Eigentlich würde das Thema prima mit bei der "Vermenschlichung" reinpassen, aber irgendwie ist es doch ein eigenes Thema. :grübl:
Ich habe da einen schönen Artikel gefunden, wobei es um Vertrauen zwischen Mensch und Hund geht.
Viele Menschen glauben, die Basis einer guten Beziehung zwischen ihnen und ihrem Hund wäre, dass der Hund ihnen blind vertaue. Das stimmt aber nicht. Die Basis ist, sich gegenseitig zu vertrauen. Außer man hat Angst die Kontrolle zu verlieren...
Gegenseitiges Vertrauen erfordert zunächst, dem Hund eine eigene Persönlichkeit zuzugestehen. Das ist für Menschen sehr schwierig. Hunde sollen artig sein, das tun, was wir ihnen sagen, und auf keinen Fall etwas tun, das wir unartig, peinlich, widerlich oder sonst irgenwie nicht gut finden. Er soll sich nicht in Kuhfladen wälzen, nicht das Kaminholz auf dem Teppich zerkleinern, nicht in den Wald rennen und jagen - aber diese Dinge sind es, die ein Hund toll findet.
Gut, einiges können und sollten wir dem Hund nicht erlauben. Es kann zu ernsthaften Problemen führen, wenn er Rehe durch den Wald hetzt oder Nachbars Meerschweinchen erlegt. Wir brauchen also einen gewisse Kontrolle über den Hund. Aber warum ist es uns so wichtig, den Hund ständig zu kontrollieren? Ganze Trainingssysteme sind darauf aufgebaut, den Hund unter Kontrolle zu haben. Er darf nur auf zugewiesenen Plätzen liegen, soll nicht zuerst durch die Tür gehen, darf nur auf Komando fressen. Es reicht nicht, wenn er irgendwie vor einem Sitzt, nein, es muss in einem bestimmten Winkel sein. Wenn wir es sagen, muss er sich sofort hinlegen - auch wenn der Boden matschig und kalt ist oder ihm das Ablegen auf Grund gesundheitlicher Probleme schwer fällt. Dort hat er dann zu liegen, bis wir ihm erlauben, wieder aufzustehen. Sonst wird er bestraft, denn schließlich muss er unter Kontrolle gehalten werden. Geht man so mit einem Freund um?
Was wollen wir kontrollieren? Was ist das Ziel dieser Kontrolle? In der regel kontrollieren wir das, was uns Angst macht. Der, der uns Angst macht, soll genau das tun, was wir sagen - damit wir das Gefühl haben, ihn steuern zu können. Es wurde oft beobachtet, das vor allem die Trainer und Hundehalter ihren Hund besonders streng und pedantisch führen, die ihn eigentlich fürchten, oftmals eine tief sitzende generelle Angst vor Hunden haben.
Wenn wir unsere Hunde verstehen und ihnen vertrauen, dann brauchen wir sie nicht zu fürchten. Und wenn wir sie als Persönlichkeiten ernst nehmen, versteht sich von selbst, dass wir ihnen eine Gefühls - und Gedankenwelt zugestehn, die der unseren in vielen Punkten ähnlich ist...
So, nu kannst los gehn! Was haltet ihr davon?



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Und das macht mich absolut wütend, weil die Menschen sich von sowas blenden lassen und alles glauben, was sie im Fernsehen sehen.
