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  1. #21
    Moderator Avatar von Tico
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    Original von chaoscocker

    grundsätzlich finde ich die idee mit einem nachweis gar nicht so schlecht, allerdings sollten bei der entwicklung leute mitwirken, die wirklich etwas davon verstehen und dieses konzept sollte auch auf sozialschwächere oder alte personen passen.
    dem muss ich zustimmen!
    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
    Katzen nehmen die Mitteilungen zur Kenntnis - und kommen gelegentlich darauf zurück
    ...und wenn die Schlacht geschlagen, dann zieh den Helm fester die nächste wird furchtbarer sein!

  2. #22
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    Original von chaoscocker
    warum nicht auch arbeitslose und viele rentner? das sind auch potentielle leute, die ihren hund abgeben könnten, weil sie ihn sich nicht mehr leisten können...wäre das so richtig?
    Ich befürchte, dass genau dies eine der Folgen der Gesetzgebung sein wird.

    Als zweites wird vermutlich durch die «anerkannte» Ausbildung das Profil des «umweltfreundlichen» Hundes neu definiert.
    Auflagen sind auf jeden Fall ausreichend im Gesetz vorgesehen....

    LG
    Erika

  3. #23
    Moderator Avatar von Arachne
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    Das sieht dann wie aus?
    LG Arachne-Kerstin













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  4. #24
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    «Kenntnisse über den tiergerechten Umgang mit und die methodisch korrekte Erziehung von Hunden, über das Erkennen von Körpersignalen, die Drohen, Angreifen, Unsicherheit oder Unterwerfung anzeigen, sowie über die Konsultation von Spezialistinnen oder Spezialisten im Fall von problematischen Verhaltensweisen eines Hundes
    Zitat aus dem Gesetzestext.

    Fällt ein Hund bei der praktischen Sachkunde unangenehm auf (was immer dies heissen mag) - steht der Weg zu weiteren Auflagen offen, von weiteren Pflichtkursen, über Leinen- oder Maulkorbzwang bis hin zum Entzug des Hundes.

    Als Beispiel, dass mir von besorgten Leserinnen und Leser sehr häufig genannte wurde: Gerade ältere Menschen haben sehr oft einen alten Hund aus dem Tierheim geholt, um einem alten Tier noch eine angenehme restliche Zeit des Lebens zu bieten. Diese Leute würden sogar - sofern sie den Anbieter frei wählen können - auch einen Erziehungskurs besuchen, wo man auch ihr Alter und eventuelle Gebresten des Halter akzeptiert. Eine Ausbildung bei «gesetzlich anerkannten» Ausbildern - die alleine für die Abnahme dieser 10 Stunden praktischer Sachlunde - speziell 140 Stunden ausgebildet werden, lehnen diese Leute kategorisch ab.

    LG
    Erika

  5. #25
    Moderator Avatar von Arachne
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    Original von hunde-online
    Eine Ausbildung bei «gesetzlich anerkannten» Ausbildern - die alleine für die Abnahme dieser 10 Stunden praktischer Sachlunde - speziell 140 Stunden ausgebildet werden, lehnen diese Leute kategorisch ab.

    LG
    Erika
    Wieso das denn? Ich denke mal die bekommen für ihre "Arbeit" ihr Geld und ich denke dass denen eigentlich egal ist von wem sie das bekommen....oder nicht?

    Im übrigen was oder wer sind denn die gesetzlich anerkannten Ausbilder?
    LG Arachne-Kerstin













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  6. #26
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    Ich habe mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt - die Leute die das Geld bezahlen müssen für diese Kurse lehnen diese ab.

    Und das mit den gesetzlichen anerkannten Ausbildern ist genau einer der Punkte, der mich gegen dieses Gesetz aufbringt. Im Gesetz ist festgehalten, dass es «gesetzlich anerkannte» Ausbilder sein müssen. Das Gesetz wurde so rechtsgültig in Kraft gesetzt - und ERST NUN beginnt man die Ausbildung für diese gesetzliche anerkannten Ausbilder zu definieren.

  7. #27
    Moderator Avatar von Arachne
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    Also wollen die Leute schlicht und ergreifend die Gebühren für solch einen Kurs nicht bezahlen?


    Ich denke mal ... als das Auto erfunden wurde und auf den Markt kam, gab es dafür auch noch keine Führerscheinpflicht und die Leute sind einfach so gefahren. Dann wurde eine Führerscheinpflicht eingeführt und jetzt können die Leute meckern soviel sie wollen, wenn sie Auto fahren wollen, müssen sie erst einen Führerschein machen und ich halte das auch für sinnvoll.

    Das den Leuten das erst mal nicht gefällt, ist ja eigentlich immer so, schlußendlich käme ein solcher Kurs aber den entsprechenden Hunden zu Gute, dass ist doch genau das was wir immer wollen und wollen?!
    LG Arachne-Kerstin













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  8. #28
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    Ich versuche es Dir mal andres zu erklären - vielleicht ist es dann verständlich. Es sind BEISPIELE mit angenommenen Zahlen.

    Stand heute:
    Du kannst in einen Verein einen sogenannten Erziehungskurs mit Deinem Hund machen - der Kurs kostet 50 Euro, weil der Trainer ehrenamtlich arbeitet.
    Dann hast Du aber die Wahl in einer privaten Hundeschule einen ähnlichen Erziehungskurs zu absolvieren - der Hundetrainer hat eine 3jährige Ausbildung absolviert. Da kostet der Kurs 200 Euro.

    Nun kommt das neue Gesetz und sagt dem Vereinstrainer und dem Trainer der Hundeschule - Deine bisherigen Kurse und Seminare, die Du besucht hast - die erkennen wir nicht an. Für die Abnahme der Sachkunde müssen beide eine neue Ausbildung absolvieren, die mindestens 140 Stunden dauert - und sicher auch entsprechend kostet.

    Was denkst Du, was die beiden obengenannten Kurse danach kosten?

    Dieses Gesetz erklärt nicht nur alle Hundehalter für ausbildungspflichtig, weil eh an Rande der Kriminalität - nein, es erklärt auch alle bisherigen Ausbilder zu unfähigen Deppen, die nicht fähig sind, eine «Sachkunde» abzunehmen. Verstanden?

  9. #29
    Moderator Avatar von Arachne
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    Steht denn fest dass die bisherige Ausbildung nicht anerkannt wird? Vielleicht handelt es sich ja auch nur um eine Prüfung. Denn eine genossene Ausbildung sagt ja nichts aus über den tatsächlichen Wissensstand. (Da nehme ich als Beispiel einige Lehrer meiner Tochter......ja die haben auch mal Pädagogik studiert....... bekommen aber trotzdem nix auf die Reihe)
    LG Arachne-Kerstin













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  10. #30
    Erfahrener Benutzer Avatar von Dithschi
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    ich hab von Anfang an gesagt die spinnen die Schweizer erinnert mich bissel an Deutschlang, da wird auch ständig was neues erfunden was man unbedingt haben muss und letztendlich den kleinen in der untersten Reihe nen Haufen Geld kostet.


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