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Propolis
Ich hab Euch mal was im Barfer Forum über Propolis kopiert.
Propolis ist so eine Art natürliches Antibiotika. Ich habe es flüssig in der Apotheke gekauft und gebe es ab und zu zur Stärkung des Immunsystems. Ich mische dann 5 Tropfen unter das Futter.
Propolis
Eigentlich müsste es im Bienenstock nur so wimmeln von Bakterien und Viren, die die Bienen von den verschiedensten Ausflügen in der Natur mit den eingesammelten Pollen heimtragen. Doch keine Spur davon! Die Bienen besitzen nämlich eine wachsähnliche Desinfektionsmasse, die so genannte Propolis oder das Kittharz. Dieser Stoff schützt den Stock, damit die auf engstem Raum bis zu 50.000 zusammenlebenden Einzeltiere vor eingeschleppten Krankheitserregern verschont bleiben. Die Propolis hat also 2 Aufgaben: Sie dichtet den Stock ab und schützt das Bienenvolk und seine Produktion vor Bakterien und Viren. Dieser klebrige Stoff, den die Bäume zum Schutz gegen Verletzungen absondern, ist für die Bienen das wichtigste Hygienemittel im Stock.
Es besteht im Wesentlichen aus Harzen, Wachs, Ölen und unlöslichen Bestandteilen. Außerdem enthält es wertvolle Spurenelemente (z.B. Zink, Eisen und Kupfer) und Vitamine (z.B. Vitamin B und E). In der Monographie, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, steht, daß Propolis u.a. bei nicht eitrigen Schleimhautentzündungen der Atemwege und der ableitenden Harnwege und bei diversen Hauterkrankungen als Homöopathikum eingesetzt werden kann.
Aufgrund eingehender Forschungen weiss man, dass Propolis desinfizierende, antimykotische, entzündungshemmende, schmerzstillende und abwehrkräftigende Eigenschaften besitzt. Die Inhaltsstoffe von Propolis bestehen aus: Flavonoiden, Galangin, Pinocembrin Quercinin, Apigenin, Halangin, Ruthin. Diese sind bakterizid, fungizid und viruzid. Das Quercinin hat sich als Herpes-wirksam erwiesen. Propolis enthält mindestens 30 Substanzen, die antimikrobiell wirken. Ein Keim kann, wenn er Resistenzen entwickelt, maximal 9 verschiedene Plasmide aufnehmen und Resistenzen bilden. Will er die Plasmide behalten, kostet es den Keim einen hohen Energieaufwand, denn er muss die Plasmide, falls er damit arbeiten will, energetisch verschlüsseln. Auch wenn er mit 9 angreifenden Substanzen fertig wird, schafft er es nicht, gegen weitere 21 angreifende Substanzen zu widerstehen. Daher kennt Propolis keine Resistenz.
Propolis ist zu empfehlen bei Akne, Ischias, Magenschleimhautentzündung, zur Stärkung des lmmunsystems, bei Arthritis, Hühneraugen, Arthrose, Aphthen (Pusteln/Bläschen), Soor (Candida-Pilz-Infektion), Zahnfleischentzündung, Mandelentzündung, Schuppenflechte, Hämorrhoiden, Prostatitis, Eierstockentzündung, Gebärmutterentzündung, Ausfluss, Scheidenentzündung, Trichomonaden, Halsentzündung, Eiterprozessen, Erkältung, Asthma, Grippe, Husten, Kehlkopfkatarrh, Tennisarm, Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung. Dank dem hohen Gehalt an natürlichen Wirkstoffen sind die therapeutischen Anwendungsformen sehr ausgedehnt. Ganz im Vordergrund steht der antibiotische Effekt. Zahlreiche Versuche haben ergeben, dass viele schädliche Mikroorganismen (bestimmte Bakterien, Pilze) durch Propolis abgetötet werden. Dies gilt zum Teil auch für Viren z. B. bei Herpes. Darüber hinaus stärkt es die körpereigene Abwehrkraft. Die desinfizierende Wirkung ist so hoch einzuschätzen, weil es bei der Anwendung zu keinerlei Nebenwirkungen kommt, ganz im Gegensatz zur Zerstörung der physiologisch notwendigen Darmflora bei Einsatz von Antibiotika. Nebenbei machte der russische Biologe lsintin folgende Feststellung: Imker, die täglich Propolis kauen, erreichen ein ungewöhnlich hohes Alter und sind gegen Abnützungskrankheiten gefeit. Dies deutet auf eine tonisierende und geriatrische Wirkung des Bienenkittharzes hin.
Propolis erwies sich als hochwirksames Antibiotikum mit breitem Wirkungsspektrum. Unter anderem bekämpft es zahlreiche Bakterien, Pilze und sogar verschiedene Viren, gegen die die Schulmedizin noch keine wirksamen Arzneimittel zur Verfügung stehen. Vor allem Eitererreger und Pilze, die Haut- und Schleimhautentzündungen verursachen, werden durch Propolis günstig beeinflusst. Ferner wurde nachgewiesen, daß Propolis Erkältung und Grippe vorbeugen kann und sogar gegen Infektionen mit Herpes-Viren, aber auch im Mund-Lippenbereich (Fieberbläschen) und auf der Mundschleimhaut sowie die Gürtelrose hervorrufen, gut wirkt. Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet sind schlecht heilende Verbrennungen, Brandwunden, Wunden, Geschwüre und Hautentzündungen, insbesondere auch Akne. Und selbst die hartnäckige Schuppenflechte spricht auf Propolis gut an, sofern man sie durch eine Spezialdiät ergänzt. Gute Erfahrungen auch bei Erkrankungen im Hals-Ohren-Nasenbereich. Rachen-Mandeln- und Kehlkopfentzündungen, Abszesse des äußeren Gehörganges usw. Das Bienenkittharz hilft auch bei Durchblutungs-störungen, Krampfadern, rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen Bandscheiben- und Schleimbeutelentzündungen etc. (Anm: als Salbe!). Schließlich kann Propolis auch noch bei zahlreichen inneren Erkrankungen allein oder ergänzend verwendet werden. Besonders wirkt es auf den Darm. Viele Entzündungen lassen sich Dank der antibiotischen und entzündungshemmen-den Wirkung heilen, ohne daß die Darmkeime zerstört werden. Aber auch zur Nachbehandlung des Darms nach Antibiotika- und Strahlentherapie, bei Darmträgheit, Durchfall, bewährt sich Propolis. Ferner bei Entzündungen des Magens, der Leber. Ebenso günstig werden Reizungen und Entzündungen der Nieren, Harnwege, Harnblase und Vorsteherdrüse beeinflusst. Ganz allgemein wirkt Propolis kräftigend und mild anregend auf den gesamten Organismus, stärkt das Herz und beugt Arterienverkalkung vor und steigert vor allem die Körperabwehr. Propolis hat eine regenerative Wirkung bei allen Wunden; auch bei Brandwunden dient es der Geweberegeneration.
Rezeptvorschläge:
Propolis-Tinktur
5-10 g Propolispulver
50 ml eines 70 %igen medizinischen Alkohols
Das Propolispulver mit dem Alkohol in ein Fläschchen füllen. Die Mischung 14 Tage verschlossen bei Zimmertemperatur stehen lassen, pro Tag ein- bis zweimal schütteln. Danach die Tinktur durch einen Papierfilter abfiltrieren und in eine saubere Flasche abfüllen. Die Tinktur sickert im absoluten Zeitlupentempo hindurch. Der Vorgang kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Vor jedem Gebrauch der Tinktur den Inhalt der Flasche gut aufschütteln.
Propolis-Salbe
10 g Bepanthen
1 g Propolispulver
Dieses ist eine einfache Variante eine Propolissalbe herzustellen, die zudem noch über die Wundsalbe gut wirkt und schützt. Beide Zutaten einfach gut vermischen. Die Salbe hält sich zwischen 6 und 12 Monaten, je nach Lagerung und Gebrauch.
Propolis-Salbe
40 g kaltgepreßtes Olivenöl
10 g reines Bienenwachs
Propolistinktur
Das Bienenwachs vorsichtig in einem Gefäß im Wasserbad schmelzen und unter ständigem Rühren das Olivenöl zufügen. Rühren Sie solange, bis die Flüssigkeit klar ist. Nehmen Sie dann das Gefäß aus dem Was-serbad und rühren Sie solange ununterbrochen weiter bis die Mischung salbenartig erstarrt ist. Anschließend geben Sie die gewünschte Menge Propolis-Tinktur tropfenweise unter Rühren hinzu. Bitte rühren Sie anschließend noch ein paar Minuten weiter, damit das Propolis gleichmäßig verteilt wird. Die fertige Salbe kühl und trocken lagern.
Infektionen der Mundhöhle und des Zahnfleisches
10 bis 15 Tropfen der Propolistinktur in ein halbes Glas Wasser geben und damit zweimal täglich den Mund spülen oder Propolis-Verdünnung ohne Alkohol pur auftragen.
Stärkung des Immunsystems
Propolistinktur stärkt das Immunsystem und hilft in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr. Einfach mehrmals täglich zehn bis fünfzehn Tropfen Propolistinktur auf ein Stück Brot träufeln und es danach gründlich durchkauen. Bei Tieren kann man Propolis auch pur mit etwas Honig vermischen und es abschlecken lassen. Dadurch wird eine verbesserte Aufnahme durch die Mundschleimhäute erreicht.
Schnittwunden
Bei Schnittwunden sollte immer eine Propolistinktur wegen ihrer antibakteriellen Eigenschaften aufgetragen werden, um die Infektionsgefahr zu verringen. Es kann aber auch als Pulver pur aufgetragen werden. Es bildet sich keine Entzündung, die Wunde verschließt sich und heilt schneller ab.
Entwurmung für Hunde
1 ml Propolis Urtinktur auf 500 ml Wasser in ein dunkles Gefäß geben und im Kühlschrank aufbewahren. Davon 6 Tage lang 2 TL für den mittelgroßen Hund (ca. 20-25 kg) verabreichen. Bei leichteren oder schweren Hunden entsprechend anpassen. Propolis müsste auch prophylaktisch wirken, da es den Darm wurmabweisend macht. Für Hunde, Katzen, Welpen und Pferde ebenso geeignet. Auf einen gereizten Magen kommt Propolis nicht so gut.
Lippenbalsam
15 g reines Bienenwachs
5 g Propolispulver
5 g Lanolin (Wollfett)
40 g kaltgepresstes Olivenöl
Das Bienenwachs in einem Gefäß im Wasserbad schmelzen und unter ständigem Rühren das Olivenöl zufügen. Rühren Sie solange, bis die Flüssigkeit klar ist. Nehmen Sie dann das Gefäß aus dem Wasserbad und rühren Sie solange ununterbrochen weiter bis die Mischung salbenartig erstarrt ist (Kaltrühren), dann das Lanolin und das Propolispulver zugeben. Bitte rühren Sie anschließend noch ein paar Minuten weiter, damit das Propolis wirklich gleichmäßig verteilt wird. Die fertige Salbe in ein luftdichtes Gefäß geben und kühl und trocken lagern.
Propolis ist u.a. auch ein natürliches Antibiotikum (AB). Daher ist es NICHT zur Daueranwendung geeignet. Es stellt sich auch KEINE Resistenz ein. Als Kur, vor allem bei akuten Beschwerden, oder kurzzeitig in den Herbst-/Wintermonaten zu empfehlen. Aber NIE nach dem Motto "viel hilft viel".
In äußerst seltenen Fällen kann Propolis zu einer Allergischen Reaktion führen, deswegen ist es ratsam ein wenig Propolis erst an einer kleinen Hautstelle zu testen bevor man es tatsächlich anwendet.
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