Schwarzkümmelöl hilft Pferden bei Atemwegserkrankungen
Habba el Baraka“, den „segensreichen Samen,“ nennen die Ägypter den Schwarzkümmel. Er soll bei Menschen vor allergischen Reaktionen schützen, die zu entzündlichen Infekten, Bronchitis, Asthma und Neurodermitis führen.
Schwarzkümmel wurde Anfang der 90-er Jahre durch ein Dressurpferd bekannt, das an allergischem Asthma litt. Ein arabischer Arzt verordnete ihm Schwarzkümmelsamen, das Tier wurde binnen weniger Wochen gesund. Von da an beschäftigten sich auch Wissenschaftler mit dem ägyptischen Pflanzenöl. So wurden als Wirkstoffe des Schwarzkümmelöls mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolsäure und Linolensäure ausgemacht, die im Körper zur Synthese bestimmter Prostaglandine herangezogen werden. Von diesen Stoffen ist wiederum bekannt, dass sie entzündliche und allergische Reaktionen hemmen. Zwei weitere Wirkstoffe des Öls, Nigellon und Thymoquinon, entkrampfen die Atemwege und lösen den Schleim.
Der Arbeitskreis Immunologie unter Leitung von Prof. Holger Kiesewetter von der Berliner Charité ließ die Anwendung von Schwarzkümmelöl an 309 Patienten testen, die unter Heuschnupfen oder allergischem Asthma litten. Bei 85 Prozent der Patienten, die regelmäßig das traditionelle ägyptische Heilmittel einnahmen, trat schon nach vier Wochen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden ein. (Quelle: Pressinformation des Arbeitskreises Immunololgie aus dem Jahr 1999).
Bei Pferden hat sich das Schwarzkümmelöl vor allem bei Atemwegerkrankungen bewährt. Ähnlich wirksam wie das Öl sind auch die preiswertern Pellets, die aus Schwarzkümmelmehl hergestellt werden.
quelle: www.pferde.de



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Ist förderlich für die Verdauung.
