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Kritikos Lagonikos
Kritikos Lagonikos

Der Kritikos Lagonikos ist eine noch nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus Kreta.
Herkunft und Geschichtliches
Schon vor 4000 Jahren jagte die Bevölkerung Kretas mit Hunden dieses Typs. Schon vom Aussehen her ist eine Verwandtschaft zu den windhundartigen Hunden der Mittelmeerraums, hin bis zu den Podencos in Spanien nicht auszuschließen. Allerdings ist wohl der Kritikos Lagonikos mit der älteste Vertreter dieser Hundefamilie. Das mutmaßliche Herkunftsland, Ägypten, ist ja nicht weit. Insellagentypisch veränderte sich der Typ über die Jahrtausende kaum. Dieser Typus weist Eigenschaften sowohl der Windhunde, als auch der Paria- bzw. Schensihunde auf. Der große Einbruch kam während der Türkenherrschaft. Die Hunderasse kam auch in der Nachfolgezeit bis an den Rand des Aussterbens. Seit den 1980er Jahren wird die Reinzucht der Rasse vorangetrieben, 2003 wurde sie vom Kennelclub of Greece auf nationaler Ebene anerkannt. Eine FCI-Anerkennung ist angestrebt.
Beschreibung
50 bis 60 cm großer und bis 25 kg schwerer, schlanker, aber auch muskulöser Hund mit kurzem, glatten Fell, das viele Farben haben kann. Auffällig sind auch die großen, dreieckigen, meist halbaufgerichteten Ohren, die aufmerksam stehen aber auch angelegt werden können. Die Rute ist anders als bei den Podencos geringelt und wird über dem Rücken getragen, hier zeigt sich unter Umständen seine nähere Verwandtschaft zum altägyptischen Tesem. Im vollen Lauf und im entspannten Zustand ist die Rute gestreckt.
Verwendung
Der Kritikos Lagonikos wird heutzutage vor allem zur Hasenjagd eingesetzt, aber auch wie in früheren Zeiten zum Hüten der Viehherden und als Wachhund. Wie die Podencos jagt er mit Nase und Augen. Anders aber als die Podencos hält er aber immer Kontakt zum Menschen, der ihn führt.
Berechtigungen
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