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  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    Der Text ist ärschlinks. Ab in Reißwolf

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  2. #42
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Ständige Kontrolle, den Hund 24 h managen ? Nein, absolut falsch. Das Problem bei solchen Texten oder auch bei den Erziehungssystemen ist immer das Radikale. Jeder hat seine Sichtweise und nur diese zählt und nur diese Art der Erziehung funzt bei JEDEM Hund. Das kann nicht sein. So wie die Vertreter der ganz harten Linie nicht Recht haben so hat der/die Verfasser/in des Textes auch nicht Recht. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und zwar bei jedem Hund auf dieser Welt woanders. Bei Vertretern der gleichen Rasse werden die Punkte größtenteils im gleichen Bereich liegen. Aber auch hier gibt es Ausreißer in alle Richtungen. Die Kunst bei der Sache ist, für seine eigene Mensch-Hund-Beziehung das Richtige rauszupicken. Habe ich einen Hund für den die Ressource Futter keine große Rolle spielt, dann macht es keinen Sinn ihn hier zu Reglementieren und vll sind für ihn die Liegeplätze wichtig. Dann kann ich hier ansetzen. Es gibt Hunde denen muss man keine Ressource einteilen, die laufen einfach so mit, andere erfordern eine starke Kontrolle aller Ressourcen.

    Natürlich hat jeder Hund seine Persönlichkeit, seine Eigenarten, seine Stärken und seine Schwächen. Wie der dazugehörige HF auch. Also, als erstes muss man das Team sehen. Hunde wie auch HF sind keine Normteile die beliebig gegeneinander ausgetauscht werden können. Bestes Beispiel: Man-Trailing, hier legt nicht der Hund die Prüfung ab, sondern das Mensch-Hund-Team. Wird der Hund von einem anderen HF geführt zählt die Prüfung nicht. Natürlich ist Vertrauen Basis des Teams.

    Womit ich ein großes Problem bei diesem Text habe ist der vorletzte Absatz. Der Versuch eines Hobbypsychologen seinen Aussagen einen wissenschaftlichen Touch zu verleihen, weil er den Unterschied zwischen Kontrolle und Verantwortung nicht kennt.

    Verantwortung heißt, in wichtigen Situationen die Kontrolle zu übernehmen.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
    komm wir essen Oma - Satzzeichen retten sogar Leben

  3. #43
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Endlich mal jemand der was vernünftiges hierzu beigtragen hat.

    Was hältst du dann von der Aussagen, dass man den Hund nur kontollieren will, weil man Angst vor ihm hat?
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  4. #44
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    Original von Dana

    Was hältst du dann von der Aussagen, dass man den Hund nur kontollieren will, weil man Angst vor ihm hat?
    Die Aussage ist zu allgemein gehalten und bezieht sich auf jeden Hundehalter. Den Stiefel ziehe ich mir aber nicht an. Wenn ich Angst vor Hunden habe sollte ich mir keinen halten.
    Für mich basiert das Zusammenleben mit einem Hund auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt voreinander. Ich sollte meinen Hund und seine Grenzen kennen und danach handeln. Wenn ich diese Grenzen nicht respektieren lerne, dies nicht will oder nicht kapiere muss ich allerdings Angst bekommen, weil sich der Hund irgend wann auf seine Art und Weise wehren wird wenn ich permanent seine eigenen Grenzen überschreite. Dies zu wissen und zu erkennen liegt in der Verantwortung des guten und umsichtigen Halters. Hunde sind eben doch keine Menschen.Um so eine Basis zu bekommen ist eben eine intensive Bindungsarbeit von nöten.
    Die meisten Hundehalter wollen von Ihren Hunden immer zu schnell zu vieles und setzen das als selbstverständlich bei Ihrem Hund voraus weil sie menschlich denken und nicht hündisch. Die Leute die so denken haben ihre Tiere schon in jungen Jahren (in den wichtigsten Monaten) hoffnungslos überfordert. Wir Menschen können uns in unserem Denken auf und in die Tiere hinein versetzen. Sollte man meinen
    Der Hund kann das nicht. Basta

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  5. #45
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Original von Dana
    Was hältst du dann von der Aussagen, dass man den Hund nur kontollieren will, weil man Angst vor ihm hat?
    Als erstes möchte ich den Aussagen von Danilo zustimmen. Wenn ich diesen Satz so einzeln isoliert betrachte --> Absoluter Schwachsinn. Da ich mich aber nicht auf die Ebene vom Verfasser des Textes stellen will versuche ich ein bisschen tiefer zu gehen. Wenn ich Angst vorm Hund, dann lege ich mir keinen zu. Übertriebene Kontrolle kann aber ihre Ursache in Ängsten haben.
    Zwar nicht vor dem Hund aber Angst der Verantwortung nicht gerecht zu werden, Angst von anderen HF ausgelacht zu werden weil der Hund nicht "funktioniert" sprich Ängste die aus dem sozialen Umfeld des HF stammen. Und wenn es dem HF an Selbstbewusstsein mangelt, resultiert daraus unnötiger Druck und Gewalt um die übermäßige Kontrolle beim Hund durchzusetzen. Oft ist es auch so, dass HF die selbst in unserer Gesellschaft / in ihrem Umfeld keinen hohen Rang / Status haben und hierüber den anderen zeigen wollen wie toll / dominant sie sind.
    Da muss ich immer an meine Jugend zurückdenken. In unserer Straße befand sich ein Kiosk und unter den ständig dort Anwesenden war auch ein Schäferhundbesitzer. Sein DSH musste immer die ganze Zeit im Platz liegen, während Herrchen seine Bierchen trank. Jeder der vorbeikam und an dem Hund vorbei musste, bekam erklärt: "Der macht nichts, der bleibt liegen, der ist richtig dressiert."

    Während Dominanz nichts mit Gewalt zu tun hat, sondern Gewalt oft aus Ängsten herrührt. Hier ist kein großer Unterschied zwischen Hund und Mensch. Ängstliche Hunde neigen zum Beißen, selbstbewusste (dominante) nicht.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


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