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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard chemische Kastration

    Ich schaue gerade Menschen, Tiere und Doktoren. Es wurde über Kastration gesprochen. Der Arzt meinte, man solle es erst mal mit einer Chemischen Kastration versuchen, dann merkt man ob der Hund sich ändert. Tut er das nicht, bringt die richtige Kastration auch nix.

    Wer kennt sich damit aus?

    Mich würde interessieren, ob das dauerhaft oder zeitlich begrenzt ist. Wäre das eventuell eine Möglichkeit, wenn eine läufige Hündin im Haus ist?
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  2. #2
    Moderator Avatar von Arachne
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    Soweit ich weiss, hält die chemische Kastration ca. 3 Monate an. Allerdings sind die Auswirkungen bei der chemischen Kastration nicht immer mit denen der dauerhaften Kastration zu vergleichen. In dem Bericht den du gesehen hast, ging es ja darum das der kleine Hund markiert hat. Es muss jetzt nicht unbedingt sein dass er das bei der chemischen nicht mehr macht, es kann aber durchaus sein, dass er es bei der dauerhaften sein lässt.
    LG Arachne-Kerstin













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  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Bei Triebtätern wird ja auch eine chemische gemacht. Haben die dann noch Bock oder kriegen die einfach keinen mehr hoch? Wie wirkt sich das auf Hunde aus? Wie reagieren die darauf? Sind die Mädels dann egal? Oder werden nur keine Rüden mehr provoziert?

    Weist was ich meine?
    LG Dana

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  4. #4
    Moderator Avatar von Arachne
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    Bei den Hunden wird dadurch (soweit ich weiss, bin kein Fachmann/frau) die Testosteronherstellung vermindert, bzw. fast ausgeschaltet. So wird der natürliche Trieb des Hundes, auf jede läufige Hündin zu reagieren, oder auch gegen einen potentiellen Gegner (anderer Rüde) sein Revier und damit auch "seine Mädels" zu verteidigen runtergefahren, bzw. eventuell komplett ausgeschaltet.

    Bei Triebtätern soll durch die chemische Kastration der Sexualtrieb ausgeschaltet werden. Also der ptentielle Täter soll von vorne herein gar keine Lust bekommen und ohne Lust rührt sich ja auch nix. Nur ist das für Treibtäter, meiner Meinung nach, nicht das Mittel was uns in Sicherheit wiegen sollte. Die meisten Triebtäter begehen ihre Taten nicht vom sexualtrieb gesteuert, sondern mehr vom Machttrieb. Bei ihnen hat der sexuelle Übergriff etwas mit Machtausübung zu tun und ist nicht gesichert mit einer chemischen Kastration zu steuern.
    LG Arachne-Kerstin













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  5. #5
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Wenn das Testosteron nur vermindert wird und die läufige Hündin direkt neben ihm sitzt oder zusammen wohnt, könnte es theoretisch nicht helfen? Wie lange vorher müsste die Spritze gesetzt werden?Riechen die Mädels in dieser Zeit immer gleich oder riecht es immer stärker je näher sie den Stehtagen kommen?
    LG Dana

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  6. #6
    Moderator Avatar von Arachne
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    Also als empfängnisverhütende Maßnahme wird es schon helfen. Dafür ist es ja eigentlich gedacht.

    Ich meinte damit nur die, mit einer Kastration eingehenden Verhaltensänderungen beim Hund. Da können schon Unterschiede sein zwischen der chemischen und der dauerhaften Kastration.
    LG Arachne-Kerstin













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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Morgane
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    Hallo zusammen,

    also ich kenne die chemische Kastration nur im Zusammenhang mit einer Prostata-Vergrößerung. Bei einer Prostata-Vergrößerung kann man mittels einer chem. Kastration feststellen ob die Prostata bei einer Kastration sich wieder verkleinert.
    Ansonsten weiß ich noch, das durch eine chem. Kastration die Spermienbildung gehemmt / gestoppt wird.

    Ich persönlich fände es abllerdings keine so gute Idee, den Rüden 2x im Jahr chem. kastrieren zu lassen. Denke da würde es sich rentieren einen der Hunde richtig kastrieren zu lassen.

    Gruß Morgane
    Ganz einfach Visitenkarten, Mini-Shirts, Kappen oder T-Shirts online gestalten und bei Perfekter-Druck bestellen. Tassen und Mousepads sind auch erhältlich, neue Artikel kommen im März!!!

  8. #8
    Moderator Avatar von Arachne
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    Also auf Dauer halte ich von der chemischen Kastration auch nicht viel. Ich denke bei zwei Hunden, die in der Zeit nicht getrennt werden können und das ist ja oftmals schwierig, sollte man darüber nachdenken einen der beiden auf Dauer kastrieren zu lassen.
    LG Arachne-Kerstin













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  9. #9
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Original von Morgane
    Ansonsten weiß ich noch, das durch eine chem. Kastration die Spermienbildung gehemmt / gestoppt wird.

    Ich persönlich fände es abllerdings keine so gute Idee, den Rüden 2x im Jahr chem. kastrieren zu lassen. Denke da würde es sich rentieren einen der Hunde richtig kastrieren zu lassen.

    Gruß Morgane
    Einmal würde völlig ausreichen. Aber die Mädels sollen ja 1 - 2 mal läufig werden, bevor man sie kastriert. Ich möchte nämlich nicht züchten. Auserdem wäre sie bei der 1. Läufigkeit viel zu jund.
    LG Dana

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