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Thema: Othämatom

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Othämatom

    Mein armes kleines gequältes Hundetierchen (ED-OP, Allergien, Hornhauttrübung) quält sich seit Anfang November letzten Jahres mit einem Blutohr herum. In den Foren lese ich nur "bloß nicht operieren lassen..." und auch ich wollte ihr die OP ersparen.

    Also sie rutschte damals aus und knallte auf`s Ohr und es wurde sofort dick. Es wurde über Wochen hin zig mal punktiert und was soweit ok, wenn auch nicht mehr wie vorher - sie ist ein DSH, aber das Ohr war geknickt. Dann wieder angeschwollen, schmerzhaft - einige wenige Punktionen über 2 Wochen halfen. Und jetzt zum 3. mal dick - und zwar viel schlimmer als vorher.

    Wir sind auch bei einer Tierheilpraktikerin (wg. der Allergien) in Behandlung, daher glaube ich, wirklich alles getan zu haben, aber so geht es nicht weiter:

    Seit Ende letzter Woche ist die gesamte Ohrmuschel extrem angeschwollen. Samstag waren wir punktieren, gestern wieder (sie ist sogar freiwillig auf den Behandlungstisch gesprungen, obwohl es doch immer weh tut) und heute Abend ist die Ohrmuschel schon wieder kurz vor`m Platzen. Morgen hat sie OP-Termin. Mir ist egal, wie sie hinterher aussieht, wenn sie nur wieder schmerzfrei wird.

    Hätte ich gewusst, was sie in den letzten 6-7 Monaten mitmacht, hätte ich sie gleich am Ohr operieren lassen. Aber man hofft ja immer...

    Fazit: Beim 1. akuten Othämatom wurde es mit Punktieren und Salben besser, aber dieser Zustand hielt leider nicht.

    Wollte nur mal mitteilen, daß es wohl auch Fälle gibt, wo ein Othämatom operiert werden muß. Ich hoffe, es wird wieder - auf Dauer.

    LG Gabi

  2. #2
    Moderator Avatar von kuddelkiki
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    Ohjeee, das hört sich ja gruselig an! Ich drücke deiner kleinen Maus die Daumen, dass es ihr bald wieder besser geht.
    GLG
    Kerstin

    "Sic vis pacem para bellum"-"Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg vor"

  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Bei einer Bekannten ist es trotz OP nicht besser geworden. Das ging soweit, dass die Hündin jetzt an Gleichgewichtsstörungen leidet und den Kopf schief hält. Das ist mein Stand von Ende März, weiss nicht wie es jetzt ist.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  4. #4
    Moderator Avatar von Arachne
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    Ohje ich drück die Daumen!
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von muck00
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    so wie der Verlauf ist, scheint die OP wirklich die letzte Möglichkeit zu sein, dem Tier zu helfen.
    Muß ja nicht so ablaufen wie bei Danas Bekannten.
    Ich drücke die Daumen, und hoffe, das es so endet-- OP gelungen, Patient gesund.
    Ein Leben ohne Menschen kann ich mir vorstellen, ein Leben ohne Tiere nicht.

  6. #6
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    Danke Euch für`s Daumendrücken, ich war gestern echt down weil sie so schlecht dran war. Und vor jeder Vollnarkose habe ich Schiß.
    Also, jetzt ist erst mal alles ok, und es gibt doch Schlimmeres.
    Entspannte Grüße
    Gabi

  7. #7
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    Unglücklich

    Hallo Leute,

    nach der OP war erst mal alles gut: sie trug "Trichter", damit sie nicht kratzt.

    Lange Geschichte, Zusammenfassung: Wegen Pilz-Bakterienentzündung Ohrentropfen, sie schüttelt, und die Ohrmuschel ist wieder etwas flüssigkeitsgefüllt, prall, heiß und schmerzt. Nicht so schlimm wie vor der OP, aber schlechter als direkt danach.

    Nun mein Gedankengang: sollte es wieder schlimm werden und noch eine OP anstehen, werde ich die Ohrmuschel wohl abschneiden lassen.
    Wenn sie dann schüttelt, passiert nichts. Und da dann der Gehörgang freiliegt und Luft beikommt wird vielleicht auch die Pilzinfektion dauerhaft besser. Es sollte doch endlich mal gut sein!

    Eigentlich wollte ich noch ein oder zwei Prüfungen mit ihr machen - VPG ist ja unser Hobby (meines und sie ist begeistert dabei). Wenn nun das rechte Ohr (das mit der SV-Tätowierung) weg ist, sollte doch ein tierärztliches Attest genügen bei der Identitätskontrolle, oder sollte vielleicht die Täto-Nr. nach der OP links tätowiert werden, oder muß sie gechipt werden?

    Und noch eine Überlegung: bei uns ist auch ein Rüde. Wenn sie schon (wieder) in Narkose liegt, ist es doch sinnvoll, sie kastrieren zu lassen (Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke)? Ich hatte vor ihr zwei Hündinnen: die 1. bekam mit 6 Jahren Gebärmutterentzündung, war ansonsten immer gesund, und wurde daraufhin kastriert. Die 2. wurde als sie älter war medikamentös läufigkeitsunterdrückt (nie wieder sowas!) und bekam Gebärmutterentzündung und wurde kastriert.
    Da meine jetzige Hündin bei allen möglichen medizinischen Komplikationen "hier, ich!" ruft (ED-OP, Augen, Ohren, Analdrüse, Allergien - was kommt als nächstes? Sie ist 4 1/2 Jahre) wäre damit eine Gebärmutterentzündung nicht möglich, und wenn sie eh`in Narkose liegt... - das Kupieren ist ja keine Großaktion.

    Also meint Ihr, daß etwas gegen das Entfernen der Ohrmuschel spricht oder die zeitgleiche Kastration? Letze Hitze war Januar.

    LG Gabi

  8. #8
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Der Chip soll beim SV ja eh eingeführt werden, also warum nicht. Das Tätowieren würde ich mir dann ersparen.

    Kastrieren ... bei uns war es von Anfang an klar, weil ich keine Unfallwürfe bzw. überhaupt Welpen in die Welt setzen wollte. Und sie wurde 2 Monate nach der Läufigkeit kastriert. Bei euch steht sie schon fast wieder an. Weiss nicht obs ein TA dann macht.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  9. #9
    Moderator Avatar von kuddelkiki
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    Hallo Gabi,
    und wie sieht es aus? Gehts deiner Maus jetzt wieder besser?
    GLG
    Kerstin

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  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Danke für die Antworten und Danke der Nachfrage. Das Ohr hängt etwas tiefer wie bei Rambo auf der letzten Seite von "Der Gebrauchshund".
    Die Ohrspitze ist immer noch dick und warm, aber nicht mehr schlimmer geworden. Mit den Otomax-Ohrentropfen ist die Entzündung innen gleich wieder besser geworden, mit diesem Mittel werden wir wohl leben müssen.

    Und ja, sie war läufig, früher als erwartet. Der Junge wollte sie schon letzten Freitag decken, seitdem sind sie getrennt. Heute waren wir das 1. Mal wieder zu dritt spazieren, kein Problem. Aber zuhause, als ich sie probeweise zusammenließ, wollten BEIDE gleich wieder! Jedenfalls ist sie wieder voll fit.

    LG Gabi

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