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  1. #11
    Übt für ... Avatar von kuddelkiki
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    Hast du denn mal mit dem Doc geschnackt, wieviel er wegschneiden müßte? Großes OP-Feld bedeutet ja auch größere Schmerzen...und ob ich ihr das antuen würde, wenn´s ihr doch eigentlich gut?

    Ich glaube, ich würde sie weiter beobachten und ansonsten so weiter machen wie bisher. Wenn mir der Doc sagen würde, nach der OP wird sie zu 90% wieder gesund, würde ich es machen lassen, aber so eher nicht.
    GLG
    Kerstin

    "Sic vis pacem para bellum"-"Wenn du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg vor"

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von Cleo
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    Zitat Zitat von Dana Beitrag anzeigen
    Ist ne schwierige Entscheidung ... Hat der TA gesagt, warum es nach einer OP auch schlimmer werden könnte? ....
    Bei einer OP an einem bösartigen Tumor besteht IMMER die Gefahr, dass Tumorzellen in den Blutkreislauf gelangen. Diese Zellen siedeln sich dann oft in Lunge, Herz oder Leber an... und neigen dort zu extrem schnellem Wachstum.

    Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich das vermeintliche Lipom bei Cleo im Sommer nicht operieren lassen ... und sie würde vielleicht heute noch leben.
    Liebe Grüße
    Gabi mit Leiko, Danny, Patrisha und Cleo im Herzen

  3. #13
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    Hallo, ich kann es dir sehr gut nachfühlen, was in dir vorgeht, denn ich habe ebenfalls vor kurzem einen kleinen Knubbel bei meiner Hündin entdeckt. Erst dachte ich, der Chip wäre gewandert, aber einen Tag später fühlte ich auch nochb Knoten an der Milchleiste. Also auf zum TA, der mir ganz fröhlich erzählte, dass die Knoten noch so klein seien, die könne man prima herausnehmen und den an der Flanke würde er gleich mit wegschneiden. Er war ganz euphorisch und meinte, auch ihre Herzprobleme etc. wären kein grund, sie nicht zu operieren.....Ich war nun natürlich noch aufgewühlter als zuvor und fragte alle meine Hundeleute. Und mit nur einer Ausnahme waren wir alle der Meinung, dass muss man Donkey nicht antun. Sie hat so viele Baustellen und wer weiß, was für ein Fass mit einer OP noch geöffnet würde. Es ist nicht klar, ob die Tumore gut- odr bösartig sind, aber Donkey ist fit und fröhlich und so bleibe ich bei meinem ursprünglichen Weg, lasse sie NICHT operieren und nehme das Geld, das die OP kosten würde und >verwöhne sie, bis es ihr zum Hals raushängt< :-) LG Nana

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von muck00
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    @ MerDo...das ist genau meine Einstellung, ich würde mich jetzt genau so verhalten.
    Ich habe vor ca. 6 Jahren meinem damaligen Hund leider eine OP nicht erspart, weil ich alles tun wollte um ihn so lange wie möglich bei mir zu behalten ( Egoismus).
    Ich habe dem Hund damit keinen gefallen getan..er hat troz schwerer OP und den daraus resultierenden Folgen (Medikamente ohne Ende, sogar Viagra) nicht länger als 10 Monate mehr schlecht als recht gelebt.
    Ich habe mir damals geschworen keinem meiner Tiere je wieder so etwas an zu tun, und vor allem auch meinem Geldbeutel nicht. ( die OP mit Folgebehandlung haben mich damals ca. 5000 € gekostet, was nicht so tragisch gewesen wäre, hätte es wenigstens geholfen.)
    Ein Leben ohne Menschen kann ich mir vorstellen, ein Leben ohne Tiere nicht.

  5. #15
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Viagra? Wofür soll das gewesen sein? Schmerzmittel, Homöopatisches, ne Art Chemotabletten kann ich ja verstehen, aber Viagra?

    Es gibt auch noch die Misteltherapie. Die wird in der Humanmedizin schon lange eingesetzt, wenn es um Krebserkrankungen geht. Durch die Misteltherapie wird das Imunsystem angeregt, verschiedene Abwehrmechanismen des körpereigenen Immunsystems gegen Krebs in Gang setzen bzw zu regulieren. Speziell benötigte Abwehrzellen werden zur Vermehrung angeregt und auch aktiviert, wodurch Krebszellen bei dem versuch sich neu anzusiedeln, gehindert werden. Beim Menschen kann diese Reaktion teilweise mit Fieber einhergehen. Dieses Fieber ist durchaus erwünscht, da dieses einen weitere unterstützung innerhalb der Abwehrmechanismen gegen die Tumorzellen darstellt. Beim Hund und anderen Tieren wird trotz Wirksamkeit nur sehr selten Fieber beobachtet.

    Die gezielte Beeinflussung des schnelllen und ungehemmten Wachstums von Tumorzellen bei Schonung der gesunden Zellen ist ein hoch effektiver therapeutischer Effekt. Jeder Knoten, besonders die schnell wachsenden, benötigen eine verstärkte Blutversorgung. Wird die Neubildung dieser Gefäse verhindert, kann der Tumor nicht wachsen.

    Jede gesunde Körperzelle hat eine bestimmte Lebenszeit, damit überalterte Zellen ersetzt weden können. Dies läuft über den natürlich programmierten Zelltot. Bei Tumorzellen läuft dieses Programm nicht mehr ab. Die Misteltherapie ist in der Lage über versch. Mechanismen die Tumorzelle an dieses Programm zu erinnern und sie so dem Zelltot zu zu führen. Vor allem das Mistellektin und auch vom Viscotoxin ist bekannt, dass eine Tumorzelle auch selektiv, dierekt angegriffen und zerstört werden kann.

    Auf der anderen Seite kann der Mistelextrakt den Organismus dazu anregen, die teilweise durch eine Chemotherapie entstandene Verminderung der weisen Blutkörperchen wieder auszugleichen. Es hat sich bei vielen Hunden gezeigt, dass sie aktiver und muterer sind. Sie tun Dinge, die seit langem nicht mehr getan haben und die zunächst nicht mit der Erkrankung, sondern möglicherweise mit dem fortgeschrittenem Alter erklärt wurden. Viele Hunde fressen wieder besser und nehmen sogar wieder zu. Sie schlafen ruhiger und tiefer. Benötigte Schmerzmitteldosierungen konnten bei gleichbleibender Wirkung reduziert werden. Auch Nebenwirkungen von Kortisontherapien konnten gemildert werden. Dies ist vergleichbar mit Beobachtungen aus der Misteltherapie beim Menschen.

    Die Misteltherapie ist als Injektionstherapie konzipiert und wird mehrmals die Woche verabreicht. In Deutschland und Schweiz gibt es auch orale Mistelpräparate.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  6. #16
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    @ Muck00 etwas ähnliches hat mir eine Bekannte berichtet. Ihre erste Hündin hatte Krebs. Erst wurde eine Milchleiste entfernt, dann die nächste , aber der eigentliche Tumor wurde nie entdeckt, da er sich für alle bildgebenden Geräte unsichtbar hinter der Milz befand.

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