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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Elene89
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    Standard Hund bellt ständig

    Hi Leute, ich mal wieder
    Leila ist ja nun sehr fleißig und hoch motiviert bei der Sache, wenn es um Tricks geht, das ist nicht das Problem, sondern, es macht ihr soviel Spaß, das sie die ganze Zeit kläfft, habe das nun ausgenutzt und "gib laut" beigebracht, klappt auch wunderbar, aber das still, klappt überhaupt nicht, wenn sie aus Spaß bellt. Sie bekommt sich nicht mehr ein, dann dreh ich mich weg und ignorier sie, aber sie bellt und bellt und bellt
    Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
    Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt

  2. #2
    Benutzer Avatar von westie-ollie
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    ja, das ist dann eine Übersprungshandlung. Da kannst du nichts anderes machen, als warten dass sie still ist und dann sofort das Wort sagen und sie gut loben. Einem Hund der das "ruhig" oder "still" lernen soll, bringt man erstmal das Bellen auf Kommando bei und dann kommt das "ruhig" hinterher. Und das geht eben dann nur mit der positiven Bestärkung des gewünschten Verhaltens.
    Viele Grüße
    Ilse und Ollie

    Fange niemals an aufzuhören und höre niemals auf anzufangen. (Cicero)

  3. #3
    Übt für ... Avatar von kuddelkiki
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    Leila kläfft wenn du mit ihr Tricks übst, bzw. mit ihr arbeitest weil sie so viel Spaß hat?
    Dann würde ich die Übung, die du gerade machst abbrechen und warten bis sie ruhig ist, vorher gehts nicht weiter. Das lernen die Hunde eigentlich recht schnell.

    Blue ist auch so ein Kandidat. Wenn ich mit ihr auf dem Hundeplatz bin, brennt sie regelrecht vor Eifer, was sie auch lautstark jodelnd und singend jedem bekannt gibt, der es wissen will (oder auch nicht ). Jedes mal wenn ich mit ihr auf den Platz wollte und sie wieder Theater gemacht hat, habe ich so lange gewartet, bis sie ruhig war. Manchma stand ich da echt 5 Minuten und habe einfach nur gewartet. Irgendwann war sie kurz ruhig und es kam ein fragender Blick, dann gabs ein kurzes Lob und ich bin endlich weiter gegangen.

    Das mit dem "gib laut" und "still" würde ich nebenher trotzdem üben, aber mach nicht alles durcheinander. Picke dir pro Übungseinheit 1, 2 Sachen heraus, die du ihr neu beibringen willst, diese machst du zuerst, wenn sie es gut gemacht hat hör auf und mache etwas, was sie schon gut kann. Die Übungseinheiten sollten immer mit einem Erfolgserlebnis enden.
    GLG
    Kerstin

    "Sic vis pacem para bellum"-"Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg vor"

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Elene89
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    Also Leila kann schon sehr viele Sachen, aber seit dem sie das "gib laut" bewusst auf Kommando kann, ist das kein Arbeiten mehr mit ihr *stöhn*, wenn sie dann mal nicht weiter weiß wenn wir zb mit Clicker arbeiten, fängst sie auch an zu bellen, dann macht sie rolle und schämt sich, macht männchen, geht halt ihr ganzes erlerntes durch, aber achtet nicht darauf was ich sage, sie kennt leine und bring aber leine bringen äh äh kannste knicken, das klappt net, aber dafür räumt sie mir auf kommando die dreckigen sachen in den wäschelorb oder räumt das kinderspielzeug weg
    komisches tier
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  5. #5
    Moderator Avatar von Arachne
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    Hm ich glaube das ist alles ein wenig viel auf einmal. Kein Wunder dass der Hund bei noch wieder was Neuem erstmal alle Register zieht. Ich denke mal gesichert ist von den ganzen Sachen noch nichts. Ich würde erst mal die Menge der ihr beizubringenden Sachen reduzieren.
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

  6. #6
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    So ein Triebtierchen habe ich auch: "Trieb" ohne Ende, manchmal nervt das eben und ist zuviel des Guten, das gibt es auch. Was sich bei meinen Triebtätern bewährt hat, (mir ist aufgefallen, daß die Hunde, wenn sie so hochdrehen, sowieso nicht in der Lage sind, etwas zu lernen oder konzentriert auszuführen,) ist eben Trieb herunterfahren, z.B. beim Gekläffe deutlich abbrechen und etwas LANGWEILIGES, ganz anderes zu tun.

    Bei Kuddelkiki klappt es duch Abwarten: der Hund dreht hoch, nichts passiert, Hund kommt wieder runter und gut ist, weiter geht´s in einer etwas entspannteren Trieblage.

    Erwünschtes Verhalten wird selbstverständlich positiv verstärkt, also belohnt. Aber ebenso kann und muß man manchmal unerwünschtes Verhalten einfach unterbinden - da reicht doch schon ein scharfes "nein-ruhig", damit der Hund überhaupt weiß, daß man nicht einverstanden mit der Kläfferei ist. Und das Ruhigwerden kann man wieder belohnen. Und schon weiß der Hund, was man eigentlich möchte, ohne "in der Luft zu hängen".

    LG G-pur

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Elene89
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    ok danke, ich werde das beim nächsten, für den hund, unverständlichen moment probieren
    Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
    Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    wie Arachne schon schrieb, der Hund ist hier erst mal überfordert weil er das was er eigentlich machen soll noch gar nicht richtig verknüpft hat.

    Er spielt hier einfach Memorie. Irgend etwas wir schon richtig sein um an die Belohnung zu kommen.

    Hier und gerade bei der Rasse ist weniger oft mehr. Von Triebtier würde ich hier nicht sprechen. Eher von Reizüberflutung. Trieb sieht anders aus.

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Ich schließe mich Arachne und Danilo an. Der Hund weis nicht genau was er machen soll und als Übersprungshandlung fährt er Erlerntes ab.

    Würde mit dem Hund nicht zu vieles auf einmall trainieren. Beim Training kurze Sequenzen und dafür öfter. Immer wenn etwas super geklappt hat, aufhören und den Hund zur Ruhe kommen lassen.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
    komm wir essen Oma - Satzzeichen retten sogar Leben

  10. #10
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    [QUOTE=Gärtner;206390]Der Hund weiß nicht genau was er machen soll und als Übersprungshandlung fährt er Erlerntes ab.

    Genau, wenn er wüßte, was er soll, würde er es natürlich tun... und da er so sehr will (das nenne ich einfach Trieb), dreht er hoch... das hilft ihm nicht, zu lernen.
    Elene89 schrieb, der Hund spult alles, was er mal beigebracht bekommen hat, ab, ohne darauf zu hören, was sie sagt, und bellt "aus Spaß", kriegt sich nicht mehr ein, auch wenn Elene89 sich wegdreht und ignoriert.

    Ihr liegt da bestimmt richtig, daß dem Hund zuviel zeitgleich beigebracht wird. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen, da ich es ziemlich gelassen angehe und bedacht schrittweise vorgehe, was die sportliche Ausbildung angeht. (Eigentlich altersmäßig könnten wir schon viel weiter sein...)

    LG G-pur

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