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  1. #51
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Zitat Zitat von Dana Beitrag anzeigen
    Ich hab mich mal nach Merkwürdigkeiten in meinen Büchern umgekuckt und auf Anhieb was gefunden.

    1. Im Zwinger fühle ich mich von euch verstoßen! --> hier stimme ich Black Sammy zu

    2. Durch eine Schutzhundausbildung wird der Hund zum Feind des Menschen. --> oft ja da es falsch gemacht wird

    3. hier meine ich die kombination:
    Sollte ich es doch mal wieder übertreiben, umfasst meine Schnauze von oben. Das zeigt mir deutlich wer der Chef ist. Durch dieses einfache Spiel knüpfen wir ein festes Band gegenseitigen Vertrauens - eine gute grundlage für unser Zusammenleben. --> ist bescheiden erklärt ist aber was Wares dran, Vertrauen ist die einzige Grundlage für die Mensch-Hund-Beziehung und dem Hund klar, in einer für ihn verständlichen Weise, zu sagen wer Chef ist stimmt auch, Schnauzengriff ist nach meiner Meinung was für Welpen, beim erwachsenen Hund sind wir einfach viel zu langsam, deshalb siehe unten.

    4. niemals rohes Fleisch füttern - egal ob Rind, Schwein oder Geflügel, es kann Aujetzki auslösen. --> beim Schwein stimme ich noch zu, der Rest ist powered by Trofu-Industrie

    5. Rohes Eiweis ist gesundheitsschädlich, Eier nur gekocht oder gebraten verfüttern.
    Und nu muss ich mich noch selbst zitieren:
    Zitat Zitat von Gärtner Beitrag anzeigen
    Hallo Jack, der Welpe muß doch die Ordnung erst lernen und dafür ist der Schnauzengriff schon gut geeignet. Wenn man ihn richtig anwendet, d.h. ihn schnell über der Schnauze packt und mit Daumen und Mittelfinger die Lefzen auf die Fangzähne drückt. Der Welpe darf ruhig quieken, der Schnauzengriff ist keine Liebkosung.

    Vom auf dem Rücken legen (auch Alphawurf genannt) würde ich absehen, da du hier mehr kaputt machen kannst als es bringt.

    Besser ist es, einen Nackenstoß als Korrekturmaßnahme einzusetzen. D.h. mit der Hand den Hund blitzschnell im Nacken-/Schulterbereich zu stoßen und dabei mit Daumen und Zeigefinger zwicken. Diese Maßnahme kann auch bei einem erwachsenen Hund angewandt werden.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
    komm wir essen Oma - Satzzeichen retten sogar Leben

  2. #52
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    Ha ha, ich schieb das Thema jetzt auch noch mal nach oben.


    Ich finde es ja mal mehr als nur erstraunlich, wie genau und hart hier im Forum beschrieben wird, wie man mit dem Hund umgeht. Das meine ich jetzt nicht negativ betrachtet, sondern positiv, da die meisten versuchen etwas vor zu geben, welches sie nicht sind.

    Dann zum Thema selbst, ich muss mich dazu jetzt äussern, das ist ein drang an dem ich nichts ändern kann :

    Der Schnautzengriff kommt vom Muttertier und gilt als Wahrsignal.
    ABER: Ganz ganz viele Hundehalter, wenden ihn nicht richtig bzw in den falschen Momenten an.

    So oft wie so einige Hundehalter an die Schnautze packen, würde eine Mutterhündin niemals zu packen.
    Ich selbst habe ihn schon immer angewant und werde es auch weiter tun - aber anders, als hier beschrieben.

    Ich packe eben nicht richtig zu, sondern streife mit Gefühl rüber.
    Hat 2 für mich gute Gründe 1) Ist das Maul das mit unter empfindlichste Körperteil des Hundes und durch zu wiederkehredes, grobes ergreifen mach ich das Maul Greifhart ( warum ich genau das nicht brauche, kommt gleich ) 2) tadel ich immer ansteigend. Sprich mein Tadel setzt nicht gleich 3 hiebe, sondern steigert sich.

    Ich selbst Arbeite verdammt viel über die Schnautze des Hundes. Im negativen steht ledigtlich der Schnautzengriff - alles andere ist positiv.Ich hab mir hier doch so bei dem einen oder anderem die Frage gestellt, wie es sein kann, das bei dem anwenden eines Schnautzengriffes der Satz fiehl " dann wären die Finger ab"; da kommen mir so einige Gedanken durch den Kopf.

    Würde mein Hund beim ergreifen der Schnautze, nach mir packen, würde der im hohen Bogen bis zum Mond fliegen, 3 umdrehungen starten und in weniger als 3 Sekunden wieder auf der Erde sein.

    So oft wie ich einem Hund ins Maul schaue, würde ich heute nur noch einen Kopf besitzen, hätte der Hund immer nach mir gepackt.

    Alleine nur das Lob ist bei mir das Schnautzestreicheln.
    Entweder vom Schnautzenrücken seitlich runter zum Hals, oder gerade wenn der Hund angst hat oder eine Aufgabe, in der er gerade neben mir sitzt ( zb das absitzen an der Strasse ), lege ich die Hand mit der Handinnenseite an die linke Schnautzenseite und kann so über Finger und Daumen streicheln und notfalls, sollte der Hund eine unerwartete reaktion von sich geben wollen, immer sofort spannung anlegen, ohne das er mir in die Leine springt, vom Auto umgedonnert wird oder irgendwas der gleichen.

    Meine Komplette Erziehung basiert auf de direkten, Körperlichen Kontakt ( + Körpersprache ) und somit würde ich den Hund stumpf machen, wenn ich zu massif und zu oft die Schnautze ergreife.

    Ebenfalls habe ich den Schnautzengriff nicht bei jedem Missgeschick angewand. Ich finde das gerade neuhalter, die das in irgendwelchen Büchern lesen, massif übertreiben.

    Das Umwerfen.
    Ein lang umstrittenes Thema.
    Ich für meinen Teil wende es wirklich nur an, wenn ich mit dem Hund gerade gegen die Mauer laufe und einer auseinandersetzung nicht aus dem Weg komme.

    Mal als Beispiel:

    Mein letzter DSH-Rüde fand das Spiel ganz lustig, mich von seinem Körpchen aus ( stand direkt neben dem Sofa ) an zu knurren.Er schnappte auch mal. Irgendwie fand er das für sich und wollte es trotz vieler, harter verweise perdu nicht sein lassen.

    Als wir vom Spaziergang wieder kamen, wollte er sich stur als erstes durch die Tür drücken, bekam den Stopper von mir und knurrte mich direkt an.

    Klar flog der auf Zack auf dem Boden - aber: Ich finde es ( wie in dem einen Post ) überhaupt nicht fair, dem Hund den Arm auf die Kehle zu pressen und mit vollem Körpereinsatz das sich zur wehr setzen zu verwehren.
    Ich habe noch keinen Hund gesehen, der mit 40 Kg auf einen anderen Hund "drauf sprang" und ihm mit purem Körpergewicht gehalten hat.

    Sorry, aber geht in meinen Augen gar nicht.
    Hunde selbst Arbeiten von der allgemeinen Körpersprache abgesehen, absolut viel über Blicke. Hab ich den Herrn unten, hat er 1) die Chance, sich zu wehren 2) diskutiere ich über Blicke mit ihm und nicht über Gewicht oder Zwang.

    Sorry aber den Hund so massif ins "Time Out" zu drücken, bringt gerade bei Arbeitswilligen Hunden die Gefahr mit sich, ihm den Willen zu brechen und 2) erzeugt es nicht, das der Hund mich als Ranghöher ansieht, sondern zeigt dem Hund ledigtlich eine inkonsequenz und schwäche.

    Obendrein finde ich, wird bei einem umwurf immer wieder die danachfolgende Arbeit vergessen. Nach jedem Machtkampf, der für den Hund, sowie für uns sehr hart ist, sollte man nochmals über UO und Arbeit zeigen, wer hier was zu melden hat und wer nicht.

    Grundliegend ist die Faustregel in der Hundeerziehung das auf Negativ IMMER Positiv folgt.
    Wenn ich den Hund also in den 4 Wänden ergreife und mit ihm ausdiskutiere was das gerade war, sollte es in meiner Hand liegen, als konsequenter und zugleich vertrauenswürdiger Rudelchef / Führer , meinem Hund zu zeigen, wo der Unterschied zwischen guten und schlechten Verhalten liegt.

    Würde ich das erst beim nächsten Spaziergang oder 1 Stunde später machen, hat der Hund von vor 55 Minuten vergessen, die Verknüpfung zu setzen und versteht den Zusammenhang überhaupt nicht.

    Wenn man jetzt eh mal bei der Mutterhündin bleibt.
    Auch Mutterhündinin tuen dieses nach dem Schnautzengriff. Oft sieht man es auch, das sowie der Welpe nach dem Schautzengriff die Schnautze der Mutterhündin ableckt, ein positiv und vertrautes Verhalten der Mutterhündin zurück kommt.

    Rabiate Erziehungsformen sind die eine Geschichte, aber man sollte schon wissen wie und welche folgen das haben kann.

    Ich möchte hier weiss Gott keinen angreifen oder irgendwas der gleichen. Aber ich habe zu viele Hundehalter gesehen, die so massife - für sie vorteilhafte Erziehungsformen angewand haben und in der gleichen Anzahl habe ich Hunde über den Platz kriechen und zittern sehen.

    Ich muss also meinen Hund nicht in die Schlachtkammer schicken und genauso wenig muss ich ihn mit Samthandschuhen anfassen. Es gibt immer einen gesunden mittelweg zwischen diesen beiden formen.


    Soo, mehr wollt ich nicht sagen
    Hunde sind die besseren Menschen - sie würden einen nie vor die Wahl stellen "ich oder er" und pflegen die ehrlichkeit zu schätzen.

  3. #53
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Diese harten Beschreibungen sind schon gut, vor allem weil auch gleich gesagt wird, wenn mans nicht kann, gehts nach hinten los. Z.B. den von Gärtner beschriebenen Alphawurf ... ich weiss nicht, ob ich das hin kriegen würde, wenn ich mal mit (m)einem Hund in sowas verstrickt bin.

    Zum Glück muss ich nix von allem anwenden. Meine beiden Wänster wissen wer der Boss ist und es wird auch nicht angezweifelt. Die Kleine könnte man teilweise als dominant beschreiben, obwohl ich der Meinung bin, dass es keine dominaten Hunde gibt.

    Vor ein paar Wochen sind wir einer Hundehalterin begegnet - kennen wir schon lange. Sie meinte, ihr wär es zu stressig mit so einem dominanten Rüden wie meinem. Dabei ist er der liebste Hund der Welt. Er ist doch nicht dominant, nur weil er ein paar Hunde nicht leiden kann. Und so lange er im Gehorsam steht bei solchen Begegnungen ist doch alles io.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  4. #54
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    Zitat Zitat von Dana Beitrag anzeigen
    Diese harten Beschreibungen sind schon gut, vor allem weil auch gleich gesagt wird, wenn mans nicht kann, gehts nach hinten los. Z.B. den von Gärtner beschriebenen Alphawurf ... ich weiss nicht, ob ich das hin kriegen würde, wenn ich mal mit (m)einem Hund in sowas verstrickt bin.
    Das Problem ist nur, das dieses "Wenn man es nicht kann, geht es nach hinten los" bei den wenigsten ankommt. Ich kenne einige Griffe, bei denen ich ratzdefatz den Hund gepackt habe.Eine Freundin fragte doch glatt, ob ich ihr das zeigen könne, was ich strickts verneint habe. Mal davon abgesehen das sie echt noch lernt - die Gefahr das es in den falschen Momenten, auch noch falsch angewand wird, ist einfach zu hoch.


    Zitat Zitat von Dana Beitrag anzeigen
    Die Kleine könnte man teilweise als dominant beschreiben, obwohl ich der Meinung bin, dass es keine dominaten Hunde gibt.

    Sorry, aber ich liebe es, wenn das Wort dominanz auftritt.Ich muss dazu jetzt was sagen.Wenn Du es genau nimmst, gibt es auch keine dominanten Hunde.Aber das Wort dominanz kann eine bestimmte Charakterform bei Hunden sehr gut zusammenfassen.

    Viele denken bis heute noch ( was ich auch sehr oft aus dem Mund eines Trainers höre ) das agressionen, wutausbrüche, bellen, schnappen, knurren und mehr, angeblich dominanz ist.Ich habe noch nie so viel Müll auf einmal gehört.

    Ich habe selbst dominante Hunde gehabt und die waren alles andere als agressiv. Ein dominanter Hund hat es nicht nötig, zu bellen, agressiv zu sein oder gar Wut äussern zu müssen.

    Dazu hab ich auf unserer Website einen ganzen Text geschrieben - vielleicht würde der Dich mit Deiner Meinung interessieren.

    Dominanz - dog-worlds-webs Jimdo-Page!

    Ich hätte dazu noch viel viel mehr schreiben können ( wie zb ein dominanter Hund sich in einem Rudel verhalten würde ) aber ich wollte es auch nicht übertreiben
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  5. #55
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Also wenn ich ehrlich bin, hab ich bei deiner Beschreibung sehr oft Chandor wieder erkannt. Und das, obwohl er auch ein Weichei (sehr sensibel) ist bzw. es meine Einschätzung war/ist. Er ist absolut kein Schmuser und ist die Ruhe selbst. Er hat seinen eignen Kopf und zeigt es auch. Er lernt sehr schnell, kennt alle Kmdos, möchte sie aber teilweise nicht ausführen - er steht dann da und schaut ob er denn wirklich muss. Er hinterlässt den Eindruck als ob er keine Lust hat und es keinen Spaß macht. Ich hab mir so viele Gedanken gemacht, wie ich ihm etwas beibringe - auf Grund seines Weicheiverhaltens, welches mich veranlasste auf keinen Fall Druck oder Zwang bei der Ausbildung anzuwenden.

    Auch Hundebegegnungen verlaufen absolut im Rahmen. Allein durch seine Körperhaltung treten die anderen den "Rückzug" an. Er schnüffelt dann und geht wieder. Kämpfen geht er eig. aus dem Weg, aber wenns sein muss, knallts richtig. Normal seh ich immer wenns kurz davor ist, dann ruf ich ihn ab. Nur bei einem klappt es nicht. Dieser Hund taucht urplötzlich unter riesen Getöse und ohne Herrchen auf und greift alles an, was sich bewegt. Chandor gewinnt immer. Irgendwann erwischt der Andere mal einen Hund, der sich nicht wehren kann und dann bekommen die Leute hoffentlich mal ne Anzeige.

    Allerdings kann man ihn für Prüfungen weniger gebrauchen. Ich bin voll durch den Wind, er sehr sensibel - der zittert mehr als ich.

    Als wir ihn geholt haben, war er der, der hinten in der Ecke sahs und alles von weitem beobachtet hat. Auch heute noch traut er keinem Fremden über den Weg - er beobachtet erst mal.

    Auch wenn jetzt gesagt wird, er ist dominant - der Hund ist einfach nur Klasse! Für mich ist er nicht dominant. Und die Kleine hat er auch mit erzogen.
    LG Dana

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  6. #56
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    Dominanz soll im enteffekt ledigtlich eine gewisse Form des Charakters zusammen fassen.
    Dumm nur, das es "Schulen" und "Trainer" gibt, die "angeblich" eine sooo tolle Ausbildung hinter sich haben und jeden Hund der agressionen aufweist, als dominant betiteln oder aber es bei einem 3-4 Jahre alten Hund als "Rüpelphase" auslegen.

    Somit sehen zu viele einen dominanten Hund als schlecht an und da liegt das Problem.Denn diese agressionen die ein Hund von sich gibt, kommen entweder aus schlechten Erfahrungen, Schmerzen oder aber durch Angst oder Unsicherheit. Sprich: In den Hundeschulen geht man das ganze total falsch an.

    Mein Rüde war auch dominant.
    Aber vom feinsten. Ich hab echt manchmal gedacht, ich tacker den an die Wand.Da bin ich auf der Wiese beim Disc Dogging, lieg auf dem Boden und schmeiss die Frisbee, wunder mich schon, das der nicht wieder kommt und was darf ich sehen, trotz eines strickten Verbotes, ging der lieber Hasen jagen.

    Das ist ja auch das Problem, zu viele denken das ein dominanter Hund ein absolutes Nervenbündel ist, obwohl es das absolute gegenteil ist. Sie sind absolut ruhig, puschen sich selbst nicht hoch und überlegen genau, wie und wann sie was machen.

    Natürlich kommt das Charakter des Hundes auch noch dazu.Ob er lieber der Hund ist, der gern und viel ihn der nähe der Familie ist, ob er lieber frech und verspielt ist usw.
    Aber ich selbst bin absolut begeistert von "dominanten" Hunden.Ich mag es total gern wenn der Hund mir die Stirn bietet.Dann hab ich was zutun, etwas wo ich gegen halten muss und mich selbst und dem Hund beweisen muss.
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  7. #57
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Wenn mans so nimmt, hat jeder Hund eine gewisse Art von Dominanz. Aber das ein Hund grundsätzlich nur aus Dominanz besteht, kommt wahrscheinlich höchst selten vor.

    Chandor geht beim Gassie ziemlich weit vor, liest seine Zeitung. Er jagt nicht bzw. lässt sich abrufen, falls ichs nicht gesehen habe und er doch mal durch startet. Er ist gerne in unserer Nähe, möchte aber nicht angefasst werden - da muss er ab und an mal durch, dann tut er so als wenn er verprügelt wird - lässt sich gerne bürsten, kann den ganzen Tag toben - reagiert man nicht, wird man auch mal angepupt.

    Neela geht nicht so weit, schaut ständig ob ich da bin, kommt sofort auf Zuruf. Aber sie ist ein Jäger, da interessiert sie nix mehr. Wenn Chandor beim 1. Rufen nicht hört, wird er von ihr zurecht gewiesen. Mach ich was unterwegs, sind beide schneller da als ich kucken kann. Neela ist eine Schmusekatze, ist zu Hause sehr ruhig, aber sofort da wenn was los ist. Männe hat mir erzählt, dass sie sehr empört ist, wenn ich ohne sie weg gehe, macht aber keinen Krawall. Neela hört auf niemanden, wenn ich im Umkreis von 2 km bin, geht mit keinem mit. Männe macht sie deshalb beim Gassie auch nicht gern von der Leine.
    LG Dana

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  8. #58
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    Na klar steckt das in jedem Hund.
    Fraglich ist nur, wie die Prägung und Erziehung ausfällt.

    Ein Hund der nur aus dominanz besteht - kann man so nicht sagen.
    Also mein Eumel war echt schon eine gesonderte Klasse, aber auch er streckte mal, war sich unsicher oder musste einstecken.

    Ich selbst für meinen teil sehe Hund als Hund an.
    Im enteffekt passe ich die Erziehung und das Training nur noch an, ansonsten seh und mach ich keine unterschiede.
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  9. #59
    Benutzer Avatar von revisor08
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    Hm..also ich habe den Schnauzengriff nur in der Ausbildung angewentet, wenn es geheisen hat mein Hund beißt. (die Besitzer haben nie gesehen wie ich das gemacht habe)
    Die Hunde wurden ruhiger und die besitzer waren glücklich und haben im Erzirhungs kurs mit spaß teigenommen.

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