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  1. #1
    RavisQ
    Gast

    Standard Welche Rasse ist geeignet?!

    So Leute, ich brauche mal wieder euren Rat!

    Ich habe vor mir in den nächsten Wochen/Monaten wieder einen Hund zuzulegen.
    Nun bin ich jedoch etwas unschlüssig bezüglich Rasse u.Ä.

    Die Sachlage ist folgende:
    Meine Freundin und Arbeitskollegin hat eine 2 jährige Australian Shepherd Hündin und möchte diese nun (ebenfalls von einem Aussie) decken lassen.
    Dummerweise wird diese Hündin ums verrecken nicht läufig und ich bin am überlegen mich nicht doch anderweitig umzusehen, da es schließlich noch ewig dauern würde, bis ich den Welpen letzten Endes bei mir hätte.

    Möglicherweise könnt ihr mir ja in Sachen Rasseberatung etwas helfen!

    Der Hund würde täglich knapp 8-12 Stunden bei mir auf der Arbeit (Gestüt) sein. Dort leben außer knapp 170 Pferden auch noch 5 andere Hunde (Rüden & Hündinnen). Ebenso sind eigentlich immer Kinder vor Ort.

    Ich suche grob gesagt einen Hund mit folgenden Eigenschaften:

    *Kinderfreundlich
    *Ausdauernd (Begleitung auf Ausritten etc.)
    *mind. 45cm hoch - gerne höher, ideal wären so um die 60cm
    *vom Optischen her gefallen mir z.B. folgende Rassen: Australian Shepherd, Border-Collies, Hovawart, Huskys, Terwueren, Alaskan Malamute, Eurasier, Labrador Retriever, u.ä.

  2. #2
    Massiv Dog
    Gast

    Standard

    .........hmm das sind ja jede menge die du dir da ausgesucht hast, du solltest so lange ausgrenzen bis nich mehr viel übrig bleibt, das macht es dir vll leichter ne Wahl zu treffen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von ginger
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    Beiträge
    6.745

    Standard

    Da Du auf einem Gestuet Arbeitest ,solltest Du zum Border- Colli Tendieren.
    Husky nicht so sehr Hundefreundlich und auch ziemlicher Dickkopp.
    Jedenfalls die ich so kenne.

  4. #4
    FurryCur
    Gast

    Standard

    Warum sollte man auf einem Gestüt einen Border Collie nehmen? Soll der die Pferde hüten?
    Vom Border Collie würde ich klar abraten, es gibt viele die mit 5 Stunden Action am Tag, Erlebnis-Spaziergängen, Agi und Dogdance ausgelastet sind, aber es gibt auch immer wieder viele, die ja "als Familienhunde" gezüchtet plötzlich doch einen tierischen Hütetrieb haben und dann unterfordert zu echten Problemhunden mutieren wenn sie etwa 3 Jahre alt sind.

    Hovawart hat einen starken - wie der Name schon sagt - (Hof-)Wachtrieb, ob das so ideal ist für ein Gestüt, wo ja sicher auch oft fremde Menschen hinkommen - würde ich auch von abraten.

    Husky - nein, passt gar nicht zu deinem Umfeld, meine Meinung. Mag ein anderer anders sehen, aber für mich gehört ein Husky nicht in die von dir beschriebene Lebenssituation.

    Tervueren kenne ich keinen persönlich, von dem könnte ich mir aber schon eher vorstellen, dass er für dich in Frage käme. Ideal würde ich ihn allerdings nicht nennen.

    Alaskan Malamute - noch mehr nein als Husky.

    Labrador Retriever könnte ich mir mit entsprechender Erziehung sehr gut auf einem Gestüt vorstellen. Es sind Arbeitshunde mit reichlich Kondition, richtig sozialisiert sind sie im Allgemeinen sehr kontaktfreudig und kommen so auch mit "viele Fremde auf *meinem* Hof" Situationen zurecht.

    Aussie ist ja inzwischen zu einem echten Modehund unter den Reitern mutiert. Besser als wenn er als reiner Stadthund unterfordert vor sich hin verdummt. In Anbetracht der Tatsache, dass hier tagtäglich eine Menge Reiter mit erwachsenen, gut sozialisierten und scheinbar ausgelasteten Aussies unterwegs sind, würde ich sagen, dass auch diese Rasse für dich in Frage käme. Schwierig wird es aber, wenn du ein "Hardcore Exemplar" erwischst, dass dann anfängt überdreht die Pferde wie Rinder zu treiben. Denn auch Aussies haben es wirklich in sich, es sind hochintelligente und sehr arbeitsintensive Hunde, nur weil sie neuerdings angeblich perfekte Familienhunde sind (die sich quasi selbst erziehen ) heißt das ja nicht, dass das auch stimmt. Ich kenne eine Menge Aussies, alle werden vom Halter gefordert und gefördert, aber man kann sagen, dass trotzdem etwa die Hälfte mehr oder weniger stark verhaltensauffällig ist. Es ist eben wirklich ein Arbeitstier.

    Eurasier - finde ich persönlich zu lahmar***ig. Ist sicher ein toller Hund, aber es dürfte für dich noch schwieriger und langwieriger sein an einen (guten) Eurasier zu kommen, als auf den Wurf der Hündin von der Freundin zu warten.

    Ehrlich: ich würde dir den Labbi empfehlen, mit entsprechender Erziehung muss aus dem Hund ja kein "Labbinator" werden, der alle irre macht mit seinem trampelig-ungezügeltem Verhalten (von solchen Labbis gibt es hier unzählige, leider...).

    Was den Wurf der Freundin angeht: plant sie "nur so" einen Wuf zu haben? Oder züchtet sie *richtig* in einem Verband und weiß was sie da tut? Gerade mit den Aussies finde ich "einfach so" völlig unüberlegt. Denn dort gibt es z.B. den Merlefaktor, der zu Taub- und Blindheit in der 3. Generation führen kann, wenn Merle mit Merle verkreuzt wird (Achtung ist beim versteckten Merlefaktor geboten), Augenkrankheiten, der MDR1 Gendefekt, Skelettprobleme, Verhaltensauffällligkeiten,.... die Liste dessen, was durch unüberlegte Zucht von Laien enstehen kann, ist lang.

    Ich möchte dir ans Herz legen, dass du dir für deinen zukünftigen Hund einen wirklich guten Züchter suchst, der größten Wert auf körperliche und geistige Gesundheit in der Zucht legt, auf das Wesen achtet, Vorsorgeuntersuchungen, und alles was sonst rassespezifisch evtl anfallen könnte, beachtet und durchführt.

    LG!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von zipfelhut
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    Beiträge
    200

    Standard

    Huhu,

    Ich sehe da noch ein ganz anderes Problem bei den meisten Rassen, mit denen Du sympathisierst: Die Fell-Länge! Auf einem Reiterhof kann und muß man davon ausgehen, daß der Hund sich mal im Stroh niederlegt, beim Heufüttern herumwuselt, durch Matschepfützen tobt, etc. etc.
    Das allabendlich neben der normalen Fellpflege wieder rauszubekommen dürfte Dir kein Vergnügen werden, nimm meinen Tip an und such Dir einen Hund mit kürzerem Haar aus, ständiges ziependes Entfilztwerden ist einem Hund kein Vergnügen.
    Wie FurryCur richtig sagte, schätze auch ich es so ein, daß ein Border Collie - ebenso wie ein Australian Shepherd Dog - kein geeigneter Hund ist, um tagsüber "nebenher" zu laufen. Diese Hunde sind dermaßen auf ständige Aktion getrimmt, daß sie sich von dem reichhaltigen Unterhaltungsangebot welches ein Reiterhof bietet, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Tätigkeiten auswählen, die nicht immer menschlichen Beifall finden werden. Solch ein Hund ist ein Vollzeitjob - oder sollte es nach meiner Auffassung jedenfalls sein.
    Für mein spontanes Empfinden würde ich Dir mal einen Blick auf die Gruppe der Sennenhunde empfehlen. Allesamt sind es eigentlich eher menschenfreundliche Tiere - obwohl ich ganz klar herausstellen muß, daß die von Dir gewünschte Kinderfreundlichkeit jedem Hund beigebracht werden kann und muß, kein Hund kommt als Kinderfan oder Kinderfeind auf die Welt; ein neutrales und unbefangenes Umgehen mit Kindern seitens des Hundes setzt zudem auch die Anwesenheit "hundetauglicher" Kinder voraus; ohne die kann er nicht lernen, wie Kinder funktionieren.

    Joar, der Appenzeller oder der Entlebucher Sennenhund wären vielleicht ne nette Sache - der Berner ist freilich auch ein sympathischer Kerl, nur solltest Du dort sehr, sehr vorsichtig sein, woher Du ihn holst; momentan ist er leider mehr im Trend, als seiner Rasse gut tut...


    Der Appenzeller




    Der Entlebucher




    Der Berner


  6. #6
    Benutzer
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    Beiträge
    83

    Standard

    Original von FurryCur
    Warum sollte man auf einem Gestüt einen Border Collie nehmen? Soll der die Pferde hüten?
    Vom Border Collie würde ich klar abraten, es gibt viele die mit 5 Stunden Action am Tag, Erlebnis-Spaziergängen, Agi und Dogdance ausgelastet sind, aber es gibt auch immer wieder viele, die ja "als Familienhunde" gezüchtet plötzlich doch einen tierischen Hütetrieb haben und dann unterfordert zu echten Problemhunden mutieren wenn sie etwa 3 Jahre alt sind.

    Hovawart hat einen starken - wie der Name schon sagt - (Hof-)Wachtrieb, ob das so ideal ist für ein Gestüt, wo ja sicher auch oft fremde Menschen hinkommen - würde ich auch von abraten.

    Husky - nein, passt gar nicht zu deinem Umfeld, meine Meinung. Mag ein anderer anders sehen, aber für mich gehört ein Husky nicht in die von dir beschriebene Lebenssituation.

    Tervueren kenne ich keinen persönlich, von dem könnte ich mir aber schon eher vorstellen, dass er für dich in Frage käme. Ideal würde ich ihn allerdings nicht nennen.

    Alaskan Malamute - noch mehr nein als Husky.

    Labrador Retriever könnte ich mir mit entsprechender Erziehung sehr gut auf einem Gestüt vorstellen. Es sind Arbeitshunde mit reichlich Kondition, richtig sozialisiert sind sie im Allgemeinen sehr kontaktfreudig und kommen so auch mit "viele Fremde auf *meinem* Hof" Situationen zurecht.

    Aussie ist ja inzwischen zu einem echten Modehund unter den Reitern mutiert. Besser als wenn er als reiner Stadthund unterfordert vor sich hin verdummt. In Anbetracht der Tatsache, dass hier tagtäglich eine Menge Reiter mit erwachsenen, gut sozialisierten und scheinbar ausgelasteten Aussies unterwegs sind, würde ich sagen, dass auch diese Rasse für dich in Frage käme. Schwierig wird es aber, wenn du ein "Hardcore Exemplar" erwischst, dass dann anfängt überdreht die Pferde wie Rinder zu treiben. Denn auch Aussies haben es wirklich in sich, es sind hochintelligente und sehr arbeitsintensive Hunde, nur weil sie neuerdings angeblich perfekte Familienhunde sind (die sich quasi selbst erziehen ) heißt das ja nicht, dass das auch stimmt. Ich kenne eine Menge Aussies, alle werden vom Halter gefordert und gefördert, aber man kann sagen, dass trotzdem etwa die Hälfte mehr oder weniger stark verhaltensauffällig ist. Es ist eben wirklich ein Arbeitstier.

    Eurasier - finde ich persönlich zu lahmar***ig. Ist sicher ein toller Hund, aber es dürfte für dich noch schwieriger und langwieriger sein an einen (guten) Eurasier zu kommen, als auf den Wurf der Hündin von der Freundin zu warten.

    Ehrlich: ich würde dir den Labbi empfehlen, mit entsprechender Erziehung muss aus dem Hund ja kein "Labbinator" werden, der alle irre macht mit seinem trampelig-ungezügeltem Verhalten (von solchen Labbis gibt es hier unzählige, leider...).

    LG!
    das wären auch so meine gedanken.
    meine erfahrungen zu den huskys....die die ich bislang kennengelernt habe, hatten alle einen ausgesprochen hohen jagdtrieb. noch dazu sind sie sehr selbständig. wäre also aus dieser sicht vielleicht auch keine so gute auswahl.
    beim retriever solltest du allerdings auch auf eine gute zucht achten, da diese rasse auch gelenkskrankheitsanfällig ist.

    viel glück für deine suche!bin gespannt, wöfür du dich letztendlich entscheidest.

  7. #7
    elchen1980
    Gast

    Standard

    Hm Gestüt würd ich auch eher einen Hund nehmen mit "wenig" Fell,also Kurz.wenn der sich mal inne Motten packt

    Aber warum ist nur immer Husky = hundefeindlich.sind die den alle falsch erzogen
    Aber Husky würd cih nicht ehmen,meistens Jagttrieb,seltene ausnahmen die denn nich haben.Ist zwar ausdauernd aber halt der Jagttrieb.
    Ansonsten weiss ich so nix,da wir halt nur Husky bzw Dsh haben/hatten

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von redbumper
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    385

    Standard

    Hi

    Welch wunderbarer Beitrag von FurryCur.
    Kraft gespart indem ich mch voll anschließe.
    Ich finde einen Hütehund für Dich gar nicht so geeignet.
    Auch die kleinen Sennenhunde gewöhnen sich mitunter an
    in die Hacken zu kneifen.

    Wenn ich einen Großpudel vorschlage,
    schüttelt sich die Hälfte der Foris,
    dabei sind das wirklich nette Hunde
    die nicht dazu neigen Pferde zu treiben.

    Viele Grüße

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Skorpi
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    19

    Standard

    Ich tippe auf den Labrador .. der ist eigentlich..gutmütig.. * Ausnahmen bestättigen die Regel **
    Man kann auch ohne Hund leben , nur lohnt es sich nichtLG Heike

  10. #10
    Candy
    Gast

    Standard

    Und was wäre so verkehrt an einerm mischlingß

    Man könnte ja zb mal im tierheim nachfragen ob es hunde dort gibt die Pferde usw gewohnt sind....dann testen und dann entscheiden....

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