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  1. #21
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Was haltet ihr denn von der Aussage, dass der Rüde (nicht alle), der kann aber nicht darf, Hodenkrebs bekommt? Wieviel Prozent der Rüden passiert das? Kann man das nicht mit einem richtigen Mönch vergleichen? Er kann auch und darf nicht. Wieviele von denen bekommen diese Krankheit? Oder ist es vll genetisch bedingt?

    Wie handhaben es die Züchter die beides haben? Da ist doch auch ständig irgendeine Hündin läufig. Wenn es dann noch Geschwister sind, ist ja auch nichts mit poppen! :92: Die Hunde werden getrennt, aber der Liebeskummer bleibt trotzdem. Falls er dann doch nicht decken darf, wegen zu alt oder es fehlt eine Prüfung, werden die Kastriert?

    Oder das seelische Gleichgewicht des Hundes, ist ja auch irgenwie durcheinander. Gewöhnt er sich daran? (wenn er noch nicht gekostet hat)

    Wie geht es eigentlich den Hündinen während der Läufigkeit? Drehen die auch so durch? :212:
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Standard

    Original von Dana

    Das mit den Angstattacken würde mich auch mal interesieren???
    Gar nicht so einfach! Er hat vor Geräuschen Angst die er nicht kennt. Ich versuche immer mich so normal wie möglich zu verhalten, auch wenn ich mich selbst mal erschrecke.

    hallo Dana das tönt nicht gerade gut und dein Hund steht immer unter Stress!
    Bei Fremden hält er einen Mindestabstand von 2 m. Haben wir Besuch, Ist er immer wo anders.
    Lass ihm das nicht durchgehen und lade dir Leute ein die Hunde haben und wissen wie sie ihn zu sich bringen! Auch da zeigt er sich eigenartig!
    Er schaut zwischendurch mal ob wir noch leben, dann ist er wieder weg, ausser es sind andere Hunde anwesend. Er lässt sich zwar von Hundebesitzern anfassen, aber davon ist er auch nicht ganz überzeugt.

    Das mit dem Anfassen will auch gelernt sein man sieht es den Hund ja an, ob er es will, oder nicht!
    Wir müssen die Leute schon sehr häufig getroffen haben, bevor das richtig funzt. Er reagiert aggressiv wenn er richtig grell rote Sachen sieht.

    Eigentlich sieht er keine Farben höchstens grell!?!??
    Wird er von einem Hund angebellt, will er sich immer bei mir verstecken, obwohl er sich mit jedem Hund verträgt.

    Da musst du den berühmten Schritt auf die Seite machen und ihn allenfalls sogar ablenken, denn er steht auch da schon wieder unter Stress!
    Ohne murren akzeptiert er einen Ranghöheren. Kommt es zu Stress, Keilerei verschwindet er ? Das finde ich aber in Ordnung.

    Das ist zwar wünschenswert, aber wenn er sich so zeigt ist das doch auch nicht positiv für dich, da heisst es denn bald: "was macht ihr denn mit eurem Hund?"
    Der einzigen Keilerei die er nicht aus dem Weg geht, ist mit seinem Bruder. Stehen Dinge am Straßenrand, die normalerweise da nicht hingehören, wird erst mal Theater gemacht. Wenn ich merke, dass er vor etwas Angst hat, gehe ich mit ihm da hin. Ich fasse es an, und er schnüffelt, dann ist es in Ordnung.
    Ich sehe jetzt nicht wie du das machst, aber es könnte sein, dass du ihn in seinem Theater noch bestärkst! Also überhaupt nicht darauf eingehen und nur wenn er ruhig wird unter Ablenkung loben und eventuell auch mal 2 oder 3 mal da entlanglaufen, bis er es ohne Theater macht!
    Spielen tut er auch nur mit uns. Ist echt viel geworden, hoffe, dass das alles war!
    Spielen muss er lernen und wenn du mit ihm spielst beziehe andere leute damit ein werft den Ball euch zu oder den Frisbee etc. er MUSS lernen, dass ihm auch andere Leute nichts Böses wollen, im Gegenteil!
    So kannst du Schrittchen für Schrittchen vorankommen.
    Was das Heulen anbelangt stell ihn mal ruhig ab aber er wird wahrscheinlich weiter heulen, wenn es sich um Weiber handelt!


    Haben auf dem Hundeplatz jemanden kennen gelernt, die mochte er von Anfang an. :212: Das weis ich, weil er sie angesprungen und geküsst hat. Das ist das 1. mal passiert. Da ich weis, wie er so drauf ist, habe ich mich schon sehr über ihn gewundert, als wir zum 1. mal auf dem Platz waren. Habe ihn erst mal den Platz erkunden lassen, bevor ich was mit ihm gemacht habe. Er hat auf Anhieb 9 von 10 Geräten bezwungen. Besonders wunderte mich der Tunnel und der Laufsteg. Um ihn etwas mehr Selbstvertrauen zu geben, sollte ich mit ihm spielen und auf jeden Fall immer gewinnen lassen.
    NEIN!!! was auf dem Hundeplatz passierte ist ein guter Anfang darauf kannst du aufbauen, aber such dir auch mal eine männliche Person beim Spiel! Gewinnen darf er auch mal, aber im allgemeinen gewinnt er nicht, denn WEHREN HEISST BEGEHREN! Also alles was er nicht kriegt ist interessant alles andere nicht mehr!

    viele Grüsse Jack
    lg Jack

  3. #23
    Schnucki
    Gast

    Standard

    Moin Allerzeits

    viele, wenn nicht sogar alle, der von Dir beschriebenen Angstprobleme bei Chandor kann man durchaus in den Griff bekommen und einen mutigen, selbstbewusten Hund aus ihm machen.
    Man kann einiges machen um den Hund etwas mutiger und selbstsicherer zu bekommen,aber das man es völlig in den Griff bekommt ,bezweifel ich.
    Ich nehme an, das er dies Verhalten seid Welpe zeigt, da liegt es an der Zucht, war die Mutter schon ängstlich hat er als Welpe schon von ihr dies Verhalten gelernt! Nur eine selbstbewußte/wesenstarke Mutter prägt ihre Welpen gut! Den Rest sollte der Züchter dazu beitragen,er sollte bemerken, wenn er Welpen dazwischen hat die sich anders verhalten und sollte sie an alles heran führen, damit sie später einigermaßen mit dem Leben klar kommen! Was hat der Hund denn gelernt? Für ihn ist seine Umwelt Stress und den muss man versuchen in den Griff zu bekommen. Da nützen die besten Ratschläge nichts, je mehr am Hund probiert wird und nicht fruchtet um so mehr wird er sich in seine Streßsituationen flüchten.
    Ich kann nur den Rat geben, sich jemanden anzuschliessen der den Hund richtig lesen/deuten kann und mit dieser Person gezielt daran arbeiten, je mehr Leute die meinen Ahnung zu haben, an den Hund fummeln um so schlimmer wird er dies empfinden. Hier muss ich sagen, es muss ein Fachmann ran, heißt jemand der es versteht mit solchen Hunden und seinem Einfühlungsvermögen dem Hund und auch Dana hilft, diese Stressmomente im richtigen Augenblick zu kristallisieren .Alles andere wäre für Chandor mehr schädlich als hilfreich! Krass geschrieben, da ich Chandor kenne, kann ich nur den Rat geben nicht alle Ratschläge zu probieren, das schafft er vom Kopf her nicht,weil das schon zu viel Stress bringt. Auf dem Hundeplatz, sollte man gezielt an dem Hund arbeiten, nicht alles was für andere Hunde gut ist, ist für ihn gut!
    Dana, ist dort jemand kompetentes der sich intensiv mit Chandor auseinander setzt sich seiner Probleme annimmt? Oder sollst Du die Dinge machen, die andere Hunde dort auch machen, die es vom Nervenkostüm sicher schaffen?
    Ich würde es so machen:
    Spiele viel mit ihm, aus dem Spiel heraus Beißwulst übergeben an eine andere Person,das die mit ihm weiter spielt, eventuell erst mal innerhalb der Familie! Geht er hier schon aus der Wulst, würde ich es abbrechen,denn er baut zusätzlichen Stress auf. Neuer Versuch mit Beißwulst an einer Leine befestigen und fremde Person zieht diese vor ihm her, Beute machen, Du hälst ihn erst fest,gibts ihn dann frei und er soll die Wulst packen, die fremde Person zieht ein bisschen auf Distanz und läßt ihn dann mit Wulst laufen, er hat gewonnen! Später hangelt sich die Person an der Leine erst mal nur an ihn heran und löst dann wieder die Leine und macht wieder dies Ziehspiel, dann mit Wulst laufen lassen,das er das Gefühl hat er hat wieder gewonnen. Chandor muss immer gewinnen. Dies kann man dann ausbauen, wenn er vertrauen gefasst hat,dann kann die fremde Person versuchen ihn einmal kurz zu streicheln und wieder frei geben. Das kann man ausbauen, bis diese Person ihn streicheln kann ohne das er die Flucht ergreift. Aber hier sollte auch jemand Ahnung haben,es muss ruhe sein, nicht jemand der auf den Hund zu bollert und er beim spielen noch Stress bekommt!
    Schwierig zu erklären und wahrscheinlich umzusetzten. Alles in kleinen Schritten bei ihm machen. Er braucht vertrauen ohne Stressaufbau von aussen.

  4. #24
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Dana, ist dort jemand kompetentes der sich intensiv mit Chandor auseinander setzt sich seiner Probleme annimmt? Oder sollst Du die Dinge machen, die andere Hunde dort auch machen, die es vom Nervenkostüm sicher schaffen?
    Also die Ausbilder kenne ich noch zu wenig. Es war auch 3 WE kein Übungsbetrieb. Ich muss erst mal schauen, an wen ich mich da so wenden kann, da es dort eine Klickenwirschaft gibt. Der eine redet über den anderen und so was. Also halte ich mich erst mal an Christine und Cira. Sie hat auf jeden Fall schon mal mehr Ahnung als ich. Chandor mag sie sehr gern, jedesmal wenn er sie sieht, springt er an ihr hoch und knutscht. Kenne ich eigentlich auch nicht von ihm. Sie hat es auch am Samstag geschafft, dass er mit ihr gespielt hat.

    Im Moment machen wir nur das was uns gefällt. Am liebsten ist er auf dem Geräteplatz. Er ist sogar über die Wackeltonne gesprungen!


    Das mit dem Anfassen will auch gelernt sein man sieht es den Hund ja an, ob er es will, oder nicht!
    Irgendwie neugierig ist er ja. Er will seinen Abstand trotzdem behalten. Also macht er sich extrem lang um zu schnüffeln. Wenn ihn jemand anfassen will, senkt er den Kopf, legt die Ohren an und läuft relativ schnell vorbei.

    Ich sehe jetzt nicht wie du das machst, aber es könnte sein, dass du ihn in seinem Theater noch bestärkst! Also überhaupt nicht darauf eingehen und nur wenn er ruhig wird unter Ablenkung loben und eventuell auch mal 2 oder 3 mal da entlanglaufen, bis er es ohne Theater macht!
    Ich gehe immer verschieden Wege am Tag, damit es beim Gassi nicht langweilig wird. Also kennt er seine Umgebung. Letztens lagen zum Beispiel Dachrinnen am Straßenrand - die gehören da nicht hin. Also erst mal bellen und knurren und eine grooooßen Bogen laufen, dabei das Objekt nicht aus den Augen lassen. Ich gehe dann hin, fasse es an und bleibe da bis er auch kommt und schnüffelt. Dann wird gelobt, weil er so tapfer war.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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