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Thema: Join Up

  1. #1
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    Standard Join Up

    Mich würde es mal Interessieren, was ihr über die Join Up Methode denkt.

    Ich habe sie vor einigen Jahren für mich entdeckt und arbeite fast nur noch über die Join Up Methode.
    Sie kommt ursprünglich aus der Pferdehaltung. Als ich damals von dieser Methode erfuhr, war ich hingerissen, mit wie viel respekt man mit seinem gegenüber spricht.

    Ich festigte meine eigene Körpersprache damals noch an den Pferden. Später verdrehte ich das ganze, das es auf den Hund passte.
    Vor einer weile kam ich durch zufall auf ein Forum ( ich hatte was bei Google gesucht ) und stellte fest, das viele die Join Up Methode als "ausgrenzung" bezeichnen.Ich war natürlich neugierig und hab mir das ganze durch gelesen. Da wurde mir klar, das ich unbewusst gar nicht über ausgrenzung arbeitete, sondern mich selbst ausgrenzte.

    Dann fand ich auf rat einer bekannten das Buch "Mit Hunden sprechen" von Jan Fennell. Sie wendet ebenfalls die Sprache des Hundes selbst an. Ergo die Join Up Methode.
    Ich hab das Buch auch sehr gern gelesen, leider wurde mir dann aber bewusst, das sie eben doch noch anders arbeitet als ich. Es gibt also verschiedene möglichkeiten das ganze einzusetzen.

    Monty Roberst, der die Join Up Methode ins Leben brachte, arbeitet über ausgrenzung mit dem Pferd, Jan Fennell nahm sich das Beispiel der Wölfe, arbeitet aber über Futter und ich mach gar nichts von den beiden ( bin wohl komisch )
    Ich arbeite nicht über ausgrenzung, strafe, futter oder gar verboten. Es funktioniert genau genommen ganz einfach, in dem ich mit dem Hund über Körpersprache erstmals festlege, wer was zu sagen hat und welches Verhalten erwünscht ist. Erwünschtes Verhalten wird über eine positive reaktion ( einladende Körpersprache und ein motivierendes Lob ) ausgesprochen, unerwünschtes Verhalten wird ignoriert und ich entferne mich. Folgt der Hund, folgt wieder eine positive bestätigung.
    Hat der Hund verstanden, wer den Ton angibt, zeige ich über Körpersprache und klare, deutliche Kommandos, was welches Kommando zu bedeuten hat und wie sich der Hund dabei verhalten darf.

    Bis Anfang des Jahres wante ich sie jedoch nur an meinen eigenen Hunden an.
    Erst seid diesem Jahr setze ich sie gegebenenfalls an Trainingshunden ein. Ein 1 1/2 Jahre alter Schäferhundmischling, der nicht abrufbar war, kein Fuss kannte und von Sitz und Platz wenig hielt, konnte all das bei 20 Minuten Join Up Methode lernen. Seid her kann die Besitzerin ihn im freien Fuss ( jedoch noch gesichert über mich und eine Feldleine die der Hund hinterher zieht ) nach Hause führen.Seid her lässt der Rüde auch die Kontrolle beim Spaziergang sein, flippt bei artgenossen nicht mehr aus und kommt voller freude als wenn er gerade die liebe seines Leben sehen würde, beim ersten abruf zurück.

    Klar sind noch einige dinge zutun, aber da liegt es nicht mehr am Hund, dieses zu ändern, sondern am besitzer ( weit verbreitetes "Ich erzähl meinem Hund geschichten syndrom )

    Er übertraff selbst meine Erwartungen. Die meisten Hunde gebrauchten bis zu 2 Monaten, er schaffte es in 20 Minuten seinem Besitzer den Respekt zurück zu geben, den er selbst bekam.

    Was haltet ihr davon?
    Was denkt ihr?
    Hunde sind die besseren Menschen - sie würden einen nie vor die Wahl stellen "ich oder er" und pflegen die ehrlichkeit zu schätzen.

  2. #2
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Mit der Überschrift konnte ich erst mal gar nix anfangen. Erst als Jane und Monty kamen, wußte ich was du meinst. Das Buch hab ich nämlich auch gelesen.

    Einiges wende ich an, bei genauer Situationsanalyse wahrscheinlich auch mehr, aber eher unbewusst. Es gehört einfach dazu und ich denke nicht darüber nach. Auf Anhieb fällt mir jetzt das Splitten bei Hundebegegnungen ein.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  3. #3
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    Was genau wendest Du denn an?

    Ja ist meist so.
    Oder die meisten verstehen unter keines von beiden ( Join Up oder die Namen ) etwas.
    Was ich sehr schade finde.
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  4. #4
    Übt für ... Avatar von kuddelkiki
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    Also ich kenne beides (Join up und die Namen ).

    @ Alex
    In wie weit wendest du denn die "Hundesprache" an? Betrifft es jetzt nur die Körpersprache oder fängst du auch an rum zu knurren (was ich persönlich schwachsinnig finde ).

    Ich kenne jetzt das Join Up im Bezug auf Hunde jetzt so gar nicht, aber ich habe schon früher in der HuSchu gelernt -Rennt der Hund weg, drehe dich Kommentar los um und geh weg- meinst du das mit ausgrenzen?
    Sowas funzt in meinen Augen nur, wenn eine Bindung zwischen Hd und HF vorhanden ist, wenn die Basis geschaffen ist, dann ist der Hund auch bereit vom HF zu lernen bzw. Dinge für den HF zu tun, die er sonst so nicht machen würde.

    Ob ich das jetzt so anwende? Keine Ahnung... Ich würde sagen ich wende "Kiki´s Methode" an .
    GLG
    Kerstin

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  5. #5
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Was ich auf jeden Fall nicht mache, ist vor den Hunden einen Keks essen und ihnen danach die Pötte geben. Find ich Schwachsinn.

    Das Splitten ... wenn uns Hunde entgegen kommen, nehme ich beide auf die Seite, dass ich dann zwischen meinen Beiden und dem fremden Hund bin. Außerdem gehen wir nicht frotal auf ihn zu, sondern machen einen kleinen Bogen, soweit das möglich ist.

    Auf der Hundewiese treffen wir hin und wieder auf ganze Rudel - Hunde die sich grundsätzlich selbstständig machen, weil sie keiner beschäftigt. Ich geh einfach da durch. Meine schnüffeln schnell und sehen zu, dass sie bei mir bleiben.

    Ich handle einfach aus dem Bauch heraus, weil ich von den Hunden lerne. Ich beobachte viel, bei mir gibts kein "Arsch voll", es wird falsches ignoriert, arbeite viel mit Lob. Einmalig gegebene Verbote werden eingehalten, z.B. im überfahrenen Igel wälzen oder gefundene Pizza mampfen. Sonst haben Beide relativ viele Freiheiten.
    LG Dana

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  6. #6
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    Grrrrrr - neee Spass

    Ich knurre gar nicht oder gebe nur ansatzweise Geräusche des Hundes wieder. Man arbeitet über die Sprache Hund, das ist richtig, aber man sollte immer noch den Unterschied sehen, das der Hund ein Hund ist und ich ein Mensch.
    Wenn ich damit anfange dem Hund verständlich zu machen, wer bestimmt wo es lang geht, ist es mir immer ganz wichtig, das ich eine Wiese habe und es ruhig ist. Wenn am laufendem Band Hunde, Jogger und Fahrrad fahrer an mir vorbei donnern ist die wahrscheinlichkeit das der Hund unkonzentriert ist und vieles "falsch" war nimmt zu hoch.

    So wie Du das meinst mit dem weg gehen, das mein ich nicht.
    Klar kenn ich das auch, aber darum geht es dabei nicht. Ziel ist, das der Hund lernt, sowie er folgt (sich umdreht und verwundert nachtrabt ) sofort ein Lob folgt welches über Körpersprache, Körperkontakt und ruhige, leise Worte gegeben wird.

    Bewegt sich etwas für den Hund interessantes, darf er zwar nicht hin, ohne erlaubnis, aber er darf in dem Fall verweilen und sich das für ihn Interessante kurzweilig anschauen. Da ist es eben nur wichtig, das der richtige Zeitpunkt ( ab wann ist es Interessant, ab wann versucht er seinen Weg einschlagen zu wollen ) nicht zu verpassen.

    Jeder Blickkontakt der sich auf mich richtet wird ebenfalls positiv bestärkt.

    Meist dauert das ganze Spiel nur wenige Minuten. Danach verringert sich der Umkreis in dem sich der Hund bewegt oft schon und auch dafür folgt ein Lob.

    Es ist ziemlich detailgenau, was oftmals für Hundehalter schwer ist, die bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht so auf ihre Hunde beim Spaziergang geachtet haben. Gerade die Blicke sind wichtig, was die meisten nie sehen.

    Ich mach es dann meist so, das ich den Schatten vom Hundehalter spiele. Ich steh dann in einer für den Halter greifbaren nähe und leite ihn nur, falls das nötig ist.

    Was aber für viele nicht verständlich ist, warum nichts fressbares zum einsatz kommt. Das fällt vielen schwer, aber sie müssen diese kurze Zeit nur durch halten und werden dann schon die Erfolge sehen.

    @Dana?
    In einem toten Igel wälzen? Das hör ich gerade zum ersten mal

    Die vielen Freiheiten die Du ansprichst finde ich ebenfalls sehr wichtig. Ein Hund der nur nach Regeln und in der Bewegung des Halters läuft wird wenig seine eigene Persönlichkeit entwickeln und auf dauer frustriert werden.

    Dazu muss ich aber sagen, das mir bis lang ganz viele Hundehalter untergekommen sind, die echt angst haben, wenn der Hund mal aus freiem Willen etwas weiter entfernt über die Wiese läuft ohne das der Besitzer nur ansatzweise was dazu gesagt hat.
    Das "regelfreie über die Wiese laufen" scheint für die meisten ein ansatz zum Jagen zu sein
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  7. #7
    Übt für ... Avatar von kuddelkiki
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    Okay! Dann wende ich diese Methode zumindest zum Teil auch an .
    Das beginnt von Welpe an. Jedes mal wenn Hund beim Gassi zurück schaut oder auch nur einfach nur mal so (ohne Kmdo.) zu mir gelaufen kommt, gibt es ein Lob, kein Futter! Ich habe nämlich den Hintergedanken, was ist wenn das Futter mal alle ist??? Dann kommt der Hund nämlich nicht mehr....

    Blue ist jetzt der vierte Hund mit dem ich das so Handhabe. Bei ihr bin ich so weit, wenn sie Wild oder andere Hunde sieht, kommt sie zu mir gelaufen. Beim gassi darf sie sich frei bewegen, das kann auch schon mal sein, dass sie gute 50 m voraus rennt, aber sie "fragt", ob das so ok ist in dem sie immer mal wieder stehen bleibt, sich umschaut und auf mein ok wartet. Sage ich ok, geht sie weiter butschern ansonsten kommt sie zurück.

    Ich hätte das jetzt aber eher als "Bindungsarbeit" bezeichnet. Das sind für mich einfach so Sachen, die einem dem Altag mit dem Hund erleichtern. Vor allem wenn einem diese Art mit dem Hund umzugehen "in Fleisch und Blut übergegangen ist".

    Ich denke das hat auch viel mit Respekt vor dem anderen Individuum zu tun.
    GLG
    Kerstin

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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kantarro
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    Okay, wie Männe dass seit gut 20 Jahren macht...grins
    Nur hat das Kind mittlerweile wieder einen neuen Namen..lach..
    Alles liegt im Auge des Betrachters !

  9. #9
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Das beim Gassie vorweg laufen und kucken, machen meine auch. Chandor nicht so häufig, er hat viel mit seinen Zeitungen zu tun, ist aber okay für mich. Neela rennt ein paar Meter, kommt zurück und springt mich an, rennt wieder weg nach paar Metern kuckt sie zu mir, rennt zu Chandor, kommt zurück - ist ein ständiges hin und her. Hat sie sich ausgetobt, bleibt sie im Umkreis von 5 m.

    Futter hab ich auch nicht immer dabei. Aber ein Streicheln und liebe Worte müssen dem Hund auch mal reichen.

    Sehr weit weg sind sie nicht, vll max. 50 m. An Wegkreuzungen warten sie bis ich da bin und sage wos lang geht. In der Zeit wird noch Zeitung gelesen.

    Der tote Igel lag erst auf der Straße, da hat Madam immer nur nen langen Hals gemacht - auf die Straße dürfen sie nicht. Irgendwann hat den jemand auf die Wiese zwischen Straße und Fußweg gekickt. Das kam ihr sehr entgegen. Konnte sie aber vom wälzen abhalten, ich find es nicht so lecker, ihr Maden aus dem Pelz zu puhlen. Seit dem kuckt sie nur noch, ob er noch da ist.
    LG Dana

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  10. #10
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    Es ist schwer die Join Up Methode richtig schriftlich fest zuhalten.
    Oft verstehen die wenigsten es, wenn ich es erkläre. Zeige ich das ganze, kommt der "aaahhh" effekt zum vorschein.

    Was mir zb auch sehr, sehr wichtig ist, das der Hund raum hat.
    Die Schleppleine setzte ich nur ein, wenn der Hund noch keine Bindung hat. Das erschwert das ganze so ziemlich.

    Das ganze fängt bei dem "wer folgt" prinziep an.
    Erstmals muss ich drauf achten, das der Hund die Leine nicht so liegen hat, das er sich verletzten könnte. Also kurz anziehen ( nur spannung ) Hund drüber treten lassen und die Leine fallen lassen.



    Bei dem Rüden war es zb so, das er einem entgegen gesprungen kam, sowie er ein Kommando bekam. Es gab schon so viele meinungen zum anspringen "Zieh das Knie hoch" , "Hau ihm eine", "Jag ih weg" etc ... fand ich grausam, weil der Hund ledigtlich nicht wusste, was Sitz oder Platz zu bedeuten hat. aber der Hund war ja immer schuld

    Statt dazu zuraten, das wirklich zu machen, hab ich seinen Sprung vorraning abgeblockt und das nicht in dem ich ihm eine scheuer, sondern schon im ansprung mich direkt in den sprung stelle.



    Ratzdefatz sass der junge Mann.
    Er sollte Platz machen, verstand dieses Kommando danach aber als Sitz. Wieder ein fehlerhaftes eingearbeitetes Kommando. Das lief nach dem Motto "Ob ich sitz oder platz sage und er die Kommandos in einernander Würfelt ist egal, schliesslich steht er nicht mehr " - das war natürlich bescheiden




    In solchen Situationen brabbel ich die Kommandos aber nicht runter, wie viele oder besteche ihn mit einem leckerli.
    Ich bleibe so lange stehen, zeige das Kommando und lobe wenn er es macht, bis er auch wirklich da ist und es verstanden hat.

    Zeigt er desinteresse, wende ich mich ab.

    Auch bei der Übung des ablegens lege ich für mich viel wert drauf, den Hund zu anfang niemals den Rücken zuzuwenden und die abstände kurz zuhalten.
    Der Hund würde nur panik bekommen, ich würde ihn allein lassen.



    Und was meiner Meinung nach genauso wichtig ist, das der Hund pausieren kann. Es ist für einen Hund einfacher, für ihn bestehende Kommandos umzusetzen, als sie lesen zu müssen. Da ich kein Hund bin, ist es für uns beide mehr als schwer, so konzentriert zu bleiben und immer richtig zu reagieren.






    Tja und das Fuss kam dann von alleine.
    Kaum hatte er verstanden, was welche Körpersprache zu bedeuten hatte, kam er von ganz alleine zu mir ins Fuss ( bei diesem Rüden fungiert Fuss auf der rechten Seite - hat Gründe warum. Hat auch Gründe warum ausnahmsweise ich das gemacht habe )




    Nur mal als kleiner, bildlicher einblick
    Worüber ich mich gerade echt freue ( mag für euch vielleicht doof klingen ) aber das ihr mehr auf das "lob Mensch" und "körpersprache" arbeitet, als die meisten mit fressen.

    Ich hasse fressbares in der Arbeit mit einem Hund.
    Meiner Meinung nach versteht der über fressen nicht, was welches Kommando zu bedeuten hat. Bei Welpen kann man damit verknüpfungen setzen das ja, aber wenn der Hund im Kopf nur hat "Wann bekomm ich mein fressen" hat er von dem Kommando Sitz wenig mit bekommen.

    Und ganz ehrlich?
    Wenn ich Gassi gehe, soll der Hund auch laufen, rennen, spielen, schnuppern und co und mich nicht angucken weil ich Fleischwurst in der Tasche habe.
    Leider stoss ich mit dieser Meinung bei vielen Hundehaltern ( gerade die, die hier in Hundeschulen gehen ) auf harte kritik.

    "Wie kannst Du den Hund nur streicheln, der braucht was zu fressen damit der das versteht" wenn ich die gegenfrage "Warum?" stelle, bekomm ich keine gezielte antwort.

    Klar ist die Join Up Methode Zeitaufwendiger, aber lieber nutz ich 2-3 Monate, statt das ganze Hundeleben Fleischwurst mit mir rum zutragen.

    Toll das hier ebenfalls einige sind die genauso wenig von Futter bei der Arbeit/ Spaziergang halten.

    Genauso vertrete ich die Meinung, das der Hund in einer ihm vertrauten Umgebung zu fressen hat. Klar gibt es beim fressen genauso regeln ( bei mir darf ein Hund erst zum Napf, wenn ich das sage unabhängig davon ob der Napf schon auf dem Boden steht oder nicht ) aber er sollte beruhigt seine vollständige Mahlzeit fressen dürfen.

    Wenn man da bei Jan Fennell bleiben würde und es mit dem Wolf vergleichen würde, wäre das genauso wiedersprüchlich. Der Wolf muss jagen um sein fressen zu bekommen. Die Menge ist zwar immer unterschiedlich ( je nach dem was er erjagd hat ) aber er nimmt sich keine heppchen, weil er sich beim fressen gesetzt hat. Er nimmt soviel wie er braucht und vergräbt gegebenenfalls auch etwas.

    Folglich wäre meiner ansicht nach die Arbeit über Futter ein wiederspruch in sich.


    @Dana
    Kann ich verstehen, ich würde auch keine Maden aus dem Hundefell fumeln wollen.Ich denke dabei aber auch gleich wieder "wer weiss was der Ingel mit sich rum geschleppt hat" und der hund es vielleicht sogar selbst bekommen kann.
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