Ich habe vor gut 10 Jahren ein krankes Katzenbaby beim spazieren gehen mit meinen Hunden gefunden. Die kleine Maus war damals ca. 4 Wochen alt, war total abgemagert und hatte ganz fürchterlichen Katzenschnupfen weshalb sich Narbengewebe auf ihren Augen gebildet hat. Durch dieses Narbengewebe ist sie fast blind, hat damit aber keine Probleme! Als ich mit diesem Häufchen Elend beim TA aufschlug, machte er mir nicht viel Hoffnungen, dass sie das überleben wird.
Mit viel Geduld und guter Pflege hatte ich es dennoch geschafft die kleine Murphy aufzupäppeln. Sie war quietsch fidel wie eine junge Katze eben ist, nur etwas scheu weil ihre Mutter wohl eine "wilde" Katze war.
Ich hätte sie wirklich gerne behalten, aber meine drei Hunde hatten sie einfach nur zum fressen gern und ich konnte die vier keine Sekunde aus den Augen lassen. So mußte ich Murphy immer ins Gästezimmer sperren, wenn ich arbeiten war...
Meine Schwester hatte sich dann bereit erklärt ihr ein neues zu Hause zu geben, ohne Hunde und andere störenden Sachen.... 5 Jahre ging es gut, dann wurde meine Schwester schwanger. Murphy hat einfach nur Angst vor meinem Neffen. Für sie ist es einfach nur Stress und daher verbringt sie jetzt mehr oder weniger ihre Tage unter dem Bett. Muphy kommt nur noch zum fressen und ka**en aus ihrem Versteck, oder wenn mein Neffe im Bett ist. Das geht nun schon seit fast 5 Jahren so und sie will oder kann sich einfach nicht daran gewöhnen, dass da jetzt ein Kind mit in der Familie lebt...
Für meine Schwester ist jetzt das Maß voll, sie kann sich das einfach nicht mehr mit ansehen, wie die kleine leidet und deswegen sucht sie jetzt ein neues zu Hause für Murphy.
Das ist Murphy:
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Und das hat meine Schwester geschrieben:
Ich bin hin und her gerissen. Ich würde sie gerne wieder zu mir nehmen, aber ich weiß nicht, ob das mit Blue klappen würde und ich weiß nicht, ob das für Murphy nicht noch mehr Stress wäre.Hallöchen!!! Kennt nicht irgendwer von Euch jemanden, der einer 10 jährigen, halb erblindeten Katze eine neue Heimat geben möchte? Leider kann sich unsere Murphy auch nach fast 5 Jahren noch immer nicht an unseren Sohnemann gewöhnen und verkriecht sich fast ständig unter unserem Bett. Da Murphy alles andere als kuschelig und zutraulich ist (sie lässt sich von uns kurz streicheln und auch hochnehmen, doch das war es dann auch.....), sollten es kinderlose Leute mit Katzenerfahrung und jeder Menge Geduld sein.
Die Katze war ja im letzten Sommer für 4 Wochen bei mir zu Besuch. Die ersten 2 Wochen hatte ich sie gar nicht zu Gesicht bekommen und Blue traute sich nicht mehr ins Schlafzimmer, weil da ja dieses fauchende "Ding" unterm Bett saß
In den letzten beiden Wochen kam Murphy dann Nachts unter meine Bettdecke gekrabbelt und kurz bevor sie wieder abgeholt wurde, saß sie auch schon mal in der Tür zum Wohnzimmer, wenn ich mit Blue Fernseh geschaut hatte. Nur sobald man sich bewegte, versteckte sie sich schnell wieder unter dem Bett.
Was meint ihr? Hätte es Sinn, es nochmal zu versuchen? Ich würde mir dann 3 Wochen Urlaub nehmen, damit ich Blue eins zwischen die pelzigen Ohren geben kann, wenn sie Murphy jagen will und ich würde die zwei die erste Zeit nicht alleine lassen...
Rede ich mir das alles nur schön, oder ist es wirklich einen Versuch wert?
Ich fühle mich iwie für Murphy verantwortlich, schließlich hab ich sie damals angeschleppt.
Oder kennt hier jemand einen netten Menschen, der Murphy ein schönes zu Hause bieten könnte?



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