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  1. #1
    Cisca
    Gast

    Standard Hundeführerschein

    Hallo alle!

    Hab grad beim Stöbern DAS HIER entdeckt.
    Wußte gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt.

    Haltet Ihr denn den Hundeführerschein für sinnvoll? Sollte jeder sowas machen müssen/sollen? Staatlich vorgeschrieben oder nicht?

    Und hat denn jemand sowas schon mal gemacht und wie war man/frau damit zufrieden?

    Weis nicht recht, was ich davon halten soll. Aber es würd miche echt jucken, mich selber mal zu testen, ob ich denn bestehen würde. Wo mein Wissen ist... und was ich so alles falsch mach.. *gg*

    LG Claudia

  2. #2
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Ich finde, jeder Hundebesitzer sollte einen Hundeführerschein oder die BH machen. Es sind nämlich nicht nur die Großen die Ärger machen, sondern die Kleinen die nicht oder wenig ausgebildet werden! Nach dem schönen Satz: Der braucht das nicht, der KANN keinem was tun! Das habe ich wohl gemerkt! Ein großer hat mich noch nicht gebissen aber ein kleiner weißer (so ähnlich wie ein Westi). Schönes kleines blutendes Loch im Schienbein.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  3. #3
    Cisca
    Gast

    Standard

    Ja, da geb ich Dir recht.
    Neulich erst hat ein einem Pferdeforum jemand davon erzählt, dass ihr großer Hund von einem kleinen dermaßen in die Nase gebissen wurde, dass sie beim Nähen waren. Und der große hat sich nicht mal wehren trauen -so ein braver ist das.

    Ist wirklich so, je kleiner um so frecher sind sie manchmal. Finde es aber auch einen Trugschluß von den Leuten, wenn sie denken, kleine Hunde bräuchten keine gute Erziehung.

    LG Claudia

  4. #4
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Das die Kleinen sich so verhalten, ist ja nicht deren Schuld. Der Halter will nur ein lebendes Sofakissen, was zum streicheln und betüddeln. Die Hunde haben es dann sehr schnell raus, dass sie alles bekommen, wenn sie sich entsprechend verhalten (zickig sein, bellen, schnappen.....). Und schon hat das kleine Kerlchen die Rudelführung übernommen, die Halter bekommen das schon gar nicht mehr mit. Viele Hunde sind mit ihrem Job dann überfordert, dass sie noch "komischer" werden. Und das Verhalten wird mit nach draußen genommen und schon ist alles zu spät.....!

    Es kommt sehr selten vor, dass man mal jemaden trifft, der einen erzogenen kleinen Hud bei sich hat. Davon kenne ich nur Eine!
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  5. #5
    Werner
    Gast

    Standard

    Dana, du sprichst mir aus der Seele. Ich hab nun auch die Hundeschule besucht, länger als nötig, aber so hatte Diana zudem die Möglichkeit und Hunden zu sein, na ja und ich unter Gleichgesinnten.

    Jedenfalls - manchmal denke ich, das es gerade die Besitzer kleinerer Hunderassen, insbesondere Besitzer von Terriern (meine Erfahrung, leider) es nötig hätten die Hundeschule zu besuchen.

  6. #6
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    insbesondere Besitzer von Terriern (meine Erfahrung, leider) es nötig hätten die Hundeschule zu besuchen.
    Kommt mir irgendwie bekannt vor! Ach ja, meine Nachbarn. Die hatten vor Lilly(Jack Russel, etwa 6 Monate)) auch noch keinen Hund. Sie waren, soweit ich weis, 1 mal in der huschu. Lilly hört nicht und reist sogar aus wenn sie im Garten ist. Haben schon paar mal mit geholfen sie wieder einzufangen. Am besten klappt es, wenn Chandor dabei ist. Aber beissen tut sie nicht.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  7. #7
    schnute
    Gast

    Standard

    Tja... der Hundeführerschein...

    daran scheiden sich mal wieder die Geister!

    Zunächst sollte einmal geklärt werden, was überhaupt ein Hundeführerschein ist bzw. sein soll (welche Inhalte)? Ist es wirklich notwendig, daß jeder Hundehalter diese Prürung ablegen muß? Was ist mit der Omi, die außer ihrem Hundchen keine weiteren Ansprechpartner hat?

    Meiner Meinung nach ist der Hundeführerschein sicherlich sinnvoll, jedoch nicht für alle Hundehalter. Und jene, die es wirklich nötig hätten, scheren sich dann doch nicht darum. Ich vergleiche das gern mit einem Waffenschein. Sportschützen, Jäger u.a., die eine Waffenbesitzkarte erworben haben, gehen in der Regel auch verantwortungsvoll damit um. Aber frage mal jemanden, der einen bewaffneten Raubüberfall begangen hat, ob er überhaupt berechtigt ist eine Waffe zu besitzen... HAHAHA!

    Bin bei diesem Thema selbst etwas ratlos. Einerseits würde ich es mir wünschen, daß jeder Hundehalter über seinen Vierbeiner und die Erziehungs-/Umgangsregeln Bescheid weiß, andererseits ist die Umsetzung mehr als schwierig - logistisch, rechtlich und finanziell.

    Viele Grüße
    Manu

  8. #8
    Werner
    Gast

    Standard

    Sicherlich muss nicht jeder gleich einen Hundeführerschein machen. Aber jene, die mit ihrem Hund entsprechend negativ auffallen, denen sollte es zur Pflicht auferlegt werden. Die Prüfungsanforderungen kann man sich beim VDH runterladen, bzw. per Post schicken lassen.

  9. #9
    schnute
    Gast

    Standard

    Was die Prüfungsanforderungen des VDH angeht, so halte ich viele Dinge für absoluten Quatsch. Warum wird dem Hundeführer beispielsweise vorgeschrieben, wie er die Leine um seinen Körper schlingen/legen muss? Für mich als Rechtshänder ist es praktisch, für Linkshänder lästiges Gefummel. Klar, ist alles eine Frage der Gewöhnung, aber daraus eine "Vorschrift" zu machen geht mir persönlich zu weit. Für den Alltagsgehorsam schießen die Anforderungen weit über's Ziel hinaus.

    Bin mal gespannt, was Hamburg sich jetzt einfallen lässt. Das neue Hundegesetzt tritt ab 1. April in Kraft und bisher weiß noch niemand, was der Hundeführerschein beinhalten soll und wer berechtigt ist, diese Prüfung abzunehmen.

    Viele Grüße
    Manu

  10. #10
    Werner
    Gast

    Standard

    @schnute

    du solltest richtig lesen was ich schreibe und nicht gleich negative Kritik üben. Ich habe vom Hundeführerschein geredet und nicht von der Begleithundeprüfung. Was diese Prüfung angeht gebe ich dir schon recht. Aber man muss auch wissen, das es sich bei der BH-Prüfung um ein sportliches Ereignis handelt, daher auch diese Regelungen, wie z.B. Leine umhägen usw. Wie beim Eiskunslauf in der Pflicht. Nur ist es nicht auf dem Eis und der Partner ist ein Hund. Beide, Hund und Hundeführer sollen ein harmonisches Bild abgeben und zeigen das sie ein gutes Team sind.

    Ich habe beides gemacht, den Hundeführerschein und die BH-Prüfung.
    Für die Prüfung zum Hundeführerschein habe ich mich über eine gute Hundeschule vorbereitet- und glaube mir, die Anforderungen sind um einiges höher als die bei der BH-Prüfung. Bei der Hundeführerscheinprüfung werden Alltagssituationen abgefragt und überprüft, auf dem Gelände wie auch in der belebten Stadt. Auch der Besuch eines Ladens und eines Straßenkaffees gehörten dazu.
    Die komplette praktische Prüfung dauerte 2,5 Stunden. Hinzu kamen noch 30 Minuten für die Prüfung zum Sachkundenachweis. Der Sachkundenachweis ist zu bestehen, sonst wird man zur praktischen Prüfung garnicht erst zugelassen.

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