Wenn beim Vorröntgen HD festgestellt wird, kann es operiert werden. Diese Methode gibt es schon länger, nur leider erzählt das kaum ein TA dem Hundebesitzer. Hier werden Nervenschnitte, Goldimplantationen oder Myektomien vorgeschlagen. Sie gewähren im besten Falle eine zeitlich begrenzte Schmerzlinderung. Die Verschleißprozesse durch Instabilität gehen weiter.
Lest einfach mal selber, das kopierte ist nur der letzte Teil......Fazit
Die Dreifache Beckenosteotomie (DBO) beseitigt nicht nur die Lockerheit des dysplastischen Hüftgelenkes sondern führt zu einem festen und tiefen Sitz des Caput ossis femoris im Acetabulum. Die tragende und belastete Gelenkfläche wird durch die Umstellung verdreifacht bis vervierfacht. Dies führt den Stress auf den Gelenkknorpel in physiologische Dimensionen zurück. Im Idealfall sind im weiteren Verlauf keinerlei röntgenologische Anzeichen einer Coxarthrose zu verzeichnen (Abb. 17). Treten sie bei operierten Patienten mit schwersten HD Graden später dennoch auf, so sind sie von der Form her milde und von keiner Lahmheitssymptomatik begleitet. 92 % der Patienten sind nach spätestens 7 Monaten völlig lahmheitsfrei. Langzeitstudien beweisen, dass die Hunde im Laufe ihres Lebens klinisch fast immer beschwerdefrei sind und selbst im Alter weder antiphlogistische Medikamente noch neuerlicher chirurgischer Interventionen bedürfen. Es wäre wünschenswert, wenn die Tierbesitzer dysplastischer Junghunde mehr über die Chancen und Möglichkeiten informiert würden, die die Dreifache Beckenosteotomie eröffnet. Sie ist bei korrekter Indikationsstellung sowie Erfahrung der Operateure der Goldstandard in der Therapie der juvenilen Hüftgelenksdysplasie und ein Jahrzehnte lang international erprobtes und bewährtes Verfahren.
Junghund HD



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