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  1. #1
    Bine02
    Gast

    Standard Erziehund/Haltund/Zusammenleben....

    Weil ich jetzt eben grad diese Aussage von Quanto gelesen hab:
    Man muss ihnen nur klar machen wer Chef im Rudel ist!
    Der Mensch!!!!!!!!!


    wollte ich Euch mal was fragen:ich lese und höre in der letzten Zeit immer mehr über "positive Verstärkung" bei der Hundeerziehung..klingt ja gut,nur was manche mittlerweile draus machen....Hundi darf keinen Stress bekommen,zu nichts gezwungen werden...selbst an der Leine führen ist Stress,ich zwinge damit ja dem Hund meinen Willen auf,unerwünschtes Verhalten wird einfach ignoriert,erwünschtes dagegen sofort belohnt....schön und gut:Wenn ich das immer lese,naja,ich fasse mal zusammen,wie ICH es verstehe,wie sie es beschreiben:
    Beispiel 1:
    Mein Hund muss nicht an der Leine laufen,denn ich will ihn ja zu nichts zwingen..während wir also so spazieren gehen,ich immer schön hinter meinem Hund her,weil ich will ihn ja nicht in eine bestimmte Richtung zwingen,der Hund könnte dadurch Stress bekommen und Schaden nehmen,rast er auf eine vielbefahrene Strasse zu....ich lasse ihn und ignoriere das,weil es ja ein unerwünschtes Verhalten ist,und suche mir später aus der Zeitung einen neuen Welpen aus....
    Beispiel 2:
    Mein Hund sitzt auf dem Sofa,was er eigentlich nicht darf,das ignoriere ich aber,weil es ein unerwünschtes Verhalten ist.Ich setze mich daneben,und mein Hund fletscht die Zähne und knurrt mich an,weil er nicht möchte,das ich neben ihm sitze....ich ignoriere ihn und stehe wieder auf..als ich es später noch mal probiere,beisst er mich in den Arm..ich ignoriere das natürlich umgehend.....

    Ist natürlich jetzt ironisch überspitzt,aber was haltet ihr von dieser "ich darf meinen Hund zu nichts zwingen,muss unerwünschtes Verhalten ignorieren" Trend????Das springt einem ja überall an.....
    Positiv bestärken,natürlich klar,mach ich ja auch,nur bei bestimmten Verhaltensweisen greif ich durch!Fertig aus,basta!ICH hab hier das sagen,und das Hundi zu lernen!
    Wie haltet Ihr das?????

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    Standard

    das kommt von der Wattebäuschchenwerferfraktion.
    Läuft der Hund auf die Strasse wird das ignoriert. Wird er überfahren muss ich den Schei.. aufwischen.

    Klar muss ich konsequent sein und nicht's durchgehen lassen, was ich nicht möchte.

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Liegt halt an der Vermenschlichung des Hundes!

    Bei mir gibt es klare Regeln und es wird auch dahin gegangen wo ich es will, nicht der Hund! Soweit kommt das noch das der Hund entscheidet wo es lang geht!

    Sicher hat der Hund auch seine Freiheiten, in dem Rahmen wie ich es zulasse.

    Es gibt Leute die haben zuviel Tiernanny geguckt!

    Es heißt immer ja früher da gab es nur eine Ausbildungsart für Hunde, die "Hau drauf" Methode.

    Lag es wirklich nur an den bösen Menschen oder vl. eher daran das die Hunde früher noch nen arsch in der Hose hatten und sich dem Herrchen mehrfach entgegen gestell haben! Meines Erachtens waren die Hunde früher halt härter im nehmen und sind durch den Menschen verweichlicht worden!

    Sorry das ist meine Meinung!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Malimaus
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    @bine02

    ich sehe es genau so wie du
    Das Geheimnis aller Erziehung und Ausbildung beruht im richtigen Erkennen und Verwenden vorhandener Anlagen !

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    gerade in der Junghundphase gibt es zwar positive Bestärkung für "geleistete Dienste", aber auch da gibt es nur eine Richtung und das ist MEINE!

    wenn ich aber mit dem Hund was mache wird er natürlich ermutigt und beim Beutespiel belohnt, sonst verliert er irgendwann die Lust,
    wenig richtig gemacht ist immer mehr!!!!!

    auch muss man sehr viel sehen können am Hund, seine Signale erkennen und dementsprechend handeln. Die Richtlinien setze aber nur ich und nie der Hund!

    auch beim Spazieren muss ein Hund abrufbar sein und das kriege ich selbst mit ner Tonne Wattebüschel nicht hin!


    LG Jack
    lg Jack

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Malimaus
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    ganz genau jack *grins*
    Das Geheimnis aller Erziehung und Ausbildung beruht im richtigen Erkennen und Verwenden vorhandener Anlagen !

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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  8. #8
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Es gibt aber auch Sachen, die man ignorieren kann.

    Zum Beispiel hat Chandor Stöckerverbot. Beim Gassie hat er immer wieder welche angeschleppt. Hab ich so lange ignoriert, bis er es sein lies und auf mein Spiel mit Ball eingestiegen ist. Jetzt spielt er gerne mit Ball.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Nachtrag

    meiner Meinung nach ist die Beziehung zum Hund das A und O!

    stimmt das Verhältnis hat man automatisch weniger Probleme, aber gerade die Beziehungsarbeit wird oft falsch angegangen, siehe Tiernanny

    Selbst wenn man mehrere Hunde hat, ist es möglich schon in jungem Alter die Hunde auf sich zu beziehen, darin liegt die Kunst der Ausbildung!

    Das Sitz und Platz kann mir egal sein,
    Hauptsache sie schauen wenn ich reagiere und das mit Freude!

    Lg Jack
    lg Jack

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Malimaus
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    Das Geheimnis aller Erziehung und Ausbildung beruht im richtigen Erkennen und Verwenden vorhandener Anlagen !

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