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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Standard Stuten, der schlüssel zum Glück?!

    Hey leute

    hab hier gerade einen sehr interessanten artikel gelesen.

    Jeder sagt ja immer, der Hengst ist entscheident, damit was "gescheites" rauskommt! Aber wenn man einen tophengst auf eine Rabenmutter, einfach nicht zur zucht geeignete Stute lässt dann würde ja auch nix gutes rauskommen! die Stute ist ja dafür verantwortlich dass das fohli erzogen wird etc.

    was sagt ihr dazu? was muss für euch ne stute haben, damit sie zur zucht geeignet ist?!

    LG eva

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nawar
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    Hi Eva!
    Also ich bin ja ein Anfänger, was die Pferdezucht angeht, aber man sagt, die Stute vererbt sich zu 60% und der Hengst nur zu 40 %. Außerdem hast Du Recht, das die "Erziehung" der Fohlis über die Mutter erlernt wird. Das Sozialverhalten wird grundlegend über die Mama geprägt...
    Zudem ist es wichtig eine gesunde und korrekte Stute zur Zucht zu verwenden. Dafür gibt es ja auch die verschiedensten Zuchtverbände, wo man die Stute beurteilen lassen kann.
    Ich habe mir im November 2007 eine Stute für meinen Hengst gekauft und bin sehr gespannt auf das "Ergebnis" , welches in ca 2 Wochen zu sehen ist.
    Fakt dabei ist: Es zerbrechen sich Jahr für Jahr Züchter die Köpfe über die perfekte Anpaarung, aber eine Überraschung ist es immer was dabei rauskommt...
    LG
    Silke

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    ja da hast du recht. man steckt ja eh nie dahinter was dann entgültig raus kommt.

    Hast du denn bildchen von den beiden? was schätzt du denn das raus kommt?

    Nawar ist ja ein schecke, die stute auch? wusstest du dass wir hier mega bildergeil sind? :D :D

    danke schon mal für deine antwort =)

    LG eva

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von shaz
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    Ich sehe das ähnlich wie ihr. Da das Fohli ja von der Mutter und nicht vom Vater aufgezogen wird, gibt sie ihm ja auch erste Pferdeanstandseinmaleins mit. Allerdings sollte gerade bei Herdentieren auch ein paar andere Artgenossen dabei sein, damit der Zwerg auch das untereinander mit anderen Tieren lernt
    Ich bin ja so gespannt, was der Mini meiner Stute für einer Wird. Meine Hübsche ist ja schon eine recht *hüstel* selbstbewusste Stute, die innerhalb der Herde trotzdem recht gern für sich ist. Was wird sie ihm mitgeben????? (ich brauche eine Videokamera.....)
    Viele Grüße

    Shaz, Sue und Sting

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    naja also da kann es ja dann schon passieren dass das kleine auch so wird. ist aber nicht unbedingt der fall... häufiger ist es so. beispielsweise die stute meiner freundin:
    Mutti war Leitstute der Herde und die kleine hat das bis heute beibehalten... die lässt sich - wie ihre mama- nix von anderen sagen! egal ob hengst oder stute oder wallach :D :D

    =) Lg eva

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nawar
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    Hänge mal, wie gewünscht, ein Foto dran. Auch wenn Eva die Beiden an anderer Stelle im Forum schon bewundert hat...
    Mein Fohli muß leider erstmal allein mit Mama und Papa bleiben. Eigentlich sollte ich eine "geliehene" Stute mit Fohlen über den Sommer dazubekommen, aber die Besitzer haben einen anderen Platz gefunden. Versteh ich ja auch, dort haben sie Stute und Fohlen näher bei sich.
    Mal sehen, eventuell ergibt sich ja noch demnächst was...
    Angehängte Grafiken

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    schwääärm*

    ja hab sie zwar schon bewundert aber is doch schöner für die die hier gerade erst dazu stoßen ein bild im anhang zu finden und nich erst das halbe forum durchforsten müssen

    ja ist schon schade aber der kleine bekommt trotzdem genug erziehung denke ich doch :D

    wie ist das eigentlich? wenn jetzt ein hengstfohlen rauskommt, kann es passieren dass nach einer zeit Nawar ziemlich bösartig zu ihm werden kann? er ist ja ein vermeindlicher "Gegner" der seine Racy wegnehmen könnte?! in freier wildbahn müssen die junghengste ja auch nach ner bestimmten zeit wech

    lg eva

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nawar
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    In der ersten Zeit wird es überhaupt keine Probleme geben, denke ich. Fohlen sind ja keine "Gegner". Erst wenn die kleinen Hengste so mit 1,5 Jahren geschlechtsreif werden, dann wird es kritisch. Natürlich auch mit Stutfohlen, denn sie könnten dann vom eigenen Vater gedeckt werden und das wollen wa ja net...
    Aber ich stelle mir vor, dass das Fohlen zum Herbst hin abgesetzt wird. Da erübrigt sich dann die Problematik.
    LG

  9. #9
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
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    aaalso ganz biologisch und wissenschaftlich gesehen, vererben stute und hengst 50:50 ihre gene und so. jedes pferd hat für jede eigenschaft IMMER ein merkmal der mutter und eins des vaters bekommen. was genau weitergegeben wird und von wem das fohlen am ende mehr hat, ist zu einem zufall, und es hängt damit zusammen welche eigenschaft dominant verebt wird und wie die gene der eltern zusammen spielen. Mal ein beispiel:

    Ich weiß es ist ein blödes beispiel aber nehmen wir mal di egröße der ohren (mir fällt grad nichts besseres ein ;).

    Kleine Ohren sind das resessive Merkmal (a), große Ohren sind das Dominante (A).

    1. Möglichkeit:
    (Anmerkung: es spielt keine Rolle wer von Pferd 1 oder Pferd 2 Hengst und wer Stute ist, das mancht keinen Unterschied)
    Hengst und Stute haben beide Kleine Ohren.

    Genotyp Pferd 1: a/a* Genotyp Pferd 2: a/a*
    (*jeweils ein a wurde von der Mutter und eins vom Vater vererbt!)
    Phänotyp Hengst: a Phänotyp Stute: a

    Nun können beide nur klein "a" vereben, da beide nur dieses Merkmal haben.
    Ob die Kombination jetzs so: a/a* so: a/a* so: a/a* oder so: a/a* aussieht ist in diese Fall egal, das Fohlen hat in jedemfall den Genotyp a/a und den Phänotyp a und somit kleine Ohren. Welche kleinen "as" zusammen kommen ist Zufall.


    2. Möglichkeit:
    Pferd 1 hat große Ohren, Pferd 2 kleine.
    Genotyp Pferd 1: A/a Genotyp Pferd 2: a/a
    Phänotyp Pferd 1: A Phänotyp Pferd 2: a
    Mögliche Verebungen/Genotypen des Fohlens: a/a A/a A/a a/a

    Das Fohlen kann also zu 50 Prozent den Phänotyp A und zu 50 Prozent den Phänotyp a haben. Die chance auf kleine Ohren liegt somit bei 50% genauso wie die chance auf große Ohren.
    Was es nun wird ist Zufall.

    3. Möglichkeit
    Pferd 1 hat große Ohren, Pferd 2 kleine.
    Genotyp Pferd 1: A/A Genotyp Pferd 2: a/a
    Phänotyp Pferd 1: A Phänotyp Pferd 2: a
    Mögliche Verebungen/Genotypen des Fohlens: A/a A/a A/a A/a

    Das Fohlen hat aufjedenfall den Phänotyp A und somit aufjedenfall Große Ohren. Allerdings ist es aufjedenfall träger des Allel für kleine Ohren (a) und mit einem Partner der ebenfalls Träger dieses Merkmals ist oder sogar kleine Ohren hat, kann es später auch kleine Ohren vererben das sein genotyp heterozygot ist (A/a).
    Was es nun wird ist auch hier Zufall.

    4. Möglichkeit
    Genotyp Pferd 1: A/aGenotyp Pferd 2: A/a
    Phänotyp Pferd 1: A Phänotyp Pferd 2: A
    Mögliche Verebungen/Genotypen des Fohlens: A/a A/a A/A a/a

    Das Fohlen hat zu 75% den Phänotyp A und große Ohren, zu 25% den Phänotyp a und kleine Ohren. Alle A/a's können wie in dem vorherigen Beispiel kleine Ohren vererben obwohl sie große haben. A/A ist homozygot dominant und wir somit aufjedenfall große Ohren vererben egal mit welchem Partner. Was es nun wird ist Zufall.

    5. Möglichkeit
    Genotyp Pferd 1: A/A Genotyp Pferd 2: A/a
    Phänotyp Pferd 1: A Phänotyp Pferd 2: A
    Mögliche Verebungen/Genotypen des Fohlens: A/A A/AA/a A/a

    Das Fohlen hat aufjedenfall den Phänotyp A und große Ohren. Es wird zu 50% ein heterozygoter Träger des Allel für kleine Ohren und kann auch evtl. kleine Ohren vererben. zu den anderen 50% kann es es nicht, da es homozygot ist. Was davon es nun wird ist wie immer Zufall.


    6. Möglichkeit
    Genotyp Pferd 1: A/A Genotyp Pferd 2: A/A
    Phänotyp Pferd 1: A Phänotyp Pferd 2: A
    Mögliche Verebungen/Genotypen des Fohlens: A/AA/A A/AA/A

    Das Fohlen hat zu 100% den Phänotyp: A und wird zu 100% große Ohren vererben. Was es nun wird ist Zufall, spielt aber keine Rolle da alle kombinations möglichkeiten das gleiche Ergegniss bilden.


    das ist jetz mal ganz vereinfacht. ist natürlich etwas komplexer, da das pferd an sich ein komplexeres lebewesen ist, (so sind zb. drei allelenpaare für ein merkmal zuständig zb. a/a b/b und c/c zusammen bestimmen die grüße der Ohren und somit entstehen natürlich noch mehr kombinationsmöglichkeiten) aber das spielt keine rolle, weil im prinzip ist es das selbe, nur eben vereinfacht.

    und soll heißen: Die Stute ist selbstverständlich genauso wichtig wie der Hengst.

    Und geprägt wird es aber natürlich durch die mutter, was auch nicht zu verachten ist.

    eine Stute bei uns hat ihr fohlen immer weg gescheucht wenn menschen zum guggen kamen damit es nicht hingeht, und wollt auch selber nie schmusen und das fohlen war im nachhinein am anfang immer viel zurückhaltender insgesamt und besonders menschen gegenüber als die anderen, deren mütter sie immer guggen lassen haben und auch selber immer kontakt zu mensch gesucht haben....

    naja =)
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von shaz
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    Standard

    Ach du grüne Neune!!!Das lese ich mir morgen nochmal durch, wenn ich aufnahmefähiger bin


    @Nawar: Deine Bilder sind phantastisch!!!
    Viele Grüße

    Shaz, Sue und Sting

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