Nachtrag zum ersten Bericht
Der Hintergrund:
Christine Wels wurde im vergangenen Jahr vom Amtsgericht Plön wegen Tierquälerei verurteilt. Außerdem erteilte die Richterin der damals 59-jährigen Berufsverbot. Christine Wels wurde damals vorgeworfen, auf dem Reiterhof von Gut Nehmten bei Plön im Sommer 2006 fünf Pferde in mindestens sechs Fällen brutal mißhandelt zu haben. Ihren Wallach ?Wimbledon? soll die ehemalige Dressurreiterin z. B. mit der Reitgerte und Sporen derart brutal geschlagen haben, dass er blutige Stellen und Abschürfungen erlitt.
Am darauf folgenden Tag soll sie das völlig erschöpfte Tier abermals misshandelt haben, so dass der Fuchs aus dem Maul blutete und lahmte. Als das Tier gestürzt sei, habe sie es brutal wieder hochgetrieben.
Einer Stute soll sie derart zugesetzt haben, dass ihr ein Ohr einriss und sie Beulen am ganzen Körper aufwies. Dies alles wurde durch Zeugen bestätigt. Die Reiterin wies damals alle Vorwürfe zurück. Sie würde ihre Pferde "lieben".
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN ist von den aktuellen Videoaufzeichnungen geschockt, denn nun quält Christine Wels anscheinend in Dänemark die ihr anvertrauten Pferde. "Es ist wohl das Fürchterlichste wie man ein Pferd behandeln kann. Dies hat mit der Ausbildung eines Pferdes nicht das Geringste zu tun?, so FN-Generalsekretär Dr. Hanfried Haring. ?Wir werden eine Strafanzeige wegen Tierquälerei bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erstatten. Darüber hinaus haben wir den dänischen Pferdesport-Dachverband informiert, da es sich scheinbar um Vorkommnisse in Dänemark handelt?, kündigte Haring weitere Maßnahmen an
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