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  1. #51
    Erfahrener Benutzer Avatar von Black Sammy
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    Wenn ich mir in dem Film die Bedrohungsszene so ansehe, drängt sich mir die Frage auf, hat ein Hund kein Recht auf Selbstverteidigung wie jedes andere Lebewesen? Ich habe einen recht friedlichen Labrador, aber der würde bei so eindeutigen Drohgebärden eines Fremden diesen mit einem ganz bösen Knurren warnen. Sein Selbsterhaltungstrieb ist artgerecht intakt. Aber vielleicht ist Sammy ja ein getürkter Listenhund
    Gruß, Black Sammy

    Meine Meinung ist vielleicht nicht immer der Weisheit letzter Schluß, aber copyrightfrei und kann deshalb bedenkenlos übernommen werden
    Es gibt Menschen, Tiere und Hunde. Konrad Lorenz

  2. #52
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Chandor würde ich jetzt so einschätzen wie diesen Bronko. Meideverhalten bei Bedrohung, aber man steckt nicht drin und Hunde entwickeln sich weiter.

    Neela hätte er in dieser Situation nicht anfassen dürfen. Direkt aus der Bedrohung anfassen, das geht nicht, der wäre getackert gewesen. Diese Mappe hätte weg müssen und noch mal normal nähern. Dann ist das kein Thema.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  3. #53
    Moderator Avatar von Arachne
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    Also das eine will ich euch mal sagen wenn jemand meine Rana mit so nem roten Schirm erschreckt hätte dann wäre sicher was passiert. Nein,...mein Hund hätte nichts getan aber von mir hätte der eins auf die Mappe bekommen. Unglaublich!
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

  4. #54
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Kein normaler Mensch stellt sich direkt vor die Hundenase um den Schirm aufzuklappen.

    Meine kennen auch Schirme. Die wurden aber in einem gewissen Abstand aufgemacht, ich hab sie auch aufschnappen lassen.
    LG Dana

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  5. #55
    Erfahrener Benutzer Avatar von Morgane
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    Wir hatten mal einen Husky-Schäferhund, der war zwar schwarz wie ein Wolf, aber lieb wie ein Lamm. Eigentlich hatte er immer mehr Angst als Lust zu beißen.
    An einem Tag jedoch, hatte ich ihn dann grade noch so packen können. Um es kurz zu erklären, ich war damals so 13 oder 14 Jahre alt. Ich sass auf einer Bank, der Hund daneben, die Leine lag über meinen Beinen. Da kam ein Junge auf uns zu, etwa 6-8 Jahre alt, und hatte einen stock dabei. Diesen hielt er mit beiden Händen, als er nun so 1,5 bis 2 Meter vor uns stand, "rutschte" ihm der Stock aus einer Hand und schwang in unsere Richtung. Pascha kam hoch, knurrte, fletschte die Zähne, ich bekam ihn grade noch an der Kruppe zu fassen. Pascha lag sofort wieder ruhig auf dem Boden. Passiert war nix. Die Eltern des Jungen gifteten mich an, von wegen bissiger Hund usw. das aber ihr Kind den Hund provoziert hat, das hat niemand gesehen. Klar, wenn Pascha den Jungen erwischt hätte, dann wäre er immer ein Beißer gewesen. Damals war es noch nicht so extrem mit dem Thema Kampfhund, von daher wäre da wohl nicht so viel passiert. Das der Junge den Hund aber dahingehend provoziert hat, das der Hund sich bzw. sein Rudel verteidigen musste, interessiert in der Situation leider niemanden.

    Ich möchte nicht jeden Beißvorfall auf die leichte Schulter nehmen, aber ich bin der Meinung, dass einige Vorfälle verhindert werden können, wenn die Erwachsenen den Kindern beibringen würden, dass auch der Hund Schmerzen empfindet und das vor allem nicht jeder Hund lieb ist. Ich bin mir sicher, das einige Vorfälle auch auf ein Fehlverhalten der Kinder zurückzuführen ist.

    Meine Tochter hat es letzten Samstag selbst erfahren müssen das nicht jeder Hund lieb ist und auch wenn er lieb ist, sich nicht unbedingt umarmen lässt. Waren aber nur ein paar Kratzer und kein richtiger Biss.

    Also, kurz und knapp, was ich eigentlich sagen wollte. Man sollte nicht immer direkt dem Hund die Schuld geben, man sollte die ganze Situation beleuchten. Vor allem sollte man aber auch dem Hund eine gewisse Reizgrenze zu gestehen. Klar sollte ein Hund in den meisten der gezeigten Situationen ruhig bleiben. Aber bei einer Attacke (wie mit der Mappe) darf er (von meiner Seite her) ruhig zeigen "Hier ist Schluß", der Halter ist (meiner Meinung nach) dann verantwortlich das der Hund nicht beißt.

    Gruß Morgane
    Ganz einfach Visitenkarten, Mini-Shirts, Kappen oder T-Shirts online gestalten und bei Perfekter-Druck bestellen. Tassen und Mousepads sind auch erhältlich, neue Artikel kommen im März!!!

  6. #56
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Da kann man den Hund noch so gut erziehen, viele Dinge trainieren, den Hund auf Sachen vorbereiten, es passieren immer wieder unvorhergesehene Situationen. Eigentlich müsste man die Hunde zu Hause lassen, weil es so viele unerzogene Menschen gibt. Niemand will sehen, was mit dem Hund gemacht wurde, es werden immer nur seine Reaktionen gesehen. Ich finde es völlig normal, dass ein Hund sich verteidigt, wenn er bedroht/ angegriffen wird.

    Vor ein paar Tagen gelesen:

    Ein älters Pärchen geht mit seinem Tibet Terrier in ein Cafe. Der Hund kennt sowas, ist völlig entspannt, gut erzogen und legt sich zu Füßen seiner Besitzerin. Nach einer Weile schäft er ein. Eine Mutter mit ihrer Tochter wollte das Cafe verlassen. Die 9-jährige entdeckt den schlafenden Hund. Springt auf ihn zu, landet auf den Knieen - der Hund ist immer noch im Tiefschlaf - und fasst ihn an der Nierengegend an. Der Hund aus dem Schlaf gerissen, dreht sich knurrend und schnappend zu dem Mädchen um. Aus reiner Panik, es könnte ein "Feind" sein. Als er seinen Irrtum bemerkt, lässt er von seinem Tun ab. Der Kommentar der Mutter - wie kann man so ein aggressives, bissiges Vieh in ein Cafe lassen. Hier von der Erziehung des Hundes zu sprechen ist völlig absurd. Die Erziehung des Mädchens sollte hier im Vordergrund stehen.
    LG Dana

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  7. #57
    Erfahrener Benutzer Avatar von Morgane
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    Genau das ist das was ich ausdrücken wollte. Die Situation die ich vor Jahren hatte war ja ähnlich. Ich habe deswegen ja extra das "rutschte" in Anführungszeichen gesetzt, denn ich weiß nicht ob es Absicht des Jungen war (dann wäre das ziemlich dreist gewesen) oder wirklich nur ein Versehen. Aber der Stock schwang in unsere Richtung, hätte ich nicht abschätzen können, das der Stock uns nicht erwischt hätte ich ja auch darauf reagiert.

    Ich weiß, warum ich meiner Tochter immer sage "Nie ein Tier einfach anfassen, vor allem nicht wenn es ruht." Hätte das Kind die Besitzer gefragt und wäre dann unter den Tisch, so hätten die Besitzer ja reagieren und den Hund "wecken" können. Aber genau solche Situationen landen dann bei der entsprechende Rasse des Hudes in der Zeitung, nur vergessen die dann dazu zu schreiben, das der Hund ja nur schlafend unter einem Tisch lag und das Mädchen auf ihn zugerannt kam.

    In der Zeitung stehts dann so:
    Mädchen von Hund gebissen!
    In einem Cafe sass ein 9jähriges Mädchen ganz ruhig mit der Mutter als ein älteres Ehepaar mit ihrem Hund das Cafe betrat. Der Hund erblickte das Mädchen und schoss direkt auf dieses zu und verbiss sich in Arm und Gesicht. Die Besitzer waren nicht in der Lage den Hund festzuhalten.
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  8. #58
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Ja, und in deinem Zeitungstext hört es sich dann wieder nach einem großen Hund an, weil die Besitzer den Hund ja nicht halten konnten.


    Es wird immer nur das böse Raubtier gesehen und bei Nichthundehaltern kommt sowas gut an. Die Medien bauschen es noch auf, lassen die Hälfte unter den Tisch fallen und der Rest wird auch noch falsch erzählt. Würden die die Wahrheit schreiben, hätten die Hundegegner auch keinen Grund mehr uns zu hassen, weil sie eingestehen müssten, dass zum größten Teil der Mensch an einem Biss Schuld war.
    LG Dana

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  9. #59
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    Eben. Man sollte sich mal folgendes vorstellen:

    Du liegst auf einer Wiese, es ist ein schöner sonniger Frühlingstag. Irgendwie hast du die Frühjahrsmüdigkeit und pennst ein. Das nächste was du mit bekommst ist eine ziemlich kräftige Berührung an deinem Bauch.

    Jetzt meine Frage: Wie reagierst du?

    Anderes Beispiel: Stell dir vor, irgendjemand steht mitten in der Nacht an deinem Bett.

    Noch eins: Du schlenderst durch die Stadt und auf einmal kommt jemand auf dich zu, hat was in der Hand (sagen wir mal einen Regenschirm) mit dem er dich scheinbar schlagen möchte.

    Mir fällt da wieder der Satz ein, den meine Grundschullehrerin uns immer eingebläut hat: "Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu." Warum ist es für uns Menschen den so schwer da auch die Tiere mit einzubeziehen?

    Ich denke noch ein bisschen....

    Gruß Morgane
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  10. #60
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    Warum Tiere nicht mit einbezogen werden? Wie lange wurde den Menschen erzählt, dass Tiere keine Gefühle hätten? Und etwas das keine Gefühle hat, kann man ja ärgern, quälen oder vernachlässigen. Und obwohl die Wissenschaft die Gefühle jetzt nachgewiesen hat, werden sie den Tieren immer noch abgesprochen.

    Sogar Pflanzen werden besser behandelt als manches Tier.
    LG Dana

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