Der Mensch aus der Sicht des Hundes
Der Hund ist ein ausgesprochen soziales Tier und die Beziehungen, die er aufbaut, bilden das Gerüst seines Verhaltens. Eine soziale Hunde-Gruppe wird Meute genannt; bildet der Hund eine soziale Gruppe zusammen mit Menschen, spricht man sinngemäss von einer Familienmeute. Die Fachleute sind sich mehrheitlich darin einig, dass die Familienmeute aus der Sicht des Hundes im grossen und ganzen wie eine Hundemeute funktioniert : als hierarchisches System. So gehört der Begriff "Gleichberechtigung" nicht zum Vokabular der Hunde, eher schon Begriffe wie "dominant, dominiert, Unterwerfung, unterworfen, Privilegien, Alpha, ..."
So bietet sich, immer noch aus der Sicht des Hundes, in alltäglichen Situationen die Gelegenheit, einen sozialen Status zu verteidigen, oder einen höheren Status, denjenigen des Domonierenden, zu erwerben. Für den dominanten Hund spielt Geld keine Rolle, auch nicht das Geschirr, aus dem er frisst; einzig das Überleben und die Erhaltung seiner Art zählen. Der Dominante einer Meute hat als erster Zugang zu Nahrung, mit Vorliebe vor aufmerksamem Publikum, zudem hat er das Recht sich fortzupflanzen und seine Geschlechtlichkeit auszuleben; er vertreibt Herausforderer (inklusive Menschen) und reserviert sich Plätze, von denen aus er seine soziale Gruppe und sein Territorium kontrollieren kann.
Jede Familienmeute hat einen Chef; ist es nicht ein Mensch, dann ist es der Hund. Wie in allen Hierarchien, weist der Chef unfolgsame Untergeordnete zurecht; ist der Hund der Chef und das Kind rangniedriger, können die Folgen dramatisch sein.
Überleben heisst auch, nicht "gefressen" zu werden; fühlt sich ein Hund bedroht, wird er grundsätzlich, je nach Situation (Fluchtweg offen oder verwehrt), entweder mit Flucht, Hemmung oder Aggression reagieren.
SORRY MUSS ICH AN DIESER STELLE LOSWERDEN



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