+ Antworten
Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Candy
    Gast

    Standard Labrador Retriever

    Labrador Retriever

    Widerristhöhe Rüde 56-57cm, Hündin 54-56cm
    Gewicht 35-38 kg

    Aussehen


    Der Labrador ist ein recht großer, energischer Hund, und es gibt ihn in 3 Fellfarben:

    schwarz
    gelb
    chocolate bzw. leberfarben
    Sein Fell ist kurz und dicht (double coat) meist ohne Wellen oder Befederung. Obwohl es gemäß Standard nur einen Labrador gibt, werden zwei unterschiedliche Erscheinungsformen gezüchtet: der stärkere, größere, "Showdog" genannte Typ und der feinere, kleinere Typ, der als "Working dog" bezeichnet wird. Der "Showdog" bringt meist 30 - 40 kg auf die Waage, der "Working dog" 20 - 25 kg.

    Der gelbe Labrador ist nicht zu verwechseln mit dem Golden Retriever, einem ähnlich großen und starken Retriever, jedoch mit deutlich längerem Fell.


    Wesen

    Sie sind bekannt für ihre Freundlichkeit, Intelligenz und ihren Gehorsam. Der Labrador freut sich, seinem Eigner zu gefallen (will to please).

    Darüberhinaus sind Labradore sehr gutmütig, sie gehen mit fremden Menschen ebenso freundlich um wie mit Kindern oder anderen Tieren. Ein typischer Labrador ist recht bewegungsfreudig und braucht reichlich Auslauf. Außerdem lieben Labradore Wasser. Es ist enorm wichtig, dass der Labrador auch geistig gefordert wird - d.h. dass er auch arbeiten und seinen Kopf gebrauchen will.


    Herkunft und Geschichte


    Ebenso wie der Neufundländer und der Landseer stammt der Labrador von der kanadischen Ostküste aus der Gegend von Neufundland. Im Gegensatz zum Neufundländer hatte dieser viel leichtere Hund eher die Aufgabe, bei der Jagd zu helfen oder abgetriebene Fische aus dem Meer zu holen. Fischer brachten ihn im 19. Jahrhundert nach Großbritannien, wo er, von seinem Herkunftsort her, den Namen Labrador bekam. Retriever bedeutet Apportierer. Ein Retriever, also ein Apportierhund, sollte ein "weiches Maul" haben, das heißt, dass er die Beute ohne Beschädigung zum Herrchen bringt.

    Nach der Ankunft in Großbritannien fand er schnell seinen Weg zu den jagdbegeisterten Adeligen. Hier wurde konsequent auf seine jagdliche Leistungsfähigkeit hin gezüchtet. Heraus kam der Labrador Retriever, wie wir ihn heute kennen: Ein mittelgroßer, kräftiger Hund mit dem typischen breiten Schädel und der dicht behaarten "Otterrute".

    Im 20. Jahrhundert wurde er als eigenständige Rasse anerkannt



    Verwendung

    Als Ergebnis langjähriger Selektion auf jagdlich nutzbare Eigenschaften ist der Labrador ein Hund mit einer vorzüglichen Nase und mit einem weichen Maul, womit er gefundenes Wild oder andere Gegenstände unbeschädigt seinem Herrn zuträgt. Er ist sehr lernfähig und aufmerksam, beobachtet seinen Herrn dauernd und freut sich über jedes Lob. Diese Lernfähigkeit und Arbeitsfreude sollte man nicht nur bei der Ausbildung zum Jagd- oder sonstigen Arbeitshund nutzen, sondern auch beim reinen Familienhund. Unterforderte, in ihren Arbeitsanlagen nicht geförderte Hunde neigen dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Heutzutage findet man ihn wegen seiner vielfältigen guten Eigenschaften im Einsatz als vielseitigen Jagdhund, Blindenhund, Drogenspürhund, Rettungshund oder Sportkameraden bei Agility und Flyball. Darüber hinaus ist er ein geduldiger, nervenstarker, angenehmer und wirklich kinderlieber Familienhund, dem das enge Zusammenleben mit seinen Menschen über alles geht und der zu einem ausgewogenen Klima im Zusammenleben der Menschen erheblich beitragen kann.
    gefunden bei http://de.wikipedia.org/wiki/Labrador_%28Hund%29

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
    Registriert seit
    31.01.2007
    Alter
    47
    Beiträge
    2.362

    Standard Rasseporträt des DRC und FCI Standard



    Von Links: Rüde chocolate, Rüde gelb dahinter Rüde schwarz und Hündin chocolate


    Rasseportrait
    Quelle: Deutscher Retriever Club e.V.


    Es gibt über den Ursprung der Retriever so viele Geschichten, daß man gar nicht so recht weiß, ob es sich nun um Dichtung oder Wahrheit handelt. Fest steht allerdings, dass wir ihre gemeinsamen Vorfahren in Neufundland suchen müssen.
    Anfang des 19. Jahrhunderts bestand zwischen England und Neufundland ein reger Fischhandel. Das schlechte Wetter zwang die Seeleute häufig zu einem unfreiwilligen Aufenthalt in Neufundland und so blieb es nicht aus, dass sie die dort lebenden hunderassen kennenlernten und bei der Arbeit beobachteten. Staunend konnten sie miterleben, wie diese Hunde selbst bei widrigsten Witterungsverhältnissen die Bootsleinen schwimmend an Land brachten und aus den Netzen gefallene Fische apportierten.
    Die Fischer waren von diesen Hunden so begeister, dass sie in den folgenden Jahren mehrere mit nach England brachten. Man kann somit sagen, dass diese Hunde die Zuchtbasis aller auf dem britischen Kontinent entwickelten Retrieverrassen darstellten. Dazu zählen der Golden Retriever, der Labrador Retriever, der Flat-coatet Retriever sowie der Curly-coatet Retriever.
    Der Labrador Retriever ist vor allem ein Gebrauchshund: Ein außerordentlicher aktiver, gut gebauter Retriever, der die Eigenschaft besitzt, auch unter schwierigsten Bedingungen erlegtes oder krank geschossenes Wild aufzufinden und zu apportieren.
    Die Vorfahren unseres heutigen Labrador Retriever hatten ihren Ursprung nicht - wie vom Namen her vermutet werden könnte - auf der gleichnamigen Halbisnel, sondern in Neufundland. Damals allerdings, als Anfang des 19. Jahrhunderts der "kleine Neufundländer" zuerst in England bekannt wurde, war der Küstenstreifen der Halbinsel noch ein Teil Neufundlands. Die ersten, wirklich gezielten Zuchtversuche mit Nachkommen der eingeführten Labrador-Hunde sind in der achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gemacht worden. Diese wurden, wie bei den Golden Retrievern, im Norden Englands und im Süden Schottlands durchgeführt. Der typische Labrador Retriever, wie wir ihn heute kennen, ist immer noch dem Erscheinungsbild dieser frühen Labradors sehr ähnlich. Nur eines war anders, denn die damaligen Hunde waren ausnahmslos schwarz. Auch damals kamen gelegentlich in den Würfen gelbe Welpen vor, die dann als "untypisch" meistens sofort getötet wurden. In späteren Jahren wurde jedoch gelb als zweite Farbe anerkannt. Die ebenfalls vorkommende braune Farbe hat inzwischen gleichermaßen ihre "Fans", und im Jahr 1964 ist erstmals ein brauner Labrador Champion geworden.
    Wie schon am Anfang erwähnt, sind Labrador Retriever für das Appotieren von Wild "nach dem Schuß" gezüchtet worden. Dies will aber nicht bedeuten, dass es "nur Jagdhunde" sind. Ihre Leichtführigkeit, ihre ausgezeichnete Nase und ihr freundliches, ausgeglichenes Wesen macht sie geeignet für eine Reihe anderer Aufgaben. So haben Labrador Retriever beispielsweise hervorragende Leistungen als Blindenhunde, Rettungshunde und nicht zuletzt als Spürhunde bei der Polizei und beim Zoll gezeigt.
    Eine große Zahl Labrador Retriever führt heute ein Dasein als reiner Familienhund. Gerade ihre freundliche Art, ihr ruhiges Verhalten im Haus und die fehlende Schärfe macht sie geeignet für dieses Leben. Aber Labrador-besitzer sollten niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist. Jeder, der einen Retriever als Begleit- und Familienhund hält und der mit ihm zum DRC-Übungsplatz geht und später vielleicht sogar an einer jaglichen Ausbildung teilnimmt, wird bald merken, wie fröhlicher, reaktionsstärker und ausgeglichener sein Hund wird, wenn mit ihm gearbeitet wird. Traurig für jeden Retriever, der nur im Vorgarten oder auf der Couch sein Dasein fristet !
    Der Rassestandard der Labrador Retriever wurde erstmals von den Züchtern im Jahre 1887 aufgestellt, 1916 vom neugegründeten Club festgelegt und nach dem zweiten Weltkrieg überarbeitet.

    Der Labrador Retriever
    FCI-Standard

    24. Juni 1987
    Übersetzung: Uwe H. Fischer / November 1987
    Ursprungsland: Großbritannien
    Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr rege, breiter Oberkopf; Brust und Rippenkorb tief und gut gewölbt; breit und stark in Lende und Hinterhand.
    Charakteristika: Ausgeglichen, sehr aufgeweckt, vorzügliche Nase, weiches Maul, begeisternde Wasserfreudigkeit, anpassungsfähiger hingebungsvoller Begleiter.
    Wesen: Intelligent, aufmerksam und willig, mit großen Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder deutlicher Scheue.
    Kopf und Schädel: Breiter Schädel mit deutlichem Stop, gut modelliert ohne fleischige Backen, Kiefer von mittlerer Länge, kraftvoll, nicht spitz. Nasenschwamm breit, gut ausgebildete Nasenlöcher.
    Augen: Mittelgroß, dabei Intelligenz und gutes Wesen zeigend, braun oder haselnußfarben.
    Behang: Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf anliegend, hoch und ziemlich weit hinten angesetzt.
    Gebiß: Kiefer und Zähne kräftig mit einem perfekten regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenräume über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
    Hals: Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehend.
    Vorhand: Schulterblätter lang und schrägliegend. Vorderläufe mit kräftigen Knochen und von den Ellenbogen zum Boden gerade, sowohl von vorne wie auch von der Seite betrachtet.
    Gebäude: Brust von guter Breite und Tiefe, stark gewölbter "faßförmiger" Rippenkorb. Gerade obere Linie. Breite, kurze und kräftige Lendenpartie.
    Hinterhand: Gut ausgebildet, nicht zur Rute hin abfallend, gut gewinkelte Kniegelenke. Tiefstehende Sprunggelenke. Kuhhessigkeit im höchsten Maße unerwünscht.
    Pfoten: Rund, kompakt; gut aufgeknöchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.
    Rute: Kennzeichnendes Merkmal: sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt, damit in der Erscheinung "rund". Dies wird mit "Otterschwanz" umschrieben. Kann freundlich, sollte jedoch nicht gebogen über dem Rücken getragen werden.
    Gangart / Bewegung: Frei, raumgreifend, dabei in Vor- und Hinterhand gerade und parallel.
    Haarkleid: Kennzeichnendes Merkmal: Kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich zeimlich hart an; wetterbeständige Unterwolle.
    Farbe: Einfarbig schwarz, gelb oder leber / schokoladenbraun. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.
    Größe: Ideale Schulterhöhe: Rüden 56 - 57 cm; Hündinnen 54 - 56 cm.
    Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
    Anmerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
    komm wir essen Oma - Satzzeichen retten sogar Leben

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
    Registriert seit
    14.10.2007
    Ort
    Boddenland Bewohner
    Alter
    44
    Beiträge
    1.709

    Standard

    Ich habe gestern in der Vox Sendung "Tiere, Menschen & Doktoren" gehört, wie der Sprecher gesagt hat: "....dann gibt es ja wohl bald Nachwuchs bei den silbernen Labradoren". Was sind silberne Labradore? Was passiert, wenn nun viele Menschen zum Labrador Züchter laufen und unbedingt einen silbernen Labbi haben wollen? Werden jetzt etwa solche Farbschläge gezüchtet? Ich finde es ärgerlich, daß die Moderatoren und / oder die Hundebesitzer nicht mal wissen, was sie für eine Rasse besitzen...!!
    Aber vielleicht waren es ja auch Außerirdische....?????
    Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,
    sonst behandelt er dich wie ein Hund.

    Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

    Madam Tussaud

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Cleo
    Registriert seit
    01.01.2011
    Ort
    Wuppertal
    Alter
    48
    Beiträge
    1.276

    Standard

    Die silbernen Labbis sind eine relativ neue "Erfindung". Ich weiss allerdings auch nicht genau, ob der Ursprung eine Fehlfarbe oder die Einkreuzung einer anderen Rasse (z.B. Weimaraner) war. Da gehen die Meinungen glaube ich auseinander.
    Liebe Grüße
    Gabi mit Leiko, Danny, Patrisha und Cleo im Herzen

  5. #5
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    07.07.2011
    Beiträge
    14

    Standard

    Ein Freund hat auch einen Labrador Retriever. Echt schöne und vorallem schlaue Tiere.
    Es ist eine Hündin :) Letztens hat sein Sohn nicht aufgepasst und sie hat 2,5 kg aus dem Vorrat gefuttert. Die arme war am nächsten Tag total fertig :P

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein

Pet-Movies - Webkatalog - Topliste - Tier-Topliste - Mensch & Haustier

Tier-Link-Topliste Pagerank-Backlink für Ihre Tierseite Google PageRank Topsites petrank.de
Counter gratis free hit counters by free-counters.net Schlaue Haustiere Fauna Top Sites Animal Topsites