Stute vom Blitz erschlagen
Eine 26-jährige Stute ist auf einer Weide bei Groß-Umstadt (Hessen) vom Blitz erschlagen worden. Eine Passantin beobachtete am Samstagnachmittag, wie das Tier plötzlich von Funken umgeben war und auf der Stelle starb. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Gewitterregen gerade erst eingesetzt. Das berichtet Echo online. Der Pferdehof-Besitzer sagte dem Echo, dass der Körper des Pferdes nach dem Unglück keine Brandspuren aufwies. Deshalb geht er davon aus, dass der Blitz unmittelbar neben dem Pferd einschlug.
Wie verhalte ich mich als Reiter und Pferdebesitzer bei Gewitter?
In den vergangenen Tagen gab es in ganz Deutschland viele Gewitter. Pferde auf einer freien Koppel sind besonders gefährdet. Deshalb die Tiere lieber in den Stall bringen.
Reiten gehört zu den gefährlichsten Sportarten bei Gewitter. Der Reiter sitzt in erhöhter Position und gibt daher für den Blitz ein sehr gutes Ziel ab. Zudem weisen Pferde eine große Schrittspannung auf.
Aber was ist eigentlich eine Schrittspannung?
Schlägt ein Blitz in den Boden ein, breitet sich die Spannung kreisförmig von der Einschlagsstelle aus und verliert dabei an Stärke. Zwischen den Vorder- und Hinterhufen besteht dann ein Spannungsunterschied, insbesondere dann, wenn das Pferd läuft. Und ein Spannungsunterschied bedeutet: Strom fließt. Das kann dann richtig gefährlich, ja sogar lebensbedrohlich werden
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