Mich würde es mal Interessieren, was ihr über die Join Up Methode denkt.
Ich habe sie vor einigen Jahren für mich entdeckt und arbeite fast nur noch über die Join Up Methode.
Sie kommt ursprünglich aus der Pferdehaltung. Als ich damals von dieser Methode erfuhr, war ich hingerissen, mit wie viel respekt man mit seinem gegenüber spricht.
Ich festigte meine eigene Körpersprache damals noch an den Pferden. Später verdrehte ich das ganze, das es auf den Hund passte.
Vor einer weile kam ich durch zufall auf ein Forum ( ich hatte was bei Google gesucht ) und stellte fest, das viele die Join Up Methode als "ausgrenzung" bezeichnen.Ich war natürlich neugierig und hab mir das ganze durch gelesen. Da wurde mir klar, das ich unbewusst gar nicht über ausgrenzung arbeitete, sondern mich selbst ausgrenzte.
Dann fand ich auf rat einer bekannten das Buch "Mit Hunden sprechen" von Jan Fennell. Sie wendet ebenfalls die Sprache des Hundes selbst an. Ergo die Join Up Methode.
Ich hab das Buch auch sehr gern gelesen, leider wurde mir dann aber bewusst, das sie eben doch noch anders arbeitet als ich. Es gibt also verschiedene möglichkeiten das ganze einzusetzen.
Monty Roberst, der die Join Up Methode ins Leben brachte, arbeitet über ausgrenzung mit dem Pferd, Jan Fennell nahm sich das Beispiel der Wölfe, arbeitet aber über Futter und ich mach gar nichts von den beiden ( bin wohl komisch)
Ich arbeite nicht über ausgrenzung, strafe, futter oder gar verboten. Es funktioniert genau genommen ganz einfach, in dem ich mit dem Hund über Körpersprache erstmals festlege, wer was zu sagen hat und welches Verhalten erwünscht ist. Erwünschtes Verhalten wird über eine positive reaktion ( einladende Körpersprache und ein motivierendes Lob ) ausgesprochen, unerwünschtes Verhalten wird ignoriert und ich entferne mich. Folgt der Hund, folgt wieder eine positive bestätigung.
Hat der Hund verstanden, wer den Ton angibt, zeige ich über Körpersprache und klare, deutliche Kommandos, was welches Kommando zu bedeuten hat und wie sich der Hund dabei verhalten darf.
Bis Anfang des Jahres wante ich sie jedoch nur an meinen eigenen Hunden an.
Erst seid diesem Jahr setze ich sie gegebenenfalls an Trainingshunden ein. Ein 1 1/2 Jahre alter Schäferhundmischling, der nicht abrufbar war, kein Fuss kannte und von Sitz und Platz wenig hielt, konnte all das bei 20 Minuten Join Up Methode lernen. Seid her kann die Besitzerin ihn im freien Fuss ( jedoch noch gesichert über mich und eine Feldleine die der Hund hinterher zieht ) nach Hause führen.Seid her lässt der Rüde auch die Kontrolle beim Spaziergang sein, flippt bei artgenossen nicht mehr aus und kommt voller freude als wenn er gerade die liebe seines Leben sehen würde, beim ersten abruf zurück.
Klar sind noch einige dinge zutun, aber da liegt es nicht mehr am Hund, dieses zu ändern, sondern am besitzer ( weit verbreitetes "Ich erzähl meinem Hund geschichten syndrom)
Er übertraff selbst meine Erwartungen. Die meisten Hunde gebrauchten bis zu 2 Monaten, er schaffte es in 20 Minuten seinem Besitzer den Respekt zurück zu geben, den er selbst bekam.
Was haltet ihr davon?
Was denkt ihr?



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Erst als Jane und Monty kamen, wußte ich was du meinst. Das Buch hab ich nämlich auch gelesen.
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Keine Ahnung... Ich würde sagen ich wende "Kiki´s Methode" an 








