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Großer Schweizer Sennenhund
Großer Schweizer Sennenhund
Widerristhöhe Rüde 65-72cm, Hündin 60-68cm
Gewicht Rüden 40-60kg, Hündin 35-50kg
Von den Schweizer Sennenhunden gibt es vier verschiedene Hunderassen:
Großer Schweizer Sennenhund
Appenzeller Sennenhund
Entlebucher Sennenhund
Berner Sennenhund
Aussehen
Die Hunderasse Große Schweizer Sennenhund ist ein großer, kräftiger Hund von schwarzer Grundfarbe mit leuchtend braunroten (auch Brand genannt) und weißen Abzeichen (an der Schnauze, den Pfoten, der Brust und Schwanzspitze) und einem Fell aus kurzen bis mittellangen Grannen (Oberhaar) und einer weichen Unterwolle (Unterhaar). Diese Fellart wird auch Stockhaar genannt. Die Farbe und Abzeichen sind bei allen vier Sennenhundrassen gleich. Der Große Schweizer Sennenhund ist sogar noch etwas größer als der Berner Sennenhund (und damit der größte der vier Sennenhundrassen); beide Rassen sind aber leicht zu unterscheiden, da der Große Schweizer Sennenhund im Gegensatz zum Berner Sennenhund ein kurzes Fell besitzt. Er hat einen großen, wuchtigen, aber nicht plumpen Kopf, mit leicht ausgeprägtem Stop. Die Augen sind braun, mit einem klugen und treuen Blick. Der freundliche Blick wird noch durch die so genannten "doppelten Augen" (braune Abzeichen über den Augen) verstärkt. Die Hängeohren sind dreieckig und mittelgroß. Sie hängen in der Ruhe flach am Kopf und werden bei Aufmerksamkeit nach vorne gedreht. Die Brust ist tief, breit und kräftig, die Rute schwer und wird im entspannten Zustand hängend getragen, oft mit weißer Spitze.
Herkunft und Geschichtliches
Die Vorfahren des Großen Schweizer Sennenhundes stammen wohl von römischen molossoiden Hunden ab. Im Jahre 1908 entdeckte der Schweizer Kynologe Prof. Albert Heim auf einer Ausstellung einen Berner Sennenhund mit kurzem Haar; er erkannte darin eine eigene Rasse und gab ihr den Namen "Großer Schweizer Sennenhund".
Der "Grosse Schweizer Sennenhund" war (und hat auch heute noch alle Anlagen dazu!) ein klassischer Hofhund mit vielfältigen Aufgaben.
Verwendung
Er ist ein klassischer Haus- und Hofhund, verträgt sich meist gut mit Kindern und anderen Tieren (auch Katzen, Klein- und Federvieh). Er ist wachsam und "meldet" Besucher, ist aber kein großer "Kläffer", sondern sehr ruhig. Aufgrund seiner Größe ist er kein Hund für die Wohnung, und da er sehr menschenbezogen ist, sollte man ihn auch nicht im Zwinger halten. Früher wurde er als Karrenhund eingesetzt, er lässt sich daher auch gut trainieren, um Schlitten oder Wagen zu ziehen. Er ist insgesamt sehr gelehrig und lernwillig und möchte beschäftigt werden.
Gesundheit
Große Schweizer Sennenhunde sind - wenn sie aus einer guten Zucht stammen - sehr robuste und gesunde Hunde. Wie bei allen großen Hunderassen besteht jedoch eine gewisse Anfälligkeit für Gelenkprobleme (besonders HD (Hüftgelenksdysplasie)) und Magendrehung. Vereinzelt tritt auch Epilepsie auf.

gefunden bei http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Schweizer_Sennenhund
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Schöne Rassebeschreibung... mir einigen Fehlern.
Die Großen Schweizer und Berner Sennen stammen nicht von römischen Molossern ab, wie Hermann Krämer 1899 versuchte zu beweisen. Alle Knochenfunde in der Schweiz beweisen, daß es bereis VOR der Römerzeit große Hunde dort gegeben hat. Die Schweizer Sennenhunde sind ursprünglich Bauernhunde, die zu Gebrauchszwecken gehalten wurden. Der Hund sollte groß, wachsam und scharf sein, ohne zu beißen, bei Ausgehen bei Fuß folgen, bei Wagen zwischen den Hinterrändern und nicht auf den Kulturen herumlaufen, den Meister im Notfall verteidigen, auf dem Feld liegen gelassene Gegenstände bewachen, nicht wildern, Katzen und Hüner in Ruhe lassen und nicht herumvagabundieren. Viehhüten und -treiben sowie die Eignung als Zughund wurden hoch geschätzt.
Prof. Heim erkannte im Jahr 1908 auf einer Ausstallung in Langenthal in dem kurzhaarigen Berner Bello vom Schloßgut eine neue Rasse, den Großen Schweizer Sennenhund. Barry v. Herzogenbuchsee gilt jedoch als Stammvater der heutigen Großen Schweizer Sennenhunde.
Typische Krankheiten der Großen Schweizer sind:
HD, ED, OCD, Herz- und Nierenerkrankungen. Epilepsie ist eher selten.
Und noch etwas:
Der Große Schweizer ist trotz seiner Größe keine "Schlafmütze". Er will und muss körperlich sowie geistig gefördert und gefordert werden. Typische für den Großen Schweizer Sennenhund ist seine sprichwörtliche Sturheit. Tja, wer im Laufe vieler Generationen "gelernt" hat, nur auf sich selbst zu hören, tut sich mit Kommandos manchmal etwas schwer. Er ist halt kein Soldat, sondern ein Zivi...
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