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  1. #11
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Wieso sollten alleinstehende Omis keinen Hundeführerschein machen? Gerade denen würde es auch zu gute kommen! Sie kommen aus dem Haus, unter Menschen, lernen was über den Hund und seine Körpersprache und und und. Meistens schaffen die sich auch noch die falsche Rasse an - Dackel, Terrier- kleine, süsse, kuschelige Jagdhunde. Die dürfen dann noch nicht mal Kontakt zu anderen aufnehmen, weil die Omis ständig Angst haben, dass ihr Hund gefressen wird. Na Toll! Ich würde den Führerschein wirklich jedem aufbrummen.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #12
    Candy
    Gast

    Standard

    Wenn ich hier die Möglickeit habe einen Hundeführerschein zu machen dann werde ich das auch in Angriff nehmen.Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich bis jetzt noch keine Hundeschule mit Ozzi besucht habe.AAber so bald es endlich etwas besser wird(Wetter) möchte ich das aufjedenfall machen.Ich freu mich auch schon richtig drauf.

    Zum Thema Omis und kleine Hunde...Klar sollten die auch einen Hundeführerschein machen..genau so wie sie noch mal zur Auffrischung den Autoführerschein machen sollten

  3. #13
    schnute
    Gast

    Standard

    @ Werner: Habe keinerlei Kritik an deinem Beitrag geübt (uuups... ich kann doch lesen *grins*), sondern einfach nur meine persönliche Meinung zu den Prüfungsanforderungen des VDH geschrieben... die sind doch nicht auf deinem Mist gewachsen, oder?

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Hier in HH wird demnächst ein Sachkundenachweis verlangt (im Volksmund Hundeführerschein genannt), dessen Inhalt selbst den Verantwortlichen nicht bekannt ist. In HH kann man sehr wohl eine BH machen, aber nirgendwo einen Hundeführerschein, weil überhaupt nicht klar ist, was das überhaupt sein soll. Vermutlich werden viele Regularien der BH für den HuFü übernommen, was im Großen und Ganzen ja zu befürworten ist. Wenn es aber darum geht, wie sich irgendjemand die Leine um den Hals hängt, dann setzt es einfach bei mir aus. Dafür kann und werde ich niemals Verständnis aufbringen. Wer eine BH machen möchte - bitte, der muss sich halt an diese Regelung halten. Wer einen HuFü machen möchte, braucht so etwas nicht.

    @ Candy & Dana:
    In gewisser Weise stimme ich euch sogar zu. Die Hunde der alten Leutchen haben meistens wirklich kein hundgerechtes Leben zu erwarten. Sie werden geliebt, betüddelt, geknuddelt und nur vor die Tür gebracht, weil der Hund nicht in die Wohnung machen soll. Darüber sind wir Hundekenner uns bestimmt einig. ABER: Wenn Oma Schmitz (78) einen 8jährigen Dackel hat, den sie gewissenhaft 3x täglich ausführt, ihn liebt, füttert und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest. Warum wollt ihr dieser Frau eine solche Prüfung aufzwingen? Menschen in diesem Alter können häufig nicht diese Leistungen aufbringen, geraten schon bei amtlichen Schreiben in Panik, haben außer ihrem vierbeinigem Freund niemanden auf der Welt. Wofür ist das nützlich?

    Der HuFü sollte für Menschen sein, die verantwortungslos mit Hunden umgehen. Und DIE werden wissen, wie man sich erfolgreich dazrum herumdrückt. Eine Zwangsverordnung kann NIEMALS jene Hundehalter treffen, die es dringend nötig hätten.

    Viele Grüße
    Manu

  4. #14
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Die Omis sollen den Führerschein ja nicht von heute auf morgen fertig haben. (Sogar bei mir wird sich das wahrscheinlich länger hinziehen, da Chandor absolut nichts von UO hält. Man kann ihn einfach nicht motivieren. :208: ) Bei den Alten geht es mehr darum, mit anderen Menschen was über Hunde zu lernen. So kommen sie auch unter Leute, und fühlen sich nicht mehr einsam. Huschu könnte für Ältere auch eine "Therapie" sein. Sie können nicht mehr über den Platz rasen, aber sie haben doch auch Zeit ohne Ende.

    Der HuFü sollte für Menschen sein, die verantwortungslos mit Hunden umgehen. Und DIE werden wissen, wie man sich erfolgreich dazrum herumdrückt. Eine Zwangsverordnung kann NIEMALS jene Hundehalter treffen, die es dringend nötig hätten
    .

    Diese Halter sind bestimmt auch Stadtbekannt, die sollten/dürften auch keine Hunde mehr haben.
    LG Dana

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  5. #15
    Cisca
    Gast

    Standard

    Also, zum Thema Alten: Bei uns in der (Klein-)Stadt sehe ich immer eine alte Oma mit ihrem genau so alten Hund (Mix) nebeneinander her "dackeln". Die beiden sind ein echt harmonisches Paar. Der Hund hat sich voll auf die alte eingestellt. Sie sind echt nett anzusehen.

    Aber grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass ein gewisser "Sachkunde-Test" Pflich sein sollte. Denn das hätte zur Folge, dass keine Welpen mehr unter dem Christbaum lägen. Für die Kinder.
    Das finde ich nämlich sehr, sehr fatal.

    Der Test müßt gar nicht schwer sein. Ich glaube nämlich, darum geht es gar nicht mal so. Ich glaube, der Test würde einfach nur all die abschrecken, die keine Lust und Zeit haben, sich dem Tier zu widmen.
    Wer den Test in Kauf nimmt, ist auch ein echter Hundeliebhaber, der es in Kauf nimmt, Geld, Zeit und Mühe auf sich zu nehmen.
    So wie es sein sollte.


    LG

  6. #16
    Werner
    Gast

    Standard

    @Schnute

    Der Sachkundenachweis ist nicht wie du sagst "volksmündlich" der Hundeführerschein. Der Sachkundenachweis ist wie es das Wort schon sagt, der "Nachweis über die Sachkunde". Eine theoretische Prüfung über das Verhalten, die Erziehung, die Körpersprache, ein wenig Anatomie, Ernährung und vieles mehr. Aber auch das erwähnte ich alles schon.

    Die Prüfung zum Nachweis der Sachkunde geht der eigentlichen Hundeführerscheinprüfung vorraus. Bestehst du diese Prüfung nicht, wirst du zur Hundeführerscheinprüfung erst garnicht zugelassen.

    Es gibt mittlerweile schon Städte, Gemeinden die verlangen nicht unbedingt eine erfolgreich abgelegte Hundeführerscheinprüfung, aber den Nachweis der Sachkunde sehr wohl.

    Und nochmal, wir sprechen hier seit Beginn vom Hundeführerschein und nicht von der BH-Prüfung. Denn nicht nur die Prüfungsordnung zur BH-Prüfung kommt vom VDH, nein auch die der vom Hundeführerschein wurde vom VDH aufgenommen und hat garnichts mit der BH-Prüfung zu tun.

  7. #17
    Cisca
    Gast

    Standard

    Wußte gar nicht, dass es da Unterschiede gibt. Also ganz ehrlich, ich wußte bisher noch gar nix von diesem Sachkundenachweis. Finde den aber sehr nützlich.
    Bibt es den auch abgetrennt von dem "Hundeführerschein" - oder nur in Kombi?

    LG

  8. #18
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    War Samstag wieder in unserer Huschu und habe da mal in den Prüfungsvorschriften (oder wie auch immer das heißt) gelesen. Da steht auch drin, wer noch nie eine Prüfung mit Hund abgelegt hat, muss zuerst einen Sachkundenachweis (schriftlich) erbringen, sonst wird man gar nicht erst zugelassen. Hat man ihn, kann man so viele Prüfungen machen wie man lustig ist. Es soll auch garnicht so schwer sein. Man hat ja auch viel vom Hund gelernt, wenn man viel Zeit mit ihm verbringt.
    LG Dana

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  9. #19
    schnute
    Gast

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    @ Werner: Danke für die ausführliche Info! Mir scheint, als redeten wir irgendwie aneinander vorbei, und meinen doch das gleiche (leider die Tücken der virtuellen Welt) *zwinker*.

    Nun ist es jedoch so, daß die meisten HuSchus gar nichts mit dem VDH zu tun haben - im Gegensatz zu den Vereinen. "Freie" HuSchus übernehmen nur teilweise die Regularien des VDH, Sachkundenachweis und/oder BH werden dort nicht abgenommen. Statt dessen bieten diese Schulen entweder einen "Hundeführerschein" oder den sog. Team-Test an. Alles irgendwie aus den VDH-Vorschriften und eigenem Gutdünken "zusammengeschustert"- sozusagen halboffiziell.

    Frage mal in der Hundehalterwelt nach einem "Hundeführerschein". Der wird fast immer mit dem Sachkundenachweis in einen Topf geschmissen - sofern die Leute überhaupt schon einmal etwas davon gehört haben. Deshalb meine Formulierung "im Volksmund".

    Wir bereiten uns übrigens gerade auf den "Team-Test" vor. Eine Mischung aus Theorie, UO, Stadtführigkeit und Wesenstest.

    Viele Grüße
    Manu

  10. #20
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Wir bereiten uns übrigens gerade auf den "Team-Test" vor. Eine Mischung aus Theorie, UO, Stadtführigkeit und Wesenstest.
    Weist du denn schon, was du da genau machen musst? Die BH zu Beispiel kann man ja schon von Anfang an Schritt für Schritt üben. Da braucht der Hund schon keinen Komandos mehr, weil er alles auswendig gelernt hat.

    Ich frage mich immer nur, warum der Hund mich die ganze Zeit ansehen soll. Er bekommt doch dann Genickstarre und weis garnicht, wo er hinläuft. Mir reicht es schon, wenn er neben mir her läuft und nicht zieht. Hin und wieder schaut er mich an um zu fragen, ob er alles richtig macht.

    Werden die Prüfungen die nicht vom VDH sind in der Öffentlichkeit anerkannt?
    LG Dana

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