+ Antworten
Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Thema: Appaloosa

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von strubbel
    Registriert seit
    02.03.2007
    Ort
    zu Hause ;)
    Alter
    41
    Beiträge
    17.162

    Standard Appaloosa

    Appaloosa


    Das am meisten ausgeprägte Erkennungsmerkmal der Appaloosa-Pferde ist natürlich ihr geschecktes Fell. Aber nicht jedes gefleckte oder gescheckte Pferd ist ein echtes, d.h. registriertes Appaloosa-Pferd. Außer dem Fell müssen Appalosas noch einige weitere Außerlichkeiten aufweisen: eine helle, marmorierte Haut, die deutlich an Nüstern, Lippen und Genitalien zu erkennen sein muß, sowie viel »Weiß« in den Augen. Desweiteren können auftreten: senkrecht gestreifte Hufe, ein sehr feines, seidiges Fell, Mähne und Schweif ebenso, wobei das Langhaar oft recht spärlich ausfällt.

    Es existieren fünf verschiedene Zuchten, die sich vor allem nach der Fellfärbung orientieren:
    1.) Tigerscheck (Leopard-spotted) - eine helle oder weiße Fellfarbe mit Flecken aller möglichen Farben auf dem ganzen Körper (Es können sogar Flecken verschiedener Farben, etwa braun und fuchsfarben, an einem Pferd auftreten).

    2.) Schabrackenscheck (Blanket-spotted) - ein weißer Körper (meist nur der Rücken), auf dem verschiedenfarbige Flecken zu sehen sind.

    3.) Schneeflockenscheck (Snowflake) - weiße Flecken auf anderer Fellfarbe, nicht jedoch auf Grau.

    4.) Marmorscheck (Marble) - am ganzen Körper gesprenkelt.

    5.) Frostscheck (Frost) - weiße Flecken auf dunklem Fell.

    Manche Fohlen werden einfarbig geboren, aber bereits mit der gesprenkelten Haut an den oben beschriebenen Stellen sowie dem »Weiß« im Auge. Sie entwickeln eine der fünf Scheckungen dann erst später. Andere wiederum werden schon mit Flecken geboren, die sich aber in den nächsten ein oder zwei Jahren durchaus noch ändern können.

    Appaloosas werden heute in verschiedenen Ländern gezüchtet, sind aber nach wie vor in Amerika am bekanntesten.

    Aber auch in Australien wird das Appaloosa immer beliebter, ebenso wie der Western-Reitstil. Wie in Amerika hat auch in den australischen Zuchten das Pferd sehr viel vom Quarter Horse. 1976 wurde auch eine Britische Appaloosa-Gesellschaft gegründet. Hier steht das Pferd jedoch mehr im Hunter-Typ, ist jedoch bis heute recht erfolgreich in Dressur, Military, Springreiten, Jagdreiten, ebenso im Distanzreiten. Obwohl man in England allgemein etwas gegen »bunte« Pferde hat, scheinen sich die »Appies« mit ihrem gutmütigen Temperament durchzusetzen. Ebenso in derBundesrepublik ist das Appaloosa kein unbekanntes Pferd mehr und wird - ähnlich dem Quarter Horse - für die verschiedenen Ansprüche deutscher Reiter geschätzt.

    Das Pferd wird zwar noch immer mit Amerika identifiziert, doch gibt es Anzeichen für seine Existenz schon lange vor der Entdeckung Amerikas. Europäische Höhlenzeichnungen, die etwa 20.000 Jahre alt sind zeigen Pferde mit den typischen Appaloosa-Zeichen, und auch in der orientalischen Kunst sind gefleckte Pferde zu sehen - Jahrhunderte vor Christi Geburt.

    Nach Amerika kamen sie vermutlich durch die in Mexiko einfallenden Spanier. Sie werden mit den Nez-Percé-Indianern in Zusammenhang gebracht, die sich die Pferde von den Konquistadoren »ausliehen«. Sie zogen dann in ihren Heimatgefilden sehr strenge Zuchtstätten auf. Das war in Oregon am Pabuse River; so hieß das Pferd erst »of Pabuse«, dann »Apaouse« und jetzt »Appaloosa«.

    Im Verlauf der Kriege gegen die Indianer nahm die US-Armee im Jahr 1877 eine Gruppe Nez-Percé-Indianer gefangen, die an die kanadische Grenze flohen, und schlachtete die meisten Tiere dieser sorgfältig betriebenen Zucht. Doch einige Pferde überlebten, und mit ihnen wurde zu Beginn dieses Jahrhunderts die moderne Zucht angefangen. Die endgültige Rettung dieser Pferde war die Gründung des Appaloosa Horse Club im Jahre 1938. Von da an ging es mit dem Pferd nur noch aufwärts, und es bildet heute die drittgrößte Zucht der Welt.

    Größe: zwischen 145 und 155 cm.
    Kopf: klein, gut aufgesetzt, breite Stirn. Nüstern und Lippen mit den typischen Hautflecken. Spitze, mittelgroße Ohren. Das >Weiße< im Auge muß sichtbar sein.
    Hals: hochaufgesetzt, mit guter Ganaschenfreiheit. Mähne (und Schweif) oft nur spärlich behaart.
    Schultern: lang und schräg, gut bemuskelt. Ausgeprägter, wohlgeformter Widerrist.
    Gebäude: tiefe, aber nicht zu breite Brust. Kurzer, gerader Rücken (Quadratpferd). Kurze, breite Lenden. Sanft abfallende, lange, bemuskelte Hüften und die wohlgerundete Hinterhand des Quarter Horses.
    Gliedmaßen: Vorderbeine gut bemuskelt, lang, mit breiten Knien. Kurze Röhren mit breiten, weichen, aber kräftigen Fesselgelenken. Halbschräge Fesselung. Hufe rund, offen und breit an den Fersen. Die Hufwand zeigt oft vertikale Schwarz/Weiß-Streifen. Kräftige Oberschenkel. Lange, breite, bemuskelte Unterschenkel mit klaren, geraden Gelenken
    lg Heike




    www.radio-powerfun.eu wir haben die Power - Ihr den Fun (hört doch mal rein oder schaut unseren DJ´s beim moderieren zu)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von strubbel
    Registriert seit
    02.03.2007
    Ort
    zu Hause ;)
    Alter
    41
    Beiträge
    17.162

    Standard RE: Appaloosa

    Appaloosa
    lg Heike




    www.radio-powerfun.eu wir haben die Power - Ihr den Fun (hört doch mal rein oder schaut unseren DJ´s beim moderieren zu)

  3. #3
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
    Registriert seit
    27.02.2007
    Ort
    Bremen
    Alter
    22
    Beiträge
    2.303

    Standard RE: Appaloosa

    *g* ^^ Ich kanns nicht lassen auch was über Appis zu schreiben Also:

    Das Appaloosa Horse
    Native Goer

    Die Entstehung

    Seit dem 18. Jahrhundert hielten und züchteten einige Indianer Stämme erfolgreich Pferde.
    Aus der einzigen systematisch-planvollen Zucht dieser Zeit entstand später das Pferd, welches wir heute als Appaloosa Horse, oder kurz- Appaloosa - kennen. Der Indianer Stamm, der diese Zucht betrieb wurde von den Europäern Nez-Percé-Indianer genannt, und war in den Grenzgebieten von (den heutigen Staaten) Oregon, Washington und Idaho. Sie hatten mehrere Dörfer die alle am Ufer des Palouse River lagen. Dieser Fluss gab dieser Rasse Ihren Namen: Das A Palouse Horse, aus dem sich der heutige Name ableitet.

    Die Nez-Percé Indianer(sie hielten Herden von tausenden von Pferden) achteten sehr auf die Qualitäten "ihrer" Pferde. Da sie die Pferde für den Krieg und die Jagd benötigten, mussten diese zähn, schnell und wendig sein, aber auf jedenfall starke Nerven haben.
    Um diese Qualitäten zu erzielen und zu bewahren, kastrierten sie, die, in ihren Augen, "unbrauchbaren" Hengste. Eben solche Stuten wurden an andere Stämme verkauft.

    Genau so wurde auf die Musterung (Farbe) der Tiere geachtet. Um 1870 hatte ungefähr ein drittel ihrer Pferde gewünschte Tigerscheckung.
    Viele nehmen an, dass der Appaloosa schon immer, die für sie so bekannten, Farbzeichnungen hatte. Dies ist allerdings ein Irrtum. Aus Sourcen dieser Zeit (Beschreibungen und Fotos) ist gut erkennbar, dass die meisten dieser Tiere dunkel und einfarbig waren.

    Als die Nez-Percé Indianer und ihre "Unterstämme" 1855 in ein Reservat gewiesen wurden dessen Grenzen durch die weißen Goldsucher dieser Zeit nicht respektiert wurden, wurden die Indianer beaufsichtigt. Später - um 1877 - wurden diese Indianer Stämme fast gänzlich vernichtet.

    Somit stoppte folglich auch die Zucht des Appaloosa Horses. Die übrig gebliebenen Tiere verstreuten sich über das Land und kreuzten sich mit den gewöhnlichen Gebrauchspferden und es bestand kein Interesse am aufrechterhalten dieser wunderbaren Zucht, sodass das Pferd der Nez-Percé fast gänzlich ausstarb.
    Erst 1930 begangen Liebhaber dieser Rasse (vor allem der Rancher Claude Thompson und der Historiker Francis Haines) sich um eine Wiederherstellung dieser alten Rasse zu bemühen. Zusammen mit anderen arbeiteten sie Rasserichtlinien aus und gründeten 1938 den Appaloosa Horse Club (ApHC) in Moro/Oregon. 1940 gab es nur 21 eingetragene Pferde. Seit 1946 befindet sich der sitz des Vereins in Mosco/Idaho. 1980 waren bereits über 25.000 Tiere registriert, heute sind es fast 600.000. Dies ist allerdings nicht die Anzahl der lebenden Appaloosa (die auf 350.000 geschätzt wird). Diese ist geringer, da bereits gestorbene Pferde nur selten ausgetragen werden.

    Aussehen/Exterieur

    Wie bereits erwähnt wurden bestimmte Zuchtrichtlinien zur Aufrechterhaltung, der für diese Rasse so Typischen Merkmale. Um diese Merkmale genau bestimmen zu können, wurden erstmal die Rassemerkmale definiert. Mit deren Hilfe sollte die Basis zur Zucht gefunden werden. Die Pferde, auf denen die Zucht basierte, entstammten keines Falls immer der gleichen Rasse. Diese Rassen waren, ausser den Ranchpferden, Araber, Vollblüter, Morgan Horses und American Standardbreds. Zwar wurden meistens Pferde mit Appalooas Merkmalen verwendet, allerdings wurden, wie bereits erwähnt, auf ihre Reinzucht erst ab 1930 geachtet. Hauptsächlich weil sie primär als Arbeitspferde dienten ? und nichts anderes ? wie alle anderen Pferde auch.
    Folgende Merkmale musste ein Appaloosa aufweisen, um (nach 1930) ins Zuchtbuch aufgenommen zu werden:

    - Spots (Tupfen oder Flecken) in unterschiedlichen Ausbreitungen. Hell auf dunkel oder dunkel auf hell.
    - Blanket (Decke oder Schabracke); farblich abgesetzt auf Kruppe oder Rücken, die vorzugsweise gepunktet sein sollte. Diese wird dann Spotted Blanket genannt.

    Die genauen Bezeichnungen dieser Farbvarianten sind:

    o Spotted Blanket (Gefleckte Decke/gepunkteter Schabrackenschecke): Weiße Fläche auf der Kruppe bis hin zu Rücken und Flanken auf der Flecken vorhanden sind (unterschiedliche Ausdehnungen)
    o White Blanket (Weiße Decke/Schabrackenschecke): Weiße Fläche auf der Kruppe bis hin zu Rücken und Flanken (unterschiedliche Ausdehnungen)
    o Leopard (Tigerschecke): Weiße Grundfarbe, dunkle Flecke auf dem ganzen Körper
    o Snowflake (Schneeflokenschecke): dunkle Grundfarbe, kleine runde Flecke auf dem ganze Körper
    o Varnish Roan/Marble (Marmor-/Stichelhaarig/Stichelhaartiger): Das Deckhaar ist mit Weißem Stichelhaar durchsetzt. Teilweise dunkle, allerdings kaum sichtbare Flecken. Oftmals dunklere Beine als der Rest des Körpers.
    o Frosted/Spotted Hip (Gefleckte Kruppe): dunkle Grundfarbe. Weiße Flecken oder ?Raureif? ähnliche Zeichnung auf der Kruppe.
    Alle Grundfarben sind möglich.

    - Gefleckte/gepunktete Haut ums Maul (Krötenmaul)
    - Ein weiß umrandetes Auge (Menschenauge). Viele Leute behaupten, dass dies ein Zeichen für einen negativen Charakter ist, was allerdings totaler Blödsinn ist.
    - Gestreifte Hufe (hell/dunkel) oder helle und dunkle Hufe.
    - Rosa gefärbte Haut (mas ó meno) an den äußeren Genitalien.


    Dies waren erst einmal die Merkmale die sich auf die Farbgebung der Rasse bezieht.
    Selbstverständlich sind die nicht die einzigen.
    Der Körperbau und die Kopfform des Urtyps des Appaloosas hat viel Ähnlichkeit mit seinen Spanischen Vorfahren, von denen auch die typische Tigerscheckung stammt, was man an Abbildungen Iberischer Pferde aus dem 18. Jahrhundert nachweisen kann. Durch die Einmischung verschiedener Rassen, waren diese Pferde oftmals größer und grobknochiger als Quarter Horses und hatte teilweise eine etwas ramsnasigen lange Nasenrückenlinien.
    Auch hatten sie oft einen kurzen spärlichen Schweif (Rattenschwanz).
    Der ApHC veranstaltete Shows, womit es ihnen gelang unschöne Merkmale wie zum Beispiel grobe Proportionen und Rattenschwänze wegzuzüchten, womit diese Rasse dem Quarter Horse ähnlicher wurde und somit mehr einem modernen Westerpferd entsprach.
    Um zu diesem Ziel zukommen kreuzte (und kreuzt heute noch manchmal) Quarter Horses mit ein. Das Ziel war ein Quarter Horse mit Appaloosa Farben.
    Die Leute sind geteilter Meinung darüber. Im Wesentlichen sieht man es im modernen Westernsport keines Falls als verrat an die Rasse des Appaloosa Horse. Die wesentlichen Charaktereigenschaften, - Ausdauer, Gutmütigkeit, Leistungsbereitschaft und Trainierbarkeit - welche dem Appaloosa nachgesagt werden und welche er haben sollte sollten schließlich auch Quarter Horses besitzen.
    Stabile Beine, Starke Beine und ausreichend Große Hufe zeichnen den Appaloosa heute noch aus.

    Auch bei dem Appaloosa Horse gibt es verschiedene Pferdetypen, da viele ?Spezialisten? für ihre Ansprüche züchteten. Z.B.:

    - Den Westerntyp ? kompakt-quadratisches Stock Horse. (Ranch und Westernpferd)
    - Den Huntertyp ? leichtes, elegantes Sportpferd (Arabereinkreuzungen)
    - Den Racer ? ein in den USA beliebtes Rennpferd (Vollbluteinkreuzungen)


    Charakter/Interieur

    Oftmals werden Appaloosa als ?dumm? bezeichnet, was meist nicht der Fall ist. In meisten Fällen sind sie ziemlich Intelligent. Zwar lernen einige von ihnen langsamer als zum Beispiel Quarter Horses, allerdings lernen sie langfristig. Was sie einmal verstanden haben, sitzt.
    Ansonsten ist der Appaloosa meist sehr gelassen, kinderfreundlich, sehr menschenbezogen und sehr freundlich. Somit ist der Appi gut als Familien- und Freuzeitpferd, ebenso aber auch für den Turniersport geeignet.
    Neben dem guten Charakter verfügt das Appaloosa Horse über eine beste Gesundheit und Widerstandsfähigkeit.

    Ich selber habe den Appaloosa als neugieriges, liebevolles, anhängliches, oft ?kindlich? (Vom Verhalten ein bisschen wie ein Fohlen wirkend) wirkendes Pferd mit viel Quatsch im Kopf kennen gelernt, das sehr verschmust ist und die Nähe seines Menschen sucht und auch im Alter noch viel Energie besitzt die es auch loswerden will. Oftmals sind sie nicht so leicht zu reiten wie z.B. Quarter Horses. Natürlich hat jedes Pferd seinen eigenen Charakter, weshalb man das Interieur dieser Rasse natürlich nicht festlegen kann. Jeder ist anders und es gibt überall Ausnahmen?

    Blutlinien
    Wie in der Quarter Horse Zucht (z.B. Janus) gibt es auch bei den Appi so genannte Foundation-Hengste.
    Da wären: Toby I, Red Eagle, Patchy, Sundance, Joker B, Apache 730, Mansfield?s Comanche, Bright Eyes Brother, welche oft noch in heutigen Pedigrees zu finde sind.
    Die moderneren Typen basieren oft auf folgende Hengste: Prince Plaudit, Hayes Roman Cloud, Goer, Roman?s Straw Many, The Executive.
    Momentan sind auch oft Zippo Pine Bar (AQHA Leading Sire) Söhne, Dreamfinder und Impressive Andrew in den Pedigrees zu finden.

    Diese Blutlinien sind hauptsächlich für erfolgen in den Halter-Klassen von großer Bedeutung.
    Es wird wie bei der gleichnamigen Quarter Horse Klasse benotet, so dass meistens relative große, stark bemuskelte Pferde mit gefälligen Köpfen gewinnen, nur dass bei den Appaloosa Horses auch die Zeichnung des Pferdes bewertet wird. Ein Beispiel dafür ist der Appaloosa Hengst Goer. Er geht auf die Quarter Horse Race Linie Go Man Go (Top Deck, ein TB) und mütterlicherseits Three Bars (TB) zurück. Man kann sehen, das seine Nachkommen bis zu seinem Punkt, 7.300 Halter Points 8d.h. in Halter-/Zuchtklassen) und, m Verhältnis wenig, nur 1.600 Performance Points (in Reitklassen) erhalten haben. Viele Appaloosa Beitzer bevorzugen Halter Klassen, gegenüber Reitlassen (daher der Zuchtschwerpunkt auf Äusserlichkeiten), die dem entsprechend hoch besetzt sind.
    Die Most Colorful Class (für besondere Färbungen) ist hierbei am beliebtesten.

    Natürlich gibt es auch Performance Pferd. Züchter diese Types vertrauen hiebei auf kontrollierte einkreuzung von Quarter Horses, wie beim Schwerpunkt Reinig den Hengst Doc O?Lena, bei der Western Pleasure und Western Riding meist Zippo Pine Bar.
    Die Appaloosa Hengste Steel Aglo, Macho Man Glo und Macho Paul haben sich in den Reitklassen ausgezeichnet und gehen auf die Quarter Horse Performance Linie Mr. Joe Glo zurück.
    Die Einkreuzung von Quarter Horses vermindert allerdings den ?Speziallack? den diese Rasse auszeichnet, so dass die Zahl einfarbiger Fohlen (die oftmals auch im Alter einfarbig BLEIBEN) in 55 Jahren von 2% auf 40% gestiegen ist.

    Besagte Einfarbige Pferde weisen allerdings die restlichen, oben genannten Merkmale auf. Viele von ihnen kriegen später noch eine bunte Scheckung (Leopard, Snowflake, Marble) einige allerdings nicht. Da sie die Farbgene in sich trage und sie vererben werden sie trotzdem als Breeding Stock eingetragen. Um an speziellen Wettbewerben teil zunehmen müssen sie allerdings einen CPO Test haben.
    Hengste haben oft eine deutlichere Zeichnung als Stuten.
    Es ist nicht möglich die Musterung eines Fohlens hervorzusehen. Es ist jedes Mal eine Überraschung.
    (Es ist im Wesentlichen genauso wie die Farbvererbung in der Paint Horse Zucht.)

    Jeder ?echte? Appaloosa verfügt über Papiere, da die Zucht dieser Rasse sehr genau verfolgt wird. Ein Pferd ohne besagte Papiere ist keines Falls ein echter Appaloosa, sollte er auch manche Merkmale aufweisen. Wenn behauptet wird, dass es sich um einen Appaloosa handelt, müssen die Eltern schließlich bekannt sein (und deren Eltern wahrscheinlich auch) und mit dieser Tatsache ist es Möglich, mit Hilfe des Appaloosa Horse Clubs, die Abstammung des Pferde zu rekonstruieren.

    In Europa?


    Die Appaloosas kamen um 1970 nach Europa. Joker?s Cedar Autumn (ein Joker B Enkel), ein pechschwarzer Hengst mit einer ?Spotted Blanket?, der 1974 von Jean Claud Dysil importiert wurde, beeindruckte dabei am meisten.
    Der Appaloosa Horse Club Germany (ApHCG) wurde 1989 unter dem Namen Appaloosa-Pferdestammbuch Deutschland (APSD) gegründet, welcher seit 1994 ein staatlich anerkannter Zuchtverband ist.
    Es werden pro Jahr 10-15 ?Approved Shows? durch diesen Verein durchgeführt. Auf diesen Turnieren gelten amerikanische Regeln und sie werden vom ApHC anerkannt.
    Der ApHCG hat momentan 780 Mitglieder und die zahle der hier lebenden registrierten Pferde liegt bei 2.500 mit etwa 300 Fohlen im Jahr, was im vergleich zu anderen Europäischen Ländern relative viel ist. 8Z.B.: Österreich: 250-300 Pferde/20 Fohlen; Schweiz: 120 Pferde/10Fohlen)

    Der Preis eines Appaloosa liegt im Normalfall unter dem eines Quarter Horses, da die Anfrage nach Quarter Horses wesentlich größer ist.

    Der Appaloosa in Bildern

    Spotted Blanket:



    White Blanket:



    Leopard:



    Snowflake:



    Varnish Roan/Marble:



    Frosted/Spotted Hip:



    Bilder von einem wunderschönen einfarbigen Appaloosa ( ;p) und den typischen Appaloosa Merkmalen folgen bei Zeit! ^^ (Vill Mittwoch)

    Links:
    Appaloosa Horse Club
    http://www.appaloosa.com

    Appaloosa Horse Club Germany
    http://www.aphcg.de
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  4. #4
    Candy
    Gast

    Standard

    beide Beschreibungen sehr informartiv

  5. #5
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
    Registriert seit
    27.02.2007
    Ort
    Bremen
    Alter
    22
    Beiträge
    2.303

    Standard

    Sooo, hier jetzt endlich mal (wo ich doch den dateianhänge butto entdeckt habe ^^) n paar bilder von n paar von den anderen Appaloosai Merkmalen (Pigmentflecke, gestreifte hufe, auge...) und von nem einfarbigen appi ;p
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  6. #6
    Candy
    Gast

    Standard

    hey das hatten wir doch auch mal im Pferdequiz odääär?

  7. #7
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
    Registriert seit
    27.02.2007
    Ort
    Bremen
    Alter
    22
    Beiträge
    2.303

    Standard

    *gg* man weiß es nicht...
    ne, ja klar, natürlich

    da fällt mir ein:
    mal bilder von birdys papa:






    hab in ner zeitschrift noch nen besseres bild von dem... der sieht original aus wie birdy von den "konturen" her... zb kopf, ohren, halslinie... naja eigentlcih alles, nur das birdy etwas länger ist... und der bauch kommt auch nach ihrer mum (hab das bild leider ned mehr ).... genau so wie zb die "intelligente" ohrenhaltung die sie immer drauf hat wenn sie "nichts tut"... ne also bis auf die farbe ( ) kann sie nicht leugnen kind ihrer eltern zu sein
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
    Registriert seit
    14.10.2007
    Ort
    Boddenland Bewohner
    Alter
    44
    Beiträge
    1.709

    Standard

    ja, also auch ich habe mal auf Appi?s gesessen, tolle Pferde und auch schöne Fellzeichnung. Ich finde es geil, wenn ein brauner Kopf voran schreitet und wenn man hinter sich guckt, kommt ein weißer Popo mit....
    Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,
    sonst behandelt er dich wie ein Hund.

    Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

    Madam Tussaud

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ghismo
    Registriert seit
    19.08.2007
    Ort
    hoher Norden
    Alter
    30
    Beiträge
    3.213

    Standard

    Na, Birdys Papa ist aber auch ein Schicker!!

    Die Snowflakes find ich ja cool!!

  10. #10
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
    Registriert seit
    27.02.2007
    Ort
    Bremen
    Alter
    22
    Beiträge
    2.303

    Standard

    also, ich find es gibt viele hübsche aber auch viele weniger hübsche. die meisten die zum größten teil auf "ranchhorses" zurück gehen sind nicht so mein ding... von der optik her. und auch zu viel kröteenmaul oder zu viel weiß umme augen find ich ned so dolle... aber wie gesagt es gibt auch seeehr viele super schicke!

    aber die sind dafür meist schwieriger als die anderen "ranchhorse appies", weil die dann auf araber und vollblüter zurückgehen und wirklcih ziemlcih temperament voll sein können... und eigensinnig ^^.

    die mit qurter einkreuzung sind meist hübsch und ziemlich cool... obohl quarters ja auch auf vollblüter zurückgehen naja ^^. aber dafür kann es halt passieren das die farbe "verloren geht".

    aber wiederum die appies die nur auf farbe gezogen sind haben meist nen knall, weil wirklcih ausschliesslich auf die farbe geachtet wurde und nciht auf charackter und rittigkeit und so...

    viele trainer, die vorher nie appies geritten haben sondern nur quarters und sowas kommen oft mit appies nicht klar weil die so anders (meist schwiegriger) sind, und man die auch anders reiten muss... *achselzuck*

    aber naja, wie auch immer ^^.

    @ ghsimo:
    ja der ist wirklich hübsch. wie gesagt sie sieht ihm seeehr ähnlich.... von ihrer mum hat sie die "mimik" und den bauch die farbe hat sie von keinem...

    ihre mutter war fast weiß... die beine waren fuchsfarbend und nene paar stellen im gesicht. und vereinzellte stichelhaare überall... und die mähne und der schweif waren weiß und fuchsfarbend...
    hab das foto leider ned mehr...
    so ähnlich, nur am körper weniger rot:


    die farbe hab ich garned genannt fällt mir da ein... ist varnish roan oder auch marble.

    naja, sie roaned immer mehr... entweder wird sie ein snowflake oder auch ein varnish roan/marble... eher letzteres, weil snowflake sind richtige flecken und nciht stichelhaare... naja oder es bleibt so mit den stichelhaaren (obwohl es schon ziemlich viele sind, sieht man es nur von nah dran... ). dann ist sie ein... ich weiß auch nicht was ^^ ein sehr dunkler v. roan
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein

Pet-Movies - Webkatalog - Topliste - Tier-Topliste - Mensch & Haustier

Tier-Link-Topliste Pagerank-Backlink für Ihre Tierseite Google PageRank Topsites petrank.de
Counter gratis free hit counters by free-counters.net Schlaue Haustiere Fauna Top Sites Animal Topsites