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Thema: Hunde - Diät

  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Hunde - Diät

    Schlankmachender Futterzusatz

    Ersetzen Sie für zehn Tage die Hälfte ihres Fertigfutters durch sehr weich gekochten Naturreis (wahlweise durch Vollkornnudeln). Fügen Sie außerdem:

    - gekochtes und pürriertes Möhrengemüse löffelweise hinzu,

    - einen spritzer kaltgepresstes Öl, damit ihr hund die fettlöslichen Vitamine der Möhre verwerten kann,

    - eine frisch ins Futter gepresste Knoblauchzehe und

    - je einen Löffel Honig und

    - einen Löffel Quark.


    Verrühren Sie alles gut miteinander und fügen Sie bei Bedarf noch etwas heißes Wasser hinzu, bis ein weicher, sämiger Brei entsteht.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    "Jeder dritte Hund ist zu fett!", wurde bei einer kürzlich veröffentlichten Studie bekannt. Mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sind verantwortlich für die Gewichtsprobleme der Hunde. Eine Diät reduziert das Gewicht. Die Dauer dieser Diät beträgt 6 bis 8 Wochen.

    Sollte Ihr Hund zu den Exemplaren gehören, die trotz genügend Nahrung ständig hungrig wirken, geben Sie ihm eine halbe Stunde vor der Hauptfütterung einen Teelöffel Traubenzucker.

    Übergewicht kann zu massiven gesundheitlichen Problemen bei Ihrem Hund führen: Die Gelenke und Knochen werden überstrapaziert, es können Herz- und Kreislaufprobleme entstehen und der Magen-Darm-Trakt kann geschädigt werden. Daher, ab auf die Waage. Wiegen Sie Ihren Hund zu Beginn seiner Diät, damit Sie einen Überblick über die genaue Gewichtsabnahme behalten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ihr Hund Übergewicht hat, oder es sich nicht zutrauen, einen geeigneten Ernährungsplan aufzustellen, suchen Sie ihren Tierarzt auf, er berät sie gerne.

    Lassen Sie ihrem Bello Zeit mit der Gewichtsabnahme: was sich während der Wintermonate an Speck angesammelt hat, kann nicht in einer Woche wieder verschwunden sein! Realistisch ist es eine Diätdauer von zwei bis drei Monaten anzusetzen.

    Reduzieren Sie die Futtermenge
    Alles, was ihr Hund auf den Rippen hat, muss er sich vorher angefressen haben.

    Reduzieren Sie also zunächst die Futtermenge auf 60 Prozent seiner vorherigen Menge.

    Weniger sollte es nicht werden. Bei manchen Hunden ist es hilfreich, während einer Abmagerungskur die Futtermenge auf drei Mahlzeiten zu verteilen, so wird der Verlust der Zwischendurch-Leckerlies als nicht so schmerzlich empfunden.


    Weizenkleie
    Soll die Schlüssel weiterhin ordentlich voll bleiben, können Sie einen Teil des normalen Futters durch ?Füllmaterial? ersetzen:

    Mischen Sie ein bis zwei Esslöffel angefeuchtete Weizenkleie darunter, oder erhöhen Sie den Rohkostanteil durch geriebene Möhren, Äpfel oder gehackten Salat. Im Fachhandel ist neuerdings auch spezielle Futterzellulose, die satt aber nicht dick machen soll.

    Tipp: ?Hunde freuen sich über ein zusätzliches Kraulen und Streicheln mindestens so sehr wie über ein Leckerchen? - wer's glaubt :-))


    Spezielle Diätfutter
    Weitere Diätfuttermittel sind Magerquark - er liefert hochwertiges tierisches Eiweiß, Lunge und frischer Pansen. Im Fachhandel gibt es außerdem spezielle Diätfutter, die reich an Ballaststoffen sind und alle notwendigen Vitamine und Inhaltsstoffe enthalten.

    Der Vorteil daran ist, dass sich ihr Hund trotz Diät an einer vollen Futterschüssel erfreuen kann. Informieren Sie sich über die verschiedenen Sorten speziellen Diätfutters im Futterhandel oder bei Ihrem Tierarzt.

    Wenn ihr Hund eine Diätkur macht, sollten Sie ihm aber keinen getrockneten Pansen geben ? dieser ist im Vergleich zum frischen sehr kalorienreich und würde die Diät zunichte machen.

    Auf Leckerchen verzichten
    Statt Keksen und kalorienreichen Leckerlis, zu denen kaum ein Hund ?Nein? sagt, wenn er Sie angeboten bekommt, sollten Sie Bello zwischendurch eine Möhre oder einen durchgetrockneten Brotkanten zu knabbern geben.

    Außerdem sind jetzt mehr Bewegung und Ablenkung als sonst angesagt. Auf diese Weise wird ihr Hund zum einen von dem Verlust seiner geliebten Leckerchen abgelenkt, zum anderen hilft ihm die Bewegung dabei, kontinuierlich abzunehmen.


    Aber, Fett ist lebenswichtig
    Denken Sie daran, dass Fett für alle Hunde lebensnotwendig ist. Vor allem ungesättigte Fettsäuren müssen in der Hundenahrung enthalten sein, da der Stoffwechsel des Hundes sich nicht herstellen kann.

    Trotz Futterreduzierung sollten Sie keinesfalls den täglichen Löffel Sonnenblumenöl im Futter vergessen.


    Weiterhin muss das Futter alle Nährstoffe enthalten

    Sorgen Sie unbedingt dafür, dass bei Ihrem Vierbeiner trotz der Nahrungsreduzierung eine vollständige Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen gewährleistet ist.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Fasten gehörte für die Vorfahren unserer Hunde genauso zum Leben wie Fressen, es war sogar ein fester Bestandteil ihres Lebens. Wölfen war nicht jeden Tag Jagdglück beschieden. Daher vergingen zwischen zwei Mahlzeiten oft Tage, an denen sich die Tiere von einem Happen Maus oder Obst und Gräsern ernährten. Im Winter konnte es auch vorkommen, dass sie tagelang gar nichts fraßen. Die Fastenkur
    Reinigt den Körper von innen und spendet neue Energie.

    Fasten ist gesund!
    Zu Fastenzeiten war der Magen und der Darm eines Wolfes völlig leer. Ein leerer Darm aber saugt alle Giftstoffe, die sich mit der Zeit in einem Körper angesammeln und die Körperfunktionen beeinträchtigen, wie ein trockener Schwamm auf. Beim nächsten Lösen werden Sie dann mit hinausbefördert.


    Die 3-Tage-Fastenkur nach H.G. Wolff
    Auch unser Haushund profitiert wie seine Vorfahren und die Wölfe von einem Hungertag. Sehr bewährt hat sich zur Gesunderhaltung der Hunde eine dreitägige Fastenkur nach dem Tierarzt H.G. Wolff. Er empfiehtl, dass der Hund zu Beginn drei Tage lang fasten soll. An diesen Tagen erhält er nur Wasser und jeden Abend ein mildes Abführmittel, damit der Darm vollständig entleert wird.

    Ernährung nach den Fastentagen
    Am vierten Fastentag soll der Hund laut H.G. Wolff zur gewohnten Stunde folgendes zu sich nehmen:
    - jeweils einen Esslöffel (für grosse Rassen) oder einen Teelöffel (für alle kleinen Rassen) rohes Hackfleisch,
    - grobe Haferflocken,
    - rohe geriebenen Möhren (oder ein anderes Wurzelgemüse, das unter der Erde wächst),
    und roh gehackte Salatblätter (Blattgrün, die Salatsorte kann je nach Jahreszeit wechseln, sie sollte über der Erde wachsen).


    ACHTUNG!
    Mit Hackfleisch ist natürlich nur Rinderhack gemeint! Auch wenn wir Ihnen zuvor empfohlen hatten, ihrem Hund Fleisch nicht roh zu geben, möchten wir hier doch das Rezept im Original weitergeben, da sonst eine Beeinträchtigung der Wirkung die Folge sein könnte.

    Dauer der Kur
    Diese Menge soll täglich um einen Löffel von jeder Sorte vermehrt werden, bis die normale Futtermenge erreicht ist (was der Hund selbst anzeigt, indem er etwas übrig lässt), und sie soll in dieser Form mindestens vier Wochen lang fortgesetzt werden.

    Fastenkuren sind für jeden Hund geeignet
    Natürlch muss der Hund nicht erst krank werden, bevor Sie mit Ihm diese Fastenkur druchführen. Auch ein gesunder, junger Hund profitiert davon. Allerdings gaben wir damals kein Abführmittel, sondern sorgten für viel Bewegung an der frischen Luft. Sollten Sie dennoch genau nach Anweisung eine Fastenkur mit Ihrem Hund duchführen wollen, fragen Sie in Ihrer Apotheke oder bei Ihrem Tierarzt nach einen geeigneten Mittel.

    Der wöchentliche Fastentag
    Im Anschluss an eine solche Kur sollten Sie an einem bestimmten Wochentag einen Fastentag für Ihren Hund einlegen, der den Effekt dieser Kur dauerhaft festigt. Auch wenn Sie es nicht übers Herz bringen sollten, die längere Fastenkur mit Ihrem Hund in Angriff zu nehmen, so gönnen sie ihm wenigstens einen wöchentlichen Fastentag.

    Natürlich wird Ihr Hund anfangs zur gewohnten Stunde darauf bestehen, dass jetzt Fütterungszeit ist, doch er wird bald verstanden haben, dass es an einem Tag in der Woche eben nichts gibt. Hunde fühlen sich dabei auch nicht unwohl.

    Ein Tag ohne Nahrung fördert die Wellness.
    Legen Sie den Fastentag auf einen Tag, an dem Sie selbst planen, außer Haus zu essen - dann muss der Hund ihnen nicht beim Essen zusehen.


    Den Fastentag vorbereiten
    Im Laufe der Zeit wurde festgestellt, dass man einen Fastentag durch bestimmte natürliche Zusätze im Futter des Vortages doppelt so effektiv durchführen kann.

    Tipp: Sie dürfen die Futtermenge für Ihren Hund am Tag nach dem Fastentag auf keinen Fall erhöhen!

    Bevor Sie den Fastentag einlegen, sollten Sie ihrem Hund folgendes verabreichen:

    Am Tag davor
    Mischen Sie zerquetschten Knoblauch (je nach Grösse und Rasse des Hundes zwischen einer halben und zwei Zehen) unter das Hundefutter. Knoblauch wirkt desinfizierend, bakterientötend und wurmwidrig auf Faden- und Spulwürmer im Darm, er reguliert den Stoffwechsel und erhöht zuverlässig die Widerstandskraft Ihres Vierbeiners gegen Infektionen.

    Rühren Sie einen Teelöffel echten Bienenhonig ins Futter. Honig ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, erhöht die Abwehrkräfte und wirkt positiv auf den gesamten Stoffwechsel. Besonders positiv ist seine Wirkung auf die Leber, die ja das große Entgiftungsorgan in unserem Körper darstellt. Zudem bindet Honig ein wenig den penetranten Geschmack des Knoblauchs.

    Mischen Sie einen fein gehackten oder geriebenen Apfel ins Futter. Die darin enthaltenen Pektine saugen die Giftstoffe im Darm auf.

    Geben Sie auch Leinsamen ins Futter. Frisch geschrotet muss der Leinsamen einige Stunden in Wasser aufquellen, bevor Sie ihn untermischen. Der Schleim, den er beim Einweichen bildet, legt sich über die Magen- und Darmwände und bildet einen natürlichen Schutz für die Schleimhäute. Auch Blähungen und Gärungsprozesse werden durch Leinsamen schnell wieder normalisiert.


    Wasser ist beim Fasten wichtig
    Sorgen Sie am Fastentag Ihres Hundes dafür, dass er ständig frisches Wasser zur Verfügung hat - so bleibt sein Kreislauf stabil. Die Wasseraufnahme in den leeren Magen spült zusätzlich die Harnwege durch.

    WICHTIG:
    Obwohl Fasten auch in der kalten Jahreszeit gesund ist, sollten Ihr Vierbeiner im Winter nur einen halben Fastentag einlegen. Durch die Kälte benötigt der Hund mehr Energie, um sich warm zu halten. Im Freien gehaltene Hunde dürfen daher während dieser Zeit je nach Rasse ruhig ein paar Kilos mehr auf die Waage bringen!
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  4. #4
    Candy
    Gast

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