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Thema: Leptospirose

  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Leptospirose

    Auch Stuttgarter Hundeseuche und Weilsche Krankheit genannt.

    Diese Infektionskrankheit wird durch bestimmte Bakterien hervorgerufen und können sowohl Tiere als auch Menschen betreffen. Die Krankheit zählt somit zu den Zoonosen.

    Hunde jeder Altersgruppe sind für die Krankheit empfänglich. Infizierte Hunde können Erreger über eine lange Zeit mit dem Urin ausscheiden. Daneben sind infizierte Ratten und Mäse eine wichtige Infektionsquelle. Jedoch muss der Hund nicht unbedingt direkten Kontakt mit diesen Tieren oder Artgenossen haben. Der Erreger kann nämlich über längere Zeit in Pfützen überleben, sodass sich Hunde, die daraus trinken, auch auf diesem Weg erkranken können.

    Ein bis 2 Wochen nach der Infektion kommt es zur Erkrankung mit oft typischen, schwer zu deutenden Symptomen. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Atembeschwerden und vermehrter Durst sind ebenso wie häufiger Harnabsatz weitere Anzeichen. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht. Erkrankte Hunde erheben sich nur noch ungern und äußern Schmerzen bei Druck auf die Nierengegend. Das Überstehen der Krankheit kann chronische Nierenschäden hinterlassen.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kirou
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    Hat hier jemand Erfahrung mit Leptospirose?
    Mein Kirou ist leider positiv getestet worden. Er hat sich mit L-grippothyphose infiziert.
    Dieser Bakterientyp wird leider durch die hier üblichen Impfungen nicht abgedeckt. Auch war der Krankheitsverlauf völlig anders als oben von Dana beschrieben und eher eine 'Zufallsdiagnose'
    Die TiHo Hannover rät inzwischen an, auf Leptospriose zu testen wenn erhöhte Leber- oder Nierenwerte vorliegen auch ohne spezifische Symptome, da verschiedene L-Bakterienarten immer mehr auf dem Vormarsch sind.
    Kirou trinkt übrigens auch nicht aus Pfützen, wovor ja immer gewarnt wird. Die Infektionen können sich Hunde auch aus fließenden Gewässern holen. Wo Wasser ist, sind Mäuse und Ratten meist nicht weit. Bei uns war es wohl auch eher die Weser oder die Hamel..

    Mich würde nun interessieren, ob hier jemand weiß wie die Behandlungs- und Heilungschancen sind.
    Wir wissen z. Zt nur das es sich um eine chronische Verlaufsform der L. mit Folge einer chronisch-aktiven Hepatitis handelt und das eine solche Infektionsfolge leider im Nachhinein nicht oder nur sehr selten auf eine verspätete Behandlung mit spezifischen Antibiotika anspricht.

    Also, falls jemand Informationen oder Erfahrungen damit hat, bitte mal schreiben


    LG
    Anette

    P.S.: Im GH Forum ist leider auch nicht viel (außer den entsprechenden Studien) zu finden

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kirou
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    So, ich habe gestern mein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekommen. Wir mußten nach Hannover um sowohl Kirous Zähne (die Zahnwurzeln waren entzündet) und die Hepatitis kontrollieren zu lassen. Er bekommt seit knapp 3 Monaten homöopatische Medikamente gegen die Hepatitis die er durch die Leptospirose bekommen hat, da es für Antibiotika zu spät war. Der Erfolg ist unglaublich, das hätten wir nicht zu hoffen gewagt. Seine Leberwerte sind von 300 auf 100 runtergegangen! Und das in der kurzen Zeit.. Auch seine Zahnwurzelentzündungen sind fast weg, so das wir keine Wurzelspitzenresektion - die ja im Raum stand - machen lassen müssen.
    Nun kann es Weihnachten werden..

    LG
    Anette

  4. #4
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Och mann! Der arme Kerl! Der gabelt wohl auch alles auf, was es an Krankheiten gibt.

    Wie hoch sind denn normale Leberwerte? 100 hört sich für mich jetzt immer noch viel an. Aber schön, dass es ihm besser geht.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kirou
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    genau weiß ich das auch nicht, es gibt da auch verschiedene Werte für die Leber die bei einem Blutbild untersucht werden. Wichtig bei uns waren der Bilirubinwert, da er Bilirubin über Urin ausscheidet (sein Urin sieht aus als wenn er einen Textmarker verschluckt hätte) und der ALT (GPT) Wert.
    Der Normwert dafür liegt bei 5-125 u/1 - Bei Kirou war der Wert im Mai schon bei 217,3 und dann im September bei über 300.

    LG
    Anette

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wyllow
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    Zitat Zitat von Kirou Beitrag anzeigen
    So, ich habe gestern mein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekommen. Wir mußten nach Hannover um sowohl Kirous Zähne (die Zahnwurzeln waren entzündet) und die Hepatitis kontrollieren zu lassen. Er bekommt seit knapp 3 Monaten homöopatische Medikamente gegen die Hepatitis die er durch die Leptospirose bekommen hat, da es für Antibiotika zu spät war. Der Erfolg ist unglaublich, das hätten wir nicht zu hoffen gewagt. Seine Leberwerte sind von 300 auf 100 runtergegangen! Und das in der kurzen Zeit.. Auch seine Zahnwurzelentzündungen sind fast weg, so das wir keine Wurzelspitzenresektion - die ja im Raum stand - machen lassen müssen.
    Nun kann es Weihnachten werden..

    LG
    Anette
    Wenn jetzt noch einer behauptet das Hoöopathie nicht funktioniert,
    den hol ich persönlich aus dem Forum
    Annette sind das:
    Bryonia, Carduus marianus,Flor del Piedra,Lycopodium, Taraxacum ?????
    oder nehmt ihr nur ein Mittel nach der klassischen Homöopathie????.

    Ich wünsch Dir weitherhin viel Glück
    LG
    Ute

    " Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen
    nur gegen Dummheit nicht"

    Die von mir gegebenen Tips und Ratschläge stellt
    keine Diagnose dar. Homöopatische Mittel und
    Beschreibungen sind keine Verordnungen.
    Zur Sicherug einer Diagnose ist immer ein TA oder
    Tierheilpraktiker hinzuzuziehen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kirou
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    Hallo Wyllow, schön mal wieder von Dir zu hören..
    Er bekommt 2 x tägl. 2 Tabletten Schüssler Salze, Nr. 9 (zum Ausleiten, da er vorhergehend lange AB und Schmerzmittel -Cleorobe und Metacam wegen der Zahnwurzelentzündungen- bekommen hatte) und Nr. 11.
    Einmal am Tag bekommt er 7 Stück Plantahepar von Plantavet (Mariendiestel) und 3 x tägl. eine Kapsel Essentiale (Aminosäuren, aus dem human Bereich)

    LG
    Anette

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