Muss man als Rudelführer ständig Dominaz dem Hund gegenüber zeigen oder darf man auch Sachen ignorieren?
"Dominanz des Rudelführers" als Schlagwort hat sich in Jahrzehnten in den Hirnen festgesetzt und suggeriert eine in allen Lagen zuverlässige Kontrolle und Überlegenheit über den Hund. Das gibt dem Hundehalter die innere Sicherheit, dass er Macht (im Sinne von Kontrolle) über den Hund hat, dieser ihn damit als Rudelführer anerkennt und niemals wagen würde, sich gegen ihn aufzulehnen.
Futterwegnahme war und ist immer die beliebteste Methode der meisten, um die Unterlegenheit des Hundes zu testen und sich selbst ein Sicherheitsgefühl zu verschaffen. Warum lässt man den Hund nicht einfach in Ruhe fressen. Immerhin gibt man dem Hund den Napf, weil man als Rudelführer satt ist. Welchen Grund sollte der Rudelführer haben, dem Hund das Futter nochmals streitig zu machen?



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