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Risiken bei der Wurfplanung
Hallo zusammen,
da hier nun auch einige Züchter sind, würde ich mich mal dafür Interessieren nach welchen Kriterien ihr den Deckrüden aussucht.
Erschreckender weise wird in der Aussie Szene sehr viel "verheimlicht", so bekommt man als ahnungsloser Welpenkäufer schnell mal einen Epilepsie erkrankten Hund.
Man kann von keinem Welpenkäufer verlangen sich so in die Pedigrees und die Genetik rein zu hängen, dass der Käufer mit Sicherheit einen gesunden Hund bekommt. Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe des Züchters sich dafür einzusetzen, dass Hunde die Träger von irgendwelchen Krankheiten sind, nicht zu verpaaren und sich natürlich auch mit Genetik usw beschäftigen.Erschreckend finde ich, wie leichtfertig viele Menschen mal schnell ihre Hündin mit einem netten Rüden verpaaren . Ob der Wurf dann Papiere hat oder nicht, finde ich dabei nicht mal so wichtig (wobei ich da auch so manches nicht nachvollziehen kann). Aber: mit rosaroter Brille ist Zucht nicht möglich, sodern nur Vermehrung. In meinen Augen ist es grob fahrlässig, wenn jemand nicht sein Bestes tut, das Risiko für schwer wiegende Erkrankungen sowie Wesensschwäche möglichst gering zu halten.
Dazu gehört:
- fundierte Kenntnisse um Vererbung
- Kenntnis über die wichtigsten bei der Rasse vorkommenden Krankheiten
- Wissen um die individuellen Risiken, die der geplante Wurf trägt
Nun meine Frage, wie sucht ihr eure Rüden aus und worauf legt ihr besonderen Wert?
Bis dann
Ulli
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