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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Standard wie bekomme ich ihn locker?

    hi ihr

    Das Pferd das ich früher oft geritten und jetzt nur noch selten reite, ist so super steif im hals, dass er fast einem brett gleicht

    habt ihr ne idee wie ich ihn locker bekomme?

    durch Flexen? longieren? fällt ihm schwer... weil er nicht so lange auf einer gebogenen linie laufen kann...

    was würdet ihr machen??

    lg eva

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Devil
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    Das Problem hatte ich mit meinen am Anfang auch bis wir jeden Tag longiert haben. Lass ihn nicht auf einen Zirkel laufen sondern mach den Bogen schön groß. Du machst dir einen Zirkel, richtig schön groß darauf bewegst du dich. Binde ihn leicht aus und du wirst sehen, bald macht er die Aufwärts - Abwärts Bewegung. Ich habe 3 Wochen für meinen gebraucht bis er entspannt ging, vorher schlurfte er nur bis sich seine Beine aktiviert habe, heute macht er richtig schöne große Schritte. Bevor ihr rausgeht, macht 2 Min Gymnastik. Ich habe Streckübungen gemacht.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    erstmal danke für die antwort

    aber wir haben ein problem... zwar haben wir einen platz... jedoch ist der nicht so sonderlich gut... dh. er ist länger als breiter und ich kann keinen großen wirklich großen bogen/zirkel reiten/longieren!

    lg eva

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Devil
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    Und wenn du in die Pampa gehst ? Ich longiere im Moment unter einen Rohbau von Halle und drücke immer die Daumen, dass die Decke hält.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ghismo
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    Als erstes würde ich ihn, wenn es so extrem ist, mal durchchecken lassen.
    Dann könnte nämlich auch ein physisches Problem die Ursache sein.


    Ansonsten stellt sich mir die Frage:
    Wie ist er ausgebildet?
    Wie reitest du ihn?
    Wie die Besi?

    Hat er das Problem auf beiden Händen?
    Oder vermehrt auf einer?
    In gewisser Weise ist eine natürliche Schiefe ja normal, dass ein Pferd sich erstmal auf einer Hand schwerer tut.
    Da hilft es nur, diese (nein, eigentlich natürlich beide) gezielt zu gymnastizieren.
    Ohne dabei zu viel zu wollen, denn sonst geht der Schuss nach hinten los, sowas muss konsequent aber langsam aufgebaut werden.

  6. #6
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    Ich würde anfangen mit Bodenarbeit und naklar Longe. An der Longe große Bogen laufen lassen und ggfls mit Wiener / Dreieckszügeln leicht ausbinden... aber nicht "runterziehen" - nur in leichter Anlehnungen gehen lassen... und natürlich ganz viel Zeit einplanen, so ein Problem dauert Monate bis man es einigermaßen im Griff hat
    lg Heike




    www.radio-powerfun.eu wir haben die Power - Ihr den Fun (hört doch mal rein oder schaut unseren DJ´s beim moderieren zu)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    Standard

    Original von Ghismo
    Als erstes würde ich ihn, wenn es so extrem ist, mal durchchecken lassen.
    Dann könnte nämlich auch ein physisches Problem die Ursache sein.


    Ansonsten stellt sich mir die Frage:
    Wie ist er ausgebildet?
    Wie reitest du ihn?
    Wie die Besi?

    Hat er das Problem auf beiden Händen?
    Oder vermehrt auf einer?
    In gewisser Weise ist eine natürliche Schiefe ja normal, dass ein Pferd sich erstmal auf einer Hand schwerer tut.
    Da hilft es nur, diese (nein, eigentlich natürlich beide) gezielt zu gymnastizieren.
    Ohne dabei zu viel zu wollen, denn sonst geht der Schuss nach hinten los, sowas muss konsequent aber langsam aufgebaut werden.
    Er wird Freizeitmäßig geritten... SEHR freizeitmäßig... soll heißen... keine richtige Ausbildung, fast nur im gelände, läuft auch an der kutsche... RP nur selten richtig... (meistens sitzen kinder drauf die eh keinen blassen schimmer haben und ihn dann quer über den Reitplatz jagen...)
    ich reite ihn - bin ihn- mit westernsattel, meistens Wassertrense geritten. habe letzes jahr sehr viel von meiner RL in sachen Westernreiten gelernt und wollte das letzt anwenden... naja WOLLTE :D leider hat er darauf nur sehr schwach reagiert... weil er es einfach nicht kennt! aber er möchte immer alles richtig machen... =)
    zwar ist er nicht mehr der jüngste aber körperlich fit

    LG eva

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von redbumper
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    Hallo

    Hast Du überprüft ob der Sattel passt?
    Der Beschlag in Ordnung ist?
    Eben all diese Sachen?

    Wenn das Drumrum stimmt,
    würde ich ihn erst einmal viel vorwärts, abwärts reiten,
    dann vorsichtig anfangen ihn zu biegen.

    Wenn das Hotte nie ordentlich gymnastiziert wurde,
    ist doch klar dass es steif wie ein Brett ist.

    Pferde genau wie alle anderen Lebewesen,
    besonders wir Menschen,
    versuchen jede Belastung so einfach wie möglich zu
    bewältigen und belasten deshalb immer die etwas stärkeren
    Muskelpartien mehr. Das wird zum Selbstläufer und irgendwann
    stimmen die Verhältnisse zwischen den Muskelgruppen nicht mehr.

    Ich bin großer Fan gleichmäßiger, ausgewogener Belastung.
    Das hält die Pferde echt länger gesund.

    Viele Grüße

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von carisma
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    ja du hast recht. er wurde nie richtig gymnastiziert...

    ich glaube die wissen nicht mal wie das richtig funktioniert

    und wie meinst du langsam biegen? vom boden oder vom sattel aus? mit halfter und strick oder trense? oder gebisslos oder wie??

    wenn er mir gehören würde, würde ich glaub ich ein kolumbianisches Bosal kaufen und ihn damit reiten... wäre das ok?

    lg eva

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von redbumper
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    Standard

    Hallo

    Ich persönlich würde mit dem gewohnten Gebiss anfangen.
    Zu viel Umstellung und neues auf einmal ist vielleicht erst einmal
    etwas viel.

    Das Pferd muss bei neuen Übungen
    erst einmal lernen sich unter dem Reiter auszubalancieren.

    Da Euer Reitplatz ja wohl nicht so viel hergibt,
    guck doch mal hier in dieses Buch:
    Daniela Bolze, Dressurübungen im Gelände; Gymnastizierung ohne Halle und Bahn.

    Viele Grüße

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