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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Definition Einmannhund

    Gibt es typische Rassen oder DEN Einmannhund?

    Oder entsteht der Eindruck des Einmannhundes nur, weil sich der Eine ganz besonders eng an seinen Führer bindet?

    Wie könnte man den Einmannhund überhaupt definieren?
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    Da steht aber auch nicht viel drin über Einmannhunde. Das meiste ist die Rudelordnungsphase. Die macht zwar jeder Hund durch, aber was macht das I-Tüpfelchen beim Einmannhund aus? Wie erkennt man ihn? Sind Fremde und auch Familienmitglieder für ihn uninteressant? Hört er grundsätzlich nur auf EINEN Herrn? Könnte man ihn weg geben? Würde er je eine Beziehung zum neuen Herrn aufbauen?
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Eingangsfrage: wohl eher ja und nein.

    Daß ein Hund sich extrem an eine Person bindet und alle anderen ignoriert und mehr (oder auch weniger) toleriert, wenn das die Definition sein soll, hat sicher mit individueller Veranlagung und vor allem aber mit den Haltungsbedingungen zu tun.

    LG G-pur

  5. #5
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    Ich sehe das ganz doll an Lumpi.
    Er hat eine sehr starke Bindung zu mir.
    Wenn ich mit ihm Gassi gehe hört er wirklich echt gut auf das was ich ihn sage.
    Geht mein Freund oder mein Vater mit ihm Rauß, passiert gar nichts. sie Trauen sich auch nicht Lumpi ohne Leine Laufen zu lassen weil er auf denen einfach nicht hört die nehmen dann meistens eine Flexi mit dann geht es ja.

    Aber ich denke das kommt auch drauf an wie man mit den Hund umgeht.
    Z.B. Ich Erlaube Lumpi nicht so viel.
    Ich will nicht das Er bettelt oder ich reagiere nicht wenn er will das ich die Balcone Tür auf mache.
    Weil ich das gerne entscheiden mag.
    Und mein papa lässt Lumpi alles durchgehen. Wen er ihn in die Finger zwickt und zur Balcone Tür rennt macht er ihn diese auf.
    Er gibt ihn ständig was vom Tisch.
    Also ich wundere mich nicht mehr =)

  6. #6
    hereon
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    Ich habe 2 Einmannhunde...den schwarzen und den grauen .

    Was beide auszeichnet, Mama hat das sagen-----vorallem wenn ich da bin. Beim Eon weiss ich, Leine geht nicht aus der Hand, er würde den Fremden am anderen Ende fressen wollen---schon mehrfach " getestet" .....bei Bugs weiss ich es nicht, aber auch er ist deutlich zivillastig und daher auch nicht für Jedermann anzupacken. Beide sind extrem Eifersüchtig, grad wenn einer von beiden bei mir ist.....geht garnicht.
    Beide würden mich bis aufs letzte verteidigen, was ich nicht von meinen anderen Hunden behaupten möchte. Charakterlich unwahrscheinlich stark, die Neigung zur Selbstständigkeit ist deutlich vorhanden. Genau wie Lorenz es beschreibt : Die Umgebung wird abgecheckt, es wird sich nicht auf " Mama " verlassen, sondern sie sichern selbstständig. Das gepaart mit einer Zivilschärfe ---was solche Hunde meistens mitbringen----ist nix für Jedermann.
    Soweit meine Sicht des Einmannhundes.

  7. #7
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    ich hab mal gehört, dass der Chowchow ein Einmannhund wäre. Er gewöhnt sich nur an eine Bezugsperson und dann war es das.

    Was ich jetzt iwie nicht verstehe, ein Hund der zur Selbstständigkeit neigt oder es auch ist, wie kann der sich nur auf eine Person einlassen? Wenn er selbstständig ist, wofür braucht er die Person und ist es überhaupt sicher, dass diese Person dann auch die Hosen an hat? Weisst was ich meine?
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  8. #8
    hereon
    Gast

    Standard

    Klar weiss ich was du meinst, anscheinend brauchen sie genauso diesen Sozialkontakt zu " ihrem " Menschen. Bei Eon zb. weiss ich, das wenn ich ihm mal in den Pöppes treten muss---weil extrem Blödsinn gemacht hat----dann dreht er sich auch um. Bei Bugs würde ich sagen ist der noch sozialer.

    Eon ist eigentlich das typische was man unter einem Einmannhund versteht.......1 Chef der über ihm ist ---oder auch in extrem Situationen halt nicht, alles andere ist entweder neutral oder wird ignoriert oder halt gefressen ;-)

    Meine Hündin zb. ist so ein Zwischending ( Halbschwester zum Eon ) ......schmusen---was ist das, hören auf andere---nur im Notfall, allerdings nicht böse.
    Aber ich geb dir die gerne mal zum führen aufm Hupla.......die kann alles, aber ich denke sie macht nix bei dir. Hatte es mal mit einem anderen HF ausprobiert, sie ist mitgegangen, aber Fuß-Sitz-Platz....vergiss es. Nur bei Mama.......;-)
    Ich würde sie allerdings nicht als typischen Einmannhund bezeichnen, weil nach einer Gewöhnzeit würde sie mit einem anderen laufen.

    Bei Eon zb. wäre es so......wenn mir mal was passieren sollte und er ist dabei, müsste er über die regenbogenbrücke dann gehen, weil keiner an mich ran kommen würde

  9. #9
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Wenn du das so beschreibst, dann hatte ich auch so einen. Er hat nur auf mich gehört, ging mit niemanden mit, anfassen war nur mit meiner Erlaubnis, sonst hat er alles gefressen was mir zu nahe kam oder mich angesprochen hat. Durch die Stadt gehen, war eigentlich auch kein Problem, solange wir unseren Dunstkreis hatten. Da hat er soweit ignoriert. Gassie war ich gern am Flosgraben - großer Wald, Bach und Weg. Er wühlte iwo rum, aber wenn er was gehört hat, war er sofort da. Alle hatten Angst vor ihm, ich fand ihn einfach nur Klasse. Und zivil ging er auch.

    Neela, da weiss ich nicht so genau. Sie geht auch mit keinem mit, hört auch nur auf mich, ist zwischen Menschen neutral, wenn sie jemanden nicht leiden kann zeigt sie es auch. Sie vertraut erst mal keinem, anfassen lässt sie sich nur, wenn sie es will. Auch sie verteidigt mich. Vom SD her ist sie ja nu auf den Ärmel ausgebildet und sie weiss auch, dass sie beim Gassie niemanden einfach so beissen darf. Bei der Nachtwanderung ging sie zwar nach vorn, aber erst als sie merkte das sie darf, hat sie richtig hingelangt.

    Zu Chandor hab ich auch ne super Bindung, aber er steht trotzdem mehr auf meinen Mann. Er geht auch mit keinem mit, nimmt keine Leckerli, im Ignorieren ist er ganz groß, will grundsätzlich nicht angefasst werden. Beim Gassie geht er weit vor und wenn man ihn ruft, dann checkt er erst mal ab, warum er denn kommen soll. Eigentlich seh ich ihn als Sensibelchen/Weichei, aber er hat mich auf einem nächtlichen Gassiegang verteidigt - und ich dachte immer, ich müsse ihn beschützen, wenn mal was ist.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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