, daß jemand ein Hund hat.....oder sollte der jenige sooo einsam gewohnt haben? Aber man sieht ja, daß es niemanden aufgefallen ist, hätte ichs gewußt, ich hätte 100%ig was getan ich habe mich in der Vergangenheit schon mal für einen Hund eingesetzt........how, ich habe gesprochen!!!
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    Madam Tussaud

  10. #10
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    Grausam .. der arme Hund .. Boha .. was für Menschen müssen das sein die ein Tier so leiden lassen ..furchtbar!!
    Man kann auch ohne Hund leben , nur lohnt es sich nichtLG Heike

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